Hörbuch-Rezensionen von 314159pi
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Helagonitis (Das Leipziger Experiment)
Starker Anfang - guter Mittelteil - schwaches Ende
von 314159pi aus Nürnberg, Deutschland am 18.04.2013
Der Beginn des Buches ist stark, eine Sci-Fi-Zukunftsvision, und zwar in Deutschland, in Leipzig.
Doch ab der Mitte bis zum Ende nimmt die Handlung eine Haarnadelkurve von der spannenden SciFi-Vision in Richtung Horror und Thriller. Es ist beinahe so, als hätte der Autor nicht so recht gewusst, wie er die Geschichte enden lassen soll, und dann einfach eben einen Thriller daraus gemacht. Entsprechend unbefriedigend am Ende auch die Auflösung. Als Leser/Hörer hat man nach 8 3/4 Stunden eigentlich mehr verdient.
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Verloren (House of Night 10)
So absurd, dass es uninteressant wird
von 314159pi aus Nürnberg, Deutschland am 30.01.2013
House of Night - ein wirklich interessantes Projekt, wenn Mutter und Tochter gemeinsam an einem Roman schreiben.
Leider war die Serie so erfolgreich, dass die beiden Autorinnenen wohl nicht die Möglichkeit hatten, beizeiten aufzuhören. Was als runde Geschichte mit spannenden Entwicklungen und dem Eindruck von Tiefe begonnen hat verliert sich in Oberflächlichkeit, Absurdität. Die Geschichte ist erzählt - doch anstatt einen runden Abschluss zu wagen, wird sie nun in die Länge gezogen.
Empfehlenswert ist die Episode nicht - und erweckt auch nicht den Eindruck, dass man wirklich etwas versäumt hat, wenn man sie überspringt.
3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Seelenruf (Vampire Academy 5)
Wenn eine Geschichte erzählt ist...
von 314159pi aus Nürnberg, Deutschland am 26.08.2012
Es gibt immer wieder Autoren, die einfach den Moment verpassen, dann mit der Geschichte aufzuhören, wenn sie erzählt ist.
Dies ist auch im 5. Teil von Vampir Academy so. Nachdem eigentlich alles gesagt ist, wird die Handlung immer absurder: Alte Feinde werden von der Truppe aus dem Gefängnis befreit, die Königin ist auf einmal 'doch nicht so schlimm', - ach ja, und nachdem es nun keine Schulstrafen mehr gibt, bekommt Rose nun lächerliche Disziplinarmaßnahmen zu spüren.
Daran ändert auch die Rückwandlung Dimitries nichts, (die ja auch keine Überraschung ist, sondern sich bereits angekündigt hat). Die wirklich interessanten Aspekte der Geschichte hätten sich leicht in einer Stunde erzählen lassen.
Der Zauber einer Geschichte liegt nicht darin, sie über viiele Bände auszudehnen, sondern eine Welt zu erschaffen, in der sich die Fantasie des Lesers bewegen kann. Diese Welt wird durch künstliche Verlängerungen und Dehnungen der Geschichte wieder zerstört.
4 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Labyrinth der Spiegel
Tiefe, Tiefe, dies Hörbuch sei mein
von 314159pi aus Nürnberg, Deutschland am 09.08.2011
Sergej Lukianenko ist längst kein Geheimtipp mehr unter den russischen Autoren. Lang vorbei sind zwar die Zeiten, in denen er durch die Veröffentlichung von Kurz- und Fortsetzungsgeschichten bekannt wurde.
Seine Geschichten spielen meist im SciFi- und Fantasy-Genre, (mit deutlichem Schwerpunkt auf SciFi) und spielen in der fast-jetzt-Zeit.
In "Labyrinth der Spiegel" hat ein aus virtueller Realität bestehendes Netz das Internet abgelöst. Nur wenigen Menschen, den sog. "Divern" zu denen auch der Protagonist Leonid zählt, ist es möglich, jederzeit aus "der Tiefe", wie sich die VR nennt, aufzutauchen, alle anderen sind quasi darin gefangen, bis sie zu einem Terminal gelangen oder von ihrem Timer zurückgeholt werden.
Nun gibt es aber immer wieder Newbies, die glauben, es wäre eine gute Idee, den Timer durch einen Hack auszuschalten - mit der Folge, dass sie dann meist nach etwa 2 Tagen ununterbrochener Onlinezeit sowohl das Bewusstsein für Realität und Simulation verlieren, als auch nach und nach so abstumpfen, dass sie auch sonst kaum mehr etwas zustande bringen.
Ist das auch bei dem "Looser" der Fall, der nun schon seit 2 Tagen regungslos in der VR-Version von "Doom" in einem Level festsitzt? Warum aber gelingt es dann den Divern nicht, den vermeintlichen Newbie wie üblich durch das Level zu einem der Ausgänge zu schleusen? Warum interessiert sich "der Mann ohne Gesicht" für den Jungen, warum hat sogar ein Pharma-Konzern Interesse an ihm?
Abenteuerliche Zeiten warten auf Leonid, seine Freunde wie dem Werwolf oder auch der Hausmutter eines virtuellen Bordells.
6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Lake Land (Sphaeronauten 1)
Als intelligenter Krimi getarnte Trivialliteratur
von 314159pi aus Nürnberg, Deutschland am 04.01.2011
Kein Wunder, dass der Autor für die ganze Geschichte 3 Bände braucht! Währdend man als Hörer ganz erschlagen von der Vielzahl von Abkürzungen, die beim besten Willen nicht zu verstehen sind, "Technobabl" (der leider nicht zu vergleichen ist mit jenem aus Star Trek, der ja stets die Geschichten unterstützt), dem wilden Zusammengewirfel von Fachbegriffen, die eher vermuten lassen dass der Autor nicht weiß, wovon er schreibt - ja da versäumt man doch beinahe, dass ausnahmsweise die Handlung begonnen hat. Sehr ausführlich beschreibt der Autor dann allerdings die Sex-Szenen - interessanter Weise kann er dabei sogar auf Abkürzungen und Schachtelsätze verzichten.
Die eigentliche Handlung hätte sich nun wohl in einem Kapitel darstellen lassen - oder eben wirklich ausbauen, denn das Grundkonzept ist wirklich interessant.
Die Erwartung eines wissenschaftlichen Krimis wurde leider sehr entteuscht von dieser Mogelpackung von Trivialliteratur.
Als Werk, das wirklich vom naturwissenschaftlichen Wissen des Autors profitiert empfehle ich dahe eher das auch bei audible erhältliche "Flucht zum Mars" von Herbert W. Franke.
12 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Der Herr der Ringe. Das Hörspiel
Eines der Hörspiele, dem man sogar seine K0ürzung vergeben mag
von 314159pi aus Nürnberg, Deutschland am 27.12.2010
Persönlich bin ich jenseits der annerkennenswerten Filme ein Fan der Bücher von J-R-R Tolin.
allerdings muss ich der Ehrlichkalt halber zugeben, dass ich die Hörspielfassung seinerzeit 2004 vom bayerischen Rundfunk im Rahmen seines Weihnachtsrätels gewonnen habe, was mich in besonderem Maße gefreut hat, da ich zu der Zeit Zivildiestpflichtiger war und keine freien Tage zwischen den Wochenenden genießen konnte und so logisch die Episoden im Rahmen der Weihnachtservue nicht hören konnte.
Das Hörspiel ist unbedingt gelungen, enthällt es entegen dem Film insb. Tom Bombadil. Entgegen des Filmes enthält es noch Andeutungen zur Befreiung des Auenalandes, aber das sollte man dann wohl besser genauer lesen.
Ein rundum gelungenen Hörspiel (Kürzngen sind hier selbstverständlich)
P.S: jedem Fan empfehle ich die mehr als 24h dauende Hörspielfassung von"Otherland" vom Tad Williams"
2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Sternenspiel (Sternenspiel 1)
Leider nur Stückwerk
von 314159pi aus Nürnberg, Deutschland am 25.12.2010
Wäre ich ein Schließer, so würde ich sagen "ich akzeptiere Deine Geschichte nur unter Vorbehalt!"
Dieses Werk hat großes Potenzial, es ist spannend und regt zum Nachdenken an, bezüglich des Lobes schließe ich mich hier den anderen Rezensenten an.
Leider scheint es aber stark, als hätte Lukianenko die Geschichte nicht beendet, etwa wie wenn er "Spektrum" nach dem Kapitel "Rot" abgebrochen hätte. Es bleiben zu viele Fragen - wenn nicht alle Fragen - offen, keiner der Handlungsstränge wird zu Ende geführt.
Daher kann ich nur raten, eher auf eines seiner anderen Werke zurückzugreifen, die dann wirklich Meisterwerke sind.
Anm.d.Audible-Red.: Die Geschichte ist tatsächlich noch nicht beendet, Lukianenko hat die Handlung auf 2 Romane ausgelegt. Den Fortsetzungsband "Sternenschatten" stellen wir voraussichtlich im März 2011 online - wie gewohnt natürlich wieder ungekürzt. Viele Grüße vom Audible-Team!
5 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.







