Hörbuch-Rezensionen von Stefanie

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1-8 von 8 Rezensionen

Die Entdeckung der Langsamkeit

 Eine besondere Erfahrung...

von Stefanie aus Steinmauern, Deutschland am 03.04.2012

Was für ein wunderschönes, außergewöhnliches und berührendes Buch!
Auch ich hatte mir vor dem Herunterladen ernsthaft überlegt, ob ich Sten Nadolnys besondere Art zu lesen wohl fast 13 Stunden lang aushalten würde. Doch schon nach kürzester Zeit war mir klar: für dieses Buch gibt es keinen besseren Sprecher - hier bilden Werk und Verfasser eine perfekte Einheit.
Ein Genuss für den, der bereit ist sich darauf einzulassen, und mit Sicherheit eine besondere Erfahrung!
Dieses Buch dringt tiefer als in den Gehörgang.

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Revenge: Eiskalte Täuschung

 Eiskalte Enttäuschung!

von Stefanie aus Steinmauern, Deutschland am 03.04.2012

Nach dem furiosen Auftakt ("Fever") hatte ich sehnlichst auf die Fortsetzung des Dreiteilers um Pendergast und Helen gewartet. Doch was für eine Enttäuschung! Ich kann nur hoffen, dass der dritte und letzte Teil wieder an das Niveau des ersten heranreicht. Ansonsten kann man dem geschätzten Special Agent bald vielleicht nur noch wünschen, er möge bei einem der vielen Anschläge auf sein Leben selbiges demnächst in Würde aushauchen, bevor die traurige Demontage dieses amüsanten Charakters noch weiter fortschreiten kann...
Lieber Douglas, lieber Lincoln: das konntet Ihr aber schonmal viel, viel besser!

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Thunderhead: Schlucht des Verderbens

 Mein persönlicher Favorit des Autoren-Duos

von Stefanie aus Steinmauern, Deutschland am 06.04.2011

"Thunderhead" war eines der ersten Preston/Child-Bücher, die ich gelesen habe, und ist mein persönlicher Favorit. Mittlerweile habe ich fast alle Romane des Autoren-Duos gelesen und teilweise auch gehört.
"Thunderhead" hat mich aufgrund des Themas (vor Jahren) bereits beim Lesen begeistert. Die Hörbuchfassung finde ich super gelungen und von Thomas Piper extrem spannend und kurzweilig "erzählt". Ich habe mich doch tatsächlich dabei ertappt, wie ich an den gruseligen Stellen richtig Herzklopfen hatte, was mir beim Lesen definitiv nicht so ging.
Wer tiefgründige Literatur bevorzugt, ist bei Preston und Child sicher an der falschen Adresse. Für den Hörer, der spannende Unterhaltung unterlegt mit wissenschaftlichen Fakten, amüsante Charaktere und einen gewissen "Thrill" mag, ist "Thunderhead" aber genau das Richtige!

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Schau heimwärts, Engel

 Zog mich leider nicht in den Bann

von Stefanie aus Steinmauern, Deutschland am 18.03.2011

Nichts gegen "anspruchsvolle Literatur" und auch nichts gegen richtig lange Hörbücher. Dieses Werk war mir persönlich allerdings etwas zu episch. Vielleicht bin ich eine zu ungeduldige Natur - jedenfalls ist es mir nicht gelungen, in dieser Familiengeschichte zu versinken. Möglicherweise habe ich (nach schwerem Ringen mit mir selbst) auch zu früh aufgegeben. Mir fehlte jedenfalls die Lebensnähe und wenn mich das Hörbuch aufgewühlt hat, dann nur, weil ich mich so krampfhaft bemüht habe den Punkt zu erreichen, an dem es "pling" macht und ich in den Bann gezogen werde. Ich gebe zu, ich hatte mir nach der Buchbeschreibung etwas komplett anderes vorgestellt und war dem entsprechend enttäuscht. Mein Fehler.

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Abenteuer-Box

 Nun ja...

von Stefanie aus Steinmauern, Deutschland am 18.03.2011

Die Idee, diese Klassiker der Abenteuer-Literatur in einer Hörbuch-Box zusammen zu fassen, finde ich wunderbar.
Allein die Sprecher klingen teilweise doch sehr bemüht. Das reicht von stockend, langsam und eintönig bis zu sinnentstellend betont. Ganz kurios wird es, wenn der Sprecher sich nicht merken kann, welche Stimme er welcher Person zugeordnet hat. Mit routinierteren Sprechern hätte man aus den Klassikern von Dickens, Melville & Co. sicher mehr rausholen und mehr Hörer begeistern können. Schade!

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Fever: Schatten der Vergangenheit

 Man muss es halt mögen...

von Stefanie aus Steinmauern, Deutschland am 18.03.2011

Wenn man Preston/Child an sich und den obercoolen (okay, meinetwegen auch reichlich versnobten und oft äußerst kaltschnäuzig wirkenden) Agent Pendergast im Besonderen mag, dann ist dieses Buch mal wieder ein echter Leckerbissen. Und ich muss meinen Vorrednern zustimmen: Suchtpotential ist eindeutig gegeben!
Detlef Bierstedt ist für mich ohnehin nicht zu toppen. Also alles in allem ein Hörgenuss erster Ordnung. Warte schon gespannt auf den nächsten Teil!

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Terror

 Meisterhaft

von Stefanie aus Steinmauern, Deutschland am 22.07.2010

Dan Simmons versteht es meisterhaft, historische Persönlichkeiten und Ereignisse auf sehr eindringliche Weise mit Fiktion zu verknüpfen. Detlef Bierstedt als genialer Sprecher haucht den Figuren Leben und Persönlichkeit ein. Zusammen ergibt das ein unglaublich packendes Hörvergnügen!
Dazu sei gesagt, dass "Terror" sich möglicherweise leichter hören und nachvollziehen lässt, wenn man sich vorher schon ein wenig mit dem Thema der verschollenen Franklin-Expedition beschäftigt hat.
Unter dem Aspekt des nahezu spurlosen Verschwindens von mehr als hundert Expeditionsteilnehmern im ewigen Eis und dem Wissen um die mittlerweile wissenschaftlich belegten, schweren gesundheitlichen und daraus resultierenden mentalen Störungen, unter denen die Männer gegen Ende der Expedition gelitten haben müssen, erscheint das hier einige Male beanstandete "Wesen aus dem Eis" vielleicht in einem anderen Licht. Einerseits steht es für das völlige Ausgeliefertsein der Schiffsmannschaft an eine lebensbedrohliche Umwelt, der sie als Westeuropäer und vermeintliche "Herren der Welt" - im Gegensatz zu den von ihnen als "Wilde" verachteten Inuit - einfach nicht gewachsen sind. Andererseits dürften die Expeditionsteilnehmer in der Realität aufgrund von Hunger, totaler Erschöpfung und Vergiftungserscheinungen nach mehreren Jahren im Eis tatsächlich unter schweren Halluzinationen und Wahnvorstellungen gelitten haben. Dies vermittelt Dan Simmons mittels des mysteriösen, Schrecken erregenden Geschöpfes, wie ich meine, sehr eindringlich und überzeugend.
Allen Fans von Dan Simmons und Detlef Bierstedt empfehle ich, "Drood" demnächst auf ihren Merkzettel zu setzen!

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Drood

 Simmons / Bierstedt - ein absolutes "Dreamteam"

von Stefanie aus Steinmauern, Deutschland am 22.07.2010

"taucherin11" schreibt: "Ich habe eine wundervolle Zeit mit Mr. Collins und Dickens verbracht. Ich habe bestimmt zwei Wochen gehört, und nun fehlt mir ihre Begleitung."
Genau so geht es mir auch! Detlef Bierstedt lässt die von Dan Simmons so wunderbar lebensecht und teils mit viel Humor ausgestalteten historischen und fiktiven Figuren mittels seiner unglaublich wandlungsfähigen Stimme derart lebendig werden, dass man vollkommen in die Handlung eintaucht. Ein Hörbuch, das ich sicher nicht zum letzten Mal gehört habe!
Wem es gefallen hat, dem kann ich auch Dan Simmons' "Terror" sehr an's Herz legen. Ich hatte den Roman bereits gelesen, empfinde ihn aber in der Hörbuch-Variante aufgrund des genialen Detlef Bierstedt als (u. a.) Francis Crozier als noch größeren Genuss!

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

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