Hörbuch-Rezensionen von BAD

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1-7 von 7 Rezensionen

Sturz der Titanen (Die Jahrhundert-Saga 1)

 Wunderschön

von BAD aus Deutschland am 20.12.2012

Sehr zu empfehlen. Ich habe mich mit dem ersten Weltkrieg und der Zeit nie so beschäftigt. Das Hörbuch lebt sehr vom Sprecher. Die Geschichte mit den vielen über Europa, das Zarenreich und Amerika verteilten Handlungssträngen ist wirklich phantastisch. Es entstehen keine Hänger, alles wird liebevoll bis ins kleinste arrangiert um die Stränge immer wieder zusammen zu führen.
Eines der Besten Hörbücher. Absolute Empfehlung!

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Blackout: Morgen ist es zu spät

 Interessante Geschichte aber...

von BAD aus Deutschland am 20.12.2012

Die Idee eines Stromausfalles ist super. Der Beginn des Buches ist Klasse. Häufig fühlt man sich ertappet über wie wenig man doch eigentlich nachdenkt und was alles selbstverständlich ist.
Entweder hat der Autor einschlägige Erfahrungen in diesem Themenbereich oder sich umfassend und ausgiebig informiert um alle diese Zusammenhänge so super beschreiben zu können.
Auch im Laufe der Story kommen viele Informationen zusammen auf die man in dieser Situation nicht kommen würde. Man könnte vieles auch als Katastrophenhandbuch benutzen um sich für den Ernstfall vorzubereiten.
Soweit die durchaus positiven Aspekte.
Ich kann nur sagen "Finger weg von diesem Sprecher".
Dermaßen bemüht jeder Figur eine eigene Stimme zu verleien. Schrecklich. Was am Anfang zwar schon etwas anstrengend aber doch amüsant ist wird später und spätestens ab dem zweiten Teil furchtbar nervig.
Engländer/Amerikaner, Franzosen, Italiener bekommen alle einen entsprechenden Aktzent beigesprochen.
Höhergestellte, Wirtschaftsbosse und Politiker klingen alle wie der Pate, schleppende Aussprache mit zwei Knödeln im Mund.
Die Kommentatoren aus Fernsehberichten werden in einem wiederlichen Singsang runter geleiert. Da will man am liebsten vorspulen.
Für die restlichen Charaktere bleiben dann noch atemlose oder nordisch eingefärbte oder teilweise sehr weibisch klingende Stimmen übrig.
Bei all den interessanten technischen Probleme und des üblen Sprechers möchte ich ebenfalls erwähnen das ab dem zweiten Teil deutliche Längen entstehen. Der Stromausfall und die Folgeprobleme werden ausgewalzt in einer ermüdenden Breite und Tiefe. Durch die zahlreichen Handlungen in ganz Europa springt die Geschichte ständig hin und her. Es gibt nicht wirklich einen einzelnenen Hauptdarsteller. Hauptdarsteller ist der Stromausfall. Irgendwann denkt man nur noch, ja, das ist mir alles klar, das weis ich alles, jetzt mal weiter hier. Aber es kommen immer noch Strichaufzählungen was alles fehlt, etc. etc. etc. Die Story an sich mit dem terroristischen Hintergrund usw. kommt dann völlig zu kurz.
Aufgrund der Brisanz und Möglichkeit sowie der interessanten Inhalte gebe ich gerne drei Punkte.

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Ich bin der Herr deiner Angst

 Geschichte interessant, Umsetzung unterirdisch

von BAD aus Deutschland am 20.12.2012

Geschichte, Ablauf und Beschreibungen interessant. Das Ende vielleicht überraschend, aber irgendwann wurde man sowieso bei den Darstellern nachdenklich.
Die Charaktere wurden ermüdend in Breite und Tiefe ausgewalzt. Ohne das dies zur Geschichte an sich notwendig ist oder beiträgt. Man lernt sie dadruch nicht unbedingt kennen. Ich hatte den Eindruck der Autor hatte da Ideen die irgendwie hinein geschrieben werden mussten. Der total überlegene Kommissar wird nur von Selbstzweifeln gemartert, seine Kollegin ist ebenfalls überlegen, kann in seinem Schatten aber nicht ihre volle Stärke ausspielen.
Diese beiden Topermittler stolpern dann scheinbar mit zusammen gebundenen Füssen durch die Story. Diese ist eigentlich gut und interessant aber wird nicht sehr überzeugend erzählt. Alles führt gespickt mit Zufällen und gesteuert von einer überlegenen Macht zum Showdown.

Das ganze könnte aber unterhaltsam sein wären nicht die angestrengten Versuche des Sprechers und der Sprecherin. Schrecklich, scheußliche Versuche. Wieso kann man nicht einfach die Geschichte erzählen? Stattdessen wird auf eine peinliche und semiprofessionelle Art versucht den Hauptcharakteren Konturen zu verpassen. Ich fand das extrem anstrengend und ablenkend. Zumal beide nicht wirklich gute Sprecher sind.

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Lautlos

 Kommissar Zufall als Irischer Professor

von BAD aus Deutschland am 20.12.2012

Wieder mal ein "Schwätzing". Gute Idee aber bei der Umsetzung am Ziel vorbei und darüber hinaus geschossen.
Der Irische Professor und Hauptcharakter rettet über weite Teile die Geschichte. Auch wenn seine Erlebnisse unglaublich anmuten. Selbst für eine erfundene Geschichte. Alle stehen dumm da und wären ohne den Retter völlig aufgeschmissen.
Dieser stolpert durch Zufall über alle Hinweise und "löst den Fall auf jeden Fall".
Die weiteren Charaktere der Auftraggeber und Attentäter sind sehr schön heraus gearbeitet. Gerade von der Attentäterin etc. hätte man gerne mehr gelesen bzw. erfahren aber irgendwie werden diese Stränge nachdem sie ausgebaut wurden nicht mehr großartig weiter verfolgt. Zum Schluss scheint man dann zum Ende kommen zu müssen und die Stränge werden wieder mit Weltverschwörungsimage zusammen geschrieben. Teilweise deutliche Längen und Hänger. Irgendwie war ich froh das ich es hinter mir hatte. Die guten Stellen war nicht ausreichend für mehr als einen Punkt.

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Limit

 Geht so.

von BAD aus Deutschland am 20.12.2012

Viele Handlungsstränge. Mond, Erde, London, China. Schwierig, schwierig.
Es scheint fast als ob der Autor seine Erfahrungen in China unbedingt in einem Buch unterbringen wollte. Dort noch ein Mix aus "neuem kalten Krieg" hinzu und das ganze monströs aufblasen.
Die technischen Entwicklungen sind erzählerrisch sehr schön umgesetzt, insgesamt kommt man in der neuen Welt dieser Zukunft gut zurecht. Aber die Geschichte an sich erscheint dann in vielen Teilen arg konstruiert und angestückelt. Als ob zu Beginn die grobe Idee vorhanden war und dann viel hinzugeschrieben wurde.
Ansonsten habe ich mich aber trotzdem gut unterhalten gefühlt. Das es mein dritter "schwätzing" war wußte ich ungefähr was auf mich zu kommt.

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Winter der Welt (Die Jahrhundert-Saga 2)

 Super

von BAD aus Deutschland am 20.12.2012

Sturz der Titanen hat mir schon sehr gefallen.
Auch hier wieder kein aufgeregtes überzogenes "erzählen". Sehr angenehm wird die Geschichte präsentiert.
Die im vorherigen Teil besprochenen Kinder rücken hier mit den Erlebnissen ins Blickfeld. Die bereits bekannten Hauptdarsteller aus dem vorherigen Teil werden nur noch am Rande beleuchtet.
Es steht vor allem die Deutsche Geschichte mit der Nazizeit und das "Leben" im Dritten Reich im Fokus.
Sehr eindringlich wird beschrieben wie ausgeliefert jeder ist der "contra" gibt und wie bereits zu Beginn und vor der Machtübernahme jeglicher Widerstand nieder geknüppelt wird.
Auch zeigt sich das in England, beim Kampf der Kommunisten und ihrer Verbündeter in Spanien und anhand von Geschichten aus Amerika auch nicht alles glatt läuft.
Die Verknüpfung der verschiedenen Handlungsstränge erfolgt, wie von Follett gewühnt, nicht bemüht oder verkrampft. Alles fließt ineinander. Ich hatte nie das ein Gefühl von Langeweile oder einem Hänger in der Geschichte und konnte allen Charakteren gut folgen.
Eines der besten Hörbücher wie ich finde. Spannung, Krimi, Liebe, Verrat, Heldentum etc. etc. in einem Mix vorhanden. Dringende Empfehlung!

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Der Schwarm

 Interessant aber...

von BAD aus Deutschland am 16.09.2012

... ich kann mich meine(m/n) Vorposter(n) anschließen.
Das Hörbuch mit Hörspielcharakter ist interessant, teilweise wirklich sehr gut gemacht. Aber die Qualität der Sprecher ist doch recht unterschiedlich. Zapatka gefällt mir garnicht, es ist schlicht seine Stimme. Da kann er auch machen was er will. ;)
Die eingespielten Töne etc. kommen teils sehr gut an, teils sind sie aber auch arg überzogen oder wirklich peinlich dazu gemischt. Gut gemacht, gut gemeint, aber leider nicht gut.
Es kommt aber auch erschwerend hinzu das in diesem Buch von Schätzing ziemliches Durcheinander herrscht. Zu viele Charakter, zu viele unterschiedliche Handlungsstränge die eigentlich keine neuen Informationen bringen sondern nur die Hauptstory weiter beschreiben. Viel blabla und wie ich finde sinnlose Versuche ein paar mehr Seiten zu schinden.
Das Buch hätte ich nicht gekauft. Das Hörbuch hat man angenehm durch. Aber es bleibt das Gefühl, endlich... so prickelnd war es nicht.
Lese als eBook grade LIMIT, geht so, höre ich aber jetzt mit auf weil ich das Hörbuch lade. Aber dort ist auch das Problem mit den vielen Handlungssträngen und Charakteren.
Als nachfolgendes Hörbuch habe ich jetzt "Lautlos". Aber es ist ebenfalls nicht überwältigend.
Denke also es liegt eher wirklich am Autor. :D

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