Hörbuch-Rezensionen von Bernd

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1-10 von 62 Rezensionen

Böse Dinge geschehen (David Loogan 1)

 viele viele Personen

von Bernd aus Hamburg, Deutschland am 11.05.2013

und ein schlechter Vorleser.
Der Krimi hat eine gute, nicht alltägliche Grundidee, aus der man sicher einiges hätte machen können. Einen Haufen Krimiauthoren, jede Menge gekränkte Eitelkeiten und dazwischen ein David Loogan, der auch nicht das ist, was er auf dem ersten Blick vorgibt zu sein.
Leider bedingt dies eine Unmenge an handelnden Personen, die für mich ein wenig wirr durcheinander agierten.
Der Leser hat eine angenehme Stimme, liest mit Betonungen, aber das wars. Es gibt keine tonale Unterscheidungen der handelnden Personen, so dass die vielen Dialoge hörbar zu Monologen mutieren und man den Zusammenhang nur sehr schwer versteht, bzw. ich wurde von einigen Wendungen schlicht weg überrascht, da ich sie nicht mitbekommen hatte. Den Leser kannte ich noch nicht und ich gebe zu, dass ich nur auf den Vornamen geachtet und auf den Rohrbeck gehofft hatte.
Ich werde das Hörbuch nun ein zweites Mal hören, in der Hoffnung es dann zu verstehen.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Das Dorf der Mörder

 Frauenbuch?

von Bernd aus Hamburg, Deutschland am 31.03.2013

Das Hörbuch war spannend, ohne Frage. Das ganze gepaart mit ein bißchen Ekel und ein bißchen Psychologie, da hätte etwas sehr Gutes draus werden können.
Tanja Fornaro hat toll gelesen. Sie war mit ganzer Inbrunst dabei, hat ihre Stimme je nach Person variiert, einfach nur gut.
Warum dann nur drei Punkte?
Ich empfand die Figuren alle etwas klischeehaft dargestellt. Die Hauptperson bekam als Namen "Sanella". Wen ich ernst nehmen möchte, nenne ich nicht wie eine Margarinemarke (oder so ähnlich). Da war der "adonishafte" Hauptkommissar, der anfangs etwas töffelige und wohl verzogene Jeremy, dessen reicher Vater sich im (Rentner)-Alter mit blutjungen Dingern einläßt, eine Sanella, die trotz zu kleiner Körpergröße als Polizistin eingestellt wurde, sich über alle Regeln und Zuständigkeiten hinwegsetzt und alle Probleme meistert und die schwierigsten Rätsel löst. Dies ist mir zu dick aufgetragen, auch wenn sich Sanella nur dezent schminkt.
Die Überschrift dieser Rezension kam mir in den Sinn, als die Liebe in diesem Krimi losging. Diese empfand ich teils als ein wenig peinlich, teils als nicht dienlich für die Geschichte. Ich brauche diesen Herzschmerz bei einem guten Krimi so auch nicht.

15 von 21 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Der Nachtwandler

 "Was anderes" trifft es ...

von Bernd aus Hamburg, Deutschland am 20.03.2013

Leon ist Schlafwandler und erlebt während seiner verschiedenen Wach- und Schlafzustände die unglaublichsten Alpträume und Geschichten.
Die Spannung wird die ganze Zeit über sehr hoch gehalten. Als Hörer wird man immer aufs Neue in die Irre geschickt und wird dadurch glänzend unterhalten.
Nur langsam kommt die ganze Wahrheit in homöapathischen Dosen ans Tageslicht.
Simon Jäger at his Best! Es ist eine Freude ihm zu zu hören. Besser geht es eigentlich nicht.
Warum keine 5 Punkte? Ich empfand das Ende auf der einen Seite als erschreckend, auf der anderen Seite aber als das Schwächste am ganzen Buch.

6 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Blutwurstblues

 Schön

von Bernd aus Hamburg, Deutschland am 09.03.2013

Ich mag die Serie und habe mir nur aus diesem Grunde das Hörbuch runtergeladen.
Kurz gesagt, für Freunde der Serie ist das Hörbuch ein absolutes Schmankerl, das kleine Sahnehäubchen oben drauf.
Chinesische Menschenhändler, die hohe Politik und Taubenzüchter und mitten drin Mick Brisgau. Es hatte was.
Peter Jordan hat eine sehr angenehme Stimme und er trifft den Slang aus dem Ruhrpott sehr gut (zumindest was man sich so als Norddeutscher darunter vorstellt).
Jedoch war sein Vortrag häufig nicht differenziert genug, so dass alle Beteiligten gleich klangen und man manchmal nicht wußte, wer nun dran war. Dies führte für mich auch zur Abwertung um einen Punkt.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Plötzlich Shakespeare

 schön, kurzweilig, tolle Leser

von Bernd aus Hamburg, Deutschland am 28.02.2013

Ich habe das Buch auf dem Fahrrad und während meiner Mittagspausen gehört. Meine Kollegin gegenüber guckte immer sehr verwundert, wenn ich laut auflachte. Manche Szenen, z.B. das Pinkeln waren aber auch zu komisch beschrieben.
Dies dann noch aus den unterschiedlichen Sichtweisen von Mann und Frau gesehen..., einfach köstlich.
Die Idee, beide Rollen durch jeweils einen anderen Leser zu besetzen, war sehr gut. Dies hätte wohl eine/r alleine nicht geschafft.
Beide Leser haben ihre Rolle grossartig interpretiert. Am Anfagn fand ich CMH ein wenig besser, dies war aber nur ein anfänglicher Eindruck. Beide waren auf gleicher Augenhöhe.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Der Sarg

 Ein guter Strobel

von Bernd aus Hamburg, Deutschland am 24.01.2013

Ich mag die Stobel-Bücher (bis auf das Skript) sehr gerne. Es sind immer gut aufgebaute spannende Thriller mit einem nicht alltäglichen Inhalt, der dann zum Schluß auch noch vernünftig, ohne große Griffe in die Trickkiste, aufgelöst werden.

Zwei Frauen werden nacheinander lebenig in einem Sarg vergraben. Gleichzeitig hat Eva Rossbach eine Besitzerin einer größeren Maschinenbaufabrik, den sehr realistischen "Traum" in einem Sarg auf zu wachen.

Denkt man noch am Anfang, dass dies alles nur eine Intrige von ein paar Randfiguren sei, so wird Geschichte eine eine völlig andere Richtung weiter entwickelt.

Die Geschichte wird spannend zielsicher zum Höhepunkt geführt. Schön ist dabei, dass man den Polizisten, dem man aus dem Wesen schon kennt, wieder auftaucht.

Nicole Engeln liest gut. Sie liest gut differenziert, so dass man gut erkennen kann, wer gerade spricht.

14 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Schicksal!

 mein erster Browne...

von Bernd aus Hamburg, Deutschland am 23.12.2012

mein erster Browne und mit Sicherheit nicht mein letzter.
Simon Jäger hat man angemerkt, dass er mit Spass an der Sache war. Er hat ganz grosse Klasse gelesen.
Das Buch selbst war unterhaltsam. Es hatte sogar völlig unerwartet einige Tiefe.
Den Schicksal muss man wirklich lieben und mit den ganzen Unsterblichen darf man eigenlich nur Mitleid haben.
Nach diesem Buch weiss man warum alles im Leben nur noch so zufällig passiert..., mir fehlt das Schicksal.

2 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Totentanz für Dr. Siri

 es gab bessere

von Bernd aus Hamburg, Deutschland am 15.12.2012

ich empfand diesen Dr. Siri als einen schächeren seiner Reihe.
Das Buch ist arg gekürzt, ich hatte immer wieder Schwierigkeiten die Zusammenhänge und Übergänge richtig zusammen zu bekommen.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Das Haus des Todes

 herrlich sarkastisch

von Bernd aus Hamburg, Deutschland am 17.11.2012

Mich hat das Buch gut unterhalten. Ich habe es sehr schnell durchgehört und mußte trotz des Inhaltes mehrmals schmunzeln.

Gut gefallen hatte mir der ständig durchhörende Sarkasmus, der durch die Stimme von Martin Keßler prima wiedergegeben wird. Martin Keßlers Stimme ist wenig differenzierend und bei vielen Büchern ist er nicht überzeugend. Bei den Paul Cleave-Bücher paßt er wie die Faust aufs Auge oder der Topf auf den Deckel.

Anfangs war man bei Caleb nur Zuschauer der Begebenheiten. Mit der Zeit wurde es anders, da Caleb immer tiefer dargestellt wurde und man durchaus Mitleid mit ihm empfand. Gut fand ich, auch andere bekannte Figuren wieder zu entdecken, die in anderen Büchern von Paul Cleave kleinere Rollen hatten und von denen man mehr erfuhr.

Das Ende fand ich ein klein wenig enttäuschend, es klang wie die Fortsetzung zu einem neuen Buch.Ich bin durchaus gespannt, was mit Theo weiter passiert.

11 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Flammenkinder

 etwas plätschern

von Bernd aus Hamburg, Deutschland am 06.11.2012

Ich stehe in einem kleinen Widerspruch zu meinen beiden Vorrezensenten.
Ich empfand das Hörbuch lange Zeit als sehr dahinplätschernd. Spannung war ein bißchen da, aber auch nur ein bißchen.
Es änderte sich sehr schlagartig mit dem Auffinden von Vicki und dem Jungen, dies aber auch nur sehr kurze Zeit.

Die Geschichte schien mir sehr eindimensional, es gab zwei Handlungsstränge, die irgendwie verknüft werden mußten.

Das Ende empfand ich als sehr komisch. Warum wird nach dem Abschluss der Geschichte noch eine weitere Geschichte begonnen, die dann unvollendet bleibt. Zudem eine Geschichte, die mit den Flammenkindern nichts, aber auch wirklich nichts zutun hatte. Ich hatte mich schon immer gefragt, was der noch eine Stunde erzählen will, der Mörder wurde doch gerade gestellt. Soll der Joona zum Serienheld avancieren? Wird man so schon auf eine Fortsetzung vorbereitet? Dies empfand ich als sehr platt und durchschaubar.

Bei Simon Jäger hatte ich das Gefühl, dass er nicht seinen besten Tag hatte. Ich empfand die Lesung ein wenig lustlos. Wobei "lustlos" immer noch deutlich über dem allgemeinen Durchscnitt angesiedelt ist.

8 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

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