Hörbuch-Rezensionen von o-ton

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1-10 von 20 Rezensionen

@E.R.O.S.

 yet another serial killer ....

von o-ton aus Deutschland am 03.02.2013

Schon wieder ein "Thriller" (der hunderttausendste??) über einen dämonischen, mit überirdischen Ressourcen, überirdischen Fähigkeiten, überirdischer Intelligenz ausgestatteten Serienkillers, der sich nichtsdestoweniger dämlich genug verhält, um von einem Normalsterblichen zur Strecke gebracht zu werden - solche hat es in der Kriminalgeschichte noch nie gegeben. Somit ist die Geschichte zur Gänze ein Produkt der Phantasie, was an und für sich ok wäre, wenn sie denn gut geschrieben wäre, ist sie aber nicht. Eine jederzeit vorhersehbare Handlung wird dekoriert von einer platten, gängige Klischees jederzeit bedienenden Beziehungskiste; und alles wird vorgetragen von einem nervigen und lästigen Vorleser, der sich penetrant in den Vordergrund schiebt, was einem besseren Buch sicher geschadet hätte - diesem aber nicht.

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In den Schatten lauert der Tod (McCloud Brothers 2)

 Das ist kein Krimi

von o-ton aus Deutschland am 26.08.2012

sondern ein Softporno mit rührseliger Liebesgeschichte mit verkitscht überdramatisierten, verkitscht verkomplizierten, verkitscht verzickten, immer jedoch unauthentischen Interaktionen plus angehängtem dürftigem und spannungslosem Krimi mit angedacht dämonischem, milliardenschwerem, in Wirklichkeit eher tolpatschigem Serienkiller, dem die Vorleserin verdientermaßen eine RäuberHotzenplotzstimme verpasst hat, während sie ansonsten es versteht, sensibelst den Verästelungen, Untiefen und Abgründen der sexuellen Vorlieben der HauptakteurInnen Ausdruck zu verleihen.

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Die Zahlen der Toten (Kate Burkholder 1)

 Spannend und gut vorgetragen

von o-ton aus Deutschland am 24.07.2012

ein richtig solider und spannender Thriller mit einer interessanten, sympathischen und (gotttseidank mal) realistischen Hauptakteurin und einer sehr guten Vorleserin.

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Blackout: Morgen ist es zu spät

 Zerfahren, spannungsarm und nervig vorgetragen

von o-ton aus Deutschland am 09.07.2012

Der Roman hat zu viele Handlungstränge und handelnde Personen, die zu einer kohärenten Story zusammenzufügen, das Talent eines z.B. F. Forsyth, benötigt hätte, und über das der Autor nicht verfügt. Stattdessen wird man von langen und sich wiederholenden Vorträgen über die politischen, sozialen, wirtschaftlichen, etc, etc Folgen eines Blackouts gelangweilt, die ein einigermaßen bewanderter Leser sich auch ohne Hilfe des offenbar von einer Mission durchdrungenen Autors sich auch selbst ausmalen kann.
Dazu kommt, dass das Oeuvre von einem Vorleser vorgetragen, der von dem fatalen Ehrgeiz befallen ist, jedem einzelnen Akteur eine eigene Stimme zu verleihen, und der sich damit penetrant und massiv, kreischend, schreiend, keuchend, quengelnd, haspelnd, hechelnd, etc, etc vor der ohnehin schwachen Story aufbrezelt - besonders gelungen fand ich eine Passage, in der - autsch - ein in der Story französisch sprechender Franzose auf Deutsch mit französischem Akzent vorgetragen wird.
Da ich meine Zeit nicht mit Schlechtem vergeuden möchte, habe ich das akustische und literarische Machwerk mir nicht vollständig angehört und danach von meinem MP3 Player entfernt.

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Der Gottkaiser des Wüstenplaneten (Dune 4)

 handlung- und spannungsarmes Kasperletheater

von o-ton aus Deutschland am 29.05.2012

War der erste Roman aus einem Guss, so degeneriert der vorletzte und letzte Teil zu einer öden Farce. Das "multigalaktische Imperium" ähnelt mehr einem Kaff und der monsterhafte Gottkaiser einem aus den Fugen geratenen Dorfbüttel, der unablässig Unausgegorenes, Verquastes und pseudomystisches Gebabbel von sich gibt - möglicherweise die letzten Einsichten eines in die Jahre gekommenen Autors.

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Ich bin der Herr deiner Angst

 unempfehlenswert

von o-ton aus Deutschland am 29.05.2012

Der Autor verwendet die inzwischen sattsam bekannte Melange aus dämonischem, über überirdische Fähigkeiten und Ressourcen verfügendem Serienkiller und, schwedischen Vorbild sei's gedankt, Kriminalkommissaren, die sowohl im Sumpf des Verbrechens als auch im Morast ihrer eigenen Befindlichkeit waten. Eine solche Melange könnte durchaus unterhaltsam sein, wenn der Autor über entsprechende Fähigkeiten verfügte. Dass er sie nicht hat, merkt man daran, dass sich Spannung nicht einstellt, das die Akteure trotz der ausufernden Darstellung ihrer Binnenlandschaften blass und auswechselbar bleiben, und die Handlung sich irgendwie voranschleppt. Dazu kommt eine völlig unglaubwürdige, an den Haaren herbeigezogene Auflösung des Plots - alles in allem kein Hörvergnügen.

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Der Federmann

 Bwährtes Rezept, langweilig umgesetzt

von o-ton aus Deutschland am 01.08.2011

Der Autor verwendet die bewährten Zutaten wie der Gutmensch als Kommissar (Skandinavien-Krimi) + Serienkiller (derzeit ein Muß für alle Krimiautoren), und werkelt so treuherzig wie hausbacken durch die diversen psychischen Landschaften der Akteure. Spannung kommt nie auf, stattdessen einschläfernde Langeweile. Die fade Melange wird gekrönt durch die kongeniale Interpretation des Vorlesers, dessen Spannweite von empfindsamer Betroffenheit bis erratisch einschießender, dramatischer Unwucht reicht.

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Letzte Order

 Nur, nur schlecht

von o-ton aus Deutschland am 13.01.2011

Das "Buch" ist eine Zumutung. Der abstruse Plot über die Umtriebe eines ominösen "Geheimdienstes" - CI6?! - überquert mühelos die Grenze zur Lächerlichkeit. Die handelnden Figuren sind groteske Abklatschbilder gegenüber denen Comic-Strip Figuren hochdifferenziert, glaubhaft und real wirken. Der ständig witzelnde Ton, der wohl eine Art Humor, gar schwarzer?, darstellen soll ist meistens lästig, manchmal sogar abstoßend. Zu allem Überfluss hat der Autor nicht die geringste Ahnung, von was er spricht., sei es, wenn es um gezielt "neurochirugische" Kopfschüsse, absurde Selbstbehandlungen bei Sarinvergiftungen oder Geheimdienstaktivitäten geht. Wenigstens wird das Machwerk einfühlsam und stilsicher vom Vorleser präsentiert, der es mühelos schafft, die Schwächen dieses "Werkes" zu verstärken.

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Schändung (Carl Mørck 2)

 Null Sterne

von o-ton aus Deutschland am 04.12.2010

Mit den Titeln seiner Bücher möchte der Autor wohl suggerieren, das er sich in der Nachfolge von Stieg Larrson versteht. Dessen Fussstapfen sind aber viel zu groß für diesen "Schriftsteller." Hier eine Kurzfassung meines Urteils: Gekünstelter, unglaubwürdiger Plot, eine unbeholfene, sich möglicherweise als "authentisch" missverstehende Sprache, völlig unglaubwürdige Personen (wenn ein Autor schon meint, dass er psychisch gestörte Menschen darstellt, sollte er wenigstens über ein psychopathologisches und psychodynamisches Grundwissen - oder über Einfühlingsvermögen verfügen. Über beides verfügt er nicht). Des weiteren: eine krachende, aufdringliche Ideologie, die der "Autor" vielleicht besser anderswo breit treten sollte, eine dilettierende Darstellung plizeilicher Abläufe (auch hier scheint der "Autor" mehr von Vorurteilen als von Wissen beseelt zu sein)
Schlussfolgerung: Nicht empfehlenswert.

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Hyperion & Endymion 8

 Schlampig geschrieben doch unterhaltsam

von o-ton aus Deutschland am 27.07.2010

Wenn es nicht stört, dass diese "Octologie" schlampig und ungenau geschrieben ist, der Autor aus seinen dürftigen wissenschaftlichen Kentnisse einem manchmal haarsträubenden bis schlicht fehlerhaften Brei zusammengerührt hat, wer die hochgestochenen, natürlich nirgendswo eingelösten literarisch-philosophischen Ambitionen des Autors ignoriert, der findet hier ein unterhaltsames und spannendes "Monumentalwerk", das mit routinierter, doch vorhersehbarer Erzähltechnik geschrieben ist, und das in der Lage ist, die Langeweile verregneter Urlaubstage erträglich zu gestalten - wenngleich die Spannung sich dadurch in Grenzen hält, dass jedesmal dem Helden ein deus ex machina dann zu Hilfe eilt, wenn es eng wird, oder der Held aus dem Nichts zu sportlichen Höchstleistungen fähig ist, die jeden Olympiasieger in den Schatten stellen

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