Hörbuch-Rezensionen von Andreas

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1-10 von 10 Rezensionen

The Stand: Das letzte Gefecht

 Nick nickte

von Andreas aus Schwalbach, Deutschland am 29.08.2012

Gutes Hörbuch

Über den Sprecher ist alles gesagt, super Job!

Die Geschichte ist sehr gut und sehr intereessant. Die Handlung ist durchaus überschaubar. Aber hier gelingt es King wie in keinem anderen Hörbuch das ich zuvor von ihm laß, regelrechte "Psychogramme" über seine Charaktere zu erstellen, sehr sehr schön.

Was an diesem Hörbuch auch sehr gut ist, ist das dieses "Gut gegen Böse" Ding sehr gut und differenziert dargestellt ist. Jeder der Handelnden hat seine eigenen nachvollziehbaren Gründe weshalb er tut was er tut und so ist nicht jeder "Böse" wirklich "böse"...

"Nur" 4 Sterne gibt es weil "Es" einfach unübertroffen ist und auch bleibt.

Ach ja, Nick nichte...

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Vergebung (Millennium-Trilogie 3)

 Ein schwacher Abschluß

von Andreas aus Schwalbach, Deutschland am 18.07.2012

So,

ich hab jetzt allen drei Büchern 3 Sterne gegeben. Dem ersten hätte ich gerne 3 1/2, dem zweiten 3 und diesem hier 2 1/2 gegeben. Da das nicht geht, bekommen alle drei.

Mich stören, wie schon bei den Vorgängern, die Langatmitkeiten der unterschiedlichen Handlungssträngen. Sie laufen zwar zum Schluß geschickt zusammen, es ist aber einfach zu lange.

Das Interessanteste und worauf ich mich am meisten gefreut hab, worauf eigentlich alles hinaus läuft, der Prozeß, kommt dann schnell und geht auch schnell wieder vorüber.

Und wenn es mal nicht weitergeht, hackt sich irgendwer irgendwo ein, mit der Zeit wirds langweilig...

2 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Verdammnis (Millennium-Trilogie 2)

 Verwirrung

von Andreas aus Schwalbach, Deutschland am 18.07.2012

Ich bin von anderen Voraussetzungen ausgegangen. Ich dachte die Trilogie geht in die Richtung eines Familienepos um die Familie "Vanger". Falsch gedacht, es geht um Lisbeth Salander. Erst mal nicht weiter schlimm...

Im Großen und ganzen, wie Teil 1 auch, ein recht spannender Krimi, mit einigen Längen. Ich hab an anderer Stelle Steven King für seinen "ausschweifenden Stil" schon mal gelobt, aber mit dem von Stieg Larson will ich nicht recht warm werden. Es bleibt alles irgendwie lau warm. Dann der ein oder andere Zufall zuviel um die Story voranzubringen, die Themen wiederholen sich auf unattraktive Art und Weise. Neben Lisbeth taucht dann auch noch eine zweite Person mit "besonderen Fähigkeiten" auf, also ich weiß nicht.

Lisbeth und Mikael sind noch ganz gut gezeichnet und werden einem ganz gut näher gebracht, was mich etwas an Mikael stört, ist, dass er so aalglatt ist, der tolle Frauenheld und so gar keine Fehler hat, außer den ein oder anderen Pseudofehler, das Rauchen zum Beispiel. Solche Helden sind mir eher unsympathisch.

Der Sprecher ist ganz in Ordnung aber jetzt auch nicht herausragend.

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Verblendung (Millennium-Trilogie 1)

 Guter Krimi - mehr aber auch nicht

von Andreas aus Schwalbach, Deutschland am 01.07.2012

Im Großen und ganzen ein ordentlicher Krimi.

Interessante Idee, nette Geschichte. Die Charaktere sind auch ganz gut dargestellt und wirken authentisch.

Es hat aber seine Längen. Von CD 3 Teil 1, bis Anfang Teil 2 geschieht nicht viel. Mit dem Auftauchen eines Fotos nimmt es dann wieder Fahrt auf und bleibt auch bis zum Schluß recht temporeich. Ich bin ja kein Freund von gekürzten Hörbüchern aber in diesem Fall wäre es vielleicht sogar eine Idee gewesen.

Der Sprecher ist auch in Ordnung.

Den Hype um diese Trilogie kann ich bis jetzt aber noch nicht nachvollziehen - aber für Krimi Fans bestimmt keine Fehlinvestition.

Schauen wir was Teil 2 bringt...

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Der Anschlag

 Guter King

von Andreas aus Schwalbach, Deutschland am 10.05.2012

Gleich vorweg dies sind durchaus gut gemeinte 3 Sterne, es ist ein gutes Hörbuch. Im Vergleich zu Es und Christin schwächer, aber im Vergleich zu Die Arena wsentlich besser. Mit 10 Sternen wäre es weitaus leichter differenzierter zu bewerten.

Der Sprecher wie gewohnt TOP. Er versteht es sehr gut durch kleine, unterschiedliche Akzentuierungen in der Stimme die unterschiedlichen Charaktere darzustellen ohne angestrengt seine Stimme zu verstellen bzw. verstellen zu müssen, was auch schon mal nervig sein kann.

Die Story ist toll und gut erzählt. Die Überlegungen zu Zeitreisen sind in sich stimmig und im Rahmen des Romanes "logisch". Die Idee der "harmonisierenden" oder der "halsstarrigen" Vergangenheit fand ich sehr schön. Andere Konzepte zu Zeitreisen empfand ich wiederum als etwas Altbacken und schon (zu) oft gehört.
Der Protagonist ist gut gezeichnet.Lediglich der Anfang, wie er sich auf all dies einlässt, ging mir etwas schnell. Die Planung der Verhinderung des Attentates und wie er insgesamt so vorgeht erschien mir ein wenig unglaubwürdig für einen durchschnittlichen Englischlehrer, da wäre eine militärische Vergangenheit oder etwas Vergleichbares vielleicht etwas glaubwüriger und nachvollziehbar gewsen. Trotzdem, mit diesen kleinen Einschränkungen, fällt es leicht dem Protagonisten auf seinem Weg zu folgen, ihn mit ihm zu gerhen. Auch sehr schön fand ich die eingestreuten Bezüge zu anderen seiner Werke, insbesondere zu "ES" Das Finale nicht herausragend, aber in Ordnung. Manches war vorhersehbar, anderes war überaschend und gut ausgedacht, ingesamt blieb es spannend bis zum Schluß. Ein wenig hat es an Fahrt verloren und hinsichtlich der Zeitreisethematik wurde es etwas unübersichtlich und geballt.

Fazit: Ein gutes Buch mit kleinen Abstrichen. King gefällt mir fast am Besten wenn er nicht über Horror schreibt (die Verurteilten, Stand by me)

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Herr aller Dinge

 Das Gegenteil von gut ist gut gemeint

von Andreas aus Schwalbach, Deutschland am 29.03.2012

Es wird jetzt verdammt schwer dieses Hörbuch zu bewerten ohne zu viel von der Geschichte zu verraten. Ich habe bereits "Ausgebrannt" von Andreas Eschbach gehört, was mich schon nicht wirklich überzeugen konnte, aber dieses Hörbuch...

Ich habe selten so einen Mist gehört. Dem Autor gelang es nicht wirklich mir die Charaktere näher zu bringen, obwohl er sich sehr bemüht, blieben die Protagonisten für mich sehr oberflächlich und nichts sagend. Die Geschichte war stellenweise sehr absdrus und absurd stellenweise fast grotesk. Bei since-fictiuon von "realistisch" zu sprechen ist ja eher schwierig, aber manchen Autoren gelingt es, es irgendwie authentisch und nachvollziehbar rüber zu bringen, diesem nicht.

Wenn er zu verschiedensten Themen ins "fachsimpeln" kommt, hört es sich immer an als hätte er schnell mal einen wikipedia Artikel zu entsprechendem Thema überflogen.

Dann Hellseherische Fähigkeiten ins Spiel zu bringen ist auch so ein Sache. Wenn das Chuck Palahniuk in Flug 2039 macht, ergibt das Sinn und fügt sich in die Geschichte ein, wird Teil davon. In der Geschichte fühlt es sich an wie "hauptsache mal etwas Übernatürliches ins Spiel gebracht".

Es kam mir manchmal vor wie bei einem Unfall, man will nicht hinsehen aber man muss, es hat mich etappenweise wirklich nur gereizt zu erfahren wie haarstreubend die Geschichte noch wird.

Die zwei Sterne gibt es zum einen für den Sprecher, der einen guten Job machte, zum anderen für Eschbachs Schreibstil, der auch in Ordnung war und nicht zuletzt für den Schluß, der dann doch einiges (bei weitem nicht alles) wieder gut gemacht hat.

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Christine

 gute, spannende King Unterhaltung

von Andreas aus Schwalbach, Deutschland am 09.10.2011

In dieser Rezession möchte ich nur auf die besonderheiten dieses Buches eingehen. Über King allgemein und die gute Arbeit des Sprechers bin ich schon bei meinen vergangenen King Rezessionen ("Die Arena" und "Es") eingegangen, wen es interessiert, kann sich ja noch diese durchlesen.
Dieses Buch beschreibt sehr schön und nachvollziehbar die Freundschaft zwischen den beiden Jungs und wie sie durch Christine verändert wird. Der Außenseiter in dieser Geschichte findet etwas an dem er sein Selbstbewusstsein aufbessern und sich schließlich sogar gegen seine ihn unterdrückende Mutter auflehen kann und sie...äh ich meine das auto, findet ihn.
Neben Freundschaft geht es also auch um Familienbande, Liebe und Eifersucht, alles gut aufeinander abgestimmt Die Symbiose zwischen Arnie und Christine und wie die Handlung ihn immer mehr in ihre Arme treibt, er auf tragische Art und Weise gar nicht anders kann, dies darzustellen gelingt King einmal mehr wunderbar. Man kann die Menschen verstehen, die sich um Arnie sorgen, was ihr handeln bestimmt. Was aber noch viel spannender ist, man kann Arnie und sein handeln verstehen und wie dadurch alles in einen Strudel gerät, aus dem es schließlich kein Entrinnen mehr gibt...
Das Buch ist im vergleich zu "Es" oder "die Arena" relativ kompakt, die Anzahl der handelnden Personen ist überschaubar, die Handlungsstränge nicht so vielfältig und die Geschichte wird linear erzählt, ohne große Zeitsprünge.
Was mir bei Kings phantastischem Horror so gut gefällt ist das er nicht so "abgehoben" erscheint und sich so sehr am Realen orientiert, sich quasi im Realen aufhält und die Feinfühligkeit bei der Beschreibung des Zwischenmenschlichem. Der Horror oder das Phantastische erscheint nie als Selbstzweck sondern als Mittel zum Zweck Dies ist mir bei Christine im besonderen Maße aufgefallen.
Also alles in allem ein sehr gutes Buch was mir großes Vergnügen bereitete, vielleicht besonders geeignet für Leute die Bücher von überschaubarer Größe bevorzugen und von Werken wie "Es" vielleicht aufgrund der Größe eher abgeschreckt sind.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Es

 Alter Schwede

von Andreas aus Schwalbach, Deutschland am 31.08.2011

Alter Schwede...
also ich habe "Die Arena" von Stephen King glaube ich 3 Sterne gegeben. Nach den Maßstäben hätte "Es" locker 8 Sterne verdient. Was er bei "Die Arena" versucht und nicht recht klappt gelingt ihm hier großartig.
„Es" wär mein erstes Buch solchen Ausmaßes, das ich vor gut 10 Jahren gelesen habe und es hat bei mir ordentlich Eindruck hinterlassen, das beste KingBuch
Die Charaktere sind fabelhaft gezeichnet, auf jede einzelne Geschichte wird sehr Feinfühlig eingegangen. Auch die Stadt als solche, die in der Geschichte eine sehr wichtige Rolle spielt, wird sehr schön und farbig dargestellt. Man gerät in einen regelrechten Sog. Ich weiß noch, als die letzte Zeile gelesen war, war ich fast traurig dass es vorbei war, Es war so, als hätte sich ein guter Freund verabschiedet, ähnlich ging es mir bei dem Genuss des Hörbuches.
Die Gewaltdarstellungen sind manchmal etwas sehr plastisch, was vielleicht nichts für zarte Gemüter ist.
Ein ganz kleiner Wermutstropfen ist die Stimme von Pennywise, der Sprecher macht das zwar wirklich gut, aber beim Lesen macht man sich seine ganz eigenen Vorstellungen und manches bleibt besser „unausgesprochen", im Reich der eigenen Vorstellung. Davon abgesehen macht der Sprecher seine Arbeit hervorragend.
O.K. wenn bei Stephen King Frank zum Kühlschrank geht, geht Frank nicht einfach zum Kühlschrank um sich ein Bier zu holen, sondern bei King hört sich das in etwa so an: „Frank ging zum Kühlschrank um sich ein Xy Bier zu holen. Den Kühlschrank hatte er von seiner Mutter beim Auszug in die erste eigene Wohnung bekommen, es war ein Kühlschrank der Marke XY, eben jener Firma die 15 Jahre zuvor mit einer großen Spende an die NRA auf sich aufmerksam machte usw." (frei erfunden, nicht aus dem Hörbuch). Wem dieser „ausladende" Stil nicht gefällt, der sollte von Stephen King generell die Finger lassen, ich persönliche finde es sympathisch und es dient auch irgendwo der Atmosphäre bei King Büchern.

Fazit: TOP Buch mit TOP Sprecher

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Das verlorene Symbol

 Gute, spannende Unterhaltung

von Andreas aus Schwalbach, Deutschland am 18.04.2011

Gute, spannende Unterhaltung

Mein erstes Hörbuch von Dan Brown war Illuminati, ohne groß ein Fan von ihm gewesen zu sein. Fand das Hörbuch auch sehr gelungen. Als ich kurz darauf dann Sakrileg zufällig beim durchzappen ganz unvorbelastet im Fernseh sah, dachte ich "oh, da hat sich jemand von Illuminati inspirieren lassen". Dann erfuhr ich dass der Film auf dem gleichnamigen Buch von genanntem Autor beruht. Fand den Film auch gut und spannend. Schließlich dachte ich mir, hör ich mir mal dieses Hörbuch an.

Das verlorene Symbol ist ebenfalls spannend und empfehlenswert für diejenigen, die seine anderen Bücher um Robert Langdon mögen. Wer sie nicht mag, wird dieses auch nicht mögen. Am Anfang des Buches dachte ich o.k. jetzt kommt wieder eine "Schnitzeljagd" a la Illuminati, dem ist nicht ganz so. Zwei, drei tolle Wendungen erhalten das Buch spannend. Nach einem vermeintlichen Ende geht es dann doch noch weiter, dieser letzte Teil zieht sich dann vielleicht etwas.

Aber was ich mich die ganze Zeit über fragte und was ich am Anfang meiner Rezession schon kurz andeutete: wie kann jemand mit quasi einer Idee drei Bücher füllen? Wieder geht es um eine "Geheimorganisation", wieder geht es darum Rätsel zu lösen, wieder geht es um einen "Irren" der gestoppt werden muss. Familienbande spielen ebenso wieder eine Rolle.

Die Bücher um Robert Langdon ähneln sich sehr, nichtsdestotrotz ist dieser Teil spannende und gute Unterhaltung mit kleinen Abstrichen.

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Die Arena

 Ein solider King

von Andreas aus Schwalbach, Deutschland am 07.02.2011

Ich kann sowohl die negativen, wie die positiven Kritiken nachvollziehen und denke das 3 Sterne fair sind. Ich höre Hörbücher immer Abends beim einschlafen und habe ungefähr 3 Monate gebraucht bis ich mit diesem fertig war. Von der Warte aus betrachtet muss man schon viel Geduld und Ausdaier mitbringen.

Ich empfand den Sprecher als angenehm.

Natürlich geht King oft ins Detail, theoretisch könnte das (Hör)buch auf die Handlung bezogen nur halb so lange sein. Aber das macht er in allen Büchern die ich bisher von ihm gelesen habe, daran scheiden sich bei ihm auch grundsätzlich die Geister. Wem dieser Stil von King zusagt wird auch bei diesem Hörbuch auf seine Kosten kommen. Wem die kleinen Randgeschichten/-notizen und Informationen über die Protagonisten stören, der sollte sich das mit diesem Hörbuch noch mal überlegen.

Etappenweise waren manche Handlungsstränge auch etwas schwer nachvollziehbar oder man stellte sich Fragen wie "weshalb machen sie jetzt nicht dies oder jenes", "weshalb sucht nur diese kleine Gruppe nach dem Ursprung der Kuppel", "wieso strömen Angehörige nicht schon lange vor dem Besuchstag zur Kuppel" usw. Aber vielleicht wäre das Buch dann auch 300 Seiten länger ausgefallen und vielleicht gehört das bei so einem großen Werk einfach dazu dass nicht alles zu 100 % nachvollziebar ist bzw. ein paar offene Fragen bleiben. Mich hat es nicht sehr gestört weil der Rest stimmt und überzeugt hat.

Der Schluss kam dann etwas schnell und ging auch schnell wieder zu Ende. Gerade auf diesen Schluss hätte man noch etwas mehr hinarbeiten können.

Aber um es noch mal auf den Punkt zu bringen:
Die Arena ist meiner Meinung nach ein solides Buch von King, nicht mehr, aber auch nicht weniger.


PS: Ach ja, an vielen Stellen bildete ich mir ein, gewisse Parallelen zwischen dem Stadtoberhaupt und der Gerorge W Bush Administration zu erkennen.

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