Hörbuch-Rezensionen von Gabriele

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1-7 von 7 Rezensionen

Eat Pray Love. Eine Frau auf der Suche nach allem quer durch Italien, Indien und Indonesien

 eine Qual...

von Gabriele aus Todenbüttel, Deutschland am 01.01.2013

es tut mir leid, ich kann dem Buch nichts abgewinnen. Natürlich kann ein Erlebnisbericht nicht unbedingt die Spannung eines Romanes aufweisen. Aber die Hauptperson hat letztendlich trotz aller Privilegien (sich einfach mal für ein Jahr auszuklinken und es sich gut gehen zu lassen) nichts dazu gelernt. Als sie merkt, dass sie eigentlich nicht mehr verheiratet sein möchte, verbringt sie ganze Nächte damit ihre Badezimmerfliesen anzuheulen, statt mit ihrem Partner zu sprechen... Eine innere Wandlung vollzieht sich - zumindest im Buch - nicht wirklich. Hier wird nur eine verwöhnte amerikanische "Prinzessin" dargestellt, die bei Problemen, die die meisten von uns haben (eine normale Scheidung und der Alltag) die Flucht ergreift.
Die spirituelle Reife meint sie dann in Pasta und letztendlich göttlichem Sex zu finden.

Der Schreibstil ist wirklich langweilig, die deutsche Übersetzung gewagt... mein Mann hat mir wiederum mit Scheidung gedroht, wenn ich das Buch in seiner Gegenwart nochmals laufen lasse. Wäre Liz meine Tochter, hätte ich ihr erstmal die Kreditkarten gesperrt, damit sie sich ernsthaft mit dem wahren Leben befassen muss...

Ich freue mich für jeden, der es gekauft hat und trotzdem noch in irgendeiner Form Unterhaltung drin findet. Aber sowohl zur reinen Pläsier, als auch für wertvolle Lebensratschläge gibt es um Längen bessere Publikationen...

5 Sterne jedoch für die Marketingabteilung. Hier in Deutschland hätte aber eine Autorin mit ähnlicher Lebenserfahrung weder ein Bein noch ein Buch auf die Erde bekommen. Hier wird doch mehr gefordert, als banales Aneinanderreihen von Mahlzeiten und Liebhabern...

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Mein Weg zu dir

 peinlich

von Gabriele aus Todenbüttel, Deutschland am 03.05.2012

Der Sprecher hat so einige Schwierigkeiten Gefühle, als auch so manches Fremdwort auszudrücken. Wenn das bei medizinischem Vokabular noch entschuldbar scheint (auch wenn man das vielleicht mal nachfragen könnte) so ist das doch bei allgemeinen Ausdrücken befremdlich. Besonders das Li- no - lee - um hat es mir da angetan. Aber auch aus normalen deutschen Ausdrücken, wie z. B. dem "Spurt" (der kurze schnelle Lauf) kann man noch ein moderneres "Spört" machen. Hauptsache irgendwie englisch. Ausserdem liest er stoisch Satz für Satz, wobei er so außer Atem kommt, dass er derart merklich die Luft vor jedem Satzanfang einsaugen muss, dass das schon sehr störend wirkt.

Sprecher hin oder her, auch die Story hat mich nicht überzeugt. Der Lektor wurde wohl aus Kostengründen eingespart, sonst würden nicht immer wieder Sätze wie "er und Ted wird da hingegen"... auftauchen.

Und der Plot... naja... ich gebe zu harmoniesüchtig zu sein. Trotzdem haben in meinen Augen auch dramatische Liebesgeschichten in Sinne von Romeo und Julia ihre Berechtigung.

Die Dramatik hier scheint mir aber sehr konstruiert, der Zufall zu oft bemüht und die Protagonistin einfach dumm und entwicklungsunfähig zu sein.

Das Buch versetzt schlicht in depressive Stimmung.

Mich jedenfalls.

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Der Weg der Könige (Die Sturmlicht-Chroniken 1)

 Ich kann mich einfach nicht reinhören...

von Gabriele aus Todenbüttel, Deutschland am 05.08.2011

Tatsächlich tappse ich um das Hörbuch wie um den heißen Brei... ich habe den Eindruck, dass zu viel und zu langatmig erklärt wird, Spannung kommt bei mir nicht auf. Eine Welt, in der andere physikalische Gesetze gelten, wo man die gesellschaftliche Struktur noch nicht erfasst hat... ja, alles möglich ist. Aber ich fühle mich (nach Kapitel 5) immer noch fremd, weiß gar nicht so recht, was das alles soll, muss mich zum Weiterhören zwingen. Hoffe, dass die "guten Seiten" noch kommen, denn wo kommt sonst die hervorragende Kritik her?

Bisher hab ich noch nicht wirklich Handlung entdeckt. Die Welt ist sehr komplex, muss doch aber nicht zwingend schon in den ersten Kapiteln vorgestellt werden...

Vielleicht verstehe ich das Buch auch schlicht nicht.... mir gibt es leider bisher nichts.

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Der verborgene Garten

 Lohnt sich nicht

von Gabriele aus Todenbüttel, Deutschland am 08.02.2011

Die Idee: Spannend. Eine junge Frau auf den Spuren ihrer Ahninnen, um manch gut gehütetes Geheimnis aufzudecken, garniert mit romantischer Liebe und geheimen Orten.

Die Umsetzung: ENT-spannend bis langweilig. Ein Sternchen gibts von mir nur für die Fleißarbeit. Die Idee, die Geschichte von allen dreien, Urgroßmutter, Großmutter und Enkelin erzählen zu lassen, ist an sich recht gut. Aber hier wirds doch übertrieben. Nach jedem noch so kleinen neuen Hinweis springt die Geschichte in den Jahrhunderten umher und lässt die neu entdeckte Tatsache aus der Sicht der jeweiligen Hauptfigur schildern. Wobei die Hauptfigur nicht immer eine der drei erstgenannten Frauen ist. Manchmal kommen auch Nebencharaktere zu Wort. Das ist mir deutlich zu ermüdend und zu nervig. Eine flüssige Handlung kommt nicht in Gang. Auch kennt man ja den Umstand bereits von einem anderen Charakter. Es ist zwar grundsätzlich schon spannend, alle Sichtweisen kennenzulernen, aber wirklich nicht zu jedem Fitzelchen. Man bekommt die Geschichte hier also dreimal erzählt, was die Ursache für die 600 Seiten sein könnte. Ich muss zugeben, dass ich tatsächlich teilweise die Orientierung verlor und noch mal zurückblättern musste, bei welchem Charakter wir uns grad befinden. Das konnte man wirklich oft nur am Namen unterscheiden. Sie ähnelten sich sehr in ihrer schwermütigen Art. Sobald ich glaubte, ein Bild von einem Hauptakteur vor mir zu haben, machte dieser etwas völlig Untypisches und blieb für mich damit blass und unecht.

Die bevorzugte Bewegung der Beteiligten: Er/sie hob die Brauen...

Schlechter Nebencharakter: Göttin Zufall. Hier ist mir doch zu oft eine verrutschte Holzpanele, ein verrutschtes Buch oder ein geknickter Ast mit einem geheimen Zettelchen/Zeichnung im Spiel.

Es gäbe noch viel auszuführen, aber für mehr reicht der Platz hier leider nicht...

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Sternschnuppen

Sternschnuppen

Anne Hertz

 Die Handlung ist schnuppe...

von Gabriele aus Todenbüttel, Deutschland am 31.01.2011

Mit meiner Kritik steh ich wohl ziemlich allein auf weiter Flur, aber dieses Hörbuch hat mich wirklich nicht mitgerissen, ja kaum gerührt. Obwohl ich Liebesromane mit Hang zum Kitsch tatsächlich auch mag. Aber die Handlung kommt nicht wirklich von der Stelle, es gibt keine echten Hindernisse oder Hürden (der Job ist sicher, Bezahlung gut, Kinderbetreuung geregelt, neuer Lover in Sicht...) und die Protagonisten ist in ihrer Ausdrucksweise nicht immer authentisch. Mal eben schauen, ob sich alles "eingegroovt" hat, ist nicht der Stil einer Führungskraft in ständigem Umgang mit der High Society.

Keine Kost für mich. Da fiebere ich doch lieber mit Martina André... auch wenn sie im Kitschfaktor leicht noch eins drauflegt, aber die Handlung reisst mit...

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Krise unterm Christbaum (Ohrdebil.de 1)

 Ohrdebil - Krise im Gehörgang

von Gabriele aus Todenbüttel, Deutschland am 31.12.2010

Ich hab erst gar nicht mitbekommen, dass es sich hier um um ein "namhaftes" Hörbuch-Unternehmen geht. Das Aha-Erlebnis kam erst beim Hören. Die Sprecher sind teilweise so schlecht, dass sie schon wieder gut sind. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das Schulaufführungsniveau gewollt ist und sich die Mitarbeiter mit breitem Grinsen selbst auf die Schippe nehmen, oder ob einfach jeder rekrutiert wurde, egal wie weit seine schauspielerischen Fähigkeiten reichen.

Letztendlich hat das Hörspiel einen ganz eigenen Charme und ich habe es mit ebenfalls breitem Grinsen verfolgt.

Mal was ganz Anderes. ein netter Werbegag.

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Limit

 Einschlafhilfe

von Gabriele aus Todenbüttel, Deutschland am 15.03.2010

Ich muss zugeben, ich hab das Buch nicht gelesen. Aber aufgrund der Jubelkritiken gönnte ich mir das Hörbuch.
Bei aller Liebe: Ich habs dreimal angefangen. Die Handlung kommt nicht wirklich in Gang, Spannung kommt nicht auf. Ich lernte viele Charaktäre kennen, aber nicht lieben, musste mir nahezu schon eine "Besetzungsliste" schreiben, um mitzukommen.
Bücher sind natürlich immer irgendwie "Geschmackssache". Aber auch mein Mann konnte dem Hörbuch nichts abgewinnen.
Eines der wenigen Hörbücher, die ich wirklich nicht zuende hören konnte. Vielleicht entwickelt sich nach 4 Stunden Hörzeit ja noch etwas, das kann ich ehrlicher Weise nicht beurteilen, aber "Limit" brachte meine Aufmerksamkeit wirklich ans Limit.

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