Hörbuch-Rezensionen von Friedrich

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1-7 von 7 Rezensionen

Kurs auf Spaniens Küste (Aubrey/Maturin 1)

 Ein Feuerwerk der seemännischen Wörter

von Friedrich aus Berlin, Deutschland am 27.08.2012

Ein Feuerwerk der Farben sind die alten, farbigen Seeräuber Hollywood Filme.
Keiner macht sich Gedanken: entsprechen die Farben nun dem Götheschen Farbenkreis, der Farbenlehre von Kandisky, oder Adobe sRGB.
Ein Feuerwerk der seemännischen Wörter ist dieses Buch. Schön, daß es diesen Wortreichtum noch gibt. Es ist das "sABC" um die nette, spannende Handlung.

"Leider" höhrt man das Bemühen des Vorlesers, allen auftretenden Personen eine eigene Simme oder -nuance zu geben. Es wird, für mich, bei den vielen auftretenden Personen etwas unübersichtlich, etwas zu viel Stimm-Theater.

Trotzdem ist es sehr vergnüglich zuzuhören.

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Die Nacht des Zorns

 Und es bewegt sich

von Friedrich aus Berlin, Deutschland am 27.08.2012

Man liebt die Autorin, oder eben nicht.
Genauso dieses Vorlesen, oder eben nicht.
Man muß sich darauf einlassen (können).
Die Rinder bewegen sich am Ende des Buches doch.
Ebenso bewegt sich die Stimme am Ende des Buches doch noch.
Ich fand es genial.

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Durch das Land der Skipetaren

 Ein wissendes Lachen

von Friedrich aus Berlin, Deutschland am 12.02.2012

Die letzten Sätze lassen mich verstehen, warum diesmal, für meine Ohren, etwas mehr geschnitten wurde. Diese lächelnd gelesene Gelassenheit ist einfach wunderbar.
Habe ich nach dem vierten Band noch überlegt, ob ich nicht doch meine Bücher wieder hervornehme, warte ich lieber doch bis Peter Sodan "Der Schut" vorgelesen hat.

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Schutzpatron (Kommissar Kluftinger 6)

 Schood!

von Friedrich aus Berlin, Deutschland am 12.10.2011

"Schood, daß dej zwa ihre andern Grimis blos, g`ürzt vorgle's'n ha'm. Abbe' villeicht gibt's ja a' amoal a Nèiauflach !
Und schee wär's wenn die Zindy dann des wunderbare fränkisch-schwäbische kehlige -"L"- wenigstens andeutungweise sprech'n dääd.
Underhaldung mit Schbrachwidz ! - eerste- Sahne."
- Drei Handlungsstränge auf's beste verwoben, und in der letzetn viertel Sunde Höhrzeit, löst sich der dritte Handlungsstrang auf. -
Die Latte für den nächsten "Toten" liegt hoch.
"I frej mi scho!"

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Durchs wilde Kurdistan (Orientzyklus 2)

 einfach nur wunderbar

von Friedrich aus Berlin, Deutschland am 29.08.2011

Einfach nur Zuhöhren, und man entdeckt Dinge, die ich nie gelesen habe.

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Durch die Wüste (Orientzyklus 1)

 Das Hören zwischen den Zeilen

von Friedrich aus Berlin, Deutschland am 07.12.2010

"Die Blume von Kibili" möchte man nicht unbedingt dem Schriftsteller May zugestehen. Dem Vorleser Sodann aber unbdingt.
Poesie, wem sie auch immer gelten mag, ist richtig schön, erst beim Vorlesen. Peter Sodann ist einer der wenigen Vorleser, der beim Lesen interpretiert, und dem, der zuhört, also abverlangt, mitzudenken.
Man hört schelmisches lächeln, Zuneigung zu dem Beschriebenen, nach raschen Wortwechseln, eine Minipause vor dem letzten Wort des Satzes, oder aber "nur Vorlesen". Man hört den Punkt. - Diese Kunst des Lesens läßt nicht die Langatmigkeit aufkommen, die mich mit 13, 14 Jahren heimgesucht hat.
Die Suren des Korans bekommen Farbe, das Gebet der Seefahrer in Not, oder nach überstandener Gefahr, werden begreiflich. Der Respekt vor einer anderen Kultur faßbar. Ein nicht eingestandener "Fehler",Kara Ben Nemsi macht halt keinen, bekommt durch den Tonfall doch einen Hauch von "schlechtem Gewissen".
So könnte ich Karl May nicht still für mich hin lesen. Es fehlte die dritte Dimension, - eben das Vorlesen zwischen den Zeilen.

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Die Nürburg-Papiere

 Ein Krimi der besonderen Art

von Friedrich aus Berlin, Deutschland am 09.09.2010

...erstaunlich wie trist bunte Akzente wirken können. Düsternis allenthalben. Der Satz "Warmer Ohren" hätte eher ans Ende des Krimis gepaßt. - Herrn Berndorf höre ich gerne lesen. Ich habe seine Figuren im Lauf der Jahre "lieb", gewonnen. - Vorallem auch beim Lesen. - Man könnte fast mitleiden unter den Depressionen der Protagonisten. Die Betontristesse, die in Stein und Stahl gegossene Hilflosigkeit der Geschichte und deren Bewohner, tut sein Übriges. Ich finde es schade, daß Emma, Rodenstock und Baumeister in der Realität angekommen sind. Ein Krimi der besonderen Art (nota bene "Der Bär")

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