Hörbuch-Rezensionen von Jochen
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Der Bastard von Tolosa
Die Familia ist das Wichtigste
von Jochen aus Unterföhring, Deutschland am 07.05.2013
Meine Güte ist der Roman gut!
Ich habe schon viele historische Romane gelesen und gehört. Der Bastard von Tolosa ist das beste Buch von allen. Keine Geschichte hat mich so sehr mitgenommen wie diese Erzählung um Jaufre Montalban, Hamid, Berta und all die anderen.
Das Buch ist zweigeteilt. Ein kleiner Teil behandelt die Zeit in der Jaufre 55 Jahre alt ist und dem jungen Mönch Aimar seine Geschichte erzählt. Der größte Teil ist die Geschichte selbst. Diese spielt zu Beginn im Heiligen Land wo er mit Kameraden die Ungläubigen bekämpft. Danach spielt die Geschichte in seiner Heimat Rocafort. Die Geschichte geht nur ein paar Monate. März 1011 – Juli 1011.
Es gibt viele Personen und vor allem die Namen, welche in der Erbfolgefrage behandelt werden, sind schwer zu merken.
Überhaupt ist der Part mit dem geheimnisvollen Testament zwar spannend, noch viel intensiver ist jedoch der Werdegang Jaufres.
Der Part im Heiligen Land ist schon spannend und wird immer besser. Mit der Fahrt in die Heimat wird die Geschichte aber wirklich überragend. Es macht so viel Freude Jaufre, Hamid, Adela, Alexis & Cordela und all den anderen zu folgen wenn sie ankommen. Sie erleben auch viele gute Tage bevor sie Rocafort erreichen. Danach wird es nochmal eine Klasse besser.
Ich hätte der Geschichte noch ewig lauschen können und gerne das gesamt Leben Jaufres erzählt bekommen. Die Liebe, Freundschaft und das Vertrauen der Personen untereinander hat mich gerührt. Es ist unglaublich spannend was Jaufre und seiner Familia passiert. Die Familia ist der gesamte Hofstaat Jaufres. Ich hätte gerne noch gewusst, was aus der einen oder anderen Randfigur wurde. Ebenso wie lange Galep, Jaufres Schlachtross, noch gelebt hat und seine Hunde.
Mit Reinhardt Kuhnert hat man sich für den besten Vorleser im deutschsprachigen Raum entschieden. Er gibt den Personen individuelle Stimmen, räuspert, lacht, lallt und rülpst wenn es die Personen tun. Herrlich!. Er war es letztendlich, der mich bewogen hat den Roman zu hören. Meine Güte, was hätte ich verpasst wenn ich diesen Roman nicht gehört hätte. Nun sind die anderen Romane von Ulf Schiewe an der Reihe.
1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Höllental
In der SMS stand nur "Hinauf!"
von Jochen aus Unterföhring, Deutschland am 05.04.2013
Hier haben wir endlich mal wieder einen richtig guten deutschen Thriller.
Weder der Autor Andreas Winkelmann noch die beiden Sprecher Bernd Hölscher und Christian Stark kannte ich.
Alle machen gute Arbeit.
Auch der Ansatz der Story gefällt mir gut. Ausgehend vom Selbstmord von Laura Weidner kommt eine richtig spannende Geschichte in Gang. Die Hauptperson ist Roman Jäger, ein passionierter Bergsteiger und Inhaber eines Ladens für Kletterausrüstung.
Die Hauptgeschichte spielt nur in Augsburg in in der Klamm. Die andere Geschichte beginnt in Afghanistan und endet ebenfalls in Augsburg.
Es geht darum weshalb Laura den Selbstmorg beging. Eine wichtige Rolle spielt ihre Clique mit den Jungs Richard, Bernd und Armin sowie ihrer besten Freundin Mara Landau. Mara ist die 2. Hauptperson neben Roman Jäger. Sie empfängt von Laura eine SMS mit einem einzigen Wort: Hinauf!
Was dieses Wort zu bedeuten hat ist sehr gut gelöst.
Andreas Winkelmann schafft es so zu schreiben, dass man sich zu keinem Zeitpunkt beim Zuhören langweilt. Es gibt zwar kaum Cliffhanger. Dennoch steuert die Story geradewegs auf die die Lösung der offenen Fragen zu. Man ist gespannt wie die Sache ausgeht. Vielleicht ist das Ende doch ein wenig zu klischeehaft. Dennoch habe ich mit Freude der Geschichte gelauscht und das Hörbuch binnen einer Woche durchgehört.
Es ist nicht ganz so fesselnd wie absolute Topthriller (Machtrausch von Koppitz oder Kein Sterbenswort von Coben oder Schneemann von Nesbo). Es ist ähnlich gut wie Oktoberfest und besser als Kreuzzug, nur um hier bekannte, ähnliche deutsche Thriller zu nennen.
Ich kann Höllental empfehlen.
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Der Nachtwandler
Was zum Teufel? Bye Bye Sebastian Fitzek
von Jochen aus Unterföhring, Deutschland am 28.03.2013
Die Mehrheit der bisherigen Rezensenten hat Recht. Der Nachtwandler setzt die Talfahrt der Fitzek Thriller fort. Schade, denn ich fand die ersten 4 Hörbücher gut. Danach wurde es immer abstruser, immer unglaubwürdiger. Mit Der Nachtwandler ist der Tiefpunkt erreicht.
Ein Nachtwandler, Leon, tut seltsame Dinge im Schlaf. Das ist natürlich noch nicht genug. Also gibt es eine dritte Bewusstseinsebene. Naja. Aber auch das reicht immer noch nicht. Hier möchte ich nicht zu viel verraten.
Leon tappt von einer unmöglichen Situation in die nächste. Fast jedesmal darf er sagen "Was zum Teufel!". Das denkt sich auch der Hörer während er kopfschüttelnd mit den Ohrhörern unterwegs ist. Die Handlung ist so verworren, so abstrus, dass es schon fast lächerlich wird. Aber eine Comedy sollte diese Story bestimmt nicht werden.
Ich hörte Der Nachtwandler als ich mit einem Virus krank zu Hause lag. Optimale Voraussetzung um eine spannende Geschichte in einem Rutsch zu hören. Eigentlich. Dass ich fast 4 Tage für die gut 7 Stunden benötigte, davon 2Tage für die letzten 1,5 Stunden, sagt alles.
Die Auflösung ist lachhaft, unglaubwürdig und vollkommen an den Haaren herbeigezogen.
Für mich war es das. Bye Bye Sebstian Fitzek. Ich werde mich an spannende Stunden mit Amokspiel, Das Kind und Die Therpie erinnern. Aber vor allem werde ich mich ärgern über viele vergeudende Stunden mit den letzten Büchern. Außer Abgeschnitten, denn das hatte ich schon ausgelassen.
Immerhin kann ich mich damit trösten, dass Simon Jäger auch andere Thriller hervorragend liest.
5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Der Tod wartet nicht
Ordentlicher Krimi aus Norddeutschland
von Jochen aus Unterföhring, Deutschland am 16.02.2013
Mit "Der Tod wartet nicht" bekommt man einen durchschnittlichen Thriller der im Norden Deutschlands angesiedelt ist.
Armin Stahl, ein sympatischer, übergewichtiger Ermittler kommt auf einen Pferdehof. Dort hatte Vivian von Dippern eine Vermisstenmeldung für den russischen Vorarbeiter abgegeben. Ein toter Russe wurde gefunden. Wer war er?
Damit beginnt eine solide Thrillerstory. Alexi, ein russischer Auftragskiller, Vivian und Stahl sind die Hauptpersonen.
Sehr spannend sind die Episoden im Krankenhaus. Andrea, Vivians Freundin, deckt einen Organhandel mit Kindern auf. Dieser Part der Geschichte ist sehr gut. Irgendwann landet auch Lasse, Vivians Sohn in diesem Krankenhaus. Damit beginnt das Finale, welches mich nicht fesseln konnte.
Ein reicher Industrieller aus Hamburg ist ebenso mit von der Partie wie Konstantin Petrov, die graue, bösartige Eminenz der russischen Mafia. Unglaubwürdig.
Das Schicksal von Sven von Dippern, Vivians Mann, habe ich nicht ganz kapiert. Er landet in Toronto. Warum eigentlich?
Detlev Bierstedt liest gewohnt solide. Er bekommt es nicht richtig hin den Personen individuelle Stimmen zu geben.
1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Ein plötzlicher Todesfall
Kay Bawden ist eine Heldin
von Jochen aus Unterföhring, Deutschland am 16.02.2013
Zugegeben, der erste der 3 Teile zieht sich. Ich war kurz davor das Hörbuch abzubrechen. Viele Charaktere, kein Spannungsbogen, keine Personen mit denen man sich identifizieren könnte oder welche die man hassen kann (außer Simon Price).
Doch dann hat man alle Personen drauf und taucht mehr und mehr in Rowlings Welt ein. Auch die Geschichte wird immer dichter, immer besser. Überhaupt habe ich eine so dichte Schilderung von Personen und deren Interaktionen nur bei George R. R. Martin erlebt. Das war aber eine Fantasy Welt. Und hier sind wir in Englang, im schönen Pagfort.
Die Story lebt von den sehr interessant beschriebenen Charakteren. Mit Fats Wall und Simon Price gibt es 2 Personen, die ich richtig unsympatisch fand. Andrew Price, Sohn von Simon und Fats bester Freund, ist dagegen sympatisch. Seine Schwärmerei für die schöne Gaia Bawden ist toll beschrieben. Oft gibt es Grund zum Schmunzeln und man erkennt sich selbst als verliebter Teenie wieder.
Gavin Hughes ist ein Schwächling, den man einfach nicht mögen kann. Er hat mit Kay eine tolle Freundin, kann sich aber einfach nicht durchringen sein Leben endlich in feste Bahnen zu lenken. Auch hier gibt es Übereinstimmungen mit Personen die jeder kennt. Gavin kann und will keine Verantwortung übernehmen und wird deshalb nie glücklich werden.
Krystal Weedon ist eine der Hauptpersonen der Handlung. Sie kommt aus ganz schlechten Verhältnissen und schlägt sich durchs Leben. Die Rudermannschaft von Barry war ihr Halt. Ihre drogensüchtige Mutter haßt und liebt sie zugleich. Ihren kleinen, dreijährigen Sohn Robby liebt sie und versucht, ihn ein besseres Leben zu schaffen. Hier gibt es wahnsinnig rührende Momente. Auch schockierende Abschnitte erlebt der Hörer wenn er Krystal begleitet.
Howard Mollison ist die lebhafteste Gestalt der Geschichte. Ein fetter, selbstsüchtiger Gemeinderat der seinen Sohn Miles als Nachfolger von Barry im Rat haben möchte. Ich fand es toll die Abschnitte von Howard zu hören.
So gibt es noch viele kleine und große Geschichten die erzählt werden. Samantha, Miles großbusige Ehefrau, die heimlich Musikvideos ihrer Tochter schaut um muskulöse Teeniemänner zu sehen, sei hier noch als Beispiel genannt.
Es macht sehr viel Spaß diesen Personen durch Pagfort zu folgen. Ich fands klasse.
Fazit:
Das erste Drittel bekommt nur 2 Sterne, das 2. Drittel 4-5 Sterne und das letzte Drittel 5 Sterne. Macht für mich ein 4 Sternehörbuch.
Es ist anspruchsvoll, anfangs anstrengend, gibt dem Hörer aber viel zurück. Ich konnte lachen, mitfiebern, wütend sein und hatte viel Mitleid mit Robbys Schicksal. Kay ist, neben dem verstorbenen Barry Fairbrother, die einzige, die versucht Robby und Krystal Weedon zu retten. Kay ist meine Heldin.
Christian Berkel liest ganz ordentlich. Er schafft es aber nur Howard Mollison Leben einzuhauchen. Diesen fetten Gemeinderat spricht er hervorragend. Alle anderen Personen klingen sehr ähnlich. Schade.
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Nur dein Leben
Wohin geht die Reise?
von Jochen aus Unterföhring, Deutschland am 09.01.2013
Ich war sehr neugierig, hatte ich doch von Peter James noch nichts gelesen oder gehört. Das Tempo ist anfänglich nicht hoch - gesteigert wird es auch nicht mehr.
Der Autor fährt zweigleisig. Da gibt es zum Einen die Gentechnik-Story. Zum Anderen ist da die Bedrohung durch eine ominöse Sekte, die einen Pater als Killer ins Rennen schickt. Hört sich ganz interessant an. Ist es auch. Nur leider äußerst selten. Der Autor wusste anscheinend bis zum Schluss nicht wo er hin will mit seiner Story.
Es gibt irgendwann eine Art Entführung. Ab dann wird die Geschichte richtig langweilig. Teils hatte ich das Gefühl es geht in Richtung "Flucht aus dem 23. Jahrhundert".
Die Reaktion der Eltern, vor allem der Mutter, die mit glühender Liebe zu ihren Kindern hält obwohl diese Liebe gar nicht erwidert wird, ist unglaubwürdig.
Den Schluss halte ich für gelungen.
Tobias Kluckert hat eine angenehme Stimme. Er schafft es jedoch nicht den Figuren individuelle Stimmen zu geben. Floriane Kleinpass, die nur wenig liest, ist eine Fehlbesetzung.
Fazit: Wer gute Thriller sucht sollte eher bei Harlan Coben suchen.
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Der Mann, der kein Mörder war
Sebastian kriegt jede Frau ins Bett
von Jochen aus Unterföhring, Deutschland am 05.01.2013
Ausnahmsweise mal zuerst zum Sprecher:
Von Douglas Welbat habe ich noch nichts gehört. Er hat eine angenehme, dunkle, etwas langsame Sprechweise. Seine Stimme und Interpretation passt gut zu dieser Geschichte. Leider hat er kein Talent die Personen unterschiedlich darzustellen. Alle klingen gleich. Ob die Figur weiblich oder männlich ist, aufgeputscht oder schläfrig, die Sprechweise bleibt nahezu immer gleich. Schade. Gelänge es Hr. Welbat Stimmen unterschiedlich zu interpretieren, könnte er mit dem besten Vorleser, Reinhard Kuhnert, fast mithalten.
Nun zur Story. Mir gefiel die Geschichte gut. Die Story kommt langsam voran, ohne jedoch große Hänger zu haben. Die Hauptperson, Sebastian, ist mir sympatisch. Er ist eingebildet, hat - wie so viele schwedische Helden - ein psychisches Problem und vor allem hat er eine große Schwäche: Frauen. Das ist doch mal was anderes! Sebastian kann selten wiederstehen wenn eine Frau in sein Raster passt. Er muss sie einfach ins Bett bringen. Und er schafft es auch immer! Beneidenswert - und hörenswert.
Die vielen Nebenpersonen, Vanja, Billi, Torkel, Ursula usw. sind glaubwürdig. Ich hatte großen Spaß deren Dialoge und Nicklichkeiten zu verfolgen.
Die Krimigeschichte ist zwar langsam, aber spannend. Die Auflösung fand ich ein wenig zu konstruiert. Dennoch folgte ich der Story mit Freude.
Fazit: Ein spannender, nicht blutrünstiger Krimi. Kein Thriller. Einige Schwedenkrimis von Jo Nesbo, z. B. Schneemann, gefielen mir besser. An Harlan Coben Thriller kommt die Geschichte auch nicht ran. Dennoch sehr hörenswert.
2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Schnitt
Psychothriller im positiven Mittelmaß
von Jochen aus Unterföhring, Deutschland am 05.01.2013
"Schnitt" von Marc Rabe habe ich vor ca. 2 Monaten gehört. Nun mache ich mich an die Rezension und muss erst nochmal ins Hörbuch hineinhören um mich erinnern zu können. Ich wusste noch, dass es mich damals auf einer langen Autobahnfahrt gut unterhalten hat. Dass ich nichts mehr von der Handlung in Erinnerung habe, sagt mir, dass die Story gutes Mittelmaß ist.
Gabriel wäre ein ganz passabler Charakter, der zum Mitfiebern gut ist. Allerdings nervten mich seine, nennen wir es, gespaltene Persönlichkeit. Was geschieht überhaupt mit dieser Stimme?
Die Geschichte an sich ist gut konstruiert. Es gibt kaum Hänger. David, Gabriels Bruder, verhält sich glaubwürdig. Es ist allerdings schwierig nachvollziehbar, dass Gabriel nach seiner Entlassung keinen Kontakt zu David gesucht hat.
Die Motivation der Krankenschwester, die im letzten Drittel der Geschichte mitspielt, ist nicht nachvollziehbar. Ebenso Vals Motiv. Ich halte es für zu konstruiert.Die Vorgänge am Abend des 13. Oktober sind sehr unglaubwürdig.
Zarkov ist dagegen ein interessanter, halbwegs glaubwürdiger Charakter. Gabriels Antrieb Liz zu finden ist sehr stark und absolut nachvollziehbar. Hier gelingt es dem Autor hin und wieder, dass man mitfiebert. Vor allem Liz' Situation ist spannend und gut gelöst.
Das Ende in der Villa ist leider auch viel zu konstruiert.
OK, ich meckere viel. Dennoch ist "Schnitt" insgesamt ein ordentlicher Thriller. Leider kann ich die Begeisterung für den Vorleser Sascha Rothermund nicht nachvollziehen. Er schafft es Stimmung aufzubauen und spielt gut mit der Sprechgeschwindigkeit. Bei der Darstellung der unterschiedlichen Figuren scheitert er. Alle Charaktere klingen bei ihm gleich. Bei manchen Dialogen hatte ich Schwierigkeiten zu erkennen, wer denn nun gerade spricht. Er liest gut, begeistert mich aber nicht.
2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Überman
Zuviel des Mittelmäßigen
von Jochen aus Unterföhring, Deutschland am 28.11.2012
Tja, da ist der Autor deutlich über das Ziel hinaus geschossen. Oder nutzt sich der Humor von T. Jaud einfach nur ab?
Ich jedenfalls konnte nur selten lachen. Meist war ich genervt von den überzogenen Handlungen Simons. Er ist auch alles andere als sympathisch. Ich bin mir nicht sicher, ob der Autor das so gewollt hat.
Fazit: Zu wenig gelungene Gags, total überzeichnete Handlung und bemüht witzige Formulierungen. Ständig Mittelmäßigkeit machen in der Summe ein schwaches Hörbuch. Der Autor liest bemüht, aber auch überzogen.
7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Winter der Welt (Die Jahrhundert-Saga 2)
Massenvergewaltigung und Leichenbeseitigung
von Jochen aus Unterföhring, Deutschland am 28.11.2012
Die meisten Hörücher von Ken Follett gefallen mir gut. Eine sogar sehr gut, wie z. B. Säulen der Erde, Tore der Welt und eben Sturz der Titanen. Alles Hörbücher, die 5 Sterne verdienen.
Winter der Welt ist noch besser. Ganz selten höre ich derart fesselnde Geschichten. Ausnahmslos alle Episoden der verschiedenen Charaktere sind spannend und lehrreich.
Carlas Geschichte ist bei diesen überragenden Geschichten sogar nochmal eine Steigerung. Bei ihrer Erzählung gibt es Massenvergewaltigung und eine Leiche wird beseitigt, was wahnsinnig spannend geschildert ist. Nebenbei reißt Follett eine Thrillerhandlung um das Verschwinden behinderter Kinder an und eine Spionagestory im Geiste von Folletts "Die Nadel" wird erzählt. Und alles nur in dem Handlungsstrang von Carla!
Nochmal: Dieses Hörbuch ist phantastisch, überragend und perfekt erzählt.
Philipp Schepmann liest ausgezeichnet. Er schafft es den Personen unterschiedliche Stimmen zu geben.
Etwas ganz seltenes haben wir hier: Ein perfektes Hörbuch.
1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.










