Hörbuch-Rezensionen von Hörohr

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1-10 von 19 Rezensionen

Verachtung (Carl Mørck 4)

 Was wäre das Leben...

von Hörohr aus Deutschland am 15.12.2012

ohne die allgegenwärtigen "Schwedenkrimis", ohne diese schrulligen Charaktere (z.B. Carl Moerck und Hafez el-Assad), ohne diese düsteren phantasievollen Geschichten aus dem Norden. Jetzt ist es eigentlich kein Schwedenkrimi, da er in Dänemark spielt, aber wollen wir nicht kleinlich sein. Ich habe alle vier Moerck Geschichten gelesen, eine so gut wie die andere. Durchaus auch amüsant, wie Hafez el-Assad, Moerck und Rose zusammen agieren, direkt zum liebhaben. Naja, und das es spannend ist, muß man nicht extra erwähnen. Ohne die "Schwedenkrimis" wäre das Leben eben ein wenig weniger spannend. Gelesen ist es bestens. Klare Empfehlung!

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Alles muss versteckt sein

 Es beginnt wie eine Limousine...

von Hörohr aus Deutschland am 26.11.2012

...und endet wie ein Sportwagen. Man wird ausführlich! zu einem wirklich spannenden phantasievollen Plot geführt. Am Anfang dachte ich, es wird die Beschreibung des Innenlebens einer psychisch Kranken, man denkt schon, "alles ziemlich vorrausschaubar", bis das Buch dann Fahrt aufnimmt. Mit einigen "hollywoodesken twists" wird man als Hörer überrascht. Klasse gelesen, hat sich unbedingt gelohnt.

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Der Ursprung des Bösen

 Langweilen wird man sich bei diesem Hörbuch...

von Hörohr aus Deutschland am 16.11.2012

...sicher nicht. Grangé hat wirklich eine "böse" Phantasie und kann "fiese" Spannung erzeugen. Habe alle seine Bücher gelesen oder gehört, es ist gut, dass man nur passiv verwoben ist, erleben möchte man das nicht. Ich mag dieses wohlige Grauen. Gelesen ist es super, wobei man sich manchmal in "Herr der Ringe" wähnt, zwergige Stimmen, weise Stimmen, böse Stimmen, aber kreativ. 4 Sterne, weil ich "Flug der Störche" besser fand, diesem dann 5 geben würde, aber eine Empfehlung alle mal...

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1Q84 (Buch 1 & 2)

 Viele viele Worte...

von Hörohr aus Deutschland am 18.09.2012

...wenig wenig Handlung. Ich fand es nicht so schlecht, dass ich es abgebrochen hätte, obwohl ich manchmal ein wenig die Vorspultaste benutzt habe. Als philosophisches Werk zu einfach, als SF zu wenig spektakulär, als Krimi nicht spannend genug, irgendwie nicht mein Buch. Gut gelesen...

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Die Familie Hardelot

 Für mich gehört Irène Némirovsky...

von Hörohr aus Deutschland am 13.08.2012

...in die Liga von Tolstoi und T. Mann. Nicht ganz so episch wie Anna Karenina oder Buddenbrooks, aber wunderbar geschrieben und die Charaktere sind unglaublich präzise gezeichnet, ohne Geschwafel. Man merkt, dass sie vieles gelebt und erlebt hat. Das trifft übrigens auf alle ihre Bücher zu (besonders auf Suite francaise), die ich gelesen habe. Und da kommen wir auch schon auf die fantastische Iris Berben, dass passt ohne Abzüge. Ich glaube wenn man I.N. erlaubt hätte das zu hören, hätte sie sich über soviel Symbiose gefreut.

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Der Prophet des Todes (Julius Kern 3)

 Was kommt nach einer Trilogie?...

von Hörohr aus Deutschland am 16.05.2012

...die Nächste! Und darauf freue ich mich, gottseidank schläft das Böse nicht. Immer wieder gelingt es Vincent Kliesch neue spannende Charaktere zu schaffen und unerwartete Wendungen zu kreieren. Die Stimme von Uve Teschner ist da gar nicht mehr wegzudenken. Eine 100% Empfehlung und Beeilung mit der nächsten Trilogie!

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Ein Mann will nach oben: Die Frauen und der Träumer

 Einige technische Pannen...

von Hörohr aus Deutschland am 10.05.2012

...zum Ende weniger Kapitel, Abrisse, dafür ein leises "Buh". Aber dafür können ja Hans Fallada und Ulrich Noethen nichts. Die haben ein grandioses Werk zu verantworten. Wie schon in "Jeder strirbt für sich allein", passt alles zur guten und informativen Unterhaltung zusammen. Die Atmosphäre Berlins um den WK 1 wird geradezu bildlich (auch durch die famose Flexibilität von Noehtens Stimme) aufgezeigt, amüsant, aber auch tragisch. Ein Evergreen!

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Der Trinker

 So kann man nur schreiben...

von Hörohr aus Deutschland am 05.03.2012

...wenn man es selbst gelebt hat. Falladas Stil zu schreiben ist zeitlos, obwohl die Zustände im "Heim" eher nicht mehr zeitgemäß erscheinen, hoffentlich. Diese ganze Hoffnungslosigkeit wird durch das hervorragende Lesen von Christian Melcher einfühlsam untermalt. Sicherlich kein Hörbuch um die Laune zu verbessern, aber fesselnd und auch informativ.
Nach "Jeder stirbt für sich allein", dass 2. Buch von Fallada, welches mich begeistert hat. Manchmal lohnt es sich bei den Klassikern zu stöbern. Ein Lob für den Verlag die Bücher neu aufgelegt zu haben.

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Einmal durch die Hölle und zurück

 Wer "Schneller als der Tod"...

von Hörohr aus Deutschland am 12.01.2012

...mochte, wird auch dieses Hörbuch mögen. Christoph Maria Herbst bringt seine "böse" Seite in ein "böses" Buch, das passt! Das erste Buch mochte ich ein wenig mehr, weil da noch der Überraschungseffekt des Teams Bazell/Herbst dazu kam, freue mich trotzdem auf das Dritte. Daniela Wutte liest einen durchaus interessanten Anhang, wo nochmals das Thema Klimawandel angesprochen wird, ambitioniert und natürlich "böse"...

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Oktoberfest

 Fast ein Drehbuch...

von Hörohr aus Deutschland am 05.01.2012

...für einen Bruce Willis Thriller. Sehr martialisch geschrieben, die Helden kommen tatsächlich aus deutschen Institutionen wie MAD uä. Ganz ungewohnte Sicht auf unsere Sicherheitsdienste...Eine eingeschworene russische Militäreinheit nutzt ihre Fähigkeiten, mittlerweile nicht mehr gebraucht, um eines der größten Verbrechen zu begehen. Altes Thema, spannend in Szene gesetzt.
Im Gegesatz zu einigen hier, fand ich die Dialekte von Bierstedt gelungen, hervorragend gelesen.

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