Hörbuch-Rezensionen von Klaus
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Unter Verschluss
Klarer Kauf!
von Klaus aus Löhne, Deutschland am 30.03.2013
Spannung pur bis zum letzten Wort! Sprecher Uve Teschner liefert wie immer eine souveräne Leistung ab. Meine Empfehlung: Ein klarer Kauf!
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Mission Sphinx
Gute Urlaubslektüre
von Klaus aus Löhne, Deutschland am 30.03.2013
Mit diesem Hörbuch erhält man eine reelle Leistung. Eine gute Urlaubslektüre mit einigen Volten und Spannung bis zum Schluss, allerdings ohne allzu großen Anspruch. Sprecher Bierstedt macht seine Sache wie immer gut. Meine Empfehlung: Kaufen und hören.
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Die Zwölf
Enttäuschendes Hörbuch
von Klaus aus Löhne, Deutschland am 30.03.2013
Obwohl ich The Stand von S. King wie viele anderer seiner Bücher verschlungen habe, wollte bei diesem Hörbuch von Cronin, der arg bemüht zu sein scheint, in die (für ihn m.E. zu) großen Fußstapfen Kings zu treten, nicht die rechte Freude aufkommen. Zu deutlich war das Bemühen, einen Abklatsch von The Stand zu schaffen; zu langatmig und zum Teil auch zu wirr waren die einzelnen Handlungsstränge. Große Sympathie mit den Protagonisten seines Buches vermochte der Autor nicht herzustellen. Dementsprechend niedrig verlief auf weiten Strecken das Spannungs-Niveau. Ich war froh, als das Buch nach 26 Stunden zu Ende war. Auf die Fortsetzung dieses Romans bin ich nicht gespannt. An alledem vermochte auch die wie immer gute Leistung des Sprechers David Nathan nichts ändern.
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Das Schweigen der Lämmer
Diabolisch gut! Unbedingt hören!
von Klaus aus Löhne, Deutschland am 30.03.2013
Jeder kennt wahrscheinlich die Story, so dass ich dazu nichts weiter sagen will. Was dieses Hörbuch so diabolisch wie unsäglich gut macht, ist sein Sprecher Uve Teschner, der hier eine absolute Spitzenleistung erbringt und dem ich mit dieser Stimme keinesfalls nachts begegnen möchte ;-) Man sollte sich dieses exzellente Hörerlebnis keinesfalls entgehen lassen. Unbedingt hören! Ängstlichen Naturen sei allerdings dringend empfohlen, dies nur bei Licht zu tun.
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Silo
Eindeutige Kaufempfehlung!
von Klaus aus Löhne, Deutschland am 30.03.2013
Eine spannende SiFi-Geschichte über eine diktatorische Gesellschaft und den Freiheitsdrang einiger ihrer Mitglieder, die bis zum Schluss keine Langeweile aufkommen lässt. Im Gegensatz zu einigen wenigen Kommentatoren bin ich der Auffassung, dass der Sprecher eine sehr gute Leistung erbracht hat.Seine Sprechweise ist kraftvoll, jedoch ohne anbiedernde Dominanz und ohne den häufig anzutreffenden Drang, sich als Stimmenimitator einzelner ProtagonistInnen einen - aus meiner Sicht meist zweifelhaften - Ruf zu erwerben.
Einziger kleiner Wermutstropfen bei diesem Hörbuch: An einigen (wenigen) Stellen finden sich in der 2. Datei Stimmen-Interferenzen, die sich bei einem sorgfältigeren Lektorat der Audio-Datei unschwer hätten vermeiden lassen. Vielleicht holt der Verlag diese leider versäumte Arbeit einmal nach. Da das weder Autor noch Sprecher zu verantworten haben: trotz dieses Mangels 5 Sterne.
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Die Augen des Drachen
Stephen King kann alles
von Klaus aus Löhne, Deutschland am 12.02.2013
King entwickelt sich immer mehr zu einem meiner liebsten Autoren. Er kann alles. Mit diesem Buch (manche seiner Äußerungen lassen ja auch auf eine Fortsetzung hoffen) zeigt er, dass er auch Märchen kann. Bei Märchen darf man nicht zuviel verraten. Ich sag nur: es wird sehr, sehr spannend. Zum Sprecher: Ohne ihn - so called the Stephen King of Speech David Nathan - wäre das nur der halbe Genuss. Er ist wie immer erste Sahne und die souveräne Spitze der Vertonung von King-Romanen. Aber: Und das sollten sich die "Verleger" solcher Hörbücher zu Herzen nehmen: Stephen-King-Fans kaufen nicht alles, nur weil SK draufsteht und D. Nathan liest. Was wir nicht mögen, liebes Audible, wisst Ihr. Was wir Hörer besonders mögen, sag ich Euch gern noch mal: Stephen-King-Hörbücher mit D. Nathan ab 30 bis 40 Stunden aufwärts. Wenn Ihr das in Zukunft wieder mal liefern könntet, würden auch die Download-Zahlen wieder wesentlich deutlicher brummen. Sephen-King-Büchlein von 4-8 Stunden lassen selbst echte Stephen-King-Fans liegen und verzichten drauf. Ihr braucht sie daher gar nicht erst zu vertonen.
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Operation Romanow
Wer Dr. Schiwago mag, wird dieses Buch lieben!
von Klaus aus Löhne, Deutschland am 13.10.2012
Glenn Meade entwickelt sich zu einem meiner Lieblingsautoren. Wer Interesse an geschichtlichen Ereignissen hat, ist bei diesem Buch gut aufgehoben. Wer das Film-Epos Dr. Schiwago mag (und es sind nicht nur Damen), wird dieses Buch lieben. Herz-Schmerz, Leidenschaft, Intrige und Spannung pur von der ersten bis zur letzten Minute, allerdings - meine Herren - auf die intelligentere und gar nicht trutschige Art.
Der Sprecher D. Bierstedt erbringt wie immer eine gute Leistung.
Wenn Sie mich fragen: Unbedingt kaufen! Auch wenn in letzter Zeit bei Audible im Durchschnitt ziemlich viel Schnell-Schnell-unter 10-Stunden-Schrott der zudem qualitativ schlechten Sorte angeboten wird: Dieses Buch gehört eindeutig nicht dazu! Es bietet knapp 18 Stunden gute Unterhaltung der intellektuell etwas anspruchsvolleren Art. Ich halte - wie gesagt - Operation Romanow (und alle anderen Bücher von Glenn Meade- Stöbern Sie mal z.B. bei der Operation Seewolf) für eine absolute Kaufempfehlung, deren Kauf Sie nicht bereuen werden.
26 von 27 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
@E.R.O.S.
Hervorragend!
von Klaus aus Löhne, Deutschland am 11.10.2012
Ein hervorragend gemachter, sehr spannender (Mainstream-)Thriller mit überraschenden Wendungen. Mehr wird nicht verraten, aber als kritischer Leser, der selbst bei Audible schon oft enttäuscht worden ist (und einige Verrisse geschrieben hat), gebe ich eine absolute Kaufempfehlung. Die Reibeisen-Stimme Uve Teschners, der situationsbezogen zu intonieren weiß (gratulor!), komplettiert dieses Hörerlebnis. Sehr gute Unterhaltung über 21 Stunden, was ja hinsichtlich der Länge und Qualität mittlerweile - leider! - nicht mehr die Regel bei Audible ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger erhalten Sie bei diesem Buch. Aber wenn Sie mich fragen: Kaufen Sie Dieses Hörbuch Sofort!
106 von 117 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Winter der Welt (Die Jahrhundert-Saga 2)
Geschichtsunterricht für Lieschen Müllers Kinder
von Klaus aus Löhne, Deutschland am 25.09.2012
Dass der Nationalsozialismus ein einziges Terror-Regime war, sollte man als Deutscher auch ohne dieses Hörbuch wissen. Dass die Großeltern nicht nur gelitten haben, sondern leider oftmals selbst Täter waren, die sich am Holocaust beteiligt und am arisierten Eigentum der in die Gaskammern geschickten jüdischen Mitbürger bereichert haben, wollen viele Deutsche auch heute - vielfach aus Selbstschutz und Scham - nicht wissen. Sie müssten ohne diese fortwährende Verdrängung verarbeiten, dass der Massenmord an den Juden ohne die Zustimmung und tätige Unterstützung in breitesten Bevölkerungsschichten in Deutschland nicht möglich gewesen wäre. Das alles sollte man als geschichtlich denkender Mensch auch so wissen - ohne den Amerikaner Ken Follett. So ist es aber leider offenbar nicht. Der Nationalsozialismus war in den 50er-bis 80er Jahre kein Thema in deutschen Schulen - wahrscheinlich auch wegen der Nazis, die da immer noch unterrichteten. Die breite Masse verdrängt zudem auch heute noch oder wieder die deutsche Geschichte und denkt lieber an das Schicksal der eigenen Familie, die im Vergleich zu jüdischen Mitbürgern kaum etwas zu erdulden hatte. Ken Follett kommt daher das große Verdienst zu, dieses dunkelste Kaptiel der deutschen Geschichte auch für den deutschen Massen-Hörermarkt spannend sowie adäquat simpel und plakativ aufbereitet zu haben - und zwar so, dass jeder Angehörige unseres Tätervolks, der halbwegs bei klarem Verstand ist, - vielleicht spätestens beim zweiten Hören - nicht nur an die eigenen Großeltern, sondern vor allem an die im Namen des deutschen Volkes und unter aktiver Mithilfe einer Vielzahl deutscher "Volksgenossen" ermordeten Millionen unschuldiger Menschen denken wird, die wegen ihres jüdischen Glaubens oder weil sie Sinti oder Roma, schwul oder geistig behindert waren oder schlicht und einfach redlich geblieben sind, in den Tötungsmaschinerien der Nazis um ihr Leben gebracht wurden. Punkt
Zum Sprecher: Auch er macht seine Sache sehr gut. In diesem sehr schwierigen und emotional besetzten Thema bewirkt er durch seine Vorlesekunst durchweg persönliche Betroffenheit und bringt uns allen das Geschehen und die Gräuel näher. Vor allen Dingen jungen Menschen, die sich langsam dem Thema des Nationalsozialismus nähern wollen, sei dieser Roman - allerdings nur als erster Einstieg - ans Herz gelegt. Aber auch Leuten, die bisher geschichtlich uninteressiert waren, können und sollten hier noch was lernen, bevor sie zu einem Geschichtsbuch greifen und weiter forschen.
45 von 112 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Das Echo aller Furcht
Kruder, kaum erträglicher Unsinn!
von Klaus aus Löhne, Deutschland am 10.09.2012
Zu Beginn werden tausend Locations mit tausend Personen, aber nur einem Sprecher vorgestellt, der sich überdies sehr schwertut, die einzelnen Personen stimmlich auseinanderzuhalten. Fehlende Pausen tragen zur Verwirrung bei. Nach 2 Stunden weiß man kaum, wer was will oder soll. Das ist wohl Absicht. Danach kristallisiert sich das Szenario allerdings sehr schnell und sehr eindimensional heraus: Böse Terroritsten wollen USA mit Atombombe unschädlich machen. Die Waffe verpufft. USA-Präsident ist so doof, dass er glaubt, die Russen würden ihn linken. Der Russe glaubt nicht ohne Anlass, der US-Präsident würde ihn linken. Dann kommt Defcon ich weiß nicht was. Und Russen und Amis misstrauen sich bis auf den Knopfdruck. Aber zum Glück kann Jack Ryan, dem der US-Präsident misstraut, der aber gut mit den Russen kann (ah tut sich da ein neues Thema auf?) die Welt retten, weil er als kleines Licht ohne große Schwierigkeiten in der amerikanischen Administration seinen Präsidenten für nahezu unzurechnungsfähig erklären kann, wofür er allerdings mehr als 36 Stunden braucht, ihm aber schließlich alle danken, auch die Russen. Liss Aliot, die böse Intrigantin, spielt am Anfang eine gaaanz große Rolle, zum Schluss aber gar nicht mehr, und der Leser fühlt sich in höchstem Maße ver... ähäm... unbefriedigt. Ich hoffe Frank Arnold hat diese Lesung ohne Schäden überstanden. Ich hingegen fand dieses Hörbuch in jeder Hinsicht indiskutabel!
11 von 22 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.










