Hörbuch-Rezensionen von Rainer

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1-10 von 170 Rezensionen

Der Wolf

 Originelle Story, toller Vorleser!

von Rainer aus Stuttgart, Deutschland am 21.11.2012

Vorleser Simon Jäger kann auch aus durchschnittlichen Büchern noch großes Hörvergnügen zaubern, weil er einfach perfekt liest. Aber bei diesem Buch ist das gar nicht erforderlich, denn die Story macht ebenso viel Spaß wie der Vorleser: Drei Frauen werden von einem Killer verfolgt und lösen das Problem auf unerwartete Art und Weise. Ein origineller Krimi, schon allein, weil er ohne die modischen und total ausgelutschten Zutaten "Kinderschänder", "Gerichtspathologe" und "Kommissar mit Beziehungsproblemen" auskommt und er trotzdem spannend ist.

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Er ist wieder da

 Mein Hörbuch des Jahres

von Rainer aus Stuttgart, Deutschland am 18.10.2012

Darf man über Hitler lachen, ihn sogar drollig und sympathisch finden? Wie findet jemand dieses Buch, der Auschwitz oder Stalingrad oder einen SS-Folterknast überlebt hat?! Diese Frage drängte sich mir beim Hören immer wieder auf. Das Buch zeigt, dass Hitler, ganz ohne sich verstellen zu müssen, auch im heutigen Deutschland dank seines demagogischen Geschicks und seiner einfachen Lösungsansätze durchaus Erfolg in Medien und Politik beschieden wäre. Christoph Maria Herbst liest den Hitler und alle übrigen Figuren absolut perfekt und man wünscht sich eine Filmversion des Buchs mit ihm in der Hitlerrolle. Eigentlich ist das mein "persönliches Hörbuch des Jahres" aber meine Bedenken, ob das auch okay ist so, bleiben.

6 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Ausgefressen

 Super und durch den Vorleser perfekt!

von Rainer aus Stuttgart, Deutschland am 18.10.2012

Das Hörbuch ist lustige leichte Kost, die durch den genialen Vorleser Christoph Maria Herbst zum Hochgenuss wird!

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Meine Jahre mit Hamburg-Heiner. Logbücher

 Anfangs toll, dann zunehmend schwächer

von Rainer aus Stuttgart, Deutschland am 18.10.2012

Ich mag die Musik und auch die Bücher Sven Regeners und war anfangs von "Hamburg Heiner" begeistert, zumal Sven Regener sein Werk ebenso einzigartig wie passend vorliest. Leider erschöpfte sich die Sache nach der ersten Hälfte aber recht schnell, und ich fing an, mich zu langweilen. Insgesamt ein höchst originelles Hörbuch, das mich aber leider nicht bis zum Ende fesseln konnte.

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Ich bin der Herr deiner Angst

 Großes Hörvergnügen

von Rainer aus Stuttgart, Deutschland am 06.08.2012

Ein von der ersten bis zur letzten Seite spannender deutscher Psychothriller mit überraschendem Ende, das dennoch nicht "an den Haaren herbeigezogen" wirkt. Zum wirklich perfekten Hörvergnügen wird der Thriller durch die beiden Sprecher, die ihre Sache mehr als gut machen.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Todesherz

 Zu viele Personen, langatmig

von Rainer aus Stuttgart, Deutschland am 07.07.2012

In dem Krimi tritt ein derartiger Wust unterschiedlicher Personen auf, dass man ob des Namenswirrwarrs Probleme hat, den Überblick zu behalten. Dabei bleiben alle Charaktere merkwürdig blass, und man lebt und leidet nicht wirklich mit ihnen. Und die Handlung? Leider langweiliger Mainstream, der einen nicht wirklich fesselt. Die zwei Sterne vergebe ich für die wirklich gute Vorleserin Sabina Godec.

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Das Lächeln der Frauen

 Seichter Paris-Kitsch

von Rainer aus Stuttgart, Deutschland am 09.06.2012

Der Plot der Handlung ist durchaus originell. Da sein Verleger einen amerikanischen Autor will, der ein Parisbuch schrebt, der Lektor aber keinen solchen auftreiben kann, schreibt er das Buch halt selbst. Der Roman wird ein Erfolg, und daher will der Verleger den - nicht existenten - Autor zur Lese- und Interviewtour nach Paris einladen. Und zu allem Überfluss verliebt sich auch noch eine hübsche Pariserin in den fiktiven Autor; leider hat auch der Lektor sich aber inzwischen unsterblich in die junge Dame verliebt. Aus diesen Irrungen und Wirrungen hätte ein netter Liebesroman werden können. Ist es aber leider nicht. Denn der Stil des Romans erinnert an billige Cora-Heftchen. Die sülzig-klebrige Sprache wird auch noch mit reichlich französischem Vokabular angereichert, was sie noch unverdaulicher macht. Und leider setzen auch die eigentlich guten Vorleser hier keinen akustischen Kontrapunkt, sondern geben das Klischeegelee des Autors unverfälscht an den Hörer weiter.

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Stirb

 Spannend!

von Rainer aus Stuttgart, Deutschland am 18.05.2012

Spannender Thriller mit überraschenden Wendungen! Für den Unterhaltungswert würde ich volle fünf Sterne geben, aber was nervt ist, dass auch hier wieder eine Krimiautorin den pösen, pösen, vollperversen Frauenserienkiller bemühen muss, um Spannung aufzubauen. Das ist mittlerweile doch ein bisschen billig und abgeschmackt. Die ansonsten tolle Sprecherin flüstert stellenweise derart leise, dass man sie in der U-Bahn oder im Auto nicht versteht und man zurückspulen und sich den Part noch mal mit höherer Lautstärke anhören muss. Kurios ist auch, dass bei ihr mehrere Nebencharaktere stimmlich und vom Dialekt her wie eine Angela Merkel-Parodie klingen.

Aber ich mäkele hier auf relativ hohem Niveau: der Roman ist spannend und unterhaltsam und das ist bei einem Krimi ja die Hauptsache.

5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Sommerfest

 Ein Muss für ausgereiste Ruhries

von Rainer aus Stuttgart, Deutschland am 06.05.2012

Wie der Held des Buches bin auch ich ein nach Süddeutschland ausgereister "Ruhri". Beim Lesen überfiel mich daher eine Mischung aus Wiedererkennen, Nostalgie, Traurigkeit und "Kaputtlachenmüssen" wie die Ruhrpottbewohner das in "Sommerfest" nennen. Amüsant fand ich auch die (natürlich verdienten!) immer wieder eingeflochtenen Seitenhiebe auf das völlig überschätzte München ;-) Aber ich bin sicher, dass auch Bayern und selbst Münchner ihre Freude an dem Hörbuch haben werden. Ja, und wie Autor Frank Goosen seine Geschichte liest; genauso reden die tatsächlich da oben kurz hinter Frankfurt und unmittelbar vor der Nordsee!

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Extrem laut und unglaublich nah

 Anrührend und ungewöhnlich

von Rainer aus Stuttgart, Deutschland am 06.05.2012

Eine anrührende und ungewöhnliche Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Minute in ihren Bann gezogen hat. Sie ist so skurill, gleichzeitig aber auch so intensiv und glaubwürdig, dass ich letzte Woche bei einem New York-Besuch tatsächlich nach der (fiktiven) Touristenführerin Ausschau gehalten habe, die laut diesem Roman angeblich seit Jahren oben auf dem Empire State Building wohnt ...

10 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

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