Hörbuch-Rezensionen von oesel

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1-10 von 15 Rezensionen

Shades of Grey 1: Geheimes Verlangen

 Keine Ahnung, warum das alle so toll finden

von oesel aus Berlin, Deutschland am 13.03.2013

Meine Oma hat früher gern diese Arztromane gelesen, in denen die Leute Dr. Neumann und Sabine Waldmüller heißen. Diese Arztromane gibt's in unterschiedlichen Kuschel- und Erotikstufen, auch heute noch. Und Shades of Grey ist eigentlich genau so einer, abgesehen davon, dass die Figuren englische Namen haben. Ein trivialer High-School-Groschenroman. Merete Brettschneiders schneidende Stimme macht es nicht besser. Ich kann es nicht empfehlen, im Gegenteil.

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Der faule Henker (Lincoln Rhyme 5)

 Zauberhaft spannend

von oesel aus Berlin, Deutschland am 19.09.2012

Zugegeben, ich war ja skeptisch. Von Lincoln Rhyme hatte ich vorher noch nie was gehört. Wegen des buchstäblich zauberhaften, schnellen, spannenden Plots in "der faule Henker" ist er mir mit seinen Team-Protagonisten schnell ans Herz gewachsen. Im Prinzip ist er ja eine Art Dr. House der Spurensicherung, der Lincoln Rhyme. Der Fall voller Illusion und Zauberei hat mir viel Spaß gemacht, nicht zuletzt wegen Dietmar Wunder, dem Wunderbaren.

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Wenn die Nacht verstummt (Kate Burkholder 3)

 Spannend, anders, aber doch amerikanisch

von oesel aus Berlin, Deutschland am 22.07.2012

Lassen Sie sich nicht von dem beknackten Titel in die Irre leiten: Diese Hörbuch ist tatsächlich ganz schön spannend, voller Action und Wendepunkte in einer Kriminalermittlung. Es spielt in der Heimat "of the Amish" in den USA, dieser religösen Gemeinde, die heute immer noch leben und arbeiten wie Ende des 19. Jahrhunderts. Schon allein der Einblick in diese spezielle Gesellschaft ist eine interessante Würze für den Plot. Wenn Sie so wollen, ist es ein Provinzkrimi auf amerikanisch, und bei all den Thrillern, die normalerweise eher im großstädtischen Umfeld die Achterbahn im Kopf fahren lassen, ist dies eine gute Abwechslung. Unbedingt auf gleichem Spannungslevel.
Tanja Geke liest im Großen und Ganzen gut, sie personifiziert die Hauptfigur. Allerdings könnte sich sich bei der Intonierung der anderen, speziell der alten, männlichen Figuren ein bisschen zurücknehmen, da kippt die Vorleserei für meinen Geschmack etwas in Richtung Gutenachtgeschichte für Vierjährige. Aber urteilen Sie selbst, mit diesem Hörbuch machen Sie im Prinzip nix falsch. Im Gegenteil, Sie machen sich ein paar schöne Stunden.

P.S. Ich habe die beiden anderen "Kate Burkholders" weder gelesen, noch gehört, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass mir viel Vorwissen fehlte. Also: Auch mit diesem Buch kann man anfangen.

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Schnitt

 "Hey, das war spannend, Luke."

von oesel aus Berlin, Deutschland am 22.07.2012

Eine gute Geschichte, professionell erzählt und damit 100 % hörenswert.

Die Abgründe menschlicher Seele, Alltagsaction und kranke Kriminalität, die Suche nach der Wahrheit in der verdrängten Erinnerung – all das hält zwei Liebende auf, zueinander zu finden.
Marc Raabe erzählt den Thriller mit Perspektivwechseln und Rückblenden, eine schöne Dramaturgie, in der wir intensiv mit den Hauptfiguren Stück für Stück das Geheimnis hinter der Amnesie von Gabriel zusammen puzzlen.
Sascha Rotermund ist in Topform: Er legt sich an den richtigen Passagen in Stimme, Intensität und Tempo mit in die Kurven, aber er überzieht es nie – immer bleibt er glaubhaft, bringt uns die Erinnerungen und Ängste eines Kindes in den 70ern, der die Ermordung seiner Eltern miterlebt und verdrängt, nachvollziehbar und gefühlvoll nahe.

Ein spannender Plot, der auch Starwars-Fans der ersten Stunde gefallen wird, zumindest, wenn sie als Kind einen Luke-Skywalker-Pyjama hatten.

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Purpurdrache

 Drei Sternchen für den Drachen

von oesel aus Berlin, Deutschland am 09.10.2011

Spannend mit Twist. Manchmal etwas kontruiert und von den Figuren her mit arztromanigem Beigeschmack, vom Text und Schreibstil manchmal etwas schwülstig und too much, aber Martin Kessler holt mit seiner Top-Stimme alles aus dem Buch raus. Kann man machen, nett und spannend, aber nicht mehr als drei Sternchen.

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Der Todeszauberer (Julius Kern 2)

 Bravo

von oesel aus Berlin, Deutschland am 09.10.2011

Vincent Kliesch hat eine schöne, spanndende, witzige und zuweilen eklige (gehört bei Geschichten um Serienmörder ja dazu) Welt um Kommissar Julius Kern und seinen Gegenspieler Tassilo entwickelt. Der zweite Roman ist so spannend wie der erste.
Uve Teschner liefert wunderbar ab, interpretiert die Figuren ohne sie zu überzeichnen.
Ich freu mich schon auf eine Fortsetzung!

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Das Buch in dem die Welt verschwand

 Langatmig

von oesel aus Berlin, Deutschland am 13.08.2011

Zunächst interessantes Setting, sollte wohl so in der Art an den Erfolgen von Der Name der Rose anknüpfen. Auflösung flach. Detlev Bierstedt kann nichts dafür.

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Oktoberfest

 Unbedingt mehr davon

von oesel aus Berlin, Deutschland am 16.04.2011

Eines der spannendsten Hörbücher der letzten 2 Jahre. Am Anfang etwas unübersichtlich, aber ab der Mitte spätestens macht sich ein Suchtfaktor bemerkbar. Detlev Bierstedt ist wie immer 'ne Bank; vom Autor, Christoph Scholder möchte ich unbedingt mehr hören.

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Die achte Karte

 M?hselig

von oesel aus Berlin, Deutschland am 12.12.2010

Kommt ?berhaupt nicht aus dem Quark, die Geschichte.

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Vorsicht vor Leuten

 Witzig, zum Teil brillant formuliert - Schluss müsste noch mal geübt werden

von oesel aus Berlin, Deutschland am 12.12.2010

Macht Spass, hat Tempo, sehr schöne Beobachtungen aus der Bau- und Immobilienbranche.

Christoph Maria Herbst liefert Texte von Ralph Hussmann einfach brillant ab, weil ihm auf dem Leib geschrieben, nehme ich an. Hörgenuss bis zum Schluss - bis auf den Schluss, finde ich, da hätte etwas mehr Überraschung und Twist gut getan.

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