Hörbuch-Rezensionen von Mirko Einhorn
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Der Wind in den Weiden
Meisterwerk, MEISTERWERK!!!
von Mirko Einhorn aus Kamen, Deutschland am 22.03.2009
Da weiß man garnicht, wo man anfangen soll..., vielleicht so: haben Sie eine Buchausgabe vom 'Wind in den Weiden' zuhause? Nehmen Sie sie einmal zur Hand! In den meisten deutschen Ausgaben (natürlich nicht in der von Harry Rowohlt übersetzten) ist das wichtigste Kapitel überhaupt nicht enthalten. Ganz in der Mitte, im Herzen des Buches, liegt das Kapitel (oder eben nicht) mit dem wundersamen Titel: 'Der Pfeifer vor dem Tor zur Dämmerung oder Warum sich alles stets zum Guten wendet', aus dem auch der Titel des ganzen Buches entlehnt ist. Wer das hören kann, ohne Tränen des Glücks und der Freude in die Augen zu bekommen und die zartesten Gefühle zu hegen, für die man keinen Namen kennt, der muß so unempfänglich wie ein Stein sein, an den ist aller Zauber der Natur und Poesie verschwendet. 'Wenn man es einmal gehört hat, will man nichts anderes mehr hören... ach Maulwurf, welche Schönheit! Es ist reine Freude...' Ja, liebe Wasserratte, wie Recht du nur hast. Was Harry Rowohlt hier übersetzt und liest, hat mir einige der schönsten Stunden meines Leser/Hörer-Lebens beschert. Und der schönen Stelle sind so viele: 'Dulcis Domus' oder 'Jeder ist ein Vagabund' und das alles aufgelockert durch die komischen Abenteuer des Kröterichs. Wer sich zu erwachsen für solche Kinderbücher fühlt, der sollte es hier auf die Probe stellen. Wessen Herz für diese Herrlichkeiten zu kalt und alt geworden ist, der kann sich auch gleich einmotten lassen. Also: Danke, lieber Harry! DANKE!!!
8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
American Gods
Auch die Götter sind sterblich!
von Mirko Einhorn aus Kamen, Deutschland am 05.12.2007
'American Gods' basiert auf einer Idee aus Gaimans legendärem 'Sandman'-Comic, dass nämlich auch die Götter sterblich sind und nur solange leben, wie jemand an sie glaubt. Für seinen ersten wirklich großen Roman hat Neil Gaiman aus diesem Ideen-Keim eine spannende und bis zum Schluß nicht ganz durchschaubare Geschichte entwickelt, die den oben zitierten Vergleich mit Stephen King wirklich nicht zu scheuen braucht. Vor der von meinem Vorrezensenten kritisierten deftigen Sprache, braucht sich nun wirklich niemand zu fürchten, und solange sie nicht zum Selbstzweck wird, sehe ich keinen Grund sie zu kritisieren. Und spätestens wenn der Spinnengott Anansi die Geschichte erzählt, wie er dem Tiger seine Hoden geklaut hat, sollte man merken, das Gaimans originäre Fantasie die Geschichte weit über das Niveau vergleichbarer Autoren hebt.
Den Sprecher Kaminski kannte ich bisher nur aus einem Jugendbuch, bei dem mir sein Vortrag reichlich affektiert erschien. Hier hingegen liefert er eine Lesung ab, die ihn auf direktem Weg in den Vorleser-Olymp befördert. Erstklassig!
Es ist überaus erfreulich, dass sich Audible durch die positive Aufnahme des 'Sternwanderer' zu einer weiteren Gaiman-Produktion hat anregen lassen. Wenn Sie ihren gewogenen Hörern jetzt bitte noch Gaimans bisherige Meisterleistung 'Anansi-Boys' nachreichen würden, wären wir ihnen zu großem Dank verpflichtet.
Anm. d. Red.: Hörerwunsch ist uns Befehl! Anansi-Boys sollte ca. März '08 verfügbar sein.
37 von 37 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Die Königin von Luft und Dunkelheit (Der König auf Camelot, Teil 2)
Jetzt wird es ernst!
von Mirko Einhorn aus Kamen, Deutschland am 08.10.2007
Arthurs lichter Kinderwelt wird im zweiten Buch die düstere Kindheit der Orkney-Kinder (Gawain und seine Brüder) gegenüber gestellt. Das ist weniger lustig, denn wo Arthur sich bei allen großen und kleinen Kindersorgen geliebt und geborgen fühlen konnte, da mühen sich die Kinder der Königin Morgause vergebens ihr kaltes Herz zu erweichen. Wie die Jungen auf die Einhornjagd gehen, um ihrer Mutter eine Freude zu bereiten, und sie es erst töten und verstümmeln und schließlich voller Blut und Selbstekel mit dem zerschundenen Einhornkopf ihrer Mutter aufwarten, die sie nicht einmal bemerkt, das ist so herzzerreißend traurig und ein so verstörend gut komponiertes Sinnbild, das wir uns vor White als einem wahren Meister verneigen müssen. Glücklicher Weise verschlägt es King Pellinore und Sir Grummore mit ihrem neuen Freund Sir Pallamides in einer Zauberbarke an Orkneys Gestade, die für einige hochkomische Kontrapunkte sorgen bei dem Versuch König Pellinore mit einem nachgebauten Aventiuren-Tier von seinem Liebeskummer zu kurieren ('Pallamides, seht euch doch bloß meinen wedelnden Schweif an!' / 'Bezaubernd, Sir Grummore').
Unterdessen in Camelot: Arthur entwickelt unter Merlins Anleitung eine neue Philosophie der Macht. Dabei erkennt der Hörer wie klug Merlin den König durch seine Erziehung darauf vorbereitet hat. In einer Schlacht gegen die Aufständigen setzt Arthur ein geradezu revolutionäres Konzept in die Tat um.
Düsterer, ernster und schwieriger wird es also in diesem zweiten Buch. Aber der Mühe wert ist es allemal! Malmsheimers Lesung ist immernoch ganz hervorragend und das Gleichgewicht von Ernst und Komik gelingt ihm hier noch besser als im ersten Buch.
22 von 22 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Sternwanderer
Noch immer ein Geheimtipp ...
von Mirko Einhorn aus Kamen, Deutschland am 24.09.2007
... ist im deutschen Sprachraum leider der gebürtige Brite Neil Gaiman, dabei wird er international schon seit Jahren als einer der wichtigsten phantastischen Schriftsteller gehandelt. Es lohnt sich also ihn kennenzulernen, wenn auch das vorliegende kleine Büchlein nicht repräsentativ für sein sonstiges Schaffen ist. 'Sternwanderer' ist eine schlichte und poetische Geschichte im Märchenton, die sich noch am ehesten mit Peter S. Beagles Büchern vergleichen ließe. Gaiman verzichtet weitgehend auf Charakterzeichnungen und läßt die Personen in ihren Handlungen Kontur annehmen, was dem belletristischen Publikum eher unvertraut sein dürften, aber ganz den Konventionen des Märchens gemäß ist. Neben den poetischen Einfällen kommt wie immer bei Gaiman auch das Humoristische nicht zu kurz. Ein Fantasy-Roman im herkömmlichen Sinne ist es aber nicht, die Hörer seien gewarnt.
Roland Hemmo trifft für meinen Geschmack ganz wunderbar den Ton der Geschichte. Also: ein Ereignis für Märchenfreunde und Phantasten!
P.S.: Sollte des Hörers Interesse an Neil Gaiman geweckt sein, empfehle ich sein neuestes Buch 'Anansi-Boys' zur Hand zu nehmen. Damit ist Gaiman nun wirklich ein echter Genie-Streich gelungen.
P.P.S.: Sollte der begeisterte Hörer einmal Sehnsucht nach dem Dörfchen Wall verspüren, wende er sich an die ganz großartige Susanna Clarke ('Jonathan Strange & Mr. Norrell'), die eine ihrer Elfengeschichten ('Der Herzog von Wellington geht seines Pferdes verlustig' aus 'Die Damen von Grace Adieu') an diesem sympathischen Örtchen ansiedelt.
60 von 62 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Das Schwert im Stein (Der König auf Camelot, Teil 1)
Wortwitz und Weltweisheit
von Mirko Einhorn aus Kamen, Deutschland am 17.09.2007
T.H. Whites 'König auf Camelot' ist eines der großen Meisterwerke der phantastischen Literatur und, so unwahrscheinlich das auch klingen mag, der politischen Bildung. Wenn es nach mir ginge, wäre dieses Buch Pflichtlektüre an allen Schulen, denn wie fantasievoll der alten Merlin den jungen Artur in diesem ersten Teil ausbildet um ihn zum gerechten Herrscher zu erziehen, das läßt bei aller Leichtigkeit der Ausführung tief in das Wesen des Menschlichen blicken. Dabei ist das Buch so voll von lustigen Verwandlungen des Sagenstoffes (z.B. König Pellinore & das Aventiuren-Tier, von denen im nächsten Teil noch bedeutsam-komisches zu hören sein wird) und anachronistischer Witze, dass der Hörer kaum bemerkt, wie er belehrt wird. Und so bewegende Szenen wie die, in der Wart weint, weil er den Anblick seines geliebten und beneideten Stiefbruders, der vor ihm als seinem neuen König kniet, nicht ertragen kann, findet man nun wirklich nur in ganz großen Büchern.
Die Lesung von Jochen Malmsheimer ist ganz vorzüglich, auch wenn er dem Komischen den breiteren Raum einräumt und in den empfindsameren Passagen noch etwas behutsamer hätte sein dürfen. Den Unterhaltungswert der Geschichte vermag er auf jeden Fall noch zu steigern!
Also ein Werk das man kennen sollte! Fantasy-Fans seien dennoch gewarnt: dieses Buch hat trotz des bekannten Sagenstoffes mehr mit Hermann Hesse als mit Zimmer-Bradley gemeinsam und wer Ritter, Monster und Aktion erwartet, sollte lieber die Finger davon lassen.
10 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Die Geschichte der Natur
C.F. von Weizsäcker 1912 - 2007
von Mirko Einhorn aus Kamen, Deutschland am 08.09.2007
Am 28. April dieses Jahres ist Carl Friedrich von Weizsäcker gestorben. Alle, die sich noch ganz anachronistisch als Bildungsbürger" verstehen, sollten dies zum Anlass nehmen, sich einmal mit seinem Denken auseinanderzusetzen. Eine gute Gelegenheit gibt dazu das vorliegende Hörbuch. Es bietet den Text einer ursprünglich bereits 1946 gehaltenen und später überarbeiteten Vorlesung, ergänzt um eine aktuelle Einleitung von Harald Lesch. Wie Lesch dort bemerkt, haben die zentralen Gedanken des Buches auch nach 60 Jahren nichts von ihrer Bedeutung und Aktualität eingebüsst. Wie aber kann das angesichts der wissenschaftlichen Entwicklung der letzten Jahrhunderthälfte möglich sein? Diese Frage führt uns unmittelbar zum dem, was von Weizsäcker so bedeutend macht. Die Wissenschaft unserer Zeit bleibt an der Oberfläche, sie hinterfragt sich nicht mehr selbst, sie gibt sich nicht Rechenschaft über ihre Grundbegriffe. Der Wissenschaftsbetrieb interessiert sich für das Machbare, aber nur selten für die Konsequenzen für unser Weltbild. Der letzte große Paradigmenwechsel der Physik wurde schon vor mehr als 100 Jahren durch Plancks Entdeckung der Lichtquanten eingeleitet, die später in der Entwicklung der Quantenmechanik mündete, deren Entstehung von Weizsäcker als Schüler Heisenbergs unmittelbar miterleben konnte. Obwohl wir dieser Entwicklung die Errungenschaften unseres Informations- und Computerzeitalters verdanken, haben sie in unserem Weltbild kaum eine Spur hinterlassen. Unsere Weltwahrnehmung ist noch immer die materialistische des 19ten Jahrhunderts. Den verheerenden Folgen dieser Diskrepanz war sich von Weizsäcker wie kaum ein zweiter bewusst. Er versuchte in großen Zusammenhängen zu denken, zu verstehen, was die Ergebnisse der Wissenschaft bedeuten und, wie im vorliegenden Buch, uns die Natur als Einheit darzustellen. Dieses Streben nach der Zusammenschau ist es, was unserer Zeit schmerzlich fehlt und worum sich von Weizsäcker als einer der letzten ernsthaft bemühte.
6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Dark Secret. Mörderische Jagd
Spannend & gut gelesen, aber ...
von Mirko Einhorn aus Kamen, Deutschland am 07.03.2007
Das Buch ist zwar nicht das Beste, was Preston/Child zu bieten haben, aber um Längen besser als der Vorgänger 'Burn Case', das bisher schlechteste der Reihe. Fans von Agent Pendergast können also aufatmen, der Kurssturz scheint überwunden. Auch an Detlev Bierstedts Lesung gibt es nichts auszusetzen, solide Leistung. Die vier Sterne sind also gerechtfertigt. Wenn ich nun dennoch vom Kauf abraten möchte, so im Hinblick auf die im Entstehen begriffene Pendergast-Reihe von Thomas Piper, in der der Roman hoffentlich noch einmal ungekürzt enthalten sein wird. Wenn mir persönlich auch Bierstedt eher liegt als Piper, so geben die Kürzungen doch entschieden den Ausschlag.
8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Ilium & Olympos 1
Dan Simmons schreibt wie ein Gott ...
von Mirko Einhorn aus Kamen, Deutschland am 28.02.2007
meint zumindest Stephen King, und das ist ein Mann, der was von seinem Handwerk versteht. Ob ihm darin alle so leicht zustimmen werden ist eine andere Frage, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der klassische Science-Fiction-Leser hier bedient wird. Auch weiß ich nicht, ob man den Roman ohne Kenntnis Homers und des Trojanischen Kriegs verstehen und genießen kann. Und Interpretationen der Sonette Shakespeares sind womöglich ebenso wenig Sache des Perry Rhodan-Fans, wie halbstündige Diskussionen über Marcel Proust. Aber meine Sache sind sie ganz gewiss, besonders wenn sie in eine gut erzählte und konstruierte Erzählung gebettet sind, die die Aufmerksamkeit des Hörers verlangt und nicht auf althergebrachte und vorhersagbare Schablonen zurückgreift. Die hohen Anforderungen an den Leser/Hörer werden belohnt: Dan Simmons schreibt Science-Fiction auf der Höhe der Zeit! Erzähler Detlef Bierstedt ist ein erfahrener Interpret und leistet gute, solide Arbeit. Also: von mir fünf Sterne und die Empfehlung nicht nur mit einem Ohr zuzuhören.
57 von 63 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Drei (Der dunkle Turm 2)
Ten Years Later
von Mirko Einhorn aus Kamen, Deutschland am 20.02.2007
Vor etwa zehn Jahren scheiterte meine erste Fahrt zum dunklen Turm bereits bei vorliegendem zweiten Buch. Der düstere Surrealismus des ersten Bandes hatte mich fasziniert, aber das zweite war mir irgendwie zu buntscheckig und abstrus.
Ich bin keine grosser King-Fan (bei King stehen Meisterwerke neben grobem Unfug), aber in den vergangenen Jahren habe ich doch das eine oder andere Buch von ihm gelesen, wobei ich festgestellt habe, dass viele seiner Bücher durch einen mal mehr mal weniger ausgeprägten Subkontext miteinander verbunden sind. In der Mitte all dieser Querverweise steht die Saga vom dunklen Turm. Wer sich mit King auseinandersetzen will, kommt um sie nicht herum.
Daher nun meine zweite Fahrt, und ich muss sagen: es hat sich gelohnt. Wer die Offenheit besitzt sich dem Autor anzuvertrauen und die Geduld auch mal ein oder zwei Bücher auf eine Erklärung zu warten, der ist bei King in guten Händen und wird im Verlauf der Saga erfahren, dass die düsteren Verheißungen des Turms keine leeren Versprechen waren.
Meiner Empfehlung: wem der erste Teil nicht gefallen hat, gebe dem zweiten ruhig noch eine Chance, wem schon der erste gefallen hat, der halte sich offen für Überraschungen und übe sich in Geduld.
8 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Wächter 3: Im eigenen Saft
Da schnarchen die Eragon-Fans ...
von Mirko Einhorn aus Kamen, Deutschland am 08.11.2006
falls noch ein paar nicht das Handtuch geworfen haben. Spätestens im dritten Teil der Wächter sollten die Freunde bunt-naiver Fantasy-Epen realisieren, dass sie im falschen Film sind und uns nicht weiter erzählen, dass die Charaktere flach sind und die Story oberflächlich ist. Das Gegenteil kommt der Wahrheit wohl näher: die Charaktere sind zu vielschichtig und die Story ist zu komplex, um sie auf Anhieb zu durchschauen. Auch in der dritten Folge muss sich der Hörer damit abfinden, am Ende wieder eine Hand voll loser Fäden in der Hand zu halten, auch wenn zuvor einige zusammengeführt wurden.
Was ist passiert? Nicht viel! Zweieinhalb Stunden lässt Lukianenko seine Protagonisten Urlaub machen und die Voraussetzungen und Konsequenzen der von ihm erdachten Welt diskutieren und reflektieren. Wer nur auf Aktion und Spannung aus ist, wird hier nicht bedient. Erst in der letzten Stunde kommt Bewegung in die Sache und der Hörer muss das bisher gehörte drei, viel mal neu interpretieren, nur um sich am Ende doch nicht ganz sicher zu sein ob er auch alles verstanden hat.
Fazit nach drei Folgen: nichts für eingefleischte Fantasy-Fans! Aber für Freunde phantastischer Literatur und intelligenter Unterhaltung eine klare Fünf-Sterne-Empfehlung.
21 von 21 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.










