Hörbuch-Rezensionen von Torsten
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Lukullus, der lyrische Liebesterrorist (Leben Hoch Drei 2)
unerwartete Wendung
von Torsten aus Peitz, Deutschland am 16.06.2012
Ich dachte nach dem ersten Teil, ich würde anders anfangen als:
"Schade!" Die Geschichte von Ben hat ziemlich und die von Laura hat etwas Charme eingebüßt. Ich war wohl zu verwöhnt von der Spritzigkeit und Relaxiertheit des ersten Teils
Ben verkommt zu sehr durch Zickenallüren auf der einen und auf der anderen Seite zu einem unglaublich schlechten Zeitpunkt -auf eine für mich haarsträubenden Art- zu einem verknallten kleinen Mädchen!! In diesem Teil kommt von seiner Seite kaum noch etwas seiner sympathischen Art aus dem ersten Teil durch. Gut, das mag jeder selbst entscheiden. Aber sagt nicht, es hätte euch keiner vorgewarnt.
Die Stories, die in erwarteter und sympathischer Manier fortgeführt werden, sind im Prinzip Chris' und eigentlich auch Lauras, wenn der Teil mit dem verschrobenen Stalker nicht wär. Sonst alles weiter top: Sprecher und Atmosphäre.
Den dritten Teil hör ich mir natürlich auch noch an, nun aber mit etwas gedämpftem Anspruch ;)
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Sternenspiel (Sternenspiel 1)
Das nenn ich Spannungskurve!
von Torsten aus Peitz, Deutschland am 17.03.2012
-super Geschichte, fantastisch und doch nicht fremd, mit viel Persönlichkeit und Gefühl, recht raffinierter Spannungsbogen
-sehr gut erzählt
-ICH WILL den 2. TEIL!!! :)
sehr empfehlenswert!
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Herr aller Dinge
Fantastisch!
von Torsten aus Peitz, Deutschland am 25.01.2012
Eine absolut tolle Geschichte, toll vorgelesen! Sie ist abwechslungsreich, auf jeden Fall spannend ein wenig romantisch und nicht zuletzt schööön lang! Sie beginnt in Japan bei 2 Kindern, beide in nicht gerade einfachen Familienverhältnissen. Diese Bekanntschaft zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben, so wie durch das Buch. Beide Kinder haben mitunter einzigartige Fähigkeiten, die den Kern für jeden von den Charakteren natürlich, aber auch für die Geschichte ausmachen, aber trotzdem nicht aufdringlich dargestellt werden. Beide wollen kurzum die Welt verändern, während sie jedoch nicht mit den menschlichen Schwächen rechnen. Diese machen ihren Lebensträumen einen Strich durch die Rechnung.
Es besteht zum guten Teil aus Sci-Fi, ganz kurz einmal aus Horror. Neben all der Technik und auch Politik geht zum Glück kaum etwas auf der zwischenmenschlichen Ebene verloren. Gelacht oder geschmunzelt habe ich zwar sehr selten..., aber immerhin ;)
Sehr zu empfehlen!
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Die Abenteuer des Tom Bombadil und andere Gedichte aus dem Roten Buch
Poetisch
von Torsten aus Peitz, Deutschland am 22.12.2011
Dass es sprachgewandt geschrieben ist, wird wohl keinen überraschen. Dass sich alle Gedichte einem nicht immer gleich erschließen, wohl auch. Dazu ist es eine recht bunte Auswahl an Stimmungsbildern von witzig über abenteuerlich bis schaurig. In der Summe kann ich das Hörbuch weiterempfehlen, denn auch der Sprecher, der gute Herr Heidenreich macht seine Sache sehr gut. Speziell von ihm gesprochenes "Die Kinder Hurins" kann ich auch sehr empfehlen!
2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Eine Trillion Euro
Kurzes reich gespicktes Märchen
von Torsten aus Peitz, Deutschland am 07.12.2010
Dank einer -in Relation zum Buchumfang- recht umfangreichen Recherche, lässt Eschbach den Leser erkennen, wie die klimatischen Zusammenhänge hier zwischen Europa und den Wärmeströmungen in den Weltmeeren (wahrscheinlich) sind und regt den Leser/Zuhörer zum Nachdenken an. Die kurze Geschichte dreht sich um ein (wörtlich genommen) fantastisches Angebot, dass "man" unmöglich ausschlagen sollte. Im Nachhinein verschärft dies jedoch hauptsächlich die Einschätzung der Lage, da "man" es ebenso unmöglich in Anspruch nehmen kann. Es ist witzig, originell und fantasiereich geschrieben. Ich werde das Hörbuch mir wahrscheinlich noch ein paar mal anhören.
3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Der siebte Tod
Oberflächlich witzige Buchidee!
von Torsten aus Peitz, Deutschland am 07.12.2010
Der Hauptgrund mir das zu kaufen, war die Originalität der Idee aus der Sicht eines psychopathischen Mörders zu schreiben. Die Hörprobe ist sogar witzig. Die Szenen werden teils recht raffiniert eröffnet, so dass sich das wirkliche "Ausmaß" erst einen Absatz später feststellen lässt. Hauptteil der Psyche dieses Charakters ist die Überheblichkeit. Diese äußert sich oft in sarkastischen Bemerkungen, die anfang ziemlich witzig sind. Aber es kann wohl nicht um die Geschichte eines Mörders gehen, ohne dass sich zunehmend ein gewisser Gräuel einstellen wird. Die Brutalität nimmt recht zügig an Intensität zu und sorgt damit, für meinen Teil, dass die Distanz zum Hauptcharakter stark zunimmt. Dieses "wechselnde Verhältnis" hatte ich bisher bei nicht vielen Büchern. Das alles macht es zu einem doch einzigartigem Buch mit einzigartigem Schreibstil. Daher rein objektiv bewertet volle Punktzahl. Subjektiv ist mir das Buch etwas zu brutal: 4 Punkte.
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Das Grab ist erst der Anfang (Tempe Brennan 12)
Mittelmäßiger Krimi
von Torsten aus Peitz, Deutschland am 07.12.2010
Die Geschichte fängt sehr gut an und verzweigt wie ein typischer Krimi in vielen Verdächtigen. Reichs verwendet hier häufig Rückblenden, die zwar nicht verwirren, aber dem Zuhörer/Leser ziemlich früh die Lösung verraten bzw. ahnen lassen. In der Mitte legt die gute Frau sich etwas zu sehr ins Zeug, die praktische Arbeit an den Knochen zu beschreiben. Das macht sie zum Glück nicht häufiger, so dass nach diesem Spannungstief die Geschichte wieder etwas in Fahrt kommt. Kein Reißer aber gutes Mittelmaß.
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