Hörbuch-Rezensionen von xaidasahanya

Hier finden Sie alle Hörbuch-Rezensionen von xaidasahanya

1-7 von 7 Rezensionen

Das Amulett von Samarkand (Bartimäus 1)

 Martin Semmelrogge ist "mein" Bartimäus

von xaidasahanya aus Püttlingen, Deutschland am 31.12.2010

Viele bemängeln an diesem Hörbuch die Stimme von Martin Semmelrogge. Er sei gelangweilt, er würde die Charaktere verkommen lassen, man hätte Probleme ihm zuzuhören.
Ich jedoch habe das Hörbuch mit Begeisterung gehört. Martin Semmelrogge spricht Bartimäus. Genau in der Tonlage stellte ich mir Bartimäus immer vor. Außerdem hatte ich hier ganz stark auch das Gefühl, dass mir die Geschichte aus Sicht von Bartimäus erzählt wird: er ist gelangweilt, was der Junge „Natti" so anstellt, er selbst kann jedoch nicht diese Welt verlassen und seine Ruhe genießen, da Natti ihn an sich gebunden hat.

Die Geschichte liegt hier in gekürzter Form vor. Ich könnte jetzt nicht mit Bestimmtheit sagen, was hier gekürzt wurde, da es schon lange her ist, dass ich sie zuletzt gelesen habe.
Ich mag es, wie Jonathan Stroud Zusammenhänge schrittweise für den Leser / Hörer herstellt und das Gesamtergebnis mit einem Knall presentiert.

Gefehlt haben mir hier nur die sehr amüsanten Fußnoten, die Bartimäus im Roman hinterlassen hat.. :)

Ich kann nur jedem empfehlen, in das Hörbuch reinzuhören. Auch wenn Martin Semmelrogge nicht der beliebteste Sprecher ist, wird der Hörer mit einer sehr amüsanten, magischen Geschichte belohnt.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Hüter der Macht (Die Medici-Chroniken 1)

 Eine Reise nach Florenz im Jahre 1427

von xaidasahanya aus Püttlingen, Deutschland am 31.12.2010

Bernd Stephan begeisterte mich mit der Lesung des Romans ungemein. Seine Stimme trägt einen regelrecht nach Florenz, wo das Hörbuch sehr überraschende Wendungen nimmt.

Die Charaktere sind gut ausgepfeilt, Sandro hat einen starken und den Leser verzaubernden Charakter. Auch Tessa ist ein Charakter, der den Hörer berührt.
Nicht zuletzt die Charaktere ermöglichen es einem, in das Florenz um 1400 einzutauchen und sich dort wie Zuhause zu fühlen.

Die Geschichte an sich hat alles, was sie braucht: Liebe, Gefühl, historischen Hintergrund und Sannung.
Diese gesunde Mischung macht ein rundum gelungenes Hörbuch aus und bringt einige vergnügsame (Hör-)Stunden.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Fool

 Irgendwie ging es an mir vorbei..

von xaidasahanya aus Püttlingen, Deutschland am 31.12.2010

Irgendwie fehlte mir bei diesem Hörbuch der Zusatz von Audible, der bei einigen Hörbüchern dransteht: „Audible.de empfiehlt dieses Hörbuch an Hörer ab 18 Jahren."
Denn solche Sätze wie „Wer lang hat, kann lang hängen lassen" oder welche, die das Wort „poppen" enthalten, tauchen sehr, sehr oft auf.

Die Geschichte an sich fand ich etwas zu komplex als Hörbuch. Zumindest für mich, da ich „Gelegenheitshörer" bin, sprich, ich höre das Hörbuch in den 30 Minuten morgens, wo ich zur Arbeit fahre und den 30 Minuten Mittags, wenn ich nach Hause fahre.
Letzten Endes hatte ich auch eher das Gefühl, dass ich mich durch das Hörbuch ein wenig durchquälen musste, weil ich einige Zusammenhänge irgendwie nicht mehr verstand.
Dennoch gab es einige witzige Stellen, über die ich schmunzeln musste.

Schön gemacht fand ich die Begrifferklärungen, die immer wieder eingespielt werden.
Simon Jäger macht auch hier wieder einen super Job. Er spricht die Charaktere und Texteinschübe so unterschiedlich, dass man leicht den Überblick über die aktuelle Handlung behält.

Leider konnte mich das Hörbuch nur anfänglich begeistern. Je weiter ich gehört habe, hatte ich eben dieses Gefühl, dass mir Informationen zwischendurch entgangen sind. Deshalb hätte ich wohl besser zum Buch, als zum Hörbuch gegriffen.
Aber jedem sollte bewusst sein, dass das Hörbuch vielleicht anderen besser gefällt, weil sie es bei anderen Tätigkeiten hören! Letzten Endes entscheidet ihr, ob ihr über fool lachen, weinen oder verzweifeln könnt.

1 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Der Gentleman mit der Feuerhand (Skulduggery Pleasant 1)

 „Aber natürlich ist mir was passiert, Skulduggery! Ich bin vom Dach gefallen!"

von xaidasahanya aus Püttlingen, Deutschland am 31.12.2010

„Oh mein Gott! Stefanie, ist dir was passiert?"
„Nein, mir ist nichts passiert."
„Aber du bist von einem Dach gefallen!"
„Na und? Lehrst du mich jetzt die Magie, um mich zu schützen?"
„Um dich zu schützen? Dir ist doch nichts passiert."
„Aber natürlich ist mir was passiert, Skulduggery! Ich bin von einem Dach gefallen!"

Ich liebte solche Dialoge, die zu Hauf in dem Roman auftauchen. Und als Sprecher hätte ich hier wohl des Öfteren Lachanfälle bekommen.
Aber Rainer Strecker liest es ganz gelassen und sorgt mit seiner Stimme für ein angenehmes Hörgefühl und die Zeit verfliegt geradezu.

Die gesunde Mischung aus fantastischem und Realität wirkt überzeugend. Das es neben der normalen Welt noch eine weitere gibt, von der wir nichts wissen, ist keine Neuerfindung, aber auch in diesem Roman schön eingebunden.

Die Geschichte ist teilweise rasant, spannend, mystisch und auch zum Lachen. Sie läd den Leser zum Schmunzeln ein und beschert ihm einige schöne Stunden.

5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Jacob (Schattenwandler 1)

 Leider nicht mein Geschmack...

von xaidasahanya aus Püttlingen, Deutschland am 31.12.2010

Das Hörbuch ist eine gekürzte Version und hat eine Länge von 5 Stunden und 15 Minuten. Im Gegensatz zur ungekürzte Version ist dieses Hörbuch um etwas mehr als 6 Stunden kürzer.
Ich muss gestehen, dass ich eigentlich gar kein Fan von gekürzten Hörspielen bin. Für mich muss es immer meist eine ungekürzte Version der Geschichte sein. Da ich Jacob jedoch noch nicht gelesen habe, weiß ich nicht, welche Handlungsteile weggefallen sind. Da mir das exemplar jedoch freundlicherweise vom Argon Verlag zur Verfügung gestellt wurde, wurde es natürlich dennoch direkt gehört.

Tanja Geke ist eine fabelhafte Sprecherin für dieses Hörbuch. Sie liest sauber und man erkennt auch zumeist sehr gut, wer gerade etwas sagt. Ihre Stimme ist sehr angenehm und lässt die Zeit sehr schnell verfliegen.

Die Geschichte ist sehr kurz. Auch passiert leider nicht sehr viel. Ich hatte als Hörer hier sehr stark das Gefühl, dass gewisse Handlungsstränge fehlen müssen. Sie fehlten nicht unbedingt wegen dem Verständnis, aber sie fehlten, um das Hörbuch spannender zu gestalten. Auch wenn die Autorin es schafft mit Worten die doch recht ereignislose Story auszuschmücken, wäre hier wohl eher angeraten zur ungekürzten Version zu greifen, um dem Gefühl des „Fehlens" vorzubeugen.

0 von 0 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Man stirbt nur zweimal (Betsy Taylor 8)

 Mäßiger Teil einer jedoch sehr guten Reihe

von xaidasahanya aus Püttlingen, Deutschland am 31.12.2010

Nachdem sich Antonia für Betsy geopfert hat, beschließt die Vampirkönigin nun, dass ihre Leiche zu ihrem Rudel zurückgebracht werden sollte. Doch dort stößt sie auf ungeahnte Probleme...
Und nicht nur das Rudel macht Betsy das Leben schwer: Mark schreibt ihr kryptische E-Mails, ihr Handy funktioniert nicht mehr und ihre Halbschwester Laura gerät außer Kontrolle. Nun sollte sich besser niemand mit der Tochter des Teufels anlegen...

Das Hörbuch hat eine Hörzeit von circa 6 Stunden. Die Geschichte von Betsy Taylor dauert circa 5 Stunden, die letzte Stunde bildet wie öfters bei Mary Janice Davidson der Fall, eine ihrer Kurzgeschichten, die zwischen ihren Büchern spielt.
Nun ist diese Kurzgeschichte leider etwas schlecht gewählt, denn sie hat mit der Betsy Taylor Reihe nichts zu tun, sondern spielt zwischen Band 1 und 2 ihrer Meerjungfrauen-Reihe. Deshalb fand ich es schwer mich in diese Kurzgeschichte hineinfinden zu können, da ich mit der Thematik Meerjungfrauen bewusst nichts zu tun habe.
Die eigentliche Geschichte um Betsy ist schnell zusammengefasst. Diesmal geschieht nicht viel. Irgendwie hat man auch das Gefühl, dass die Autorin nicht mehr so recht weiß, was sie schreiben soll. Das lässt Fans jedoch nur hoffen, dass sie einen Übergang zu neuen und größeren Abenteuern findet, in die sich Betsy stürzen kann. Das Ende lässt zumindest genau das hoffen.
Die Wortwahl der Autorin ist wie immer humorvoll und ausdrucksstark. Und an Nana Spiers Vortrag ist wie immer nichts auszusetzen. Es macht Spaß ihrer Stimme zu lauschen und dieser Geschichte zu verfolgen.

Am Ende ist „Man stirbt nur zweimal" keine Neuerfindung der Autorin und auch kein Durchbruch für die Betsy Taylor Reihe. Aber die Geschichte sorgt für ein paar unterhaltsame Stunden und einen schönen Übergang zwischen den Romanen, vorrausgesetzt, der nächste sorgt wieder für mehr Spannung, Spaß und ganz viel Unterhaltung.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Wie Zuckerwatte mit Silberfäden. Die erste Kollektion

 "Fühl mal diesen Stoff! Wie Zuckerwatte mit Silberfäden!"

von xaidasahanya aus Püttlingen, Deutschland am 31.12.2010

Nonie, Edie und Jenny leben im kreativen Zentrum der quirligen Metropole London. Jenny hat gerade ihren ersten Film gedreht, die Überfliegerin Edie visiert einen Job bei den Vereinten Nationen an - und Nonie interessiert sich vor allem für eines: Mode. Mitten hinein in diesen Wirbel aus Vintage-Shops, Models, Couturekleidern und Red-Carpet-Auftritten platzt ein Aschenputtel in Elfenflügeln und Tutu. Elizabeth, genannt Krähe, kann zwar nicht besonders gut lesen, dafür aber sind ihre Modeentwürfe sensationell. Eine steile Karriere beginnt, die jedoch einen ernsten Hintergrund hat...

Nana Spier fügt sich meinem Empfinden nach super in das Gesamtbild ein: mich erinnert die Geschichte ein wenig an die „abgehobenen Teenager" aus Gossip Girl. Und welche Stimme würde da besser passen als die Stimme des Gossip Girls aus der TV Serie?
Ich halte auch Nana Spier nach wie vor für sehr talentiert. Sie weiß, wie sie den Hörer mit ihrer Stimme fesseln kann.

Die Geschichte ist zwar einfach gestrickt, aber sehr interessant, vor allem, wenn man die Hintergründe betrachtet. Krähes Migrationshintergrund und ihre Familiengeschichte sind traurig und dennoch unheimlich spannend, weil Nonie, Edie und Jenny ihr helfen wollen, wieder mit ihrer Familie vereint zu sein.
Außerdem hat jede der Mädchen eine ineteressante Geschichte: Nonie, deren Mutter kaum Zeit für sie hat, aber wichtig für Krähes Aufstieg ist. Edie, die Bloggerin, die sich hohe Ziele gesteckt hat. Und die unglücklich verliebte Jenny, die durch ihren ersten Film ein wahres Sprungbrett für sich und Krähe darstellt.

Alles in allem, liegt hier eine Geschichte vor, die viel zu kurz scheint und dennoch unheimlich viel Freude beim Hören bereitet. :)

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

Inhalt der Rezension als unzumutbar an Audible melden:
Entspricht diese Rezension nicht unseren Richtlinien für Rezensionen oder ist in anderer Weise unzumutbar und sollte deshalb von unserer Website entfernt werden? Dann klicken Sie bitte auf den unten angezeigten Button.Wir werden die Rezension prüfen und das Nötige veranlassen.

Missbrauch melden Abbrechen