Hörbuch-Rezensionen von dogio

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1-7 von 7 Rezensionen

Das Kind

 ein guter Krimi aus Deutschland

von dogio aus Hannover, Deutschland am 05.02.2008

Die meisten Krimis, die ich von Audible runterlade sind Amerikanische oder englische. Ich dachte, ich versuche es mal mit einem deutschen und ich habe es nicht bereut, Eine sehr gute Story, die auch vor Tabus keinen Halt macht. Der Autor schafft es die Spannung in jeder Situation aufsecht zu erhalten. Fitzen spielt dabei geschickt mit Gut und Böse. Das Kind steht in mehrerlei Hinsicht im Mittelpunkt des Geschehens, Das Ende ist kein klassisches Happy End und passt gut zur leicht geheimnisvollen Note des Buches, Das Kind von Fitzek ist ein handwerklich hervorragend gemachter Krimi, der auch auf der Emotionalen Ebene überzeugt, wo viele Amerikanische Krimis oft Schwächer haben.

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Mount Dragon: Labor des Todes

 Geht es doch nicht ohne Pendergast?

von dogio aus Hannover, Deutschland am 28.01.2008

Sicher an Pendergast und auch D'Agosta kann man sich gewöhnen, doch sollte auch ein guter Roman ohne diese Protagonisten gelingen. Ob dies gelungen ist, bin ich mir wirklich nichgt sicher und würde es im Zweifel verneinen. Die Gründe dafür sind schwer greifbar und eher diffus, bzw. ist es wohl das Gesamtbild, das das Buch hinterlässt. Der Spannungsbogen verläuft recht flach und hat nur wenige Ausreißen nach oben. Sicher die wissenschaftliche Seite ist äußerst interessant und es klingt ein hauch von Kritik an der Gentechnik durch, doch kann man den Roman nun auch nicht als üerzeugende und arggumentativstarke Wissenschaftskritik bezeichnen. Daraus hätte man mehr machen können und Douglas Preston/Lincoln Child hätten ihre Leserschaft wirklich überraschen können. Für mich ist der Roman nix halbes und nix ganzes und ist der schwächste Roman des Autorenduos, dass ich bisher gelesen bzw. gehört habe. Als Hörbuch geht es in Ordnung: seichte Unterhaltung ohne wirkliche Highlights.

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Der Schwarm

 Genial inszeniert - geniale Idee

von dogio aus Hannover, Deutschland am 03.09.2007

Dieses (Hör(Buch) ist sowohl von der Form als auch vom Inhalt her gneial.Aber beginnen wir mit dem Inhalt:Die nIdee von außerirdischem Leben und dem ersten Kontakt wurde zu Hauf in literarischen Werken behandelt, aber die Idee einer parallelen Welt auf bzw. in unserer Erde ist mag vielleicht nicht völlig neu sein, fasziniert aber ungemein und ist längst nicht "ausgelutscht". Des Weiteren ist der Roman ein brennendes Plädoyer dafür, dass der Mensch in Eintracht, in Symbiose mit der Natur leben sollte, dass der mensch sich nicht arrogant als Kröne der Schöpfung betrachten sollte. Der Mensch ist erst seit kurzem auf der Welt.Zur Form des Hörbuchs.Im eigentlichen Sinne handelt es sich nicht um ein Hörbuch, sondern um ein Hörspiel, was mit sehr viel Liebe zum Detail aufgenommen wurde. Ein perfekte Soundkulisse mit den richtigen Hintergrundgeräuschen und einer der Szene betonenden musikalischen Untermalung. Bei diesem Roman handelt es sich um eine der seltenen Fälle, wo man unbedingt zum Hörbuch und nicht zur gedruckten Fassung greifen sollte.

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Die Pforten der Templer

 Oh Herr, lass Talent regnen...

von dogio aus Hannover, Deutschland am 14.01.2007

Bei Hörbüchern bin ich sicherlich nicht überkritisch, denn ich höre sie ja nur nebenbei und "opfere" nicht extra Zeit, doch dieses Buch genügt nicht einmal meinen geringsten Anforderungen an einen anspruchslosen Zeitvertreib. Dieses Buch entbehrt jeglichen literaischem Talent. Zuviele Handlungsstränge, die sich auch noch auf unterschiedliche Zeiten aufteilen. So spielen einige Handlungsstränge in der Gegenwart und andere im 12. Jahrhundert- Das schlimme daran ist, dass diese handlungsstränge nur grobschlächtig miteinander verknüpft sind und dass die Rückblende ins 12. Jahrhundert vielmehr als Selbstzweck dient, denn dem Inhalt des Romans und der Handlung zuträglich wäre. Logische Brüche sind ebenso selbstverständlich für dieses Machwerk. So werden gern mal die diametralen Begriffe Absorption und Emission synonym verwendet. Über das Ende möchte ich mich gar nicht erst auslassen, zumal der Begriff "Ende" nicht im Geringsten das beschreibt, was der Autor da verzapft hat. In guten Büchern wäre das allenfalss als Cliff-Hanger zum nächsten Kapitel. Ich sollte ban dieser Stelle die Rezension beenden, sonst lasse ich mich noch zu derben Kraftausdrücken hinreißen :)

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Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla

 weniger Melancholie, mehr Humor

von dogio aus Hannover, Deutschland am 13.01.2007

Bisher kannte ich nur die Van Vetren-Krimis von Hakan Nesser, die ich bisher sehr gut fand. Mit einer gewissen Skepsis habe ich mir dann dieses Hörbuch runtergeladen und war doch sehr überrascht. Das Buch besitzt immernoch einen eigenen skandinavischen Charme, jedoch verzichtet es auch die Melancholie der Van Veteren-Romane und ersetzt diese durch einen suptilen Humor, sodass es mir schon manchmal peinlich war, dass ich in der Bahn plötzlich angefangen habe zu lachen. Es wären auch 5 Sterne geworden, doch leider gibt es auch langatmige Passagen, worunter machmal auch die Spannung leidet. Es handelt sich aber auch weniger um einen klassischen Krimi als vielmehr um einen Roman, in dem halt ein Mord passiert :)

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Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod

 Gut gelesen, gut anzuhören

von dogio aus Hannover, Deutschland am 15.07.2005

Das Buch ist gut gelesen, auch wenn nicht außergewöhnlich.
Der Krimi ist ebenfalls gut, auch wenn nicht außergewöhnlich. Er ist spannend, aber manchmal fehlt es etwas an Atmosphäre.
Auch die Beschreibung der Wirkung von Flusssäure entspricht nicht der Realität und zeigt eine Schwäche bei der Recherche.

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Am Ende des Schweigens

 Im falschen Genre

von dogio aus Hannover, Deutschland am 02.02.2005

Ich war doch etwas enttäuscht von dem Buch. Ich habe gedacht, dass in einem über sieben Stunden langen Buch auch viel passieren und vor allem voel Spannendes passieren müsse.
Doch leider täuschte ich mich da. Es ist kein wirklich schlechtes Buch, allerdings als großer Fan von Krimis kommt man nicht unbedingt auf seine Kosten. Es handelt sich doch viel mehr um ein Drama mit psychologischen Fallstudien zu nahezu jedem Charakter. Die Charaktere sind sowieso sehr genau gezeichnet, doch leider leidet die Spannung unter dieser 'Platzverschwendung'.

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