Hörbuch-Rezensionen von Melanie

Hier finden Sie alle Hörbuch-Rezensionen von Melanie

1-6 von 6 Rezensionen

Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut

 Lustiger Wortakrobat

von Melanie aus Berlin, Deutschland am 01.02.2013

Die reinste Freude, wenn Schwarz seine Alltagsbeobachtungen in intelligente Wortakrobatik packt. Wohltuend, dass man auch mal wieder Spaß an der deutschen Sprache haben kann. Leider ist das Hörbuch mit 1 Std. Laufzeit sehr teuer. Ich hätte noch viele Stunden zuhören können.

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Gott bewahre

 Gute Plot-Idee, miserabel umgesetzt

von Melanie aus Berlin, Deutschland am 30.01.2013

Nach Kapitel 5 habe ich ausgeschaltet. Niven mangelt es an Hirn, dem Srecher an Talent. Ich habe kein Problem mit Kirchen-Kritik, auch nicht mit Gossensprache, nicht mit Drogen. Vieles wurde kritisiert. Wie ich annahm, von konservativen Spaßbremsen. Ich habe mich geirrt. Es ist schlichtweg das unintelligenteste, flacheste, primitivste Buch, dass ich mir runtergeladen habe. Niven sollte einfach noch mehr kiffen bevor er mehr Bücher schreibt, vielleicht hilfts.

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Er ist wieder da

 Statt Klamauk intelligente Unterhaltung

von Melanie aus Berlin, Deutschland am 30.01.2013

Das Buch hat mich wirklich überrascht. Es hätte leicht zum Klamauk verkommen können. Auch sonst kann bei so einem emfpindlichen Thema alles mögliche daneben gehen. Ist aber nicht passiert. Es ist ein schlaues, gewagtes Buch. Vermes schafft es augenzwinkernd, aber nicht zynisch rüber zu kommen. Intelligent und nicht oberflächlich. Ich konnte herrlich lachen. Herbst macht das natürlich wie immer super. Einige "Schuldgefühle" hat bei mir ausgelöst, dass Hitler nicht unsympathisch rüber kommt. Geschickt eingetütet von Vermes. Da mag sich der ein oder andere politisch korrekte Mensch die Zähne dran ausbeißen. :-)

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Vergebung (Millennium-Trilogie 3)

 60 Std. beste Unterhaltung

von Melanie aus Berlin, Deutschland am 30.01.2013

Normalerweise nicht mein Genre. Aber ich bin begeistert. Spannend. Intelligent. Komplex. Super gelesen. Oft irritieren mich männliche Leser, wenn sie weibliche Charaktere sprechen. Bei Dietmar Wunder fällt das irgendwie nicht auf. Habe mir schon die original Filme bestellt, und freue mich darauf, noch ein paar Std. mit dem Buch verbringen zu können.
P.S.: ich finde seine teils detaillreichen Ausführungen nicht langatmig. Sie hauchen allen Figuren Lebendigkeit und Menschlichkeit ein. Sie bringen einen mitten in die Geschichte. Sonst läuft so eine massige Trilogie gefahr, zu einer puren Abfolgen-Handlung zu verkommen.

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Alles Sense: Ein Scheibenwelt-Roman

 Genial, die reinste Freude, ein Genuss :-)

von Melanie aus Berlin, Deutschland am 15.11.2012

Mein erster Pratchett (und nicht mehr der Einzige). Seit Jahren frage ich mich, warum Menschen, die ich eingentlich als intelligente (vielleicht etwas langweilige) Fachbuchleser eingestuft habe, so ein Fantasy Buch im Regal haben. Schlimmer noch, wo sich eins fand, fanden sich gleich stapelweise Pratchetts. Ich mag weder den Herr der Ringe, noch sonst ein nach "Fantasy" riechendes Buch. Eine Bekannte wagte es, aus der Gruppe der heimlichen Schwärmer auszuscheren, und legte mir dieses Buch wärmstens ans Herz. Dann war es endlich soweit: ich fühlte mich weichgekocht, und wurde reich belohnt!
Das Buch, der Autor, der Leser - der Hammer. Warum, das weiß hier jeder selbst, und schon länger als ich. Ich möchte eines ergänzen: Für intelligente Anthros sind die meisten mystischen, okkulten, religiösen, esoterischen Bücher kaum zu ertragen. Das Genre strotzt nur so vor Blödheit, Unkenntniss oder beidem.
Gerade hartgesottene Kenner der Geistenwissenschaften werden an diesem Buch ihre wahre Freude haben. Pratchett spielt mit Steiners Erkenntnissen mit einer Leichtigkeit, Humor, und einem Tiefgang, die ihn als einen wahren Kenner der Mysterien outen. Wer seinen Anthro-Lesekreis entstauben, zum Leben erwecken, oder mit ausgelassener Freude bereichern will, liest nach dem 10.Mal "Erkenntnis der höheren Welten", zur Abwechslung mal dieses Buch. Es strotzt nur so von Menschlichkeit und allem was dazu gehört.

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Das Zeichen (Kushiel 1)

 Enttäuschend

von Melanie aus Berlin, Deutschland am 15.11.2012

Inhaltlich gehört das Buch einer anderen Epoche an. Einer Zeit in der die Menschen sich noch durch Rasse, Geschlecht, Herkunft etc. determiniert glaubten. Eine Zeit in der der Begriff "Freiheit" noch keine Bedeutung hatte. Die Protagonisten des Buches haben keine Freiheit zu handeln. Sie handeln ständig weil.... Mangels innerer Prozesse ist die Story demnach absehbar und überrascht an keiner Stelle. Ich konnte überhaupt keine Beziehung zu irgendeinem Protagonisten aufbauen, weder Antipahtie noch Sympathie. Und das nach 36 Std.!
Auch ist die vermeintliche Fantasy Welt sehr an Bekanntes angelehnt. Und ihre ständigen Verweise auf Rasseeigenschaften nerven irgendwann sehr.
Carey fehlt es an Tiefgang. Ihre Bemühungen harten Sex mit guter Geschichte verbinden, sind an keiner Stelle gelungen. Es ist weder das eine, noch das andere.

3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

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