Hörbuch-Rezensionen von Mathias

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1-10 von 33 Rezensionen

Infernal

 Durchschnittlich

von Mathias aus Frankfurt, Deutschland am 17.05.2013

Das war bestimmt mein letztes Buch von Greg Ilse. Das Buch ist, wie schon bei EROS, auf die Psychosen der Protagonisten fixiert. Das bremst die Story und nervt auf Dauer. Zudem ist es unglaublich vorhersagbar. Es kommt daher wie ein Samstagabendkrimi, den man schaut, nach 5 Minuten den Mörder kennt und auch schon wieder vergessen hat, wenn der Abspann läuft. Nichts Außergewöhnliches und stellenweise sogar langweilig.

Uve Teschner macht seine Sache recht gut, wobei ich nicht verstehe, warum man einen Mann das Buch vorlesen lässt, wo es doch in der Ichform erzählt wird und zwar von einer Frau. Da grübelt man an der ein oder anderen Stelle, wer sich so einen Quatsch ausdenkt.

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Die Frauen, die er kannte

 Kein Krimi!

von Mathias aus Frankfurt, Deutschland am 30.04.2013

Das war wohl ein schlechter Witz. Nach mehr als 4 Stunden wurde nur eine Leiche gefunden und als Serienmord deklariert, weil wohl irgendwo noch ein paar Leichen gefunden wurden. Die Ermittlungen werden nur am Rande beschrieben. Weitestgehend beschāftgt sich das Buch mit den Psychosen der Protagonsiten. Eine Frechheit!

Der Sprecher ist der einzige Lichtblick in dieser als Krimi verkleideten Psychoanalyse.

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Das Mädchen, das den Himmel berührte

 Zeitweise zu nervig romantisch.

von Mathias aus Frankfurt, Deutschland am 27.04.2013

Ich hatte mir das Buch blind gekauft, nachdem ich bereits "Der Junge, der Träume schenkte" gehört hatte und begeistert war. Doch leider wurde ich dann doch enttäuscht. Der Autor bläht das Buch unnötig mit schwulstigen Liebeserklärungen auf, die mich ein ums andere Mal mit den Augen hat Rollen lassen. Es nervt, wenn minutenlang davon geschwafelt wird, wie toll doch der oder die ist. Wie sehr man sich liebt,blablabla...

Sascha Rotermund liest die Geschichte, die spannend wird, wenn sie sich um die Story und nicht um die Liebe kümmert, gut. Aber manchmal auch mit etwas zu viel Wehmut. Dennoch macht er seinen Job gut.

Fazit:
Man kann sagen, dass das Buch von der grundsätzlichen Story gut und spannend ist, jedoch weniger Herzschmerz vertragen hätte. Wer das akzeptieren kann, findet das Buch bestimmt hörenswert. Alle anderen sollten sich das zwei Mal überlegen.

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@E.R.O.S.

 Nett!

von Mathias aus Frankfurt, Deutschland am 27.04.2013

Das Buch ist recht spannend, jedoch ziemlich vorhersagbar, was dem Hörvergnügen jedoch keinen Abbruch macht. Es ist ein Thriller, der in die Katgorie "Popcorn in die Hand, Glotze an, Glotze aus,...vergessen" gehört. Nette Unterhaltung, ohne nachhaltigen Effekt. Macht ja nichts. Ich fand's gut,...

Uve Techner macht seine Sache gut.

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Verachtung (Carl Mørck 4)

 Gutes Buch,... aber der Sprecher!

von Mathias aus Frankfurt, Deutschland am 27.04.2013

Leider kann ich dem Hörbuch keine gute Bewertung geben, denn es wird durch den Vorleser zerstört! Er betont absolut übertrieben und hört sich zeitweise wie ein Sprechroboter an. Dann macht er atempausen mitten im Satz,... schlimm. Die Spannung wird nicht im Geringsten transportiert, da er immer in der selben Tonlage spricht. Einzig die Tatsache, dass es sich um einen wirklich guten Krimi handelt, hat mich bis zum Ende durchhalten lassen. Ich verstehe nicht, was sich die Hörbuchproduzenten dabei gedacht haben, Wolfram Koch als Sprecher zu engagieren. Leider ist er bei der gesamten Adler Olsen Reihe am Start, was es mir unmöglich macht, die Krimis als Hörbuch zu kaufen. Muss ich sie wohl lesen...

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Der Kinderdieb

 Schlecht!

von Mathias aus Frankfurt, Deutschland am 19.02.2013

Das Buch handelt von einem Jungen, der nie Erwachsen wird und Peter heißt. Aber es handelt sich hier nicht um den berühmten Peter Pan. Schade, denn dann wäre das Buch vieleicht gut geworden. Brom versucht hier eine Art Gegen-Pater-Pan zu erschaffen, was aber gründlich misslingt. Es ist nicht möglich mitzufühlen, dass er den Kindern, die er in seine Welt lockt, etwas Gutes tut. Er holt sie vom Regen in die Traufe. In eine Welt, voller Monster und tötlicher Gefahren. Ich persönlich würde ihn dafür hassen, hätte er mir das zugemutet.

Hinzu kommt, dass die Geschichte nicht wirklich vorwärts kommt. Man wird ewig im Unklaren gelassen, wirre Zeitsprünge verwaschend die Story zusätzlich. Bis man merkt in welcher Zeit man gerade ist, kommt schon die nächste.

Fazit: Das Buch ist nicht empfehlenswert. Es fehlt an Spannung, Logik und der Möglichkeit der Emphatie des Zuhörers.

Der Sprecher ist der einzige Lichtblick und er allein verdient den einen Stern. Uve Teschner hat eine angenehme Stimme. Bei ihm klingt es nicht Lächerlich, wenn er eine Frauenstimme spricht. Das allein ist ein Qualitätsmerkmal.

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Die Augen des Drachen

 Fantastisch!

von Mathias aus Frankfurt, Deutschland am 21.01.2013

Stephen King hat hier ein Buch abgeliefert, das ich so nicht von ihm erwartet hätte.

Wunderbare Erzählkunst, die wohl nur ihm in die Wiege gelegt wurde, zeichnet diese Geschichte aus. (K)ein Märchen, eher eine Mischung aus Historiendrama, Sage und Fantasyroman. Eine Geschichte über einen jungen Prinzen,dem vom dämonischen jahrhundertalten Bösewicht der Thron geraubt wird. Erstklassig erzählt von Stephen King und erneut erstklassig vorgetragen von David Nathan!

Absolut empfehlenswert!

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Der Mann, der niemals schlief: Ein Tom-Sawyer-Roman

 Austauschbar!

von Mathias aus Frankfurt, Deutschland am 18.01.2013

Warum ausgerechnet Tom Sawyer in diesen Buch der Held ist, lässt sich meines Erachtens nur mit einem Marketingtrick erklären. Was soll's?

Zur Kritik:

Das Buch ist eher mittelmaß. Zu oft habe ich mich dabei erwischt, wie meine Gedanken abschweiften und ich sofort wieder in der Geschichte drin war, als ich mich wieder darauf konzentriert habe. Der Plot ist relativ spannend und plausibel. Hie und da holpert es ein wenig, aber nicht schlimm. Alles in allem ein Buch, das unterhält aber mit Sicherheit nicht zu den Meisterwerken der Literatur zählt.

Fazit: Durchaus hörbar, aber auch unwichtig! Man macht nichts verkehrt, wenn man das Buch kauft und einen Krimi erwartet. Einen neuen Tom Sawyer-Roman bekommt man allerdings nicht.

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Verflixtes Blau!

 Wunderbares Buch!

von Mathias aus Frankfurt, Deutschland am 02.01.2013

Christopher Moore ist hier erneut ein Treffer gelungen. Wunberbar spinnt er eine humorvolle Fantasygeschichte, um den (Selbst)mord(?) von Vincent van Gogh. Die Geschichte verschmilzt Fantasy mit der Realität. Der Autor schert sich nicht um historische Fakten und erzählt seine eigene Version. Wunderbar!

Moore beweißt erneut, dass er in der Lage ist, historisch Belegtes neu zu Hinterfragen und auf seine Weise zu interpretieren, indem er sich auf das Umfeld der historischen Figur beschränkt. Einfach klasse!

Wenn man dieses Buch hört, sollte man unbedingt das Augenzwinkers des Autors nicht überhören. Dann macht es richtig Spaß...

Simon Jäger macht hier wieder einmal einen fantastischen Job. Allein wie er Toulouse Lautrec spricht, ist schon das Geld wert. Fantastische Stimme für diese Art Hörbuch. Man merkt nicht, dass Jäger liest, er spielt es viel mehr. Mittlerweile einer meiner liebsten Vorleser.

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Die Bibel nach Biff. Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund

 Gut!

von Mathias aus Frankfurt, Deutschland am 30.12.2012

Die fehlende Geschichte des Messias, bevor er zum Heiland wurde. Klasse Idee und sehr intelligent interpretiert. Jesus wird inspiriert von den Weltreligionen. Interessanter und versöhnlicher Ansatz!

Wieder hat Christopher Moore in diesem Buch seinen feinsinnigen Humor unter Beweis gestellt. Jesus als Gutmensch ist nicht gerade neu, aber sein schnodderiger bester Freund Biff schon... jedoch muss man sagen, dass das Buch auch seine Längen hat.

Simon Jäger liest erneut hervorragend und passt wie die Faust aufs Auge zu Christopher Moore. Allein, wie er das Monster in Tibet spricht, ist schon aller Ehren wert. Wunderbar. Weiter so!

Fazit:
Ein nettes Buch, aber Christopher Moore hat bessere geschrieben. Mir fehlte etwas die eigenständige Story. Es ist mehr eine Nacherzählung als eine Geschichte. Im Grunde wird nur der Weg der Inspiration Jesu beschrieben. Muss man nicht gehört haben, kann man aber...

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