Hörbuch-Rezensionen von Barbara

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1-10 von 10 Rezensionen

Winter der Welt (Die Jahrhundert-Saga 2)

 Follett at his best

von Barbara aus Hochspeyer, Deutschland am 23.11.2012

Auch dieses habe ich bereits zwei Mal gehört, wie auch den ersten Teil schon. Zusammen über 72 Stunden und keine Sekunde langweilig. Ich habe auch einige Rezensionen von anderen Hörern gelesen, möchte hier aber einigen widersprechen. Ich finde nicht, dass "mal wieder nur auf den Deutschen rumgehackt wird". Im Gegenteil, es werden auch die Russen und Japaner angeprangert.
Was ich, wie auch schon im ersten Teil, besonders gelungen finde, ist die Geschichte anhand von Familiengeschichten aus verschiedenen Ländern zu erzählen. Das macht den historischen Hintergrund lebendig und nachvollziehbarer.
Ich für mein Teil freue mich schon auf den dritten Teil, hoffentlich auch wieder mit Philipp Schepmann!!!, nur schade, dass es wohl noch ca. 1 Jahr dauern wird, bis er auf den Markt kommt.

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Sturz der Titanen (Die Jahrhundert-Saga 1)

 Opulent

von Barbara aus Hochspeyer, Deutschland am 23.11.2012

Bin schon lange ein Fan von Ken Follett. Er schreibt einfach toll. Aber die Hörbuchumsetzung mit Philipp Schepmann "setzt da noch einen drauf".
Eine opulente und sehr einprägsame Beschreibung deutscher Geschichte, vor allem auch dadurch, dass die unterschiedlichen Perspektiven der verschiedenen Länder durch die Personen ausgesprochen und erläutert werden. Mir waren vorher gewisse Zusammenhänge bezüglich 1. Weltkrieg nie so klar, wie sie mir anhand der Beschreibung im Roman geworden sind.
Meiner Ansicht nach absolut empfehlenswert (habe es jetzt schon zwei Mal gehört, ebenso wie den zweiten Teil "Winter der Welt").

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Das Teufelsspiel (Lincoln Rhyme 6)

 Bitte nur Wunder für Rhyme!

von Barbara aus Hochspeyer, Deutschland am 21.10.2012

Ich kann den eben gelesenen Rezensionen nur zustimmen: Wie kommt man bei Random House Audio nur darauf, einen anderen Sprecher als Dietmar Wunder(bar) für die Lincoln Rhyme Reihe zu nehmen? Herr Wunder hat diese Serie durch seine eindeutige stimmliche Zuordnung und Kenntlichmachung der Charaktere in einer Weise geprägt, dass ein anderer Sprecher da einfach nichts zu suchen hat.
Herr Körner mag für andere Bücher ein guter Sprecher sein, aber man tut auch ihm damit keinen Gefallen.
Ansonsten: Deaver wie immer sehr spannend, manchmal auch etwas verblüffend, aber in jedem Fall lesens- oder hörenswert. Aber wegen des Sprechers nur 4 Sterne, mit Dietmar Wunder wären es fünf gewesen.

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Schattenstill

 Nur ein Wort ...

von Barbara aus Hochspeyer, Deutschland am 23.09.2012

Superspannend !!! Man nötigt mir hier noch weitere Wörter ab, aber mit dem ersten ist alles gesagt !!!

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Shantaram

 Super empfehlenswert, wenn man "dran" bleiben kann

von Barbara aus Hochspeyer, Deutschland am 24.07.2012

Habe es jetzt zum zweiten Mal gehört, nach einigen Monaten nochmal, weil es auf Grund seiner Komplexität und Vielfältigkeit kaum "auf einmal" wirklich zu bewältigen ist. Gerade auch beim zweiten Hören unglaublich viel "Neues" entdeckt, was natürlich vorher auch schon da war, aber in der "Masse" von 45 Stunden einfach irgendwo unterging. Wobei die 45 Stunden, beim wiederholten Hören, auch gerne 50 oder 55 hätten sein dürfen!!

Meiner Meinung nach eine UNGLAUBLICHE LEISTUNG von Jürgen Holdorf, über diese ganzen Stunden hinweg wirklich alle(!!) Stimmen durchzuhalten. Super! Tolle Leistung!!

Inhaltlich: ein ziemlich persönliches Eindrucksbild von Indien (im positivsten wie auch negativsten Bereich), das aber auf Grund gerade der persönlichen Darstellung und Erzählung um so eindringlicher wirkt. Ansonsten: einfach "reinhören" und auf sich wirken lassen. In wie weit man sich für Indien interessiert oder nicht; oder auch, in wie weit ein Roman die Realität widerspiegeln "muss", muss jeder für sich selbst wissen.
Ich, für mein Teil fand das Hören größten Teils kurzweilig, jedoch auch manchmal ein bisschen anstrengend (gewisse Längen!), aber insgesamt, mit genügend "Zeit am Stück" wirklich hörenswert.

Fazit in Kürze: Hörenswert! Man sollte aber mit Muße auch mal über mehrere Stunden am Stück hören können, ansonsten verliert man einfach den Faden: auf Grund der vielen (auch ungewohnten) Namen und der unterschiedlichsten Zusammenhänge und Vor- und Rückblenden.

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Das Lächeln der Frauen

Das Lächeln der Frauen

Nicolas Barreau

 Nette Sommerunterhaltung

von Barbara aus Hochspeyer, Deutschland am 27.06.2012

Das Buch hat mir recht gut gefallen. Es ist mit Sicherheit keine super-anspruchsvolle Lektüre (wie nennt man das eigentlich zum Hören?), aber es ist eine nette, goldige Unterhaltung. Stellenweise muss man wegen der - sehr menschlichen - Äußerungen sogar laut auflachen (was mir in der S-Bahn einige befremdete Blicke eingetragen hat).
Auch die Sprecher liefern eine gute Leistung ab, wobei mir persönlich Andreas Fröhlich etwas besser gefallen hat. Stefanie Stappenbeck liest an manchen Stellen etwas "eintönig" (ganz wörtlich gemeint).
Im Prinzip ist das Ende spätestens nach ein bis zwei Stunden absehbar. Aber durch die ganzen Verwicklungen bleibt das Hörbuch eigentlich bis zum Ende unterhaltsam - gerade das Richtige für die Sommerferien am Strand oder auf dem Balkon, wie auch immer.

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Interview mit Harry Rowohlt

Interview mit Harry Rowohlt

Harry Rowohlt, Thomas Krüger

 Herzerfrischend

von Barbara aus Hochspeyer, Deutschland am 02.05.2012

Absolut herzerfrischend und hörenswert (leider nur 10 Minuten). Harry Rowohlt ist einfach ein Original. Und diese Stimme ...

Wunderbar auch als Hörbuchleser wie bei "Der Wind in den Weiden". Nur zu empfehlen!!! (nicht nur für Kinder, sondern auch für junggebliebene Erwachsene; darf leider dort keine Rezension abgeben, weil ich "dummerweise" das Hörbuch auf CD bekam)

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Totengrund (Maura Isles / Jane Rizzoli 8)

 Gerritsen, Isles und Rizzoli in Bestform

von Barbara aus Hochspeyer, Deutschland am 28.03.2012

Ohne zu viel zu verraten über den Inhalt: eine teilweise - für deutsche Verhältnisse - ziemlich bizarre Geschichte, aber in USA mit riesigen - kaum bevölkerten - Landstrichen durchaus plausibel. Rätselhafte Vorgänge in einem abgelegenen (Sekten-)Dorf in Wyoming, in das Maura Isles zufällig hineingerät.
Der Rest ist Spannung von A-Z à la Gerritsen und eine am Ende doch eher überraschende Lösung.
Meine Empfehlung: Wer dauerhafte Spannung liebt, und sich doch gerne überraschen lässt, sollte hier nicht vorbeiklicken.
Bezüglich Stimme evtl. zuerst mal in die Hörprobe reinhören.

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Tote lügen nicht (Tempe Brennan 1)

 Nicht ganz ungetrübter Hörgenuss

von Barbara aus Hochspeyer, Deutschland am 20.03.2012

Eigentlich ist Kathy Reichs für mich immer ein Synonym für garantierte Spannung. Bei diesem Buch jedoch gab es die eine oder andere Länge, die man sonst bei Kathy Reichs nicht gewohnt ist. Möglicherweise hat zu diesem Eindruck aber auch die Sprecherin beigetragen, die stellenweise meiner Ansicht nach etwas ins "Leiern" gerät. Außerdem wäre ihr vielleicht die eine oder andere "Nachhilfestunde" in französischer Aussprache anzuraten, wenn sie Romane lesen will, die im französisch-sprachigen Kanada spielen und entsprechend viele französische Eigennamen und Wendungen aufweisen.
Daher für das Buch 4 Sterne, für die Sprecherin 2-3.

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Der Knochenjäger (Lincoln Rhyme 1)

 Kaum zu unterbrechen ...

von Barbara aus Hochspeyer, Deutschland am 18.03.2012

Ein wunderbarer Krimi, spannend von Anfang bis Ende. Es tut einem regelrecht weh, wenn man unterbrechen muss, weil man einfach wissen will, wie es weiter geht. Die Spannung noch erheblich verstärkt durch die persönliche Situation von Lincoln Rhyme ... Manchmal möchte man beinahe selbst in den Roman reinschlüpfen, um ihn zu überzeugen, dass er seinen Plan nicht ausführen d a r f.
Auch vom Leser, Dietmar Wunder, eine hervorragende Leistung. Man weiß jederzeit sofort, wer gerade spricht. Mit teilweise ganz subtilen Mitteln, nur einer leichten Änderung der Aussprache (Tom) oder aber mit unterschiedlichen Stimmlagen sind die einzelnen Personen einwandfrei zu erkennen.
Fazit: eine absolut gelungene Hörbucheinspielung, die ich jederzeit empfehlen kann.

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