1Q84 (Buch 3)

Hörbuch: 1Q84 (Buch 3)

  • Merkzettel
Autor: Haruki Murakami
Sprecher: David Nathan
Spieldauer: 17 Std. 16 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  4.1 (404)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Lübbe Audio
Veröffentlicht: 2012

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Hörbuch-Rezensionen zu 1Q84 (Buch 3) (31)

Lesen Sie die Rezensionen anderer Hörer zu 1Q84 (Buch 3) und schreiben Sie Ihre persönliche Meinung.

1-10 von 31 Ergebnissen

 Story aus Luft

von Waltraud aus Apfelberg, Österreich am 06.11.2012

Ich konnte es kaum erwarten diese Fortsetzung downzuladen. So viele Fragen standen nach Buch1&2 im Raum. Wer sind diese ominösen "little people" und welchen Zweck verfolgen sie? Wozu fertigen sie Puppen aus Luft an, wofür werden diese benötigt? Welcher Bedeutung kommt der "Stadt der Katzen" zu? Was hat es mit der mother und der daugther auf sich? Wer ... was .... wie .... warum......
Bild- und wortgewaltig setzt auch dieses mal Herr Haruki Murakami die Geschichte in Szene - ich liebe seinen Schreibstil- und ich fiebere stundenlang der Beantwortung all meiner Fragen entgegen. Doch da lässt der Autor seine Protagonisten über eine Treppe in eine andere Wirklichkeit verschwinden und lässt mich völlig perplex zurück.
Aber *** h a l l o geht's noch?***
Es macht alles ABSOLUT KEINEN SINN! Die um dieses Konzept aufgebauten und verwobenen Handlungsstränge lösen sich am Schluss nicht auf und man bleibt auf 100 offenen Fragen sitzen. Ich fühle mich ganz schön veräppelt. Aber vielleicht bin ich der Story auch nur intellektuell nicht gewachsen- wer weiß.
Mein Fazit: Die Story bekommt 2 MINUS-Sterne für meisterlich beschriebenen und bildgewaltigen Schwachsinn.
David Nathan bekommt jedoch 5 Punkte für seine großartige Leseleistung und von daher bereue ich es nicht ihm und somit zwangsläufig der story mein Ohr geliehen zu haben.

45 von 50 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Übeflüssige, enttäuschende 'Gewinnmaximierung'

von Bernd aus Berlin, Deutschland am 04.11.2012

Nach den beeindruckenden Büchern 1&2, die nichtsdestoweniger bereits unter den üblichen Murakami-Schwächen litten, nun eine überflüssige Fortsetzung, die in einem Schlager-Trallala-Romantik-Kitschfest endet. Eine Anhäufung von Plattheiten, ausgeleierten Vergleichen und bis zum Überdruss bekannten Metaphern.

Daß das ganze Buch wie ein unvollendetes Konzept wirkt, dafür sorgen auch die vielen inneren Wiederholungen und Redundanzen, die den Lesefluss behindern und keine zusätzlichen Informationen liefern. So beschreibt ein Kapitel von Tengo ausführlich, wie er abends gemeinsam mit drei Krankenschwestern erst zum Essen ausgeht und die vier dann anschließend zusammen eine Karaokebar besuchen. Warum um alles in der Welt muß das nächste Kapitel von Tengo damit beginnen, diese Ereignisse zu rekapitulieren, bevor die Handlung ohne zeitliche Unterbrechung fortschreitet? Hält Murakami seine Leser für sehr vergesslich, oder fehlt dem Buch einfach noch der endgültige Schliff, für den keine Zeit mehr war, da der Markt nach der Fortsetzung drängte?

Insgesamt stellt dieses Buch den unbefriedigenden Abschluss eines großartigen Romans dar. Wer den ersten Doppelband gelesen hat, ist quasi gezwungenen, das dritte Buch auch noch zu lesen, um Antworten auf die vielen offenen Fragen zu bekommen. Doch statt diesen findet sich nur eine an Kitschigkeit kaum zu überbietende Liebesgeschichte mit einem plumpen, klischeebehafteten Ende, die die Leser enttäuscht zurücklässt.

Fazit :
Wer die ersten beiden Bücher von 1Q84 gelesen hat, für den gebietet es sich von selbst, auch das dritte und voraussichtlich letzte Buch zu lesen. Nachdem Haruki Murakami auf den ersten 1000 Seiten eine komplette, fantastische Welt von Rätseln erschaffen hat, warteten die Leser auf das Erscheinen des abschließenden Werks, um endlich die Auflösung des vielfältigen Plots von 1Q84 zu erleben. Wer allerdings darauf hofft, weitere Einblicke um die Rätsel der Welt von 1Q84 in diesem Buch zu erhalten, wird enttäuscht, da sich dieser Band nur noch um die Beziehung zwischen Aomame und Tengo dreht und ansonsten kaum noch etwas passiert. So kommt am Ende des dritten Buches die Frage auf, warum dieses eigentlich überhaupt noch nötig war und weshalb Murakami den spärlichen und kitschigen Inhalt nicht einfach auf ein erträgliches Niveau gekürzt im Doppelband der ersten beiden Bücher untergebracht hat.

56 von 64 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Das hätte ich nach Teil 1/2 nicht für ...

von Stephan aus Augsburg, Deutschland am 08.11.2012

... möglich gehalten: ich breche in der Mitte ab. Vorfreude hat sich in gähnende Langeweile verwandelt, die ersten beiden Rezensenten haben (leider) völlig recht.

31 von 36 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Wunderbar!

von Christel M. aus Deutschland am 08.04.2013

Ich kann die teilweise schlechten Rezensionen des 3. Teils hier nicht nachvollziehen...

Die Bücher, von Anfang an rätselhaft und Murakami-typisch, sind alle drei einfach wunderbar!
Auch, wenn vieles offen bleibt, endet es zufriedenstellend.
Und langweilig fand ich es übrigens auch überhaupt nicht!

Es stimmt, dass vieles offen bleibt, aber ich merkte auch, wie eindringlich meine Phantasie nach Lösungen suchte, und dies fand ich sehr inspirierend!
Viele Fäden finden sehr subtil ihren Weg zueinander, andere bleiben offen... Aber warum auch nicht?

Ich würde mich über einen 4. und 5. Teil sehr freuen, die Bücher bieten dafür ja mehr als genug Stoff.

Alle drei Bücher haben eine hypnotische Wirkung und machen Lust auf mehr!

Außerdem sind alle anderen Bücher von Murakami ebenfalls sehr empfehlenswert!

David Nathan ist übrigens ein genialer Vorleser und sein Können hier mal wirklich an richtiger Stelle eingesetzt!

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 alle Rezensionen sind irgendwie richtig

von amanog aus Hamburg, Deutschland am 29.12.2012

also zunächst, ich hätte auch nur einen Stern vergeben können, denn dieses Buch und die Teile 1 un 2 mit ihren ungewöhnlichen Thematiken, der unglaublichen Erzählweise, fällt in keine Kategorie sondern steht für sich, Vergleiche sind einfach nicht möglich. Ich bin von Ablehnung, Gelangweiltsein, Neugier, Spannung etc. immer wieder woanders. Der Inhalt ist hier schon reichlich dargestellt. Der Sprecher ist sowieso unübertroffen. Mir geht es mehr darum, was ich empfunden habe, mit dem Intellekt verfehlt man das Buch völlig, ich habe hier nach kurzer Zeit aufgegeben.
Ich bin einfach mit dem Text geschwommen, gleich welches Genre von den Hauptfiguren gerade durchrannt wird, tiefe Lovestory, Thriller, Fantasy etc..
Lass dich auf das Buch ein und du wirst süchtig.
Analisiere Handlung, Erzählweise, Plots und Realitätsnähe, vergiss das Buch

8 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Riesengroße Enttäuschung!

von Germana aus Wien, Österreich am 14.02.2013

Eines vorweg: ich war in meinem Leben noch nie SO sauer auf einen Autor. Ich meine, manche Bücher sind schlechter, als man es sich erwartet hätte, man bricht sie ab. Manche plätschern so dahin, man hält durch bis zum Schluss. Aber dieses hier ist eine Frechheit! Es hört sich bis zum Schluss genauso gut wie die ersten beiden Bände der Geschichte. Es ist spannend, die Figuren werden noch greifbarer, David Nathan liest so wunderbar. Und dann. AUS. Punkt. Die Protagonisten reiten in den Sonnenuntergang, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Unglaublich! Da hört man eine Geschichte 47 Stunden lang, eine Geschichte, die sich um eine geheimnisvolle Sekte dreht, die offensichtlich auf dem Zusammenspiel von Gut und Böse basiert, das von diesen Little People irgendwie gesteuert wird. Eine Parallelwelt mit zwei Monden, in der Unmögliches möglich ist, Mothers, Daughters, Receivers und Perceivers.... wir fragen uns die ganze Zeit, worauf will Murakami jetzt hinaus? Und kommen zur Erkenntnis, dass er es offensichtlich selbst nicht weiß. Dass er zwar eine geniale Idee hatte, aber leider nicht weiß, wie er sie auflösen und zu Ende bringen soll.
Natürlich würde ich allen sagen, denen Buch 1 und 2 gut gefallen hat, dass sie auch dieses lesen oder hören sollen, denn vielleicht ist für sie der Schluss ja befriedigend und stimmig, und ich hab ihn einfach nicht verstanden. Aber für mich selbst muss ich sagen, dass ich so frustriert war, dass ich den iPod am liebsten in eine Ecke geschleudert hätte. Schade! Wo ich doch so viele Stunden lang echt Freude mit dem Buch hatte! :-(

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 ... einlassen

von RUEDIGER aus Langenfeld, Deutschland am 17.01.2013

so richtig habe ich es erst verstanden, als ich nach Ende des Buches direkt mit dem nächsten angefangen habe ... (ich muss vorausschicken, dass ich ein Konsum - Hörer bin ... lange Fahrten mit dem Auto, ...)
es ist so wirklich ... überwältigend, diese langsame und gründliche Vereinnahmung; ein Takt, der zwingt, hektische Hörgewohnheiten aufzugeben.
Irgendwann vor Ende des ersten Teils muss man sich entscheiden, ob man es will, ob man sich einlassen will auf diesen ruhigen, gediegenen Erzählstrom, ... aber so man es tut, eröffnen sich erstaunliche Welten, die man in den Stunden des Hörens in beschaulichen und trotzdem dramatischen Schritten durchmisst, ... cool, empfehlenswert.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Fortsetzung mit Tücke

von Ed aus Deutschland am 28.04.2013

Von den ersten beiden Teilen war ich so gefesselt, dass ich, trotz der durchwachsenen Beurteilungen, sofort auch den dritten Teil heruntergeladen und gehört habe. Grundsätzlich bleibt sich Haruki Murakami mit seinen detaillierten Schilderungen treu, auch David Nathan bleibt gewohnt stark. Warum hat auch mich der dritte Teil nicht ganz so gefesselt wie die ersten beiden? Nun, hierfür gibt es aus meiner Sicht drei wesentliche Gründe:

1. Die Latte liegt einfach extrem hoch!

2. Im dritten Teil führt Murakami einen Anti-Helden als weitere Hauptfigur ein, der zudem ein ihm gebührendes aber unschönes Ende nimmt.

Als 3. und wesentlichen Grund möchte ich jedoch einen Effekt ansprechen, den man vor allem bei Horrorfilmen regelmäßig erleben kann. Am Anfang, wenn man das Grauen noch nicht sehen und verstandesmäßig erfassen kann, ist es so richtig gruselig. Wenn man dann aber zum ersten Mal das Monster gesehen hat und beginnt die Situation zu erfassen, verliert es schnell die grauenerregende Aura und verliert sich leicht in Banalitäten. Ein bisschen so ist es mit dieser Geschichte auch, wenn Murakami beginnt sie aufzulösen und das Phantastische erfassbar wird.

Aber nur ein bisschen!! Und das liegt vor allem daran, dass Murakami unsere Phantasie so stark angeregt hat. Vielleicht wird er später, dass Ende noch einmal überarbeiten und umschreiben, ähnlich dem, was große Komponisten häufig mit ihren Werken getan haben. Aber schon so bleibt es ein beachtenswertes Werk, dass jeder, der den Anfang mochte, auch ohne Bedenken zu Ende hören sollte. Oder ist es noch gar nicht das Ende?

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Unausgereift

von Robert aus Deutschland am 08.04.2013

Man hat ständig das Gefühl, dass Murakami sich beim Schreiben seines Romans nicht schlüssig zu sein scheint, welche Richtung die Geschichte eigentlich als nächstes einschlagen soll.
Er verliert sich ständig in nicht enden wollenden Nebensträngen.
Zudem wird es bald zu einer Art, alle Dinge und Geschehnisse zu mystifizieren.
Was am Anfang noch fesselt wirkt irgendwann nur noch platt.
Ich habe es trotzdem bis zum Ende durchgehört. Eine gewisse Spannung kann hier aufrecht gehalten werden. Leider bleiben jedoch elementare Fragen, die sich die Protagonisten die ganze Zeit über stellen und welche auch den Leser bei der Stange halten bis zum Ende ungeklärt. Ich bin ein Fan guter Science Fiction. Und ich mag es wenn Dinge verschleiert werden und metaphorisch dargestellt werden. Aber das hier ist etwas zu Dick aufgetragen und es fehlt an Substanz.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Etwas enttäuschend

von Prinzessin aus Schweiz am 22.02.2013

Nach dem fulminanten Start von Teil 1&2 war ich etwas ernüchtert über den weiteren Verlauf. Das Ende des dritten Teil lässt viele Fragen offen, von denen ich gehofft hatte, sie würden sich in dem Teil klären. Es war mir ein wenig zu harmonisch und wirkte etwas holprig. Aber trotz allem immer noch hörenswert!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

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