Quest

Hörbuch: Quest

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Autor: Andreas Eschbach
Sprecher: Sascha Rotermund
Spieldauer: 17 Std. 20 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  3.9 (529)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Audible GmbH
Veröffentlicht: 2012

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Hörbuch-Rezensionen zu Quest (26)

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1-10 von 26 Ergebnissen

 Suche nach dem Ursprung

von Annette aus Hamburg, Deutschland am 05.05.2012

Andreas Eschbach gehört seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsautoren. Allerdings habe ich mich bis jetzt nicht an die "richtigen" Science Fiction Romane von ihm herangetraut, denn mir gefallen besonders die Romanthemen, die nur einen kleinen Schritt in die Zukunft weisen, wie "Ein König für Deutschland", "Ausgebrannt" oder "Herr aller Dinge". Eine Space Opera birgt, meiner Meinung nach, stets die Gefahr eines Anstrichs à la "Star Trek".
Das ist bei "Quest" ansatzweise tatsächlich geschehen, denn einige Textstellen und Situationen erinnern deutlich an die Aussprüche der Enterprise-Mannschaft der 1. Generation, was mir einige, vom Autor sicher unbeabsichtigte Schmunzler entlockte. Aber das ist rasch vergessen, wenn man die Komplexität der Handlung betrachtet. Die bei allen Eschbach-Büchern übliche, gründliche Recherche macht die Beschreibungen zukünftiger Technik und Raumfahrt glaubwürdig. An Bord des riesigen Raumschiffes wird eine eigene Welt entworfen, die unserer heutigen nur scheinbar fremd ist. Es gibt "niedere", "freie" und "edle" Menschen, was nichts anderes heißt, als dass sich die Menschheit in dieser zukünftigen Welt sozial eher rückwärtsgewandt entwickelt hat. Es mag wohl zeitweilig Demokratie-Bestrebungen gegeben haben, die aber rasch wieder durch allmächtige Alleinherrscher zunichte gemacht wurden. Dabei muss man bedenken, dass es nicht nur um die Herrschaft über einen einzelnen Planeten geht, sondern um tausende von Planeten auf denen Menschen leben, in weit voneinander entfernten Galaxien, in einer etliche hunderttausend Jahre entfernten Zukunft.
Etwas ungewöhnlich fand ich, dass es keinen eigentlichen Protagonisten gibt, sondern eine Handvoll Figuren, die, jeweils einem eigenen Ziel zustrebend, die Handlung vorantreiben. Allen voran der Kommandant des Schiffes, Eftalan Quest, der sich, wie sein Name schon aussagt, auf einer Suche befindet. Ein Sympathieträger ist er nicht gerade und benutzt alle anderen, um sein Ziel zu verfolgen, ob sie es wollen oder nicht. Mehrere unerwartete Wendungen der Handlung bringen Spannung in das Geschehen - bis ganz zum Schluss.

Sascha Rotermund liest das Hörbuch grandios - ein wahrer Ohrenschmaus!

Aber eine Kritik zur Technik muss ich leider doch anbringen: Zwischen den einzelnen Kapiteln und Szenenwechseln wird keinerlei Pause eingefügt, was bei jedem Szenenwechsel erst einmal zu Verwirrung führt, da die Absätze so zusammengeschnitten sind, als wären sie ein zusammenhängender Text. Eine kurze Atempause jeweils wäre schön gewesen. Ansonsten bin ich allgemein begeistert von den ungekürzten Produktionen von Audible. Da ich sehbehindert bin, freue ich mich ganz besonders darüber. Es wäre toll, wenn auch "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach bald in voller Länge zu hören sein würden.

Insgesamt hat mir "Quest" hervorragend gefallen, nicht zuletzt durch seine sozialkritische und philosophische Komponente.
Mit einem Wort: Fas-zi-nierend!

18 von 21 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Bildgewaltig geschrieben & gut gelesen, aber...

von Sebastian aus Bonn, Deutschland am 25.07.2012

Inhalt: Befriedigend.
Eine klassische Science Fiction Konstellation: Ein Schiff, eine Mannschaft, eine Mission. Soweit so potentiell öde. Aber mit fortschreitender Missionsdauer enthüllt sich die wahre Motivation, das eigentliche Ziel der Reise. Die beteiligten Charaktere geben immer mehr preis, werden dabei immer plastischer.
Absolut gelungen etabliert sich beim Hören die Welt in der die Erzählung spielt. Im Großen wie im Kleinen baut sich die Geschichte bildhaft vor einem auf, mit der notwendigen Liebe zum Detail, aber auch mit genügend Freiraum für die eigene Fantasie. Eschbach findet zudem die richtige Balance zwischen kurzen, knackigen Satzetappen, welche z.B. hektische oder chaotische Abschnitte umschreiben und langen, Lindwurmsatz-lastigen Passagen, die eine herrlich detaillierte Vorstellung in‘s Hirn zaubern.
"Quest" ist meiner Meinung nach keine Space Opera! Um die Existenz des Reiches Gheera im Kampf gegen die Invasionsarmee des allmächtigen Sternenkaisers geht es nämlich nur nebenbei. Die Erzählung enthält zwar klassische Space Opera Elemente, aber die zentralen Motive der Geschichte sind eben doch andere (die hier der Spannung wegen nicht erwähnt werden sollen…).
Ansprechend sind die gesellschaftskritischen Elemente von "Quest", so darf sich der Hörer z.B. seine Meinung über den Wert von Kastensystemen, Patriarchaten oder die Verehrung zweifelhafter religiöser Führer bilden.
Das Ende mag ein wenig unbefriedigend sein – aber so ist das halt, wenn in Romanen die fundamentalsten aller Fragen gestellt werden! Schließlich hat die Wissenschaft diese Fragen ja auch noch nicht beantworten können…
Eine dicke Abwertung gibt es für eine Todsünde in der Belletristik: es etabliert sich zu keiner Zeit eine wirkliche Hauptfigur! Verschiedene Personen übernehmen für einige Zeit das Kommando, nur um dann wieder viele Kapitel lang zu verschwinden. So ergibt sich für den Zuhörer nur schwer die Möglichkeit, sich mit einer der Figuren emotional tiefer zu verbinden.

Lesung: Gut.
Sascha Rotermund verleiht jedem der auftretenden Charaktere eine eigene Note mit hohem Wiedererkennungswert, liest flüssig, sauber und in passenden Tempi. Einzig Szenen mit hohem Grad an Emotionalität kommen etwas fahl daher, vertrügen ein wenig mehr Esprit.

Schnitt: schlecht, da zwischen den Kapiteln keine hörbaren Pausen eingefügt sind. So findet man sich unversehens in einer völlig neuen Szenerie wieder, verweilt aber gedanklich noch im vorherigen Kapitel. Aber das muss man wohl Audible und / oder dem Produzenten des Hörbuchs ankreiden, in keinem Fall aber Andreas Eschbach oder Sascha Rotermund.

Fazit: richtig warm geworden bin ich mit "Quest" erst, als ich längere Passagen am Stück gehört habe. Dann aber bin ich bereitwillig und immer gespannter mit auf die Suche nach dem Planeten des Ursprungs gegangen :-)

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Naja

von Thomas aus Ebreichsdorf, Österreich am 07.05.2012

Andreas Eschbach denkt für gewöhnlich immer in großen Maßstäben, so auch in diesem Roman. Eine interessante Geschichte ist es durchaus, allerdings weniger spannend als vielmehr philosophisch. Man kann diese Geschichte gut mit dem Spruch "der Weg ist das Ziel" zusammenfassen. Nicht gerade eines seiner besten Wege, aber dennoch ganz ok, daher vergebe ich hierfür 3 Sterne. Sascha Rothmund macht als Vorleser einen ausgesprochen guten Job, was diesem Roman eine gewisse Kurzweil verleiht, ansonsten hätte ich sogar noch einen Punkt weniger vergeben.

12 von 16 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Quest - Ein typischer Andreas Eschbach-Fantasy...

von Kummerbund aus Deutschland am 31.10.2012

Der in seinen Themen, Fantasien und Worten so vielfältige Andreas Eschbach hat - einmal mehr hervorragend gesprochen von Sascha Rothmund - dem Fantasy-Roman alle Ehre gemacht. Von typischen Genre-Elementen über verschlungene Wendungen und Einsichten eingerahmt wird eine stets unterhaltsame Geschichte über die "moderne Suche nach dem Gral" bzw. nach dem Ursprung(splaneten) allen Lebens und letztlich nach dessen Schöpfer gesponnen. Dieser Erzählung fehlt die Langatmigkeit einiger anderer seiner Beststeller wie z. B. von "Der Herr aller Dinge", ohne die philosophischen Gedankenspiele ganz weg zu lassen Die Spannung, wissen zu wollen, was alles nächstes kommt, bleibt daher bis zum interessanten Ende erhalten.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 hat mich nur teilweise überzeugt

von schlug11 aus Luzern, Schweiz am 13.10.2012

Habe schon einige Bücher von Adreas Eschbach gehört. Dieses finde ich leider nicht so gut. Die Geschichte ist etwas flach und langatmig.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Enttäuschend

von Friedrich aus Deutschland am 08.07.2012

Ich habe schon mehrere Eschbachs gelesen und gehört. Ouest ist für mich mit Abstand das Langweiligste und es enttäuscht mich, weil ich einfach mehr Spannung erwartetet hatte.
Um Distanz zum Thema herzustellen werden künstliche Begriffe verwendet (wie z.B. "niedern" oder "edeln"); die Identifikation mit den Charakteren ist mir nicht gelungen; die technischen Beschreibungen sind langweilig und erscheinen für die Geschichte überflüssig; das Thema Unsterblichkeit und Kaiserreich ist schon im "Haarteppichknüpfer" genial und ausführlich behandelt worden; es gibt praktisch keinen Spannungsbogen.
Einziges plus von mir: der Sprecher ist gut.

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 Kein echter Eschbach

von DexterNemrod aus Mannheim am 29.06.2012

Obwohl mich Scifi oft beeindruckt und ich daher besonders auf einen Eschbach in diesem Metier gespannt war, bin ich von diesem Hörbuch eher enttäuscht. Charaktere, Beziehungen und auch die Handlung des Buches im Allgemeinen sind nicht so detailliert und ausgefeilt, wie man es von Eschbach sonst gewohnt ist. Die Geschichte verläuft eher schleppend und hat auch zum Ende hin keinen wirklich spannenden Höhepunkt. Etwas religionslastig wird über den Sinn des Lebens philosophiert - mir jedoch zu plump. Schade!

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 Mh...

von Superleser aus Deutschland am 31.05.2012

Im Großen und Ganzen ist es leider eher langweilig und nichtssagend. Zwar gibt es hier und da nette Beschreibungen und Situationen, allerdings reicht dies für ein spannendes Buch nicht aus.

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 Galaxisweite Forscherreise

von Sarah aus München, Deutschland am 08.06.2012

Hier versteht es Andreas Eschbach ein Panorama aufzumachen: Jemand sucht den Ursprung des Lebens. Einfach toll, die Geschichte.
Der Sprecher ist so fesselnd, das man süchtig wird und die Trauer über das Ende der Geschichte (nach über 17 Stunden) ist groß. Solche Bücher muss es mehr geben.

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 spannend bis zum schluss

von Sebastian QB aus Deutschland am 28.02.2013

ein science fiction buch, welches mE dadurch hervorsticht, dass es sich zeitlich nicht einordnen lässt, interessante ideen miteinander verwebt und lebendige charaktere zeichet. das ende kommt etwas abrupt, aber bis dahin wurde man sehr gut unterhalten. nicht so das ganz typische Eschbach-buch, aber trotzdem hörenswert (auch der sprecher ist gut).

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