Blackout: Morgen ist es zu spät
| Autor: | Marc Elsberg |
|---|---|
| Sprecher: | Steffen Groth |
| Spieldauer: | 22 Std. 04 Min. (ungekürzt) |
| Bewertung: | 4.3 (2085) |
| Audioinhalt: | Hörbuch |
| Anbieter: | Random House Audio, Deutschland |
| Veröffentlicht: | 2012 |
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Hörbuch-Rezensionen zu Blackout: Morgen ist es zu spät (217)
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Guter Thriller - Nervender Sprecher
von Ralf aus Cottbus, Deutschland am 01.07.2012
Ich kann mich den vorherigen Rezensionen nur anschließen. Ein spannender Thriller mit einigen Denkanstößen, was alles bei einem Blackout passieren könnte. Erschreckend, wie abhängig wir sind. Fragt sich nur, wie erfinderisch wir sein würden diesem Chaos zu trotzen.
Drei Sterne vergebe ich, da mich der Sprecher mit seinen Dialekt-Versuchen fast zum Aufgeben gezwungen hätte!10 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Nie wieder Steffen Groth !
von matse7281 aus Neubiberg, Deutschland am 21.10.2012
Jaja, die Story rund um eine an sich gute Idee könnte man sicher deutlich verdichteter und handwerklich besser umgesetzt darstellen. Aber alles bin ich mit meinem Kauf bisher immer noch ganz zufrieden - wenn da Steffen Groth als Sprecher nicht wäre. Die meisten meiner bisherigen Käufe wurden von Simon Jäger und David Nathan gelesen. An dieses -zugegebenermaßen sehr hohe- Niveau gewöhnt, bin ich bei Herrn Groth aus allen Wolken gefallen. Die Nachahmung der Dialekte ist grausam, völlig überflüssig und und oft genug unfreiwillig komisch. Die Charaktere sind unglaubwürdig und inkonsistent gesprochen. Bei einem älteren Mann denkt Herr Groth offensichtlich an Opa Hoppenstedt, bei Frauen gerne mal an die Chipmunks. Bis hierher gibt's drei Sterne -ausschließlich für die Story !- und den Tipp an Herrn Groth, das Mikro gegen Kopfhörer zu tauschen und im grauen Feld "SUCHE" oben links als Suchbegriff "Simon Jäger" einzugeben.
6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Zu viel
von Stephan aus Deutschland am 21.09.2012
Elsberg versucht drei Romane in einem zu schreiben:
1. Technologievision
2. Jagd auf Terroristen
3. Katastrophenthriller
Die Technologievision ist glänzend und für mich "als jemanden aus der Branche" nachvollziehbar und überzeugend geschildert. Die Jagd auf Terroristen könnte gut sein, wenn sie nicht von dem völlig überflüssigen Katastrophenthriller überlagert und verwässert wäre. Genau in diesem Bereich scheitert Elsberg m.E. leider völlig. Dem Leser über lange Minuten (gefühlt: Stunden) die Probleme von Randfiguren zu schildern, die nur zu diesem Zweck eingeführt wurden, damit es ihnen in verschiedenen Situationen schlecht geht, ist langatmig und oft sogar langweilig. Ein guter Lektor hätte Elsberg diesen Teil auf 10% zusammenkürzen können - aus dem Buch wäre ein Meisterwerk geworden! Leider hatte er den nicht. Es hilft also nur: überblättern oder in diesem Fall "vorspulen".5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
spannendes thema, langweiliges hörbuch
von Ilona aus Düsseldorf, Deutschland am 04.06.2012
Das Thema des Hörbuches hatte mich gleich angesprochen, die Fiktion eines Stromausfalls und der Umgang mit dem dem Problem auch.
Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht packen. Die Handlungen und auch die Personen kommen emotionslos rüber. Den Unfall am Anfang der Geschichte habe ich kaum wahr genommen, es wurde berichtet wie in der Tageszeitung.
Unsympathisch waren mir die Personen aber vor allem deshalb, weil der Autor sie konsequent beim Nachnamen nennt. Auch vier Frauen die miteinander in Urlaub fahren. Außerdem springt die Erzählung dauernd von einer Person zur nächsten, das fand ich vor allem am Anfang nervig.
Die Stimmen der Frauen werden vom Erzähler alle nervend quietschend interpretiert. Zu Guter letzt enttäuschte mich, dass alle Schritte zur Lösung vom gleichen Superbrain kommen, während natürlich die ganze Welt im Dunkeln tappt.
Zu Ende gehört habe ich das Hörbuch trotzdem, da mich die Stromausfall-Idee faszinierte.
5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Story gut, Hörbuch weniger
von Sarah aus Deutschland am 03.07.2012
Die Story an sich ist sehr gut - erschreckend und leider realistisch regt sie zum Nachdenken an. Eigentlich auch gut geschrieben. Die Ausführung lässt allerdings zu wünschen übrig, teils bei der Buchvorlage, teils beim Hörbuch. (Ich muss allerdings zugeben, dass ich bei solchen Dingen recht penibel bin.):
1. sollte spätestens einer Lektorin der Unterschied zwischen "scheinbar" und "anscheinend" klar sein, der gerade in den verwendeten Zusammenhängen doch signifikant ist. 2. hat mich immer wieder gestört, dass alle Figuren fast ausschließlich mit ihren Nachnamen benannt wurden. Vollkommen unnötig und teilweise irritierend, wenn man überlegen muss, ob nun gerade Monsieur oder Madame Bollard sprechen oder dass Shannon nicht der Vorname sondern der Nachname ist. Auch habe ich Probleme mir eine ältere Dame vorzustellen, wenn ich nur einen Nachnamen höre. Da denke ich immer an erwachsene Männer, die sich untereinander mit ihren Nachnamen ansprechen. In einem Buch sehr unpassend. Soviel zur Buchvorlage.
Beim Hörbuch stört mich, wie viele andere hier auch, die Verwendung von Akzenten und Dialekten, die auch verwendet werden, wenn sich 2 Menschen in ihrer Muttersprache unterhalten. Ausnahme: die Italiener. Sehr nervtötend und unfreiwillig komisch, wenn der Sprecher die Akzente hin und wieder versehentlich in die normale Sprache "hinüberzieht".Positiv zu bemerken sei hier aber auch, dass er anscheinend Ahnung von den Sprachen hat, so klang sein Spanisch tatsächlich spanisch. Auch wenn die Amerkanerin eher britisch klang, aber das sei verziehen. Außerdem spricht der liebe Steffen Grothe teilweise so langsam und überdeutlich, dass man sich fragen muss, wem er hier vorliest. Älteren, schwerhörigen Mitmenschen? Deutschschülern, die in der Sprache noch nicht ganz fit sind?
Des Weiteren hat mich auch verwundert, dass offensichtlich die Aufnahme nicht noch einmal geprüft wurde, so hört man an mehreren Stellen, wie der Sprecher einen Satz abbricht und wieder neu beginnt. Darf er ja gerne tun, aber dann sollte der Fehlvorsuch nicht in die Endfassung übernommen werden....
Wie gesagt, an der Story habe ich überhaupt nichts zu meckern. Realistisch, spannend und lohnt sich definitiv. Die Ausführung hat aber doch einige Fehler... Wer über die jedoch hinwegsehen kann, wird sicher viel Freude an diesem Hörbuch haben.10 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Ja, aber...
von Ralf aus Speyer, Deutschland am 21.07.2012
Eigentlich eine gute Story - aber m.E. zu konstruiert, vor allem die Dialoge. Elsbergs Vorstellung vom sachlich technokratischen Umgangston zwischen Politikern, Topmanagern oder Ingenieuren ist schlichtweg naiv. Ein wenig Lockerheit hätte dem ganzen gut getan.
Sprachlich grenzt es daher für meinen Geschmack fast an Trivialliteratur.
Die Story ist ansonsten durchaus packend und realitätsnah - wobei in bezweifle, daß wenige Tage nach einem Stromausfall in Mitteleuropa bereits der Mob durch die Straßen tobt und Untergangspropheten Zulauf bekommen. Auch stapelt sich bei uns nicht gleich bergeweise der Müll in den Straßen, wenn 5 Tage die Müllabfuhr nicht kommt (die kommt ohnehin nur noch alle 14 Tage) und falls wir mal eine Woche nicht einkaufen können, nagen wir auch nicht gleich am Hungertuch.
Von daher ist mir persönlich die Story zu komprimiert - 8 Wochen wären für den "Niedergang der Zivilisation" realistischer gewesen.
Aber der Anlass des Stromausfalls und die (mittelfristigen) Konsequenzen sind m.E. durchaus realistisch und sehr gut recherchiert.
Fazit: Lesenswert4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Schade
von Peter aus Hannover, Deutschland am 01.06.2012
Hoch aktuelles Thema, leider zu lahm. In den Ansätzen echt eine tolle Story nur leider ohne echten Spannungsbogen.
Etwas kompakter hätte es auch getan4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
wenn nur der Sprecher nicht wäre
von haemmscher aus Hamm, Deutschland am 31.05.2012
Das thema ist spannend und gut umgesetzt. Aber die Vorleseweise von Steffen Groth hat mich so dermassen genervt, Dialekte grottenschlecht, Frauenstimmen am Rande der Körperverletzung... musste es aufhören und werde jetzt wohl das Buch lesen.. Schade!
13 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Spräschönn Sie deutsh?
von Wolfgang aus Berlin, Deutschland am 11.05.2012
Ich möchte nur einige Worte zu diesem Vorleser/Sprecher äußern.
Die geradezu inflationäre Verwendung von Akzenten fand ich ausgesprochen nervig. Warum zum Beispiel sollten Franzosen untereinander auf Deutsch mit französischem Akzent kommunizieren. Boyard spricht sogar mit den eigenen Kindern mit Akzent.
Wie soll man das verstehen? Spricht der Mann mit seinen Kindern nicht in ihrer Muttersprache? Da wollte wohl der Sprecher diesem Werk mit aller Gewalt seinen eigenen Stempel aufdrücken.
Ich werde unter diesen Umständen jedenfalls vermeiden, mir ein weiteres Buch von Herrn Groth vorlesen zu lassen.22 von 26 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
Ein spannender und höchst erschreckender Thriller
von Andrea - Buechereule.de aus Deutschland am 28.03.2012
Der Informatiker und ehemalige Hacker Piero Manzano wird, als eine Ampelanlage ausfällt, in einen Autounfall verwickelt. Seine Kopfverletzung muss im Krankenhaus genäht werden und auf dem Rückweg bemerkt Piero, dass überall der Strom ausgefallen ist. Zu Hause angekommen, muss er jedoch feststellen, dass es nicht nur keinen Strom, sondern auch kein Wasser mehr gibt.
Piero verbringt den Abend mit seinem Nachbarn und als der in seine Wohnung gehen möchte, fällt den beiden die funktionierende Straßenbeleuchtung auf, während im Haus weiterhin kein Strom vorhanden ist. Darauf hin schaut sich Piero seinen Smart Meter – einen intelligenten Stromzähler - näher an. Mit diesen neuen Stromzählern kann man nicht nur den Stromverbrauch feststellen, nein – man kann die Zähler auch fernsteuern und genau das scheint passiert zu sein, wie Piero seinem Nachbarn erklärt. Mit einer Umprogrammierung durch Piero haben er und sein Nachbar nun wieder Strom worüber sich beide allerdings nur kurz erfreuen, denn am nächsten Tag sind sie wieder ohne Strom und nicht nur sie. Was in Italien und Schweden angefangen hat, breitet sich nach und nach über ganz Europa aus.
Was anfangs nur Kleinigkeiten waren, wird europaweit zum Riesenproblem: es gibt kein Bargeld mehr, kein Strom, kein Wasser, keine funktionierenden Tankstellen, Notstromaggregate in Krankenhäusern und Kernkraftwerken funktionieren irgendwann auch nicht mehr und so nehmen die Probleme im Domino-Effekt immer weiter zu….
Der Autor Marc Elsberg hat einen sehr spannenden und höchst erschreckenden Roman geschrieben. Wer Bücher wie "Der Schwarm" von Frank Schätzing oder "Ausgebrannt" von Andreas Eschbach mochte, sollte unbedingt bei diesem Hörbuch zugreifen. Was hinter der ganzen Problematik in diesem Thriller steckt, stellt sich erst nach und nach raus, was mir sehr gut gefallen hat, denn ich habe anfangs in eine ganz andere Richtung gedacht. Marc Elsberg hat mehrere Jahre an "Blackout" geschrieben, was man dem Buch/Hörbuch sofort anmerkt. So ein Wissen in ein so spannendes Umfeld zu verpacken, muss eine Wahnsinnsarbeit gewesen sein und führt einem von Minute zu Minute mehr vor Augen, wie gut es uns mit einem funktionierenden Strom- und Wassernetz geht.
Ich möchte gar nicht weiter ins Detail gehen, denn dann nehme ich anderen Hörern zuviel vom Inhalt und der Spannung weg, möchte das Hörbuch aber sehr gerne weiter empfehlen. Steffen Groth hat das Hörbuch eingelesen und mir dabei bis auf Kleinigkeiten sehr gut gefallen. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Hörbücher mit ihm, kannte ich ihn doch vorher noch gar nicht.
Noch mehr freue ich mich allerdings schon jetzt auf einen weiten Thriller des Autors Marc Elsberg. Ich hoffe er schreibt nicht wieder 4 Jahre daran, sondern erfreut uns schon vorher mit seinem nächsten Buch.
98 von 120 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.
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