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Zorn: Wie sie töten Hörbuch

Zorn: Wie sie töten

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Inhaltsangabe

In einer Winternacht stößt eine Frau einen wildfremden Mann vor die S-Bahn. Niemand beobachtet den Mord, die Polizei geht von Selbstmord aus. Auch Hauptkommissar Claudius Zorn schenkt dem Vorfall keine Beachtung. Er ist damit beschäftigt, seinen ehemaligen Kollegen Schröder zu überreden, wieder sein Partner zu werden.

Was jedoch weder Zorn noch Schröder ahnen: Die Mörderin ist ganz in ihrer Nähe. Sie glaubt in Zorn einen Seelenverwandten gefunden zu haben und sieht in jedem, der ihm nahesteht, einen Konkurrenten. Was für sie bedeutet: Sie kann ihre Lust am Töten weiter ausleben. Und hat eine Reihe neuer Opfer im Visier...

©2014 S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main (P)2014 Argon Verlag GmbH

Hörerrezensionen

Bewertung

4.5 (112 )
5 Sterne
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4 Sterne
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Gesamt
4.4 (106 )
5 Sterne
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4 Sterne
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Geschichte
4.8 (103 )
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Sprecher
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    hoermalwieder Deutschland 26.12.2014
    hoermalwieder Deutschland 26.12.2014
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    Sprecher
    Geschichte
    "Kurzweilig wie immer, aber nicht der beste Fall"

    Es hat sich einiges geändert bei dem Kommissar-Duo Zorn/Schröder. Nach dem letzten Fall hat Schröder den Dienst quittiert und hat ein kleines Restaurant eröffnet. In diesem Restaurant hat er eigentlich nur zwei Gäste: seine Mutter, die im Altenheim lebt und der er täglich Essen bringt, und seinen ehemaligen Chef Kommissar Zorn. Der ist ziemlich häufig bei ihm zu Gast, denn Zorn möchte unbedingt, dass Schröder wieder zu seiner Arbeit bei der Polizei zurückkehrt. Durch die intensiven Bemühungen, Schröder zurückzuholen, erkennt Zorn nicht, dass eine Vielzahl von Todesfällen in seiner Stadt keine natürlichen Todesursachen haben. Zusätzlich bekommt er noch einen neuen Kollegen, den er nicht ausstehen kann und auch im Privatleben gibt es einige einschneidende Überraschungen.

    Es ist also wieder für einige Abwechslung im neuen Fall von Claudius Zorn gesorgt. Das neue Hörbuch hat wieder alle positiven Eigenschaften, die die Zorn-Reihe so hörenswert machen. Insbesondere die oftmals schnippischen Dialoge zwischen Zorn und Schröder machen wieder sehr viel Spaß. Davon lebt das Hörbuch, denn die Geschichte ist - vorsichtig ausgedrückt - doch sehr konstruiert und übertrieben. Ohne das ganze Geschehen um den eigentliche Kriminalfall wäre das Hörbuch nur sehr schwer erträglich. Letztendlich ist es halt wie im Tatort aus Münster. Dort ist eigentlich auch völlig egal, um was für einen Fall es sich handelt. Der Tatort Münster lebt von den Figuren Thiele und Boerne. Bei den Büchern von Stephan Ludwig sind es die Figuren Zorn und Schröder.

    Hinzu kommt in diesem Fall, dass der Autor mit Sätzen wie "Hätte er bereits jetzt gewusst, was später passieren würde ..." oder "Es war das letzte Mal, dass er den Laden betreten würde." versucht, krampfhaft Spannung aufzubauen. Das kann man einmal oder zweimal im Hörbuch machen, aber wenn es gehäuft auftritt, ist der Effekt weg und ich habe mich wirklich gefragt, was das soll. Solche Pseudo-Spannung hat die Zorn-Reihe doch überhaupt nicht nötig.

    Fans der Serie, so wie ich, hören aber einfach darüber hinweg und freuen sich beispielsweise an den Machtspielen zwischen Zorn und der Staatsanwältin. Die Staatsanwältin hat am Ende dann auch eine tolle Idee (bzw. hat natürlich der Autor Stephan Ludwig diese Idee), die ich hier nicht verrate, die aber dazu führen wird, dass auch im nächsten Fall aus der Zorn-Reihe keine Langeweile aufkommen wird.

    Gelesen wird das Hörbuch von David Nathan, der ganz einfach die Idealbesetzung für dieses Hörbuch ist.

    Mein Fazit: Vier von fünf Sternen. Ich bleibe dabei: das Duo Zorn/Schröder ist das unterhaltsamste Ermittlerpaar im deutschsprachigen Raum. Es macht unheimlich Spaß, den beiden bei der Auflösung des Falles zu folgen, auch wenn dieser Fall sicher nicht das interessanteste Hörbuch der Serie ist. Von daher sollten Einsteiger in die Serie auch nicht unbedingt mit dem Fall "Zorn - Wie sie töten" beginnen.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    querbeet Germany 09.11.2014
    querbeet Germany 09.11.2014

    Hier hört eine ganze Familie mit Teenagern, in Deutsch und Englisch - eben querbeet.

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    "Ein echter Spätzünder"
    Was hat Ihnen das Hörerlebnis von Zorn: Wie sie töten besonders unterhaltsam gemacht?

    Die Männerfreundschaft zwischen Zorn und Schröder entwickelt sich auch in Teil 4 der Serie weiter. Aus dem grellen Slapstick ist leiser Humor geworden, und auch, wenn der Fall an sich diesmal recht simpel ist und spät in Fahrt kommt, kommt doch noch Spannung auf. Man hängt an diesen Kerlen und möchte, dass sie da unbeschadet rauskommen.


    Würden Sie sich jetzt auch für ein anderes Hörbuch von Stephan Ludwig interessieren? Warum oder warum nicht?

    Ja, sicher. Der Mann kann denkwürdige Charaktere erschaffen und gut unterhalten. Das kann ich mir sogar in einem ganz anderen Genre gut vorstellen, z.B. einem Roman.


    Wie hat Ihnen David Nathan als Sprecher gefallen? Warum?

    David Nathan war wie immer fehlerlos, ein Voll-Profi. Allerdings kann er seine Stärken aufgrund der relativen Ereignislosigkeit und fehlenden Komplexität der 1. Hälfte des Hörbuchs erst in der 2. richtig ausspielen. Da kommen mehr Spannung und Emotionen rein, und Nathan kann hier seine Stärken besser ausspielen.


    Hätten Sie das Hörbuch am liebsten in einem Rutsch durchgehört?

    Dieses ja. Es ist vom Thema her relativ 'leicht', und man braucht keine Pausen, um sich zu sortieren. Das perfekte Hörbuch für eine lange Autofahrt, z.B. in den Urlaub.


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Es ist diesmal kein Whodunit, also nichts für Hörer, die einen intelligenten Thriller zum Mitraten möchten. Das hier ist eher wie ein guter 'Tatort', mit einem schlichten Fall und einem sympathischen Gespann à la Schimanski & Thanner.
    Die Zorn-Reihe hat weniger mit Brillianz oder Tiefgang zu tun, als viel mehr mit Typen und guter Unterhaltung.

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    Meier 22.10.2015
    Meier 22.10.2015
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    "Stark"

    Beeindruckend fesselnd und nicht langweilig. Sehr stark erzählt. Eine weitere Folge fände ich super, die Messlatte liegt hoch.

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    Nicole Halle, Deutschland 17.04.2015
    Nicole Halle, Deutschland 17.04.2015
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    "Tolle Geschichte, toller Sprecher, klasse Hörbuch"

    Ich liebe die Zorn-Bücher. Es ist wie die anderen spannend erzählt und super gelesen... ich will mehr mehr mehr :)

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    Enno 06.03.2015
    Enno 06.03.2015
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    "Öde und farblos"

    Unnötig brutal und ohne klare Charaktere. Zorn verkümmert immer mehr, seine Figur verliert völlig an Glaubwürdigkeit! Echt öde und farblos..schade um diesen Ermittler.

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    Ka Kathrinus 25.01.2015
    Ka Kathrinus 25.01.2015

    "Buchaholic"

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    "Zorn - wie ich ihn mag"

    Dieses Hörbuch war auf Grund seiner Geschichte, obwohl schon ziemlich heavy und die Mörderin relativ am Anfang deutlich gemacht wurde, es aber der Geschichte keinen Abbruch tat, ein Genuss. Die Zorn- Reihe ist für mich eine der besten derzeit in Deutschland. Herr Ludwig, weiter so.

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    Detlef Anders 21.01.2015
    Detlef Anders 21.01.2015
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    "Genial"

    Zorn ist einfach nur gut und... sein Kollege noch besser.
    Herr Ludwig, an die Arbeit. Ihre Fangemeinde wartet auf den fünften Teil.

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    Wolfgang Worms, Deutschland 17.01.2015
    Wolfgang Worms, Deutschland 17.01.2015
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    "Der schlechteste Zorn"

    Nach dem Einstieg in diese Reihe habe ich alle Bücher hintereinander gehört und finde dieses einfach nur schrecklich.Es zeigt sich keinerlei Entwicklungspotenzial in der Figur des Kommisar Zorn ,der ohne seinen "Schröder " überhaupt nichts gebacken kriegt. Die Story ist dermassen an den Haaren herbeigezogen ,das kann auch der großartige Sprecher nicht rausreißen. Fur mich defintiv das letzte Buch dieser Serie, . Schade

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    Ute Heppenheim, Deutschland 16.11.2014
    Ute Heppenheim, Deutschland 16.11.2014
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    "Ein Muss für alle Zorn-Fans"

    Ich kann es gleich im Vorfeld ausplappern: Auch dieser Zorn bekommt von mir wieder 5,0 Pingu-Punkte.

    Zorn und Schröder sind getrennt. Schröder hat den Dienst quittiert, da er sich eigentlich um seinen kranken Vater kümmern wollte. Doch dieser ist sehr schnell verstorben und Schröder versucht sich nun an einem Imbiss namens “Chez Schröder”. Dort kocht er Mittagessen. Aber eigentlich nur für Zorn, seine Nachbarin, die Gemüsehändlerin ist, seine Mutter, die nun im Pflegeheim ist und für sich selbst. Zorn kommt treu jeden Mittag zu ihm zum Essen, hat immer etwas zu mäkeln, obwohl es ihm immer vorzüglich schmeckt, doch sein Hauptanliegen dieser Besuche ist immer: Schröder zum Zurückkommen zu bewegen. Er selbst ist ohne Schröder völlig aufgeschmissen. Und so passiert es auch, dass die ersten Morde an der Polizei völlig vorübergehen und diese lapidar als Unfälle ausgelegt werden.

    Im ersten Teil des Buches geht es also weniger um einen Serienmörder, als vielmehr um die persönlichen Belange von Zorn & Malina und Zorn & Schröder. Mich hat das keineswegs gestört, da die beiden Charaktere für mich einen gleich hohen Stellenwert haben, wie der Kriminalfall an sich. Beides zusammen wird dann zu einem genialen Krimi.

    Und diesen hatten wir dann im 2. Teil. Hier überschlagen sich die Ereignisse und man muss als “Zorn-und-Schröder-Fan” wirklich um die beiden zittern, ob sie das ganze Schreckens-Szenario überleben werden und somit die Zorn-Reihe beendet sein wird.

    David Nathan als Sprecher war natürlich wieder perfekt – was soll man noch mehr zu ihm sagen. Er kann es einfach.

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