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Totenfrau (Bestatterin Brunhilde Blum 1) Hörbuch

Totenfrau (Bestatterin Brunhilde Blum 1)

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Inhaltsangabe

Warum sie das tut? Warum sie dazu fähig ist? Die Antwort darauf liegt Jahre zurück...

Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes, eines Polizisten, aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt... Blum sucht Rache. Was ist passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos.

©2014 btb Verlag (P)2014 Der Hörverlag

Hörerrezensionen

Bewertung

4.1 (275 )
5 Sterne
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Gesamt
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Geschichte
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2 Sterne
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Sprecher
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    Claudia Jena 01.04.2014
    Claudia Jena 01.04.2014

    Schokoholic

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    "ein Hörgenuss"

    Trotz einiger sehr negativer Kritiken auf Amazon zur Story und der sprachlichen Umsetzung kaufte ich das Hörbuch und war begeistert. Gerade das Staccato der Sprache ließ einem das Gedankenkarrussel von Blum und die von ihr empfundene Ausweglosgkeit nachspüren. Die Story ist spannend und der Erzählstil schafft Überraschungen. Das Ende war mir allerdings ein wenig zu platt und vorhersehbar; deshalb der Abzug bei "Geschichte". Alles in allem ein sehr schönes und unterhaltsames Buch, dass ich jedem emfpehlen kann.

    14 von 16 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Ute Heppenheim, Deutschland 30.03.2014
    Ute Heppenheim, Deutschland 30.03.2014

    Ein Leben ohne Hörbücher ist möglich, aber sinnlos.

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    "Gnadenlos genial"

    @Buechertante hatte vor kurzem getwittert, dass sie dieses Buch sehr gut fand. Ich wurde neugierig und holte es. Nur aufgrund des Covers und der Beschreibung hätte ich es wohl eher nicht gekauft. Aber man ist ja immer dankbar für Empfehlungen. Ich habe den Kauf nicht bereut! Im Gegenteil! Ich habe sogar das Hörbuch, das ich gerade auf den Ohren hatte, unterbrochen und “Totenfrau” gehört. Eigentlich wollte ich ja nur mal kurz reinhorchen, doch daraus wurde nichts. Einmal auf den Ohren war ich gefesselt von der Story.

    Eins vorneweg: Dieses Buch/Hörbuch ist nichts für zart besaitete oder zimperliche Menschen. Denn hier geht es schonungs- und gnadenlos zu.

    Blum ist glücklich. Sie hat einen tollen Mann, 2 liebe Kinder, ein florierendes Bestattungsunternehmen, der sympathische Schwiegervater wohnt auch bei ihnen und unterstützt sie bei den Kindern wie er kann. Alles ist gut, alle sind glücklich. Bis zu dem Tag, an dem ihr Mann – ein Polizist – bei einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht ums Leben kommt.

    Blum hat nun nicht gerade die Charaktereigenschaft, sich ihrem Schicksal zu ergeben und eben das Beste daraus zu machen. Sie forscht nach und was sie entdeckt ist schlimmer, als sie es sich hätte erträumen können. Und sie wird sauer und extrem wütend und sorgt für Gerechtigkeit. Oder für das, was sie für Gerechtigkeit hält. Denn die Polizei, allen voran Massimo, Marks bester Freund und ebenfalls Polizist, unterstützt sie in ihrem Verdacht nicht – hält alles, was sie herausgefunden hat – für Unfug.

    Blum ist für mich ein sehr interessanter Charakter. Einerseits ist sie voller Liebe und Mitgefühl für andere Menschen, die Not leiden, andererseits ist sie ein hochexplosiver Vulkan, der keine Grenzen kennt, wenn hilflosen Menschen und/oder ihr selbst Unrecht angetan wird. Dann kämpft sie wie eine Löwenmama und lässt alle Skrupel außer Acht. Sie ist ein wahrer Yin-Yang-Typ – beide Seiten sind bei ihr intensiv ausgeprägt. Das fand ich äußerst interessant und sorgte natürlich auch für eine andere Art Story, als man es so “gewohnt” ist.

    Es gab in diesem Hörbuch viele außergewöhnliche Situationen. Z. B. als ihr eigener Mann auf dem “Versorgungstisch” – wie man das bei den Bestattern wohl nennt – liegt und sie ihn für die Beerdigung herrichten muss. Wie gesagt, man sollte einiges verkraften können, wenn man sich dieser Geschichte widmet.

    Den Schreibstil fand ich außergewöhnlich – außergewöhnlich gut. Es gibt nicht viel direkte Rede – und wenn, dann ist sie ganz gezielt eingesetzt. Es gab einige Wortwiederholungen – als Nachdruck – das steigerte für mich nochmals die Intensität des Gesagten. Das mag nicht jedermanns Geschmack sein, ich fand das toll.

    Und besonders gut fand ich, dass Christian Berkel dieses Hörbuch gesprochen hat. Er hat mit diesem Schreibstil seine wahre Freude gehabt und hat aus jedem Wort und jeder Regung alles herausgeholt. Das hat mich wirklich sehr fasziniert. Auch wie mühelos er die verschiedenen Dialekte sprach – bewundernswert.

    Somit hatte ich achteinhalb Stunden Hochspannung auf den Ohren. Zeit zum Durchatmen hat man bei dieser Lektüre eher nicht. … aber wer will das schon.

    22 von 26 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Maximilian 22.04.2014
    Maximilian 22.04.2014
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    "Mit Recht so hoch gelobt!"

    Mit TOTENFRAU scheint Bernhard Eichner wohl der Thriller aus Österreich gelungen zu sein, wenn man der Presse glauben durfte. Das Hörbuch wird von Christian Berkel gelesen, dem es hervorragend gelingt, die Emotionen der Protagonisten dem Leser zu vermitteln.
    Blum hat ihren Mann verloren, durch eine Unfall mit Fahrerflucht. Durch Zufall stößt sie auf eine Datei, die einen weitreichenderen Hintergrund vermuten lässt. Ist er in seiner Arbeit als Funktion mächtigen Leuten zu nahe gekommen? Blum verfolgt die Spuren unerbittlich...
    Die Geschichte ist nicht wirklich etwas neues, doch Aichner gelingt es, beim Leser Fragen auszulösen: Ist es richtig, was Blum macht? Darf sie einem sympathisch sein? Gerade durch diese Tiefe ist TOTENFRAU ein so guter Thriller. Der Schreibstil des Autors ist ebenfalls angenehm, keine Ausschweifungen, kein überflüssiger Satz.
    ==> TOTENFRAU ist kurzweilige Unterhaltung, die den Hörer atemlos hält, er fiebert regelrecht mit Blum mit.

    11 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    CML 26.05.2015
    CML 26.05.2015
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    "Spannung pur"

    Der beste, spannendste und außergewöhnlichste Krimi, den ich in der letzten Zeit gehört habe. Überragend!

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    joachim 06.05.2014
    joachim 06.05.2014
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    Geschichte
    "Blum, Blum, Blum und Massimo, Blum, Massimo und"

    Vorweg: die Idee war vielversprechend ....das ist allerdings neben Christian Berkel, der ansich eine gute Stimme hat, auch schon das positivste, was mir zu diesem Buch einfällt.
    Auch der langsamste Hörer hat nach einer halben Stunde begriffen, dass die Heldin sich "Blum" nennen läßt....man muss es nicht durch das ganze Hörbuch in fast jedem Kurzsatz wieder und wieder und wieder wiederholen!
    Der Schreibstil ist gewollt künstlerisch. Redundante Wiederholungen reihen sich aneinander. SCHADE

    8 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    akwagner55 Kassel, Deutschland 05.04.2016
    akwagner55 Kassel, Deutschland 05.04.2016
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    Sprecher
    Geschichte
    "Aichner. Wie er ..."
    Würden Sie gern ein anderes Hörbuch von Bernhard Aichner und/oder Christian Berkel ausprobieren?

    Ob Bernhard Aichner einmal davon gehört hat, dass ein Autor sich durch einen eigenen Stil auszeichnen soll? Es ist ja gar nicht so einfach, sich in der Masse von Veröffentlichungen, in denen schon fast alles ausprobiert worden ist, irgendwie abzusetzen. Nun, es ist ihm gelungen. Blum und Massimo. Wie sie ... Blum und ... Wie sie ... Blum. Wie sie ... Das zieht sich nicht wie ein roter Faden, sondern wie ein Schreckgespenst durch das Buch. Und der Sprecher betont es immer so schön, dass man auf gar keinen Fall darüber weghören kann (wahrscheinlich hatte er bei den geschätzten 5000 Mal Blum, wie sie ...etc. aber auch keine Möglichkeiten). Zum Inhalt? Ganz nett. Und wie es bei Thrillern oft so ist, die Logik tritt eindeutig hinter dem (Grusel-)Effekt zurück (der bei mir aber nicht wirklich eingetreten ist). Hätte jemand dem Autor verraten, dass es eine Handy-Ortung gibt, wäre das Buch nach gefühlten 70 Minuten zu Ende gewesen. Nein, für ein zweites Buch von Aichner werde ich kein Geld aus- und schon gar keine Lebenszeit hergeben.


    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    brownberry 24.09.2015
    brownberry 24.09.2015
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    Geschichte
    "Nichts für schwache Nerven."

    Zeitweise etwas langatmig mit zu viel Blut. Grossartiger Sprecher hält aber die aber die Spannung immer aufrecht.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    erphschwester Erbach, Deutschland 20.05.2015
    erphschwester Erbach, Deutschland 20.05.2015
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    "gespaltene gefühle"

    dieses buch ließ mich in großer ambivalenz zurück. dabei störten mich noch am wenigsten die wiederholungen oder "eklige" schilderungen (mein erwachsener sohn - wir hörten es auf einer langen zugfahrt - ist allerdings eher abgesprungen).
    vielmehr bin ich mir meiner - auch moralischen - bewertung der sache nicht ganz klar.

    ist selbstjustiz legitim, nur weil wegen prominenter betroffener mit einer strafverfolgung nicht zwingend gerechnet werden darf?
    und: wo bleibt die polizeiarbeit? gibt es in ganz österreich nur eine einzige mordkommission? (anders lässt sich nicht erklären, dass eine einzige person jeden möglichen ermittlungsansatz blockieren könnte.)

    bei aller tendenz, allem wunsch, die gerechtigkeit auf die eine oder andere weise siegen zu lassen, vermisse ich sehr das DRAUSSEN in dieser geschichte. selbst figuren IN der geschichte (z.b. der schwiegervater) bleiben seltsam blass.

    der momentanen spannung beim hören tat das keinen abbruch. aber hinterher kommen jede menge fragen und es bleibt ein schales gefühl, dass der schreiber eine zweifellos spannende geschichte "durchziehen" wollte, ohne logische hürden vollends zu nehmen.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Reto München, Deutschland 01.06.2014
    Reto München, Deutschland 01.06.2014
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    Sprecher
    Geschichte
    "Tolle Story mit bestechend ungewohntem Sprachstil"

    Die Story ist kurzweilig und interessant dargestellt. Die Charaktere wirken durchdacht. Ein Highlight, wenn auch anfangs ungewohnt, ist die einfach wirkende Sprache mit den vielen Satzfragmenten. Sehr passend. Einfach Blum.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    aetti611 02.05.2014
    aetti611 02.05.2014

    wstauffacher

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    Geschichte
    "Ecklig"

    Verführt durch die guten Kritiken habe ich das Buch gekauft.
    Das Gute zuerst: Christian Berkel macht seine Sache sehr gut, für den Text kann er schliesslich nichts.
    Zuerst die Moral des Buches: es ist eine wahre Ode an die Selbstjustiz, die mit dem Mord von Blums Pflegeeltern beginnt und mit dem Mord an der einzigen Überraschung endet. Da wird bestialisch gemordet, bei lebendigem Leibe verbrannt, die Entsorgung der Leichen wird bis ins kleinste Ekel erregende Detail geschildert. Der Autor hat offenbar grosses Vergnügen Blut, Körpersäfte und Fäkalien in riesigen Mengen zu beschreiben. Das gilt auch für die Versorgung der normal verstorbenen, was Blum schon im Kindesalter tun musste. Das dient dann auch als Rechtfertigung ihres monströsen Verhaltens.
    Es kommt zu keinerlei Spannung bei der Suche nach den Mördern Ihres Mannes und einer unbekannten Frau, alle Informationen findet sie immer beim aktuellen Opfer. Dazwischen das schlimmste: auf den Hörer prasselt ein endloses geschwurbel ihrer Gedanken, die in einem Staccato von abgehackten Sätzen von denen man nie weiss, ob jetzt da noch ein Punkt oder Komma dazwischen wäre.
    Fazit: das schlechteste Buch das ich je gehört habe, ich wurde richtig wütend über diesen Schund, deshalb habe in der Mitte abgebrochen und bin zum Schluss gesprungen. Es endet wie es begann, keinerlei Folgen für Blum, die letzten Worte "alles ist gut!"

    9 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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