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Spurlos Hörspiel

Spurlos: Geständnis einer Bestie

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Inhaltsangabe

Ein grausames Verbrechen erregt in Spanien die Öffentlichkeit. Zwei kleine Mädchen im Alter von vier und sechs Jahren werden von einem zu Allem entschlossenen Quartett entführt. Der Vater der Mädchen zahlt das Lösegeld, aber seine Kinder bleiben spurlos verschwunden. Drei der Täter sterben im Kugelhagel der Guarda Civil, der Vierte kann zunächst entkommen.

Fünf Tage später wird Hilmar Abendroth auf der Flucht festgenommen. Nur er kennt das Versteck der Mädchen und weiß, ob sie noch leben. Den Ermittlern läuft jedoch die Zeit davon. Die bange Frage: Was ist mit den Kindern passiert? Das Verhör bringt die Wahrheit ans Tageslicht.

Ein beklemmender Thriller als aufwendiges Hörspiel, erschreckend realistisch und fast unerträglich spannend. Ralf Richer in absoluter Höchstform.

©2013 LifeTime (P)2013 LifeTime Audio

Hörerrezensionen

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    E. Berghaus 23.11.2013
    E. Berghaus 23.11.2013
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    Sprecher
    Geschichte
    "Die Beschreibung weckt falsche Erwartungen"

    Den zeitlich umfangreichsten Teil dieses Hörspiels bildet eine Art akustisches Roadmovie, in dem der überlebende Kidnapper in einem gefühlt endlosen Monolog seine Biographie von der unglücklichen Kindheit bis zu der in der Beschreibung erwähnten Entführung zweier Kinder darlegt.
    Dieser lange, vom Entführer alleine gesprochene Mittelteil wird von vergleichsweise kurzen Gesprächen mit Beteiligten an seinem Prozess umrahmt und einmal - etwa nach der Hälfte der Zeit - unterbrochen.
    In diesen kurzen Passagen, die zusammengenommen vielleicht ein Drittel des Hörspiels ausmachen, geht es um das Schicksal der vermissten Kinder. Den Rest der Zeit lässt man Abendroth über seine Erlebnisse referieren.
    Abendroths Vortrag wird außerdem stellenweise von Geräuschen oder kurzen Musikeinlagen untermalt, die den jeweiligen Handlungsorten entstammen oder sie charakterisieren sollen. Da Abendroth seine Geschichte aber rückblickend in einem Justizgebäude erzählt, wirkt diese Geräuschkulisse aufgesetzt und verhindert eher, dass hier "Kopfkino" entstehen kann.
    Die Leistungen der Sprecher sind überzeugend, können aber die Schwächen der Geschichte nicht kompensieren.

    Insgesamt wirkt das Hörspiel auf mich konstruiert und leider weder "beklemmend" noch "realistisch" oder "spannend", wie es in der Beschreibung versprochen wird.

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