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Opferzeit Hörbuch

Opferzeit

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Inhaltsangabe

Die Einwohner von Christchurch sind aufgebracht. Ein Jahr nach der brutalen Mordserie, die ihre Stadt erschütterte, beginnt der Prozess gegen Joe Middleton, den berüchtigten "Schlächter von Christchurch". Doch der beteuert nach wie vor seine Unschuld. Unterdessen zieht sich die psychopathische Melissa X einen neuen Killer heran, um Joe, mit dem sie einst eine unheilige Liaison einging, zu töten.

Die Fortsetzung des Bestsellers "Der siebte Tod".

Zu diesem Titel erhalten Sie eine PDF-Datei, die nach dem Kauf automatisch Ihrer Bibliothek hinzugefügt wird.

©2013 Heyne Verlag (P)2013 Random House Audio

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    Myriam Gelderblom Deutschland 24.10.2013
    Myriam Gelderblom Deutschland 24.10.2013
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    "gute Unterhaltung"

    Opferzeit ist eine wunderbare Fortsetzung von „Der siebte Tod“.
    Joe ist eine traurige und zugleich lustige Figur.
    Ich wusste nicht, ob ich wegen ihm weinen oder lachen sollte.
    Spätestens bei dem ersten Telefonat, welches Jo mit seiner Mutter aus dem Gefängnis führt, wisst ihr, warum Joe geworden ist, wie er ist.
    Es ist nicht zum Aushalten; im positiven Sinne.

    In Opferzeit lässt Cleave Joe etwas über seine Kindheit- und Jugendzeit erzählen. So, dass ihr erfahren werdet, wie „Mörder geboren werden“.

    Schroder, der Ermittler, ist kein Ermittler mehr. Schroder arbeitet für einen TV-Sender als kriminalistischer Berater und muss einiges einstecken. Seine Figur in Opferzeit ist nicht glanzvoll.

    Die Spannung in Opferzeit hält sich in Grenzen, darunter leitet der Hörgenuss keineswegs. Mit Sprachwitz und vielen Wendungen in der Story wurde ich bestens unterhalten.

    Melissa X ist ein Fall für sich. Wie schon in „Der siebte Tod“ wandelt sie quasi über Leichen und nutzt jede Gelegenheit andere für sich einzuspannen.

    Opferzeit ist lustig, traurig, voll grausiger Mordgedanken und Verwicklungen.

    Falls ihr ein Cleave-Fan seid, solltet ihr Opferzeit hören, denn ich glaube, es gibt eine weitere Fortsetzung.

    Fazit: unbedingte Empfehlung!

    6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    audire Deutschland 15.10.2013
    audire Deutschland 15.10.2013
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    "Böse, böse!"

    Was für eine geniale Fortsetzung. Ich habe die ganze Zeit zwischen Lachen, Weinen, Gruseln und Mitleid geschwankt! Gerade tut Dir der Protagonist leid und schon wünscht du ihm alles vorgesehene Schlimme.
    Dies ist eines der wenigen Hörbücher, die ich nicht ausmachen konnte. Man braucht nicht unbedingt den ersten Teil gehört zu haben, um dem Buch folgen zu können. Aber auch der erste Teil ist eine absolute Empfehlung! Ich gebe 5 Sterne für das Buch und mind. 5 Sterne für den Sprecher! Einfach genial gelesen.

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Shaya Nova Deutschland 23.10.2013
    Shaya Nova Deutschland 23.10.2013
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    "Fantastisch!"

    Nach dem grandiosen Erfolg von "The Cleaner" (auf deutsch etwas sinnfrei "Der siebte Tod") sah sich Paul Cleave einer großen Anzahl von Menschen gegenüber (z.B. auf Facebook), die ihm förmlich befahlen, eine Fortsetzung zu schreiben. Und netter Mensch der er ist, hat er uns diesen Gefallen getan. Das Ergebnis stellt jede Erwartung mit links in den Schatten.

    Joe sitzt ein. Sie haben ihn geschnappt. Bis jetzt hat er noch nicht verstanden, wie ihm das geschehen konnte - ihm, mit seinem überragenden Intellekt, seiner katzenhafte Eleganz, seiner angeborenen Überlegenheit. Aber ach, im Knast nützt ihm das gar nichts, und er sieht sich unglaublichen Demütigungen ausgesetzt... wäre da nicht seine Erinnerung an Melissa, würde er nur noch im Suizid Hoffnung finden.

    Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Paul Cleave hat sich im Bemühen, die Erwartungen seiner Leser zu erfüllen, schlicht selbst übertroffen. Immer wenn man denkt, "wow, das hat er jetzt nicht wirklich geschrieben", setzt er im nächsten Kapitel noch einen drauf. Der bekannte lapidar-trockene Humor hat mir zu den unmöglichsten Zeiten ein Lachen entlockt, und Schlaf bekam ich in den letzten Tagen auch recht wenig - zu stark hielt mich die Geschichte gefangen.

    Das Zusammenspiel von Paul Cleave und Martin Kessler ist wie die unheilige Allianz des schwarzen Humors. Ich kann mir einfach keinen anderen Voice Actor vorstellen, der Joe Middleton besser interpretieren könnte. Was ich mir allerdings sehr gut vorstellen kann ist ein Film, in dem Nicolas Cage den Serienkiller mit Kultstatus verkörpert.

    4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Marko Jüterbog, Deutschland 21.10.2013
    Marko Jüterbog, Deutschland 21.10.2013 Bei Audible seit 2015
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    "Joe ist wieder da^^"

    absolute Klasse dieses Hörbuch, man sollte allerdings "der siebte Tod" gelesen oder gehört haben um die Szenerie besser zu verstehen.

    4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    bugsy52 Hamburg, Deutschland 16.06.2014
    bugsy52 Hamburg, Deutschland 16.06.2014
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    "Bin enttäuscht"

    nach "Der siebte Tod" hatte ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut, leider zu früh. Das Buch kommt nicht an den Vorgänger heran, Spannung kam für mich keine auf, immer nur das Gesülze von Joe, wie bedauernswert er doch sei, weil er unschuldig im Gefängnis sitzt. Dazu kommt noch ein riesiger Ekelfaktor, den ich nun wirklich nicht haben muss. Lediglich Herr Keßler hat mit seiner Stimme bewirkt, dass ich durchgehalten habe bis zum bitteren Ende. Das Buch hört eigentlich abrupt auf, so dass ich davon ausgehe, dass es eine weitere Fortsetzung geben wird. Ich mag zwar Paul Cleave, aber einen dritten Teil muss ich mir nun wirklich nicht antun. Sorry.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Shanondoah Sweet Home Alabama 07.01.2014
    Shanondoah Sweet Home Alabama 07.01.2014 Bei Audible seit 2014

    shanondoah

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    "...ich war enttäuscht... zuviel effekthascherei!"

    vielleicht haben andere leser/ hörer ein besseres erinnerungsvermögen, aber ich konnte nur schwer den anschluss an den 7. tod finden.
    ich konnte mich schwach an die handlung erinnern ( einige jahre her und unzählige bücher dazwischen ) und aus den letzten büchern um theodore tate habe ich mir den rest zusammengereimt. aber so wirklich glücklich war ich damit nicht.
    das ganze (hör)buch war eine schier endlose abhandlung über die gedankengänge und verhaltensmuster eines haufens völlig gestörter psychopathen: joe und melissa und die beiden wärter und joes mutter und ihr freund und raphael und und und... christchurch scheint ein ziemlich "krankes" pflaster zu sein!
    selten habe ich in einem werk so viele psychopathen gefunden, die sich auch noch alle kennen oder treffen oder sich magisch anziehen und erkennen und dann auch noch zusammen morden...
    ne, das war mir alles "too much". ebenso die unapetittlichen magen-darm-probleme von joe und die behandlung der gefängnisinsassen, die quantanamo in den schatten stellen...
    zuviel effekthascherei, die mängel überdecken sollte!
    ich mochte nur schroder. und der wurde - wie tate - in den kopf und ins koma geschossen....
    nein, das war nix ( für mich )!
    aber da ich paul cleave sonst gut leiden mochte, hoffe ich einfach, dass das nächstes mal besser wird!
    und alle guten dann wieder gesund sind und den bösen, kranken joe zur strecke bringen!
    anmerken sollte ich aber, dass das hörbuch gut gelesen wurde!

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    papercuts1 Deutschland 15.11.2013
    papercuts1 Deutschland 15.11.2013

    Ich liebe Hörbücher - auch in Englisch! So höre ich Bestseller oft schon lange, bevor es sie auf Deutsch gibt!

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    "Das serienmordende Mamisöhnchen kehrt zurück"

    So, so. ‘Slow Joe’ ist wieder da. Das serienmordende Mamisöhnchen, das sich in DER SIEBTE TOD als scheinbar tumbe Reinigungskraft im Polizeirevier von Christchurch herumgetrieben und alle an der Nase herumgeführt hat. Naja, nicht alle. Vor allem eine nicht. Sonst wäre die unschöne Sache mit der Zange schließlich nicht passiert… Aber gut. Dieser Teil der Geschichte ist abgehakt. Kommen wir zur Fortsetzung:

    Es ist jetzt kein wirklicher Spoiler, dass Joe seine Festnahme überlebt hat, oder? Paul Cleave schildert uns in einem packenden Flashback, im bewährten dramatischen Präsenz und aus Joe’s Ich-Perspektive, wie das von statten gegangen ist. Hart, unmittelbar, distanzlos und sarkastisch – so kenne und mag ich das von Cleave. Dazu die erbarmungslose Coolness von Sprecher Martin Keßler, der sich mal wieder anhört, als hätte er zum Frühstück Stahlwolle gegessen. Ich bin begeistert und stecke sofort tief im Hörbuch drin.

    Schade, dass die Euphorie nicht anhält.

    Joe sitzt seit geraumer Zeit im Knast fest und wartet auf den Beginn seines Prozesses. Ebenso wie er steckt auch die Geschichte leider über weite Teile des Hörbuchs fest. Zwar gibt es einen parallelen Handlungsstrang mit Morden, Blutvergießen und einer aktiven zweiten Hauptfigur. Aber trotzdem kann dieser bewegte Teil der Story nicht verhindern, dass man die statisch wirkenden Gefängnisszenen irgendwann leid wird und sich wünscht, dass Joe endlich da raus kommt und die Sache mehr Feuer und Spielraum erhält.

    Ja, Cleave gibt sich Mühe, Joe’s Zeit im Gefängnis unterhaltsam für den Hörer/Leser zu gestalten. Viel Spaß machen vor allem die Szenen, wo sich Joe’s Wege im Knast mit denen alter Bekannter aus anderen Cleave-Thrillern kreuzen. Theo Tate und Carl Schroder haben schon so einige Serienkiller verhaftet, und als man sich hinter Gittern begegnet, geht es untereinander grimmig und gewaltsam zu.

    Mit seiner Masche, sich als geistig minderbemittelter, psychisch kranker ‘Slow Joe’ auszugeben, kommt Joe allerdings nicht mehr sehr weit. Nicht bei den Experten im Gefängnis, und auch nicht beim Hörer/Leser. Mir geht sein Festhalten an der Strategie, sich für unzurechnungsfähig erklären zu lassen, irgendwann nur noch gehörig auf die Nerven, ebenso wie sein Gejammer über seine Situation.

    Zum Glück steigt die Spannung im letzten Drittel doch noch, und es kommt die erhoffte Bewegung in die Sache. Ich will hier nichts verraten, aber der Showdown ist rasant, bietet unterhaltsame Wendungen sowie reichlich Action und etwas Blut. Selbst wenn der Epilog mich nicht mitnehmen kann – das ist allerdings reine Geschmackssache.

    Eine weitere Schwäche von OPFERZEIT ist der fehlende Tiefgang. In Paul Cleave’s besten Christchurch-Thrillern sind die Hauptfiguren zerrissene Menschen, die neben einer dunklen Seite auch eine helle haben. Es sind Killer, die im Leser ambivalente Gefühle hervorrufen, weil wir sie (wenn wir ehrlich sind) sogar verstehen können. Weil wir wissen, woher ihr Schmerz, ihre Wut, ihre Rachegelüste kommen, und ein kleiner Teil von uns heißt ihre Gewaltorgien schamhaft gut, während der andere mit der Brutalität moralisch gar nicht klar kommt. (Sehr zu empfehlen in dieser Hinsicht: DAS HAUS DES TODES und DER TOD IN MIR).

    Aber weder Joe noch die zweite Hauptfigur können bei mir diese Ambivalenz wecken. Cleave gibt sich alle Mühe, an Joe Seiten freizuschaufeln, die, wenn auch nicht unbedint Sympathie, so zumindest Mitleid wecken sollen. In den Gesprächen mit der Psychologin erfahren wir viel über Joe’s Vergangenheit, und da haben sich Dinge abgespielt, die nicht schön sind. Sie sind aber auch nicht Grund genug, Joe’s Abartigkeit weniger abartig erscheinen oder gar ein gewisses Verständnis für ihn aufzubringen. Meine Abneigung ihm gegenüber bekommt zwar ein paar weiche Stellen, aber mehr auch nicht.

    Gleiches gilt für Melissa. Auch sie hat einiges hinter sich und ist nicht nur das eiskalte Biest, das wir in DER SIEBTE TOD kennengelernt haben. Dennoch ist das keine Entschuldigung für ihre gnadenlose Vorgehensweise. Es gibt Frauen, die haben das Gleiche hinter sich und werden trotzdem nicht zur Serienmörderin. Ja, ganz, ganz am Schluss bin ich einmal kurz gerührt, aber das ist leider zu spät.

    Menschlich gesehen muss Carl Schroder es also rausreißen. Das macht er auch ganz gut. Ich habe ihn liebgewonnen, diesen schroffen Einzelkämpfer mit dem tief, tief versteckten weichen Kern. Er hat etwas von einem neuseeländischen John McClane mit seiner Unverwüstlichkeit und der Familie im Hintergrund. Ganz klar der hartkantige Sympathieträger in OPFERZEIT.

    Großes Kino und einer der Gründe, sich OPFERZEIT unbedingt als Hörbuch zu Gemüte zu führen, ist Martin Keßler’s Dartstellung von Joe’s Mutter. Mein Gott, redet diese Frau ihren Sohn in Grund und Boden! Penetrant, ohne jedes Realitätsgefühl und von erstickender Dominanz beseelt, möchte man Joe geradezu anflehen, seine Mordgelüste doch endlich mal auf seine eigene Mutter anzuwenden und ihr bitte, bitte den Hals umzudrehen! Martin Keßler spricht sie laut, durchdringend, ganz und gar nervtötend und einfach perfekt. Die unterhaltsamste Figur dieses Thrillers, ohne Frage.

    Zum Sprecher:

    Wegen Martin Keßler habe ich mich geduldet, bis die Hörbuchversion von OPFERZEIT erschien. Der dreckige Sarkasmus, die scheinbare Emotionslosigkeit, die unmittelbare, fatalistische Erzählweise der Christchurch-Krimis – all das findet wunderbare Resonanz in der Stimme von Martin Keßler. Er ist der beste für Cops wie Carl Schroder, die illusionslos aber nicht totzukriegen durch den Sumpf des Verbrechens waten. Man hört in dieser Stimme ein ganzes Leben voller Abgründe über die der gute Carl einen Schutzschild aus Coolness gelegt hat.

    Ebensogut gibt Keßler den fast weinerlichen Joe mit seinem Möchtegern-Scharfsinn und die eiskalte Killerin Melissa. Nicht zu übertreffen ist das ignorante Gekeife von Joe’s Mutter. Zweifellos das Highlight der Hörbuchversion.

    Volle Punktzahl für diesen Sprecher!

    Fazit:

    OPFERZEIT versucht kommt nicht an seinen Vorgänger, DER SIEBTE TOD, heran. Das liegt zum einen daran, dass die Hauptfigur Joe sich etwas abgenutzt hat und auch trotz Cleave’s mühsamer Versuche, ihm neue Seiten abzugewinnen, letztlich der Alte bleibt.

    Zum anderen kann Cleave seine üblichen Stärken nicht ausspielen: Beiden Serienkillern fehlt die Ambivalenz aus anderen Büchern der Christchurch-Reihe. Sie stürzen uns nicht in Gewissenskonflikte, stellen unsere moralischen Überzeugungen nicht in Frage.

    Zum anderen ist der Spannungsbogen nicht so stark wie bei Cleave gewohnt. Wenn die Hauptfigur einen Großteil des Romans im Knast sitzt, ist das auch schwierig. Das kann auch der zweite Handlungsstrang nicht ändern. Die Rasanz des Showdowns kommt etwas zu spät.

    Als Pluspunkte gibt es ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Figuren auf beiden Seiten der Gefängnisgitter, und Joe’s nervtötende Mutter macht sich – besonders durch Martin Keßler’s stimmliche Interpretation – hier endgültig zur lebenden Legende.

    Das schwächste Buch, das ich bisher von Paul Cleave gelesen habe, aber immer noch besser als der branchenübliche Durchschnitt.

    4 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Hans-georg Hennemann Bedburg 07.05.2014
    Hans-georg Hennemann Bedburg 07.05.2014

    Wotan

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    "Ärgerlich!"

    Ich hörte mir "Opferzeit" als Teil 2 der geschichte "Der siebte Tod" an.
    Joe Middleton, der "Held" von Teil ein sitzt im Knast ein und warete auf seinen Prozess.
    Aus dem Nichts wird aus dem Schlächter, der alles im Griff hat, ein Looser, der
    nicht die geringste Ahnung hat, was er tun soll, beharrt völlig unmotiviert auf "ich bin unschuldig" und gibt die Zügel komplett aus der Hand. Die Geschichte wird von aneren Figuren "getragen", die alle, je weiter man hört, immer neue Wendungen ihrer früheren oder späteren Vergangenheit herauskramen, die der Geschichte einen Twist geben sollen, dann aber doch eher zur Erheiterung beitragen, weil das alles so aus dem nichts kommt.
    Der Sinn von Handlungen wird mal hierhin mal dorthin verkehrt, ohne Vorbereitung und Verstand. Wenn man sowas macht, dann muß man es auch handwerklich gut machen, Hier ist es etwa auf dem Niveau von "Ich liebe Dich und deshalb hasse ich dich".

    Der Schreibstil, der Joe charakterisiert, ist dann schon eine Frecheit: "Während er starb, mußte ich scheißen. Er sah zu mir auf und konnte nicht aufhören zu sterben - und ich nicht zu scheißen". Das heißt wirklich NICHT "schießen"!!
    Unterste Schublade.

    Hat man sich dann durch das viele Hin und Her gemüht und sich mit dem Happy End arrangiert dreht Paul Cleave die Geschichte in einem so unmotivierte, albernen, und seiner Konzeption dreisten und armseligen Finale in eine völlig unnötige, uninteressante und absolut nicht nachvollziehbare Richtung.

    Habe ich Martin Kessler zu Liebe, der wieder alles gibt, was die Geschichte aber kein bischen verdient, bis zum Ende durchgehalten, war ich froh, als der Unsinn endlich durch war.

    Zeitverschwendung!

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    daniela Schleswig-Holstein Deutschland 27.10.2014
    daniela Schleswig-Holstein Deutschland 27.10.2014

    Ich bin 23 jahre jung und schon immer ein Hörbuch fan aber noch lieber Hörspiele ich bin begeistert von allem bösen und Übernatürlichen

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    "Hammer geil"

    Also der Autor hat es mir wirklich an getan und mich wieder wie beim ersten mal total gefesselt ich hätte mir zwar mehr von denn Fantasien gewünscht die joe durch lebt aber immer noch total der Hammer die Wendung in dem ganzen hätte ich nicht erwahrtet und joe ist sich bis zum Schluss doch treu geblieben ich liebe diese Figur und die Bücher von ihm es einfach mal etwas völlig anderes als der übliche kram und ich liebe es wenn die bösen auch mal im vorder Grund stehen.

    0 von 0 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Elili 01.09.2014
    Elili 01.09.2014
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    Geschichte
    "Langatmig"
    Was braucht dieses Hörbuch, um für Sie zu einem 4- oder 5-Sterne Hörerlebnis zu werden?

    Sehr viel mehr Spannung


    Würden Sie sich wieder etwas von Paul Cleave anhören?

    ja, wenn es spannend


    Hat Ihnen Martin Keßler an der Geschichte etwas vermittelt, was Sie vielleicht beim Selberlesen gar nicht bemerkt hätten?

    ich glaube nicht


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Den ersten Teil fand ich schon nicht sehr spannend. Der Zweite ist jedoch noch langweiliger.

    0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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