Lautlos Hörbuch von Frank Schätzing
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Lautlos | [Frank Schätzing]

Lautlos

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Beschreibung

Köln, im Juni 1999. Zum G8-Wirtschaftsgipfel werden zahlreiche hochrangige Politiker erwartet, die über die Zukunft des Kosovo verhandeln sollen. Als der irische Physiker und Bestsellerautor Dr. Liam O'Connor einen alten Bekannten, einen IRA-Aktivisten, erkennt, gibt er seinem Gefühl nach und verfolgt den Mann. Kurze Zeit später wird dieser erschossen aufgefunden. O'Connor erkennt, dass eine Verschwörung im Gange ist. Schon bald weiß er nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist...

Von wegen lautlos: Stefan Kaminski verleiht diesem blitzenden Polit-Thriller von Bestsellerautor Frank Schätzing ein nachhaltiges Echo.

©2005 Hermann Josef Emons Verlag (P)2012 Der Hörverlag

Kritikerstimmen

"Lautlos" ist um Längen besser als die amerikanische Dutzendware, die den deutschen Thrillermarkt überschwemmt. Selbst Autoren wie Grisham oder Turow schreiben nicht besser als Schätzing.
-- Berliner Morgenpost

Ein Polit-Krimi mit spannenden Momenten und Wendungen.
-- Bild am Sonntag

Hörerrezensionen

Bewertung

4.1 (827 )
5 Sterne
 (340)
4 Sterne
 (319)
3 Sterne
 (102)
2 Sterne
 (38)
1 Stern
 (28)
Gesamt
4.1 (126 )
5 Sterne
 (61)
4 Sterne
 (35)
3 Sterne
 (17)
2 Sterne
 (9)
1 Stern
 (4)
Geschichte
4.4 (123 )
5 Sterne
 (68)
4 Sterne
 (44)
3 Sterne
 (6)
2 Sterne
 (3)
1 Stern
 (2)
Sprecher
Sortiert nach:
  •  
    Ulf C. Deutschland 22.05.2012
    Ulf C. Deutschland 22.05.2012
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    "Eine Klasse für sich"

    Dieses Buch ist eine Klasse für sich: Intelligent, intellektuell und unterhaltsam zugleich. Gleiches gilt für die Leistung von Sprecher Stefan Kaminski. Er liest nicht nur, sondern er spielt die Handlung virtuos wie ein Ein-Mann-Bühnenstück. Schätzing kombiniert einen Wissenschafts-Thriller mit politischen Essays und teils kammerspielartigen Dialogen. Eine Mischung, die nach meinem Empfinden äußerst gelungen ist – für viele andere Kritiker ist es aber "Gelaber". Manche Passagen, vor allem die in denen Kuhn (Cheflektor bei Rowohlt, darum musste er den Vornamen "Franz Maria" bekommen) und/oder Hauptdarsteller O'Connor verbal richtig aufdrehen, sind brillant.
    Die Konstruktion des Plots (Auftrags-Killerin soll Staatsmann ermorden) ist solide, das können Preston/Child besser. Doch seinen filigranen, literarisch anspruchsvollen Erzähl-Stil macht Schätzing so schnell niemand nach. Hin und wieder gönnt er sich kleine Gags: So heißen zwei Stewardessen, die den völlig betrunkenen O'Connor zu Anfang der Geschichte aus der Maschine komplimentieren "Klum" und "Schiffer". Zugegeben - hin und wieder ziehen sich die politischen Betrachtungen des Autors in die Länge. Doch manches darin ist rückblickend geradezu visionär (das Buch wurde vor den Anschlägen des 11. September geschrieben). Wer sich die Mühe macht, genau hinzuhören, lernt dabei. Wie bei allen Extremen gibt es auch hier immer wieder nur zwei Urteile: "Extrem gut" - oder "extrem schlecht". Mich hat das Buch begeistert.

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    doktorfaustus Deutschland 31.03.2012
    doktorfaustus Deutschland 31.03.2012
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    "Thomas Mann, Michael Crichton, Frank Schätzing"

    Interviewweise hat Frank Schätzing einmal Thomas Mann und Michael Crichton zu seinen Inspirationsquellen gezählt: Hier die deutsche Sprache in vollendeter Prosa, dort Wissenschaft und Technik in ihrer gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung im Medium des Thrillers entwickelt. Michael Crichton wurde zurecht gerühmt als Meister des Wissenschaftsthrillers und Großmeister der Unterhaltung. Ein Großmeister der Unterhaltung ist auch Frank Schätzing. "Lautlos" konnte ich als einen komplexen Thriller genießen der vieles an thematischer Inspiration bietet: Politik, Wissenschaft, Literatur, Technologie, Massenmedien und demokratische Öffentlichkeit und natürlich eine reizende Liebesgeschichte. Eine der Hauptfiguren, der Physiker und erfolgreiche Schriftsteller Prof.O`Connor zählt nicht von ungefähr Oscar Wilde zu seinen literarischen Hausgöttern. An der Figur dieses für den Physiknobelpreis nominierten Dandys kann man sich als Hörer und Leser abarbeiten: Ja man wünscht sich in der Tat einen würdigen Gegenspieler der diesem mit Talent, Charme,gutem Aussehen und einer bemerkenswert leidensfähigen Leber gesegneten Mann Paroli bietet. War schon die stumme Lektüre ein Genuß so wird dieser hochspannende Thriller durch die Lesung Stefan Kaminskis ein großes Ohrenglück. Kürzlich wurde Herr Kaminski wie folgt gerühmt: Sie möchten ein Hörspiel mit 20 Stimmen inszenieren können sich aber nur einen Sprecher leisten ? Kein Problem ! Engagieren Sie einfach Stefan Kaminski( sinngemäß zitiert aus der Zeitschrift Hörbücher). In der Tat: Herr Kaminski bietet hier großartige, beglückende Rezitationskunst. Die Kombination aus Schätzing und Kaminski ist ein Geschenk an die Hörbuchgemeinde! Hören und genießen ! Viel Spaß !

    62 von 72 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Guido Brühl, Deutschland 29.08.2012
    Guido Brühl, Deutschland 29.08.2012
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    "Lautlos am Airport..."

    Für mich eine Reise in meine eigene Vergangenheit: Im Buch wird der Anschlag auf den amerikanischen Präsident in Köln während des Gipfels 1999 beschrieben. Als Polizist habe ich im Führungsstab erlebt, wie die Airforce One gelandet ist... Auch die Beschreibung der Stadt in diesen Sommertagen lässt meine Erinnerungen wieder aufkommen...

    Aber auch für den "fremden" Leser wird das Geschehen real und die Protagonisten im Buch glaubwürdig. Allerdings erscheint mir der irische Held etwas zu clever... und gleichzeitig mit vielen menschen Schwächen vertraut...

    Fazit: ein unterhaltsamer Roman mit einem spannenden Thema und einer überraschenden Wendung am Ende, die auch mich noch einmal zum nachdenken anregte.

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    11.04.2012
    11.04.2012
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    "sehr spannend - sehr gut gelesen"

    Der Hintergrund dieser Geschichte ist der Weltwirtschaftsgipfel 1999 in Köln. Ein Attentat auf den US-Präsidenten ist geplant...
    Es ist ein kurzweiliger Roman, der trotz der vielen Nebenhandlungen nie den roten Faden zu verlieren droht oder undurchsichtig wird. Das Buch ist sehr gut geschrieben,
    Die Leistung des Sprechers ist mit hervorragend zu bewerten, jede Figur erhält eine eigene überzeugende Stimme.
    Fazit: Hier werden die Erwartungen der Hörer mehr als erfüllt - in meinen Augen und Ohren ist es vorbehaltlos zu empfehlen.

    21 von 25 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Klaus Löhne, Deutschland 22.04.2012
    Klaus Löhne, Deutschland 22.04.2012
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    "Enttäuschend plapperhaftige Lautlosigkeit!"

    Der Plott ist schnell erzählt: Verlagmitarbeiterin trifft versoffenen Iren, der Nobelpreiskandidat für Physik und Verlagsautor ist. Als Anstandsdame angeheuert begibt sie sich mit ihm in das ein oder andere sehr sympathisch dargestellte Whisky-Dilirium. Dabei treffen sie auf einen anderen Iren, den der versoffene Nobelpreis-Kandidat kennt - denn auch er sympathisierte einst mit der IRA. Ah ja, so ein Zufall. Die beiden Suffköppe (also die in Liebe entflammte Verlagsmitarbeiterin und der irische Nobelpreiskandidat) decken alsbald einen physikalisch äußerst perfiden Anschlagsplan auf, der im letzten Moment vereitelt wird. Dann fallen sie in die Hände der gefährlichsten Terroristin der Welt, die es jetzt für Geld macht, früher aber for a better world fightete, und nun nach Misslingen des Plans schnell weg muss, was aber nicht klappt, weil noch bösere Menschen wollen, dass sie da bleibt, um sie ...(aber das wird nicht verraten, kann man sich aber denken). Es wird danach viel geschossen, aber vor allen Dingen wird viel geredet, sehr philosophisch das ganze - so wie sich Schätzing halt eine Situation zwischen Leben und Tod vorstellt. Es kommt dann noch zu vielen Verwicklungen. Der eigentlich böseste Bösewicht erhält seine gerechte Strafe. Was aus der nicht ganz so bösen weltbesten Terroristin wird, die früher einmal for a better world fightete, es heute aber für viel Geld macht, wird natürlich nicht verraten. Aber wer viel Kluges redet, findet natürlich immer eine Lösung. Dann wird noch das ein oder andere Whisky-Glas gekippt.Prost. Die Verlagsmitarbeiterin trauert um einen anderen Verlagsmitarbeiter, um den sie bisher nicht trauern konnte. Und Potzblitz nach 22 Stunden mit vielen philosophischen Gedanken, einigen Toten und noch mehr Alkohol (bei dem irischen Nobelpreiskandidat und seiner Anstandsdame) ist das Drama zu Ende. Zum Glück, möchte man ausrufen. Ende gut, alles gut und wieder ein Stückchen klüger geworden. Wer den Schwarm gelesen hat, hätte sich das eigentlich auch vorher denken können. Aber sei's drum - wieder um eine Erfahrung reicher. Ganz anders und um Längen besser der Sprecher Stefan Kaminski: Eine ganz hervorragende Leistung, die er hier bietet! Er ist ein exquisiter Stimmenimitator, der jeder Figur - ob Mann oder Frau, Ire oder Russe usw. usw. - ihren unverwechselbaren Charakter verleiht, den er von Anfang bis zum Ende durchhält. M.E. fast noch besser als David Nathan, was viel heißt. Man würde gern sehr viel mehr von ihm hören.

    18 von 22 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Bernd Hamburg, Deutschland 14.05.2012
    Bernd Hamburg, Deutschland 14.05.2012
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    "halt LAUTLOS"

    Es war mein erster Schätzing und, die Chancen sind hoch, wohl auch mein letzter.

    Viel Gelabere um nichts, eine stillschweigende Verherrlichung eines Alkoholikers, viele und lange Pausen im Geschehen, kurze Momente, in denen Spannung aufkam, eine überflüssige teils peinliche Liebesbeziehung, logische Schwächen in der Handlung ...

    Die LIste könnte ich noch beliebig erweitern.

    Von einem Schätzing, einem der bekanntesten deutschen Autoren hätte ich mehr erwartet.

    9 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Uwe Michendorf, Deutschland 09.03.2013
    Uwe Michendorf, Deutschland 09.03.2013
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    "Schätzing - Langatmig und überbewertet"

    Ich habe u.a. den Schwarm gelesen und bin sehr enttäuscht.
    Das Buch ist in den ersten Stunden, die ich durchgestanden habe, langatmig und ergeht sich in langweiligen Dialogen, die in meinen Augen auch noch gekünstelt in die Länge gezogen werden.
    In meine Augen ein glatter Fehlkauf.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Cebulla Köln, Deutschland 31.07.2012
    Cebulla Köln, Deutschland 31.07.2012
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    "Spannend, aber nicht ganz überzeugend."

    Die Handlung ist ohne Zweifel spannend. Die Geschichte ist gut aufgebaut, Sie ist in die politischen Ereignisse um 1990 gut eingebettet. Die manchmal weitschweifigen Rahmenerzählungen zu den Charakteren oder deren Erzählungen und Berichte sind häufig intelligent und geistreich, aber eben weitschweifig und gewollt intellektuell und wissend. Der Autor will zeigen, was er alles weiß und drauf hat. Es ist manchmal eine Spur zu viel. Auch stört mich, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass Menschen in Extremsituationen so wie im Buch beschrieben handeln. Es klingt ein bisschen nach Hollywood. Trotzdem, eine gute und spannende Story, viel Hintergrundinformation, eine schöne Liebesgeschichte, gut gestaltete Charaktere. Nicht das beste Buch von Frank Schätzing, aber hörenswert.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Werner briedern, Deutschland 06.07.2012
    Werner briedern, Deutschland 06.07.2012
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    "Hektik, Panik, Fusspilz"

    Zuerst einmal, der Sprecher gefiel mir gut.
    Zum Buch sei gesagt, dass es wirklich nur eine neue Art des Anschlages auf den US - Präsidenten ist.
    Die Verschwörungstheorie bis hinein in die obersten Kreise der amerikanischen
    Regierung ist es allerdings leider nicht.
    Der Schluss mit dem gedanklichen "Fortsetzung folgt" war mir als Poente nicht ausreichend für den 5 ten Stern.
    Schön dagegen war, dass die Geschichte mal in bekannten Gefilden spielte.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    otto stuttgart, Deutschland 18.06.2012
    otto stuttgart, Deutschland 18.06.2012
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    "Breit geschrieben - lahm!"

    Eigentlich kann man gleich mit dem 2. Teil beginnen so wenig Substantielles passiert am Anfang ausser endlosen Ergüssen über Befindlichkeiten der Akteure. Der Plot ist ganz nett weil vielleicht sogar real, aber wäre eigentlich schnell erzählt. Allerdings grenzt die Vertrauenseeligkeit der Figuren in vornehmliche Realitäten und Glaube an abstruse Lebensentwürfe schon an Dümmlichkeit. Es kommt dann wie es kommen muss und plötzlich ist der Gute böse und der/die Böse nicht mehr ganz so böse... naja, es gibt bessere Thriller.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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