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Joyland Hörbuch

Joyland

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Inhaltsangabe

Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student und weiß: Irgendwann ist es mit der Unschuld vorbei. Irgendwann hört jeder Spaß auf.

Um sich sein Studium zu finanzieren, arbeitet Devin Jones während der Semesterferien im Vergnügungspark Joyland an der Küste von North Carolina. Drei Dinge sind es, die ihn im Laufe des Sommers 1973 vor allem beschäftigen: Seine große Liebe Wendy gibt ihm per Brief den Laufpass. In der Geisterbahn Horror House soll es spuken, nachdem dort ein Mädchen ermordet wurde. Und er fragt sich, welches Geheimnis sich wohl hinter der schönen jungen Frau mit ihrem behinderten Sohn verbirgt, an deren Strandvilla er jeden Tag vorbeikommt. Vom unbekümmerten Schaustellerleben in Joyland fasziniert, verlängert Devin seinen Aufenthalt. Mit seinen neugierigen Nachforschungen tritt er jedoch eine Lawine von Ereignissen los, bei denen es schließlich um Tod oder Leben geht ...

Stephen Kings Bestseller "Der Anschlag" - seine Zeitreise in die Sechzigerjahre - wurde von der Kritik einhellig in höchsten Tönen gelobt. In "Joyland" nun nimmt der Autor den Hörer auf einen Trip in die Siebzigerjahre mit.

©2013 Heyne Verlag (P)2013 Random House Audio

Hörerrezensionen

Bewertung

4.3 (1318 )
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Geschichte
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Sprecher
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    kgr 04.07.2013
    kgr 04.07.2013

    kgr

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    "Kein Horror-Schocker... na ein Glück auch!"

    In irgendeiner Rezension hatte ich gelesen, dass King "endlich zu seiner alten Form" zurückgefunden und "einen Schocker à la 'Friedhof der Kuscheltiere'" geschrieben hätte. Das hätte mich beinahe davon abgehalten, "Joyland" überhaupt zu kaufen, denn neuere Werke wie "Duma Key" oder "11/22/63" gefallen mir wesentlich besser. Aber irgendwie kann man ja dann doch nicht widerstehen und...

    ...das war auch gut so! "Joyland" kommt ohne übermäßig viel Blut oder detailliert beschriebene Grausamkeiten und auch ohne die manchmal unnötig vulgäre Ausdrucksweise (letztere eher ein Merkmal neuerer Kings) aus und setzt statt dessen auf leisen Grusel und eine sensible, stimmige Story, die fast, aber nur fast auch ein ganz normaler Thriller mit einem spannenden Showdown sein könnte.

    So gesehen war der neueste King eine kleine Überraschung, wenig überraschend dagegen David Nathan, der auch dieses Werk wie gewohnt stimmlich perfekt umsetzt. Es gibt wenig Autoren, die ich lieber lese als Stephen King, aber ganz sicher keinen Sprecher, dem ich lieber zuhöre als David Nathan.

    37 von 38 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Jochen Heimstetten,Deutschland 07.07.2013
    Jochen Heimstetten,Deutschland 07.07.2013 Bei Audible seit 2007

    Spiele gerne Brettspiele, Tennis und habe Freeletics entdeckt. Meine Familie geht über alles. Außerdem arbeite ich gerne.

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    "Im Carolina Spin fliegen wie ein Drache"

    Obwohl mir Joyland nicht so gut gefiel wie Der Anschlag oder Die Arena gebe ich alle 5 Sterne. Das liegt daran, dass King mich dieses Mal emotional gepackt hat.

    Devin erzählt, dass ein bestimmter Tag (ich will nicht zu viel vornwegnehmen) einer der schönsten Tage seines Lebens wurde. Während er diesen Tag schildert, kamen mir fast die Tränen. Ich habe selbst einen kleinen Sohn und bin deswegen wahrscheinlich empfänglicher für diese Schilderungen.

    Aber auch die gesamte Handlung ist hervorragend geschildert. Zwar geschieht nicht viel Spannendes, dennoch war mir die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig.

    Es machte viel Spaß Devins Erzählungen zu lauschen. Die Freundschaften die er schließt, seine Jobs in Joyland - vor allem sein erster Auftritt als Howie, the happy Dog - sind wunderbar anschaulich geschildert.

    King schafft es einfach, auch normale, altägliche Dinge so zu schreiben, dass man einfach gerne zuhört. Dazu trägt natürlich auch David Nathan als Vorleser bei. Er ist zwar nicht so gut wie Reinhart Kuhnert, zählt aber sicher zu den besten Lesern in Deutschland.

    Fazit: Selten spannend, dennoch kann man einfach nicht aufhören dieser wunderbaren Geschichte zu lauschen.

    13 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Peter Düsseldorf, Deutschland 22.06.2013
    Peter Düsseldorf, Deutschland 22.06.2013
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    "Fabulous"

    Nach der Lektüre so mancher enttäuschender "Bestseller" (bei denen ich mich meist frage woher deren Rezensionen stammen mögen) kam ich nun in den Genuß mal wieder ein Werk vom grossen Erzähler King hören zu können.
    Spätestens nach "Der Anschlag" war mir klar das King mittlerweile eine neue Qualität des Erzählens erlangt hat. Auch in diesem Roman sucht man Horror und Fantasy vergebens. Was, wie ich finde, auch gut so ist.
    Denn King versteht es meisterhaft auch ohne Fantasy eigene Welten zu schaffen in denen uns raffiniert gezeichnete Charaktere begegnen.
    "Joyland" ist eine grossartige Metapher. Und King ist mittlerweile zum grossen Autor unserer Zeit gereift. Er erzählt uns wieder einmal von Sehnsüchten, Freuden und Grausamkeiten des Alltags. Er unterhält uns mit berührenden Szenen die nahe gehen. David Nathan zeigt hier ebenfalls wieder seine volle Klasse. Ebenso gut gelesen wie "In einer kleinen Stadt", "Der Anschlag" und "In einer kleinen Stadt" unterstreicht Nathans Lesung die Lebendigkeit der Charaktere. Grossartig!

    44 von 47 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    papercuts1 Deutschland 24.06.2013
    papercuts1 Deutschland 24.06.2013

    Ich liebe Hörbücher - auch in Englisch! So höre ich Bestseller oft schon lange, bevor es sie auf Deutsch gibt!

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    "Roman statt Horror!"

    Wer Horror-Thrill erwartet, wird von diesem Stephen King enttäuscht sein. Wer einen Roman über das Erwachsenwerden lesen will, in dem es auch um den Tod geht - ganz real, ohne viel übernatürlichen Schnickschnack -, der ist bei JOYLAND richtig. Spuk findet nur am Rande statt. Dafür gibt es eine nicht wirklich zum Rest des Buches passende Kriminalgeschichte zu lösen, die dafür in einen packenden Showdown mündet.

    Stephen King verpackt in dieses Buch nicht nur einen nostalgischen Blick nach hinten, in die 70er, sondern auch einiges an Erkenntnissen über das Leben, die Liebe und den Tod. Die wahren Gespenster in diesem Buch sind sehr real und viel mehr zu fürchten als das, was im 'Horror-Haus' umherstreift.

    Eine Coming-of-Age Geschichte, die allmählich ihre ganze Stärke entfaltet und in den Klamotten hängenbleibt.

    Auch - und vielleicht sogar besonders - für diejenigen zu empfehlen, die Stephen King sonst nie lesen. Und durch David Nathans intensive Lesung wage ich zu behaupten, dass das (ungekürzte) Hörbuch der Printversion überlegen ist!

    Zum Sprecher:

    David Nathan liest immer großartig, egal welchen Stoff, aber das gilt ganz besonders für die Stephen King-Hörbücher. Nathan kann mit seiner Stimme ebenso sanft streicheln, wie er den Worten eine scharfe Klinge verpassen kann. Die Kunst des subtilen Grauens beherrscht er wie kaum einer. Keine Ahnung, wie er das macht, aber wenn Nathan das will, kriegen King's Worte einen dünnen Überzug aus Eis, den man hören kann.

    In JOYLAND ist Nathan gewohnt konstant und muss neben dem zu Beginn noch jugendlich-schnöseligen Dev noch eine Menge andere Figuren vertonen, allesamt perfekt: raubeinige Schausteller, eine resolute Vermieterin, eine besorgte Mutter, einen kranken kleinen Jungen... Vermutlich ist es auch der perfekten Lesung Nathans zu verdanken, dass JOYLAND an einigen Stellen nicht in Kitsch ausartet, sondern stattdessen tief unter die Haut geht.

    10 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    leseratte Deutschland 21.06.2013
    leseratte Deutschland 21.06.2013
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    "sucht seinesgleichen"

    Schon durch die Vorankündigungen auf diese Geschichte war ich bereits seit Monaten gespannt wie ein Flitzebogen. Als dann klar war, dass die ungekürzte Hörbuchversion lediglich 9 Stunden 4 Minuten andauern würde, war ich zunächst enttäuscht, als ich mir doch selbst klarmachte, was mir bislang an den Roman-Erzählungen von Stephen King am meisten aufstieß: dass er doch immer wieder zu gern mal in belanglosen Details herumstochert und die Geschichte damit auf undankbare Weise zu sehr ausdehnt. Das könnte wohl hier nicht der Fall sein, dachte ich erstmal und wurde darin vollends bestätigt! Es ist eine großartig durchdachte Story, auch packend erzählt und von David Nathan einmal mehr auch stimmlich in Perfektion wiedergegeben – mehr gibt es hier nicht zu sagen, wenn man ohne Spoiler auskommen will. Das tue ich natürlich und lege stattdessen allen King/Nathan-Fans ans Herz: gönnt Euch dieses gelungene Mischwerk aus Horror (ohne übertriebene Fantasie) und Liebesdrama mit einem – vom Meister in gewohnter Manier umgesetzten – grandiosen Finale!

    20 von 22 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Amazon Customer 10.07.2013
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    "Kein Horror, aber höllisch gut erzählt!"

    Stephen King war früher mein Horrorfavorit. ES, Christine, Carrie, The Stand und wie sie alle heißen habe ich verschlungen. Mit “Der Anschlag” bin ich dann zu Stephen King und David Nathan und reinem Hörgenuß gekommen. Stephen King ist in meinen Augen in den letzten Jahren zum Höhepunkt seines Schaffens gekommen. Nicht mehr Horror, dafür aber wunderbare Charaktere in Situationen, wie sie Du und ich erleben könnten.

    “Joyland” ist natürlich mit der Stimme von David Nathan wieder hervorragend besetzt. Es ist zu hoffen, dass er alle noch ausstehenden Werke von King sprechen wird. Jedenfalls kann ich mir keinen besseren vorstellen.

    Die Geschichte um einen jungen Mann, den man beim Erwachsenwerden beobachten darf und einen Vergnügungspark, der Schauplatz eines Verbrechens war, ist so feinfühlig und flüssig erzählt, dass man das Hörbuch (sicher auch das papierne Buch) nicht mehr aus der Hand legen mag.

    Danke für dieses Hörvergnügen!

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    mcfire 21.06.2013
    mcfire 21.06.2013

    mice

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    "der schein trügt"

    joyland ist kein horror-roman. wer king'schen thrill rund um monstren sucht, ist hier falsch. der "klappentext" suggeriert ein wenig, dass der leser (hörer) hier eine gespenster-story vorfindet. tatsächlich sind mysterien zwar vorhanden, letztlich aber eher nebensache. zunächst handelt es sich bei joyland um einen romantischen, schönen roman, der (wieder einmal) das erwachsen werden thematisiert. atmosspärisch dicht und mit king's typischer art der detailierten feinzeichnung von characteren, orten und begebenheiten schildert joyland die erlebnisse des 21jährigen devin im sommer und herbst des jahres 1973. es geht um trauer, freundschaft und eine verratene erste liebe. der mord an einer jungen frau dient mehr oder weniger "nur" als roter faden, an dessem ende ein durchaus spannender showdown hängt. das eigentliche ende aber ist dann völlig anders gestrickt und hat mit horror und thrill nichts am hut. mehr möchte ich hier zum inhalt nicht verraten. jeder, der stephen king's romantisch-schöne geschichten mag, ist hier genau richtig. wer den knallharten thriller sucht, muss sich bei montanarie, mcfadyen oder grange umsehen.

    zur lesung: david nathan beweist wieder einmal, dass in sachen king ohne ihn nicht wirklich etwas geht. dem roman ansich hätte ich 4 sterne gegeben, dem hörbuch verleihe ich aber, dank der hervorragenden leseleistung von david nathan, 5 sterne.

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Bertikoks 02.07.2013
    Bertikoks 02.07.2013

    Ich bin ein Hörbuchfreak. Die Dinger scheinen für mich erfunden. Genau wie "Audible". Ich mag allerdings keine gekürzten Ausgaben.

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    "Zu kurz."

    Seit Jahren wird King vorgeworfen er schreibe zu langatmig. Zu ausschweifend. Er solle seine Geschichten stringenter vorantreiben. Nun hat er es getan und die Kritiker jubeln. Und viele Leser auch. Für einen wie mich ist das zu wenig. Ich genieße es mich in Kings Erzählkunst - und der Mann ist ein Erzähler, ein verdammt guter dazu - regelrecht hineinzulegen. Und das funktioniert diesmal nur teilweise. Schade eigentlich. Drei Sterne gibt es trotzdem.

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    P. Schild Ostschweiz 29.06.2013
    P. Schild Ostschweiz 29.06.2013

    Rochus

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    "Es muss nicht immer grosses Kino sein"

    Zugegeben: Joyland reicht an die grossen Werke von Stephen King, wie z.B. The Stand, Shining oder Der Anschlag nicht heran. Doch mit Joyland zeigt hier der Altmeister, dass man nicht immer mit der grossen Kelle anrühren muss. Etwas abwertend gesagt, ist es nur eine kleine, herzerwärmende Geschichte. Ein bisschen Krimi, ein bisschen Liebes- und ein bisschen Spuk-Geschichte. Ich möchte das Buch aber nicht abwerten, denn das wäre so ungerecht. Mit Joyland bringt uns King wirklich eine kleine, herzerwärmende Geschichte der etwas ruhigeren Art, die es verdient, gelesen und vorallem vom grossartigen David Nathan vorgelesen zu bekommen. Und mit Doctor Sleep steht ja der nächste grosse Bestseller vom King of Horror bereits in den Startlöchern...

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Sunsy Deutschland 26.06.2013
    Sunsy Deutschland 26.06.2013 Bei Audible seit 2007

    Ich höre querbeet (fast) alle Genre und schreibe kurze Rezensionen darüber, ohne (hoffentlich) zu viel zu verraten.

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    "King und Nathan - perfekt"

    Stephen King hat nicht nur Horrorbücher wie den “… Friedhof der Kuscheltiere” geschrieben. Aus seiner Feder stammt auch “The Green Mile” und “Der Anschlag”. So kann man eigentlich nicht behaupten, dies wäre kein “typischer King”. Für mich ist ein “typischer King” ein Roman, der eine lange Einleitung hat, die Spannung allmählich aufgebaut wird, und irgendein mystisches Element enthalten ist. Außerdem mag ich seinen Schreibstil, ich fühle mich immer direkt angesprochen, wenn er erklärende Episoden aus der Vergangenheit seiner Protagonisten in den Erzählfluss einstreut und finde immer eine Figur, mit der ich mich identifizieren kann.

    Devon ist ein sympathischer junger Mann, welcher mit gerade 21 Jahren im Jahre 1973 auf der Schwelle zum Erwachsensein steht. Und wie er aus der Ich-Perspektive erzählt, war dies sein schönstes, aber auch sein schrecklichstes Jahr. Und so erzählt er uns von der Zeit in Joyland, wo er sich das Geld für sein Studium erarbeitet, den Verlust seiner ersten großen Liebe verkraften muss, zeitweise Selbstmordgedanken hat (aber diese natürlich nie ernsthaft in Erwägung zieht und mich damit an meine eigene Pubertät erinnert, als die Leidenschaft noch alles war und ich entweder totunglücklich war oder Alles himmelhochjauchzend wunderbar fand), ein Held sein kann und den allerersten Sex erlebt. Auch gefährlich wird es für ihn.

    Am Ende habe ich weinen müssen, so ergriffen war ich.

    David Nathan ist auch hier wieder die absolut beste Sprecherwahl. Es ist einfach wunderbar, wie er sich in jede Figur, jede Situation scheinbar spielend hinein findet, mit seiner Stimmenvielfalt sogar Charakterzüge “malt”. Es ist unglaublich! Und wäre nicht diese eine Sache gewesen, über die ich gestolpert bin (gespoilert wird nicht), und die ich auch mit dürftiger, nachgefolgter Erklärung nicht ganz nachvollziehen kann – es wären 10/10 Punkte geworden.

    So gebe ich 09/10 Punkte und mag als King-Fan diesen neuesten Roman aus seiner Feder

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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