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Der Augentäuscher Hörbuch

Der Augentäuscher

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Inhaltsangabe

Eine dunkel angelaufene Metallplatte, in die die Zahl 1673 geritzt ist - die Reste eines Fotos aus dem 17. Jahrhundert? Niemand glaubt dem Wissenschaftler bis er im Jahr 2002 am Elbufer einen Druckbogen findet. Er dokumentiert die Geschichte über Silvius Schwarz, begabter Maler und zugleich Libertin und Atheist, der aus einer Camera Obscura ein künstliches Auge gebaut hat. Seine Geliebte Sophie von Schlosser war ebenso Anlass für Neid und Missgunst wie seine Erfindung: die Eins-zu-Eins Wiedergabe der Natur. Bald als Magier und Blasphemiker gejagt, wird Silvius auch der Ritualmorde verdächtigt, die die höfische Welt erschüttern...

©2012 Ullstein Buchverlage GmbH (P)2012 Hörbuch Hamburg HHV GmbH

Kritikerstimmen

Gatza reist in eine ferne Epoche - und findet dort nichts als Gegenwart. Der Augentäuscher ist vieles in einem: Briefroman, Thriller und Wissenschaftsfarce. Und ein großer Spaß.
-- Frankfurter Allgemeine Zeitung

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    Christian Landshut, Deutschland 07.04.2012
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    "Augentäuscher als Ohrenschmaus"

    Durchaus eine verlockende Mischung, die Mathias Gatza (nach seinem sehr rätselhaften Debüt "Der Schatten der Tiere") in seinem zweiten Roman angerührt hat. Die historischen Teile spielen im 17. Jahrhundert und erinnern sowohl an "Der Name der Rose" (mysteriöse Mordserie) als auch an "Das Parfüm" (ein genialer Künstler, der seiner Leidenschaft zum Opfer fällt). Auch wenn er die Qualität dieser Vorbilder nicht erreicht, ist "Der Augentäuscher" durchaus empfehlenswert.
    Man folgt vergnügt einem erfolglosen Kunsthistoriker als Ich-Erzähler auf seiner Jagd nach Hinweisen auf den mysteriösen Stillebenmaler Silvius Schwarz, der sich anschickt die Fotografie zu erfinden.
    Sehr gelungen sind auch die eingestreuten Liebesbriefe zwischen dem Maler und seiner jungen Cousine Sophie (erinnern an den Briefroman "Gefährliche Liebschaften"), wobei Maja Schöne als beste der vier Sprecher brilliert. Man könnte Gatza hier höchstens vorhalten, dass seine Sprache bei diesen Briefen zu sehr zwischen historischem und modernem Stil oszilliert.
    Am problematischsten ist vielleicht die dritte Erzählebene, die Texte des stummen Setzers Leopold, der vom Schicksal des Malers Schwarz und der Mordserie berichtet. Hier kämpft der Autor mit der Erzählperspektive, weil der Setzer andauernd Gespräche belauschen muss, um die Handlung schildern zu können. Und die Krimihandlung an sich ist schon etwas an den Haaren herbeigezogen.

    Was einen auch bei diesem Hörbuch verstimmt, ist die Tatsache, dass man keine ungekürzte Fassung zu hören bekommt. Gerade bei einem Roman wie diesem, der wie ein literarisches Puzzle funktioniert, ist dies leider unverzeihlich.

    3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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