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Das Kind, das tötet Hörbuch

Das Kind, das tötet

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Inhaltsangabe

Leo Curtice scheint das große Los gezogen zu haben. Der bisher wenig erfolgreiche Anwalt wird Pflichtverteidiger in einem spektakulären Fall: Ein erst zwölfjähriger Junge hat auf brutale Weise eine Elfjährige ermordet. Wider Erwarten packt Leo der Ehrgeiz, dem Jungen wirklich helfen zu wollen. Doch er rechnet nicht mit der Hexenjagd, die nun beginnt. Und dann kommt es zur Katastrophe, die sein Leben auf immer verändern wird.

Simon Lelics aufwühlendes Meisterstück über Schuld und Vergebung, Liebe und Pflicht.

©2013 Audible GmbH (P)2013 Droemer

Hörerrezensionen

Bewertung

3.7 (90 )
5 Sterne
 (23)
4 Sterne
 (36)
3 Sterne
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Gesamt
3.6 (65 )
5 Sterne
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4 Sterne
 (28)
3 Sterne
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2 Sterne
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1 Stern
 (4)
Geschichte
3.8 (65 )
5 Sterne
 (19)
4 Sterne
 (26)
3 Sterne
 (12)
2 Sterne
 (5)
1 Stern
 (3)
Sprecher
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    Büchermonster bloggt über (Hör-)Bücher aus den Genres Thriller, Mystery & Horror 11.08.2013
    Büchermonster bloggt über (Hör-)Bücher aus den Genres Thriller, Mystery & Horror 11.08.2013
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    "Unangenehmes Kriminaldrama"

    Der Titel von Simon Lelics neuem Roman lässt einen rasanten und deftigen Thriller vermuten, doch bei genauerem Hinhören verbirgt sich hinter Lelics zweitem Werk ein vielschichtiges Kriminaldrama, das deutlich mehr zu bieten hat als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

    Überraschenderweise spielt die eigentliche Tat des kindlichen Mörders in der Handlung nämlich eine eher untergeordnete Rolle. Dadurch, dass dessen Täterschaft von Anfang an unstrittig ist, geht es in “Das Kind, das tötet” vielmehr um die Frage, inwieweit ein Kind schon Verantwortung für sein Handeln übernehmen kann. Ist der 12-Jährige wirklich ein brutales Monster und das personifizierte Böse, oder ist er vielleicht selbst ein Opfer, das durch seine schwierigen Lebensumstände nie eine faire Chance hatte? Steht ihm überhaupt eine gewissenhafte Verteidigung zu oder hat er das Recht darauf durch seine grausame Tat verwirkt? Und wer trägt wirklich die Schuld für den tragischen Tod des Mädchens?

    Simon Lelic wirft hier viele interessante Fragen auf und geht mit seiner Geschichte auch dahin, wo es wehtut. Sein Roman ist ein unangenehmes Buch und beschäftigt sich mit brisanten und stellenweise auch schwer verdaulichen Themen, ohne dabei jedoch klar Partei für eine der dargestellten Seiten zu ergreifen. Der Autor überlässt es stattdessen in weiten Teilen seinen Lesern, Antworten auf die Fragen nach Schuld, Verantwortung und Moral zu finden – was keinesfalls immer leicht ist.

    So faszinierend diese Auseinandersetzung auch ist, so ist Lelics “Das Kind, das tötet” leider aber auch nicht ohne Schwächen. Gerade in der zweiten Hälfte werden einige Entwicklungen viel zu sprunghaft geschildert und Lelic läuft in diesen Momenten immer wieder Gefahr, den roten Faden zu verlieren. Hier wirkt die Story zum Teil nicht ganz ausgereift, was vor allem für das doch ein wenig unbefriedigende Ende gilt.

    Eine uneingeschränkt positive Überraschung ist aber Sprecher Jan Uplegger, der nicht nur sehr nuanciert liest und genau den richtigen Ton trifft, sondern auch über eine sehr vielfältige Stimme verfügt, die stellenweise sogar ein wenig an Stefan Kaminski erinnert.

    9 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Bubba 10.08.2013
    Bubba 10.08.2013
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    "Überraschend, erfrischend, spannend"

    Ein toller Roman aus einem angenehm anders gestricketer Blickwinkel. Zwischen all den blutrünstigen Monstern, deren Schöpfern nichts Besseres einfällt als bei der Schilderung perfider Gewalttaten noch eine Schippe draufzulegen oder den mehr oder weniger lustigen Komissaren, die in Ihren Ermittlungen von Höckschen übers Stöckschen zur ach so überraschenden Lösung stolpern, überrascht dieser Roman mit einem spannenden Blickwinkel.

    Die Tat ist getan, der Täter scheint festzustehen und alles dreht sich um die Frage von Schuld und den Rechten von Opfern und Tätern. Geschildert aus der sehr persönlichen Perspektive des Anwalts zwingt Lelic den Leser auf psychologisch sehr geschickte Art und Weise über desen eignes Maß an Gerechtigkeit, Rache und angemessener Behandlung eines Täters nachzudenken.

    Aber nicht nur im Inhalt, sondern auch in der Erzählweise gelingt es Lelic den Leser im positivsten Sinne aus dem gewonnten Trott zu werfen. Irritierend kann manchmal sein, dass Lelic nicht "zwischen den Zeilen" sondern sozusagen vielmehr oft zwischen den Kapiteln kommuniziert. Der Roman läßt immer wieder Leerstellen, die der Leser durch Rückschlüsse des Folgenden oder durch seine eigene Vorstellung füllen muss. In Zeiten, in denen man als Leser oft wie ein Kleinkind alles zig Mal ermüdend erklärt bekommt, ist auch das eine erfrischend anderer Ansatz. Gerade das Nicht-Erzählen einiger Dinge und die Sprünge nutzt Lelic sehr geschickt, um den Leser selbst auf die Suche gehen zu lassen. Nicht zuletzt dadurch gelingt es ihm permanent Spannung aufzubauen und den Leser immer tiefer in seine Geschichte hineinzuziehen.

    Mit Jan Uplegger wieder eine neu, frische Stimme, die Spaß macht und vor allem der Hauptfigur einen großartigen Ausdruck verleiht und von der wir hoffentlich noch viel zu hören bekommen werden.

    13 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    klickerklacker Hamburg, Deutschland 10.08.2013
    klickerklacker Hamburg, Deutschland 10.08.2013
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    "Überhaupt nicht spannend!"

    Leider kann ich mich meinem Vorredner nicht anschliessen. Ich fand's einfach nur langatmig, langweilig und absehbar.

    Fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich auf eine spannende Story eigestellt war. Das Buch ist vielleicht nicht einmal schlecht, möglicherweise hatte ich nur die falschen Erwartungen.
    Aber hier: keine Spannung, keine Überraschungen, kein fesselnder Krimi... Konstruierte Charaktere, die sich absurd verhalten... nicht nachvollziehbar und für mich schlicht unrealistisch.

    Monoton vorgetragen - ein anderer Sprecher hätte der Geschichte vielleicht etwas Leben einhauchen können, aber Herr Uplegger liest genauso träge wie die gesamte Handlung sich dahinwälzt...

    Ich bin froh, dass es vorbei ist.

    12 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Antje 27.08.2013
    Antje 27.08.2013
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    "Keine Handlung, dafür Langeweile"

    Das Thema ist eigentlich interessant - wird aber leider in den ersten 2h überhaupt nicht behandelt. Dann hatte ich keine Lust mehr zu hören was der Anwalt so alles denkt, was seine Kollegen denken, welche Probleme er mit seiner Frau hat, was sein Chef zu sagen hat ...
    Es geht in diesem Hörbuch nicht, wie man eigentlich annehmen sollte, um das Kind, sondern um den Anwalt. Das sollte man wissen, bevor man sich das Buch herunter lädt.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    columba05 Berlin 11.08.2013
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    "Ganz anders als erwartet"

    Auf der Suche nach neuen Thrillern und Krimis bin ich auf "Das Kind das Tötet" gestoßen. Verschiedene Zeitebenen, Erzählperspektiven und überraschende Wendungen machen das Buch zu einem Thriller (obwohl das nicht unbedingt die richtige Genrebezeichnung ist), der herausragt aus der großen Reihe der Spannungsliteratur. Und dem Sprecher würde ich einen sechsten Stern geben, wenn das denn möglich wäre. Einer der besten, den ich bei Audible bisher gehört habe.

    5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Frank/Hammann/Schuster Deutschland 16.09.2013
    Frank/Hammann/Schuster Deutschland 16.09.2013
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    Sprecher
    Geschichte
    "Keine Spannung, keine Höhepunkte"

    Titel und Kurzbeschreibung halten nicht, was sie versprechen. Story ohne Höhepunkte und Spannung. Zeitsprünge oft unnötig und Geschichte wirkt dadurch zusammenhanglos.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Ute Heppenheim, Deutschland 23.03.2014
    Ute Heppenheim, Deutschland 23.03.2014

    Ein Leben ohne Hörbücher ist möglich, aber sinnlos.

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    Sprecher
    Geschichte
    "Unbequem aber absolut empfehlenswert"

    Wenn man gerne “bequeme” Literatur hört, die genau und klar einzustufen ist, dann sollte man von Simon Lelic tunlichst die Finger. Denn seine Bücher sind alles andere bequem. Nachdem ich zunächst “Ein toter Lehrer” von Lelic gehört hatte und ich dieses sehr unbequem aber verdammt gut fand, wurde ich neugierig auf weitere Bücher von Simon Lelic.

    In “Das Kind, das tötet” geht es um einen Anwalt, den der Ehrgeiz packt, einen eigentlich aussichtslosen Fall doch noch zu gewinnen. Doch nicht unbedingt um des Ruhmes willen, sondern um dem Kind, das getötet hat – und das steht von Anfang an außer Frage – bestmöglich zu helfen.

    Wieder macht Lelic keine Statements, was denn moralisch richtig oder falsch ist. Wieder überlässt er die Denkarbeit dem Leser/Hörer. Er wirft viele Fragen auf, die der Leser/Hörer dann selbst mit sich ausmachen muss, wie er denn selbst zu der Fragestellung steht. Das ist natürlich nicht leicht, es nagt an einem, am eigenen Gewissen und gerade das macht das Besondere aus. Denn man bekommt nichts auf dem Silbertablett präsentiert. Man muss es sich schon selbst mühsam erarbeiten. Toll. Eine mir wirklich willkommene Abwechslung zu all den anderen Thrillern, die hauptsächlich durch Spannung, Action, vielen Grausamkeiten und Zufällen bei der Ermittlungsarbeit brillieren oder zumindest unterhalten. Bei Simon Lelic muss man selbst mitarbeiten.

    Das Ende hat mich nicht ganz überzeugt zurückgelassen, da hätte man etwas mehr herausholen können. Deshalb und auch weil es mich im Großen und Ganzen nicht ganz so begeistert hat, wie “Ein toter Lehrer” gibt es für dieses Hörbuch nicht die ganze Punktzahl – ein Pingu-Punkt muss ich abziehen. Aber da bleiben immer noch sehr gute 4 Pingu-Punkte für die Story übrig. Und Simon Lelic zählt für mich zu einem der Ausnahmeschriftsteller, bei dem ich schon gebannt auf sein nächstes Buch warte.

    Jan Uplegger fand ich auch bei dieser Geschichte wieder äußerst überzeugend und genial. Er passt sehr gut zu Lelics Schreibstil.

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  •  
    ladycatherine Deutschland 01.09.2013
    ladycatherine Deutschland 01.09.2013
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    "Ein Buch das unter die Haut geht"

    Ich habe das Buch das erste Viertel gehört und es mir dann zum lesen gekauft.
    Das war die bessere Entscheidung.
    Den Sprecher fand ich persönlich absolut schlecht.
    Das Buch hingegen ist ausgezeichnet
    Es geht dermaßen unter die Haut und zerrt an den Nerven bis man glaubt es nicht länger etragen zu können. Man möchte es angewiedert weglegen und kommt doch nicht davon los.
    Keine leichte Kost,aber absolut empfehlenswert.
    Wenn auch nicht mit dem Sprecher.
    Aber das ist nur meine Meinung.
    Mein Rat: selber lesen .

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