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Blutige Fehde (Gerry Fegan 2) Hörbuch

Blutige Fehde (Gerry Fegan 2)

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Inhaltsangabe

Ein Killer, der sich selbst "der Nomade" nennt, streift durch die Straßen von Belfast. Alte Rechnungen sind zu begleichen, die Bull O'Kane, gewissermaßen der Pate der Stadt, ausgestellt hat. Die alten Konflikte zwischen Loyalisten, Republikanern und der Polizei drohen wieder auszubrechen. Mitten hinein in diese explosive Lage gerät der Police Inspector Jack Lennon, als er herausfindet, dass seine ehemalige Frau Marie und seine Tochter Ellen genau in der Schusslinie stehen. Sie sind der Köder, um den IRA-Killer Gerry Fegan, der in New York untergetaucht ist, wieder nach Belfast zu locken. Als Jack von Gerrys Rückkehr erfährt, beschließt er, alles zu tun, um seine Tochter zu retten.

Nach dem preisgekrönten Thriller "Die Schatten von Belfast" - nun der zweite Roman über Gerry Fegan und seinen Kampf um Gerechtigkeit. Authentisch - rasant - atemberaubend. Der neue Neville...

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2012 Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin. Deutsche Übersetzung von Armin Gontermann (P)2013 Audible GmbH

Kritikerstimmen

[...] packendes Drama um Verrat und Freundschaft, Vertrauen und Verlust.
-- NDR 1 Niedersachsen

Wie Neville die Nachwehen der blutigen Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten schildert, wirkt über alle Maßen glaubhaft.
-- Buchjournal

Hörerrezensionen

Bewertung

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Sprecher
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    Flyboy01 Hannover 08.01.2014
    Flyboy01 Hannover 08.01.2014
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    "Schwarzer Abgrund"

    Es ging Ihnen nicht um "die Sache" – sondern darum, "sich die Kohle in die Taschen zu stopfen". So lässt Stuart Neville einen seiner Protagonisten dieses Romans über den Nordirland-Konflikt und seine führenden Köpfe urteilen. Offiziell ist der Bürgerkrieg beendet doch hinter den Kulissen geht der gnadenlose Kampf weiter. Dabei ist es völlig egal, auf welcher Seite jemand steht. In dieser Welt gibt es keine Ehre, kein Vertrauen, keine Aufrichtigkeit und keine Loyalität mehr. Jeder verrät jeden, wenn die Kasse stimmt oder das eigene Leben damit gerettet werden kann.

    Im vorangegangenen Fegan-Roman "Die Schatten von Belfast" hatte Ex-Killer Gerry Fegan mit einem der brutalsten Gangster abrechnet: Bull O'Kane. Der überlebte mit schwersten Verletzungen und will Fegan jetzt tot sehen. Dafür heuert er den "Nomaden" an, einen Killer, der kein Problem damit hat, auch Kinder umzubringen. Zum Beispiel Ellen, die kleine Tochter des Polizei-Inspektors Jack Lennon. Gerry Fegan schwor, sie und ihre Mutter Marie zu beschützen. Lennon wiederum hatte Marie noch vor der Geburt sitzen gelassen und möchte nun "das einzig Gute", was er je auf dieser Welt hervorgebracht hatte, vor Unheil bewahren um seine Schuld zu tilgen. Ein gnadenloser Wettlauf mit dem Tod beginnt für alle vier.

    Neville erzählt mit schonungsloser Härte. Keine gnädigen Unschärfen oder Konzessionen an das Feingefühl der Leser/Zuhörer. Auch Frauen, Kranke, Jugendliche, Unschuldige – in den allermeisten Romanen dieses Genres tabu – werden wegen Lappalien erschossen, erstochen, erschlagen, weil sie O'Kane und seinem Mordwerkzeug, dem Nomaden, im Weg stehen. Es gibt – mit Ausnahme von Ellen – in dieser Geschichte keine Guten. Nur Böse und noch bösere. Der Inspektor lässt sich von einem Gangster mit Sex bestechen, Fegan hat 12 Morde auf dem Gewissen. Der Nomade, ein Ex-Soldat, ist ein Mensch völlig ohne Gewissen und Skrupel, O'Kane ein Monster.

    Neville verzichtet nahezu gänzlich auf Schock-Effekte durch besonders blutige Schilderungen. Vielmehr erzählt er seine Geschichte nüchtern, rückt immer wieder Einblicke ihn das Seelenleben der Hauptpersonen ein. Es gelingt ihm, eine bedrückende, ja beängstigende Stimmung zu schaffen, denn eines wird schnell klar: Happy Ends gibt es nicht, der Leser/Zuhörer muss jederzeit mit dem Schlimmsten rechnen.

    Helmut Krauss liest, wie auch schon bei den "Schatten von Belfast", ohne jede Inszenierung. Selbst ein Satz wie "um Himmelswillen, erschießen sie mich nicht!" klingt bei Ihm wie "bitte reichen Sie mir mal die Butter". Ob diese Lakonie gewollt ist? Schwer zu sagen. Jedenfalls trägt dieser außergewöhnliche Erzähl-Stil viel zur ganz besonderen Atmosphäre der Fegan-Hörbücher bei.

    Nevilles Botschaft: Das Leben in Belfast ist für seine Figuren ein schwarzer Abgrund, aus dem es kein Entkommen gibt. Jeder trampelt auf dem anderen herum, um doch noch das Licht zu erreichen. Doch stattdessen sinken alle dabei nur hoch tiefer.


    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Dr.Göbel Porschitz Triesc Partnerschaft 28.01.2014
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    Geschichte
    "gute Geschichte, fürchterlicher Vorleser"

    Vorab gesagt, ich schreibe diese Rezension um künftige Hörer vor einem Fehlkauf zu bewahren. Ich kaufte das Buch, weil die Beschreibung sich interessant anhörte,
    Irland, IRA usw. da hat man ja schon so einiges gutes gehört oder gelesen.
    Die Geschichte selbst ist auch ok. Gehört aber sicher nicht zur Spitze.
    Sie leidet etwas unter einer Namensflut, welche sich beim Hörbuch niemand merken kann.
    Hinzutritt, dass der Erzähler eine echte Zumutung ist. Ich habe schon eine Menge Hörbücher konsumiert, dieses hier ist vom Vorleser her das Schlechteste überhaupt. Finger weg !
    Den Stern für den Vorleser mußte ich vergeben, weil sonst die Rezension nicht möglich ist.

    0 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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