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Neuromancer Hörbuch

Neuromancer

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Inhaltsangabe

Was wäre, wenn es hinter dem Computerbildschirm eine riesige Welt gäbe? Eine Welt, die man per Gehirnimplantat betreten und erforschen kann. Und eine Welt, in der man sterben kann...

"Neuromancer" ist der erste Teil von William Gibsons gleichnamiger Romantrilogie, mit der er nicht nur den Begriff "Cyberspace", sondern auch unsere Vorstellung vom World Wide Web prägte, das wir heute so selbstverständlich nutzen. Ein epochales Werk, das zu den großen Klassikern der modernen Literatur zählt.

©1984 / 2014 William Gibson / Wilhelm Heyne Verlag (P)2016 Random House Audio

Hörerrezensionen

Bewertung

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    Marc-André 22.06.2016
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    "Obligatorisch für Science-Fiction-Fans"

    Ein absoluter Klassiker der Science-Fiction und die Geburt des Cyberpunk. Gibsons sprachliche Bilder erinnern an die Poeten der 60er. Gut und spannend gelesen, ohne den Text durch zu viel Interpretation zu verfälschen. Meine Empfehlung!

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Darkjoy2k2 26.06.2016
    Darkjoy2k2 26.06.2016
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    "endlich..."

    Nach der Hörspiel-Kurzfassung gibt es nun endlich das ganze Buch als Hörbuch! darf man auch noch auf den Rest der Trilogie hoffen? (biochips und monalisa-overdrive)

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Viktor Frankfurt am Main, Deutschland 21.06.2016
    Viktor Frankfurt am Main, Deutschland 21.06.2016 Bei Audible seit 2013

    Mit meinen REZENSIONEN und INFORMATIONEN versuche ich dazu beizutragen, dass die RICHTIGEN Leute die RICHTIGEN Hörbücher für sich finden.

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    "Endlich weitere SF-Klassiker! Meisterwerk 2A"

    Die besten SF-Romane aller Zeiten kenne ich aus der Heyne-Reihe "Meisterwerke der Science Fiction", die ich schon öfter erwähnt hab, und ich freu mich immer riesig, wenn mal eines als Hörbuch raus kommt. Dies hier ist der erste Roman der "Neuromancer-Trilogie", die den zweiten Band der Reihe bildet.

    Dies hier ist ein völlig in sich abgeschlossener Roman, mit dessen letztem Satz Gibson eigentlich eine Fortsetzung extra ausschließen wollte. Er schrieb dann aber doch zwei weitere Romane um den heimlichen Hauptdarsteller, eine Künstliche Intelligenz, die wachsen will. Sorry, wenn manche das als Spoiler ansehen, aber man sollte doch das zentrale Thema eines Romans kennen. Die Erzählfigur (Persona) allerdings, aus deren Perspektive die gesamte Handlung geschildert wird, Case, kommt in den anderen Bänden nicht mehr vor, im zweiten sogar komplett anderes Personal, beide Handlungen werden dann im letzten Band verknüpft.
    Teile der Handlung werden allerdings auch aus Molly's Perspektive geschildert, wenn Case über "Simstim" ihre Wahrnehmungen teilt.
    Eine der Anfangs-Schwierigkeiten des Romans stellt der verwendete Slang dar, von dem ich einiges erklären will. So bezeichnet man die Romane im Englischen auch als "Sprawl"-Trilogie, ein häufig vorkommender Begriff, der "sich ausbreiten" bedeutet (klingt nach einer Mischung aus spread und crawl) und eine gigantische Arkologie (zusammenhängender, von der Umwelt getrennter Gebäudekomplex, Kofferwort aus Architektur und Ökologie) an der US-Ostküste bezeichnet, die aber selber in diesem Band keine große Rolle spielt.

    Es geht also um eine KI, die mehrere ziemlich kaputte/kriminelle Typen dazu rekrutiert, ihr dabei zu helfen, über sich hinauszuwachsen, obwohl dies verboten ist, es existiert sogar eine eigenständige internationale Organisation, die Turing-Polizei, die Verstöße dagegen verhindern soll.
    Der Roman ist in vier Abschnitte (und einen Schluss) unterteilt:
    - In Chiba, Japan: Case, ehemaliger Hacker (Cowboy, Jockey), der seine Auftraggeber zu beschummeln versucht hatte und von ihnen dafür chemisch teil-lobotomiert wurde, wodurch er nicht mehr in den Cyberspace einloggen (einstecken) kann, wird rekrutiert durch einen aalglatten Typen namens Armitage und Molly, eine Kämpferin mit implantierten Krallen und Spiegeln vor den Augen.
    - Überwiegend in Istanbul: Ein "Run" (kombinierter physisch-elektronischer Einbruch) mit Unterstützung einer anarchistischen Gruppierung namens Panther Moderns auf die Firma Sense/Net zum Diebstahl der "Flatline-Konstruktion", dem gespeicherten Charakter eines legendären verstorbenen Hackers, sowie die Rekrutierung von Peter Riviera, der irgendwie aus dem atomisierten Bonn stammt, einem Playboy mit dem Charakter einer Schwarzen Witwe, der holografische Illusionen zu erzeugen vermag, ich hab nicht ganz gecheckt, ob er das mithilfe irgendwelcher Implantate tut oder eine Art Mutant ist.
    - In der "Spindel" Freeside im Erdorbit, einer großen Raumstation mit Rotationsschwerkraft (wie die "Habitate" bei Hamilton oder das Alien-Raumschiff in "Rendezvous with Rama") erhält man unter anderem Unterstützung von "Zioniten", die an eine Hippie-Sekte erinnern
    - Der brutale "Run" in die Villa Straylight, Sitz des Firmen-Imperiums, dem die KI Wintermute - in der Übersetzung manchmal auch "der Stumme" genannt - gehört, und in der viele Mitglieder der Eigentümerfamilie eingefroren sind, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.
    Zwischendurch spionieren Case und Molly fleißig hinter ihren Auftraggebern her: wer ihr Chef Armitage eigentlich ist und wer hinter allem steckt. Weitere Personen sind "der Finne", dessen Persönlichkeit Wintermute gerne auch zur Kommunikation verwendet, Linda Lee, Ex-Freundin von Case, Ratz, Betreiber einer Bar in Chiba. Laut Wikipedia stammen Molly (Millions) und ihr Ex-Partner Johnny (Mnemonic) aus einer früheren Erzählung Gibsons.

    Den Vorleser, obwohl ein recht etablierter, finde ich ziemlich schwach, er macht einem das Verständnis des Romans recht schwierig, ich hab lange überlegt, ob ich ihm zwei oder drei Sterne geben soll. Ist er besser als der Vorleser der Fantasy-Saga "Rad der Zeit", dem ich nur zwei Sterne gab? Nein. Seine lethargische Vortragsweise passt zwar zur Grundstimmung des Romans, doch indem er jede Person im fast identischen Tonfall und ohne verstellte Stimme liest, macht er es dem Hörer ungemein schwer, Erzähltext von Wörtlicher Rede zu unterscheiden und in Unterhaltungen die Sprecherwechsel zu erkennen. Hinzu kommen häufig semantisch falsche Betonung, unnötig englische (da der Roman internationalen Charakter hat) Aussprache von Abkürzungen und nichtenglischen Namen wie SAS, JAL, THY, Zion, Riviera, Tessier (Namensteil einer französischen Firma, später dasselbe mit Dornier), Desiderata, die denglische Aussprache eines gewissen Terzibashjian, die ungünstige Betonung von "Sararimann" (japanglisch salary man, Schlipsträger oder so), und überhaupt hat er Schwierigkeiten mit dem Französischen, das doch öfter vorkommt.

    Ich finde es schade, dass ich für fast dasselbe, was mein Buch gekostet hat (und was auch die neue Ausgabe kostet), beim Hörbuch nur ein Drittel des Inhalts bekomme, aber es ist eben ein Klassiker und ein in sich abgeschlossenes Werk, da kann man nicht erwarten, drei Romane für ein Guthaben zu bekommen. Vielleicht einen für ein halbes, bitte? Dafür und für den schwachen Vorleser ein Stern Abzug.
    Es ist kein Zufall, dass das Cover dem von "Der ewige Krieg" von Joe Haldeman ähnelt, wie dieser gehört "Die Neuromancer-Trilogie" zur Heyne Jubiläumsausgabe "Bücher, die Zukunft machen", die nur 5 Roman-Bände umfasst, außer ihnen "Die linke Hand der Dunkelheit" von Ursula K. LeGuin, "Bedenke Phlebas" von Iain Banks und "Metro 2033 / Metro 2034" von Dmitry Glukhovsky. Alle außer dem letzteren gehörten auch zur Meisterwerke-Reihe, so wie "Replay - Das zweite Spiel" von Ken Grimwood - zu dem ich meine erste "Rezension" geschrieben und den ich inzwischen auch angehört habe ;-)
    Das Hörbuch hat 105 Kapitel (104 echte, durchschnittlich 5,5 Minuten), die Teile des Buches werden angesagt, nicht aber die originalen Buchapitel, die tendenziell kürzer werden, sie beginnen bei den Hörbuchkapiteln (Semikolon trennt Teile): 2, 12; 18, 23, 30, 33, 35; 41, 45, 49, 55, 60; 63, 65, 69, 74, 79, 84, 89, 92, 96, 98, 101; 104.

    HÖRBUCH-TIPS:
    In früheren Rezensionen hab ich unter anderem die übrigen Romane der Meisterwerke-Reihe aufgelistet, und gekennzeichnet,welche davon auf Englisch bei Audible erhältlich sind, auf Deutsch sind dies außer obigen "Fahrenheit 451", "A Clockwork Orange", "Der Wüstenplanet", "1984", Hyperion und Endymion (1-4), "Solaris", sowie die Hörspiel-Fassung von "Ender's Game".

    5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Maximilian Glugla 29.11.2016
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    Geschichte
    "Ein absoluter klassiker."
    Würden Sie Neuromancer noch mal anhören? Warum?

    Kann es kaum erwarten, dass die anderen beiden Teile vertont werden.
    Gibson zeichnet eine atemberaubend düstere Version der Zukunft. Dabei hat er viele Ideen, die ich so in anderen SciFi Geschichten noch nicht gehört habe.


    Welche Figur hat Ihnen am besten gefallen? Warum?

    Molly, Linsen!


    Hat Ihnen Michael Hansonis an der Geschichte etwas vermittelt, was Sie vielleicht beim Selberlesen gar nicht bemerkt hätten?

    -


    Hat dieses Hörbuch Sie emotional stark bewegt? Mussten Sie laut z.B. lachen, weinen, zweifeln, etc.?

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    0 von 0 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Karsten Berlin, Deutschland 12.07.2016
    Karsten Berlin, Deutschland 12.07.2016
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    "Story gut, leider sehr schlecht gelesen"

    Die Geschichte ist super, hard-boiled Krimi auf Science Fiction!
    Nur leider ist Hansolis echt schwer zu ertragen. Der S-Fehler nervt einfach, sorry. Und die Interpretation ist so gelangweilt und langweilig und einfach vorgelesen dass es einfach mühsam und anstrengend ist. Leider verschenkt.

    1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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