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Die Unsterblichen Hörbuch

Die Unsterblichen

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Inhaltsangabe

2019: Mit einer einfachen Spritze kann der Alterungsprozess gestoppt werden. Immer mehr Menschen lassen sich impfen - und ahnen nicht, welche erschreckenden Folgen dies haben wird. 2029: Die Gesellschaft, wie wir sie kennen, löst sich auf. 2039: Der globale Alptraum hat begonnen...

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2013 Droemersche Verlagsanstalt (P)2013 Audible GmbH

Kritikerstimmen

Erschreckend realistisch!
-- The New York Press

Hörerrezensionen

Bewertung

3.7 (364 )
5 Sterne
 (90)
4 Sterne
 (137)
3 Sterne
 (86)
2 Sterne
 (34)
1 Stern
 (17)
Gesamt
3.8 (261 )
5 Sterne
 (84)
4 Sterne
 (79)
3 Sterne
 (58)
2 Sterne
 (29)
1 Stern
 (11)
Geschichte
4.1 (261 )
5 Sterne
 (90)
4 Sterne
 (116)
3 Sterne
 (43)
2 Sterne
 (7)
1 Stern
 (5)
Sprecher
Sortiert nach:
  •  
    Bernd 22.07.2013
    Bernd 22.07.2013

    SiFi, Technik und Verschwörung, auch "das Besondere". All-Zeit Tops: Herr der Ringe, Assimov & Co.

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    "Anregung zum selber Denken"

    Das Buch:
    Durch Zufall findet ein Wissenschaftler das "Heilmittel" gegen ... das Altern. Er - und nicht nur er - bezahlt einen hohen Preis dafür, wie wir im Laufe der Tagebucheinträge eines Anwalts - ein sehr akribischer Tagebuchschreiber - lernen werden. Der Titel führt hier etwas in die Irre, denn die "Deaktivierten" (das für die Alterung zuständige Gen wird deaktiviert) sind keineswegs unsterblich, sie altern nur einfach nicht mehr. Drew Magary nimmt diese Idee zum Anlass, die Abgründe der menschlichen Persönlichkeit vorzuführen und - läßt nur wenig Gutes an uns.

    Die Methode ist schon ein wenig bekannt aus World-War Z - aneinandergereihte Episoden bringen die Geschichte voran und überbrücken gekonnt auch lange Zeiträume. Eine sehr gute und innovative Methode um ansonsten eventuell langatmige Zwischenkapitel zu umgehen. Magary schafft es dennoch eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen die spannend und interessant ist.

    Die Sicht des Autors ist ... eher negativ ... kann man sagen. Er lässt wirklich nicht viel Gutes an der Idee, aber er bleibt in seiner Sicht konsequent und logisch ... und man muss die Sicht ja nicht teilen.

    Der Sprecher:
    Detlef Bierstedt ließt die Geschichte ... tja ... na ja - er hält sich raus, läßt seine Emotionen in der Schublade und nimmt die Rolle eines Berichterstatters ein. Das hat eine gewisse Logik, denn das ganze Buch ist ja eine Art Berichterstattung, aber ich nehme ihm nicht ab, dass der Autor des Tagebuchs derart emotionslos beim schreiben war. Ein bisschen mehr Auf und Ab wäre dem Buch wohl gerechter geworden.

    Meine Bewertung (4 Sterne)
    Eigentlich hätte das Buch 5 Sterne verdient, allerdings konnte ich mich nicht dazu durchringen den letzen Stern auch noch zu geben, denn dafür hätte ich mir einen etwas engagierteren Lesestil gewünscht - nicht dass ich mir einbilden würde, ich würde die Welt damit verändern ... aber man muss sich ja treu bleiben.

    Aber eigentlich sind es doch 5 Sterne, was will man mehr von einem Buch erwarten? Eine tolle Story, innovativ und interessant erzählt, viel Stoff zum Nach- und Überdenken. Anregend und spannend gleichzeitig. Ich bin begeistert und kämpfe noch mit mir, aber nein, es geht noch einen Ticken besser :-)

    Meine Empfehlung
    Kaufen und lesen! Es sei denn, man will nicht selber denken - da läßt einem das Buch eigentlich keine Wahl!

    ---
    Über mich (damit man meine Rezension einschätzen kann):
    Typ: Begeisterter Hörer (nahezu täglich)
    Interessiert an: SF, Spannung, Technologie, Geschichte, Verschwörungen
    Lieblings-Sprecher: David Nathan
    Aktuelles Lieblings-Hörbuch: World-War Z

    12 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Matthias Berlin, Deutschland 03.06.2013
    Matthias Berlin, Deutschland 03.06.2013

    Bin im richtigen Leben Musikjournalist. Die heimliche Liebe ist Literatur.

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    "Brilliantes Gedankenspiel"

    Warnung für Roman-Fans - das ist keiner! Zumindest kein normaler. Die Struktur erinnert etwas an "Operation Zombie". Was wäre, wenn man ein Mittel gegen das Altern fände? Die Autorin beschreibt das Szenario der ewig jungen Welt anhand von emails, Tagebucheintragungen, blog-ausschnitten und Rundfunk-Transkripten. Ähnlich wie bei "Operatioln Zombie" schwankt der Stil zwischen Satire und Horror (zugegebnermaßen subtilerer Horror als bei Zombies, aber die Gänsehaut bleibt nicht aus.)
    Witzige Schriftstellerin mit tollen Einfällen - man kann sich treiben lassen, und wer keinen reißerischen Thriller erwartet, kommt gut auf seine Kosten. Detlef Bierstedt liest toll und kann mal wieder all seine Facetten zeigen. Kurz - ich habs genossen.

    49 von 52 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    schully3 Harmsdorf, Deutschland 11.06.2013
    schully3 Harmsdorf, Deutschland 11.06.2013
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    "Interessantes Thema, mäßige Umsetzung"

    Ich war sehr gespannt darauf zu verfolgen, wie eine Gesellschaft sich verändert, wenn sich die potentielle Lebenszeit ausweitet. Bereits in der Bibel las ich von Menschen, die über 700 oder 900 Jahre alt wurden und fragte mich, wie ein solches Leben wohl aussehen würde.

    Der Autor bringt einige nachvollziehbare und bewegende Beispiele für die Änderungen die ein langes Leben mit sich bringen. Leider bleibt er auch sehr oberflächlich, was wohl der Länge des Buches geschuldet ist. Gingen dem Autor die Ideen aus? Diesen Gedanken hatte ich, als ich die letzten Zeilen des Buches hörte.

    Das Buch wirkt seltsam unvollendet. Spannende Fragestellungen werden oberflächlich behandelt oder gar nur angerissen (Bsp.: Generationskonflikte, soziale Absicherungen, weitere Auswirkungen der weichen / harten Euthanasie auf das Zusammenleben). So bleibt eine gute Idee die leider nur mäßig umgesetzt wurde. Vielleicht setzen sich in Zukunft ja noch andere Autoren mit diesem Thema auseinander.

    14 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Pit68 26.07.2013
    Pit68 26.07.2013
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    "Enttäuschend"

    Das Thema Unsterblichkeit hat meiner Meinung nach viel Potenzial welches in diesem Buch nicht mal annähernd genutzt wurde.

    Die Grundidee Unsterblichkeit durch eine Genänderung klingt für mich als Laie nachvollziehbar. Aber an anderen Stellen merkt man sehr deutlich, daß der Autor sich keine großen Gedanken gemacht hat. Z.B.: Warum sollte sich der Geist eines Kleinkindes nicht weiterentwickeln können, wenn das Altern seines Körpers gestoppt wurde?

    Der Schreibstil in Tagebuchform hat mir gut gefallen.
    Detlef Bierstedt hat wieder mal sehr gut gelesen, deshalb gebe ich dem Buch 2 Sterne.

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    gfroehling Düsseldorf, Deutschland 13.08.2013
    gfroehling Düsseldorf, Deutschland 13.08.2013
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    "Im wahrsten Sinne des Wortes langatmig"

    Obwohl ich Science Fiction liebe, fand ich dieses Buch nicht gut. Es war zu langatmig geschrieben, und was mich besonders gestört hat, war das hörbare Einatmen des Sprechers alle paar Sekunden. Es hat mich in den Wahnsinn getrieben, und ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch nicht doch zuende gehört hätte, wenn diese Atemgeräusche nicht gewesen wären.

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Matthias Görlitz, Deutschland 01.07.2013
    Matthias Görlitz, Deutschland 01.07.2013 Bei Audible seit 2012
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    "Überraschend!"

    Ich hatte seichte Unterhaltung erwartet (das Cover ist wirklich schlecht) und wurde sehr positiv überrascht. Aus einer scheinbar simplen Tatsache erwächst ein komplexes Problem. Der Charakter des Buches entwickelt sich stetig weiter und es ist unglaublich fesselnd daran teil zu haben. Detlef Bierstedt liest genial! Das Buch hat viele philosophische Ansätze, die gut durchdacht und schlüssig zu Ende gesponnen werden.
    Gerade wenn man es nicht erwartet, entsprießen kleine aber feine Spitzen des schwarzen Humors, die mich unwillkürlich auflachen ließen. Die Schreibweise (in Form von Berichten und Artikeln) ist in keiner Weise gewöhnungsbedürftig und fühlt sich schnell wie jeder andere Roman an.

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen und hoffe auf mehr davon!

    5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    lala Deutschland 17.01.2016
    lala Deutschland 17.01.2016
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    Sprecher
    Geschichte
    "intelligenter SF"

    Ein interessantes Gedankenexperiment gut ausgearbeitet.
    Was wäre, wenn es ab morgen die Möglichkeit gäbe, gentechnisch die Alterung abzuschalten? Welche Folgen hätte das für die amerikanische Gesellschaft und wie würden sich das auf den Einzelnen auswirken?
    Solide geschrieben, vielschichtige und sehr glaubwürdige Charaktere und ein interessantes Erzählformat. In technischen Details manchmal eventuell nicht ganz korrekt durchdacht und der Handlungsfaden kommt mir hin und wieder ein klein wenig holprig vor.

    Fazit: Für Freunde intelligenter SF-Gesellschaftsanalysen sehr hörenswert. Im Hörbuchbereich gibt es von dieser Sorte leider noch immer viel zu wenige Produktionen.
    Und Detlef Bierstedt macht wie immer einen sehr guten Job als Sprecher.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Normal Augsburg, Deutschland 02.01.2014
    Normal Augsburg, Deutschland 02.01.2014 Bei Audible seit 2012

    Nommy

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    Geschichte
    "Die Chance vertan"

    Was für eine Idee: Die Wissenschaftler haben den Alterungsprozess gestoppt und die Menschheit altert nicht mehr. Das Ganze in Form eines Tagebuches zu schreiben, birgt die Möglichkeit, die Auswirkungen dieses Prozesses über einen langen Zeitraum zu erzählen. Und das war es dann auch schon. Am Ende bleibt die Frage: Wie kann man eine so brilliante Idee dermaßen schlecht umsetzen? Der desinteressierte Sprecher tat sein übriges. Dieses Buch ist nicht mal ein halbes Guthaben wert.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Sunsy Deutschland 09.07.2013
    Sunsy Deutschland 09.07.2013 Bei Audible seit 2007

    Ich höre querbeet (fast) alle Genre und schreibe kurze Rezensionen darüber, ohne (hoffentlich) zu viel zu verraten.

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    "Für immer leben?"

    Ist dies nicht schon seit Ewigkeiten der Wunsch der Menschheit, ewig leben zu können? Selbst die Bibel spricht von einem Paradies, wo Mensch und Tier friedlich zusammen leben, kein Tod und kein Schmerz mehr ist.

    Drew Magary skizziert nun eine Situation, in der die Wissenschaft durch Zufall entdeckt, wie in der DNS einfach die Erbinformation des Alterungsprozesses deaktiviert werden kann, so dass der geimpfte Mensch tatsächlich ewig leben kann. Was dies nach sich zieht, schildert der Autor anschaulich anhand der Geschichte eines Mannes, fiktiver Zeitungsartikel, Feeds und Interviews.

    Diese eingeschobenen Berichte und Interviews machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Wer einen “normalen” Roman erwartet, wird möglicherweise enttäuscht werden. Oft hat man hier das Gefühl einer Dokumentation, eines Artikels in einem Geschichtsbuch, als wäre diese Fiction bereits geschehen.

    Leider bringt der Autor jeweils nur ein oder zwei Beispiele für die einzelnen Probleme und bleibt dabei recht oberflächlich. Ich hatte auch das Gefühl, dass da noch viel mehr Probleme hätten auftauchen müssen. Von der veränderten Gesellschaft mit ihrer Sozialstruktur, dem Gemeinwesen, Politik, Wirtschaft etc. erfährt der Leser/Hörer leider wenig. Selbst was die Glaubensrichtungen angeht, wird hier nur ein einziges Bespiel gebracht.

    So hat mich das Thema wirklich interessiert, wurde es anschaulich umgesetzt und Detlef Bierstedt hat hervorragend gelesen, aber ich hatte mir irgendwie dann doch etwas mehr erwartet. 07/10 Punkte für dieses Hörbuch (ohne den Sprecher wären es 6 Punkte geworden).

    3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Mariella 05.08.2013
    Mariella 05.08.2013
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    "Großartig!"

    Ich mag Science Fiction nicht. vielleicht hat mir deshalb dieser Roman so gut gefallen. Im reduzierten und enorm sachlichen Stil wird hier das ganz große philosophische Thema "Unsterblichkeit" auf eine Selbstverständlichkeit runtergebrochen, auf die hundert kleinen Konsequenzen für den Alltag, die schließlich dem Wunschtraum die Maske runterreißen. Dahinter kommt das Tier im Menschen hervor, der letztlich an sich selber zugrunde geht.
    Mir gefällt der Stil, die News, die Blogs - der harte Realismus lässt keinen Raum für Spinnereien. Der Autor - die Hauptperson - ist nur mäßig sympathisch, biedert sich nie an. Man ertappt sich am Ende dabei, dass man seine Handlungsweise, die gemeinhin als unmoralisch verurteilt wird, im Kontext der Story nachvollziehen kann.

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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