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Schachmatt, die Liebe und der Tod Hörbuch

Schachmatt, die Liebe und der Tod

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Inhaltsangabe

Malaga 1859: Madalena Ramirez Lamberti, die Tochter des Schachmeisters Palban Ramirez Costega, erhält gemäß der uralten Familientradition an ihrem sechzehnten Geburtstag einen eigenen Schachsatz und wird - sehr zum Argwohn ihres Bruders Antonio - als erste Frau in die Sociedad del Ajedrez, den Schachclub des Vaters, aufgenommen. Die Begabung für dieses Spiel könnte bei den beiden Geschwistern nicht unterschiedlicher sein: Madalena, die Jüngere, beherrscht die Taktiken um einiges besser als der Bruder. Als der mit Hilfe seiner Schwester die eigenen Spielschulden begleichen will, schlägt Madalena einen steinigen Weg ein: Nach mehreren Schicksalsschlägen des Glaubens an die Liebe beraubt, droht die junge Frau zu zerbrechen. Eine Reise über den Atlantik scheint der einzige Ausweg zu sein ...

©2012 CreateSpace (P)2013 ACTIOn VERLAG

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    Ute Heppenheim, Deutschland 05.09.2014
    Ute Heppenheim, Deutschland 05.09.2014

    Ein Leben ohne Hörbücher ist möglich, aber sinnlos.

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    Geschichte
    "Kurzweilige und spannende Unterhaltung"

    Eins vorweg: Man muss kein Meister des Schachspiels sein, um dieses Hörbuch zu verstehen und schön zu finden.

    Madalena wächst in einer Familie mit einer langen Schachtradition auf. Wie oben bereits beschrieben, erhält sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen eigenen Schachsatz. Als ihr Vater sie dann auch noch mit zu seinem Schachclub nimmt und sie dort als Mitglied aufgenommen wird, könnte ihre Freude nicht größer sein. Dort hat sie die Möglichkeit, gegen die besten Schachspieler anzutreten und schlägt sich richtig gut. Dies macht den Bruder jedoch äußerst eifersüchtig, ist er doch lange nicht so begabt wie seine Schwester.

    Als er eines Abends eine schändliche Niederlage im Schachclub erlebt, wendet er sich einem anderen Schachclub zu. Doch in diesem treffen sich nicht die feinen Herren der Gesellschaft, vielmehr befinden sich darunter üble Gesellen, die Antonio zunächst gewinnen lassen, doch ihm dann nur noch das Geld aus der Tasche ziehen. Schnell ist er bis über beide Ohren verschuldet und da der Vater nicht mehr länger für seine Schulden aufkommen will, weiß er sich keinen anderen Rat mehr, als seine Schwester mitten in Nacht um Hilfe zu bitten. Sie soll ein bereits begonnenes Schachspiel für ihn zuende spielen. Wenn sie gewinnt, werden ihm seine Spielschulden erlassen. Madalena gewinnt, alles scheint gut, Bruder und Schwester steigen in die Kutsche, da wird Antonio zurückgerufen, er solle nochmals kurz zurückkommen. In diesem kurzen Moment steigt ein Mann zu Madalena in die Kutsche und bedrängt sie. Für Madalena ist das der Schock ihres Lebens.

    Kurze Zeit später will Antonio sie wieder zu nächtlicher Stunde in die Spelunke entführen, um seinen Kopf erneut aus der Schlinge zu ziehen. Natürlich ist Madalena wenig begeistert, steckt ihr das furchtbare Erlebnis noch immer tief in den Knochen. Der Vater hatte einen “guten Riecher” und hatte sich in der Halle im Dunkeln versteckt. Als die beiden das Haus verlassen wollen, stellt er beide zur Rede. Madalena reagiert sehr heftig, so dass der Vater gar Schlimmes erahnt. Die Folge: er wirft Antonio aus dem Haus.

    Madalenas Mutter, die die ganze Zeit schon verzweifelt versucht hatte, ihre Tochter unter die Haube zu bringen, verfällt in Depressionen und lässt sich komplett gehen. So hat Madalena endlich Zeit und muss sich nicht tagtäglich reichen Söhnen präsentieren, die eventuelle Heiratskandidaten wären. Denn ihr steht der Kopf ganz und gar nicht nach Hochzeit.

    Der Vater und Antonio stehen in Kontakt. Oder besser gesagt, Antonio schreibt seinem Vater, der Vater antwortet jedoch nicht auf seine Briefe. Doch zumnindest weiß er durch diese, dass sein Sohn noch lebt und wo er sich aufhält. Die Nachrichten sind immer alles andere als beruhigend.

    Die Jahre vergehen. Langsam erinnert sich die Mutter an das mittlerweile fortgeschrittene Alter von Madalena und sie wird wieder aktiv, was die Vermählung ihrer Tochter angeht. Doch Madalena hat bereits ihren Prinzen gefunden. Jedoch schweigen sie über ihre Beziehung, da der junge Mann vermutlich nicht ganz den Vorstellungen der Mutter entspricht. Sie planen also, dass er zunächst sein Studium abschließt, damit er etwas vorweisen kann.

    Hier gibt es sehr schöne Passagen, bei manchen Schilderungen musste ich wirklich laut lachen ob der Komik.

    Doch dann wird das Land durch politische Veränderungen gebeutelt und Madalenas Verlobter wird ermordet.

    Viel mehr will ich hier gar nicht erzählen, nur soviel: es geht turbulent und spannend weiter. Madalenas Lebensweg nimmt eine dramatische Wendung und sie muss einige schwerwiegende Entscheidungen treffen.

    Susanne Pilastro präsentiert uns mit “Schachmatt, die Liebe und der Tod” eine spannende und interessante Geschichte, die durch sehr gut gezeichnete Protagonisten kurzweiligen Hörgenuss garantiert. Ich hatte alle Personen genau vor Augen und konnte mir auch die beschriebenen Situationen sehr gut vorstellen. Auch die Landschaft und die Clubs etc. wurden gut beschrieben, so dass dieses Hörbuch zum reinsten Kopfkino wurde.

    Man konnte sehr schnell erkennen, wer zu den Guten und wer zu den Schurken gehört. Alles war in etwa wie ein Schachbrett: Schwarz und Weiß. Und dann stand die Welt plötzlich Kopf und alles schien dann doch wesentlich mehr Facetten zu haben, als zunächst angenommen. Mir hat das sehr gut gefallen.

    Und wie es mit Madalena weitergeht kann man in der Fortsetzung “Der Kakao, die Liebe und der Tod” hören.

    Anmerkung:
    Im Dezember 2013 entdeckte ich das Hörbuch: “Der Kakao, die Liebe und der Tod“. Ich hörte es mir an und fand es sehr schön. Mir war jedoch nicht bewusst, dass dies die Fortsetzung von “Schachmatt, die Liebe und der Tod” ist. Ich wusste gar nichts von der Existenz dieses ersten Teils. Ich finde es jetzt zwar nicht tragisch, dass ich Band 2 vor Band 1 gehört habe, jedoch empfehle ich “Neueinsteigern” durchaus, die Reihenfolge einzuhalten.

    Ich freue mich jetzt jedenfalls auf die Band 3, der aber vermutlich noch etwas auf sich warten lassen wird.

    Juliane Ahlemeier als Sprecherin fand ich meistens sehr angenehmen. Jedoch hatte ich den Eindruck, dass sie bei den spanischen Begriffen eher über ihre eigene Zunge stolperte, als dass sie ihr zügig von den Lippen kam. Anfangs störte mich das extrem, später gewöhnte ich mich einigermaßen daran. Und abgesehen von den spanischen Begriffen hat sie mir durchaus gut gefallen.

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