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Netzkarte. Aus der Edition Handverlesen Hörbuch

Netzkarte. Aus der Edition Handverlesen

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Inhaltsangabe

"Es gibt zwei Sorten von Männern. Die einen verstehen 'etwas von Frauen', die anderen sind solche, die einfach 'Frauen verstehen'. Ich weiß nicht, welche Sorte mir verdächtiger ist."

Netzkarte ist Sten Nadolnys früher, hinreißend leichthändiger Roman um den Taugenichts Ole Reuter. Getrieben von romantischen Sehnsüchten kauft sich der Lehramtsstudent Ole Reuter eine Netzkarte und reist mit der Bahn quer durch Deutschland. Erst als er eine Frau trifft, mit der sich eine mehr als flüchtige Verbindung ergibt, beginnt alles komplizierter zu werden.

Lauscherlounge Records 2009 © - www.lauscherlounge.de Ungekürzte Taschenbuchausgabe © Piper Verlag GmbH, München Erstausgabe erschienen im Paul List Verlag, 1981

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    Annette Köster 27.02.2010
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    "Ich liebe es..."

    ... kleinen, unbedeutenden Geschichten zu lauschen. Sten Nadolny kenne ich von "Die Entdeckung der Langsamkeit". Wirklich keine unbedeutende Geschichte!. "Netzkarte" ist es auch nicht wirklich. Sie ist lediglich an scheinbaren Unbedeutsamkeiten aufgehängt. Ich bin unfaßbar begeistert von Nadolnys Fähigkeit, Nebensächlichkeiten durch seine so wunderbare Sprache Bedeutung zu verleihen. Und Andreas Fröhlich - unbedingt einer meiner Lieblingserzähler - schafft es wieder einmal, mich so mitzunehmen, als säße ich neben dem Protagonisten im Zug, der nichts weniger ist, als ein großer und wichtiger Teil seines Lebens. Unbedingt hörenswert. Ich habe es schon fünf mal gehört und wenn man es kennt, kann man jederzeit einsteigen und verreisen.

    8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Ralph L. 04.12.2010
    Ralph L. 04.12.2010

    ralph1950

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    "Ich kauf mir auch eine Netzkarte ..."

    Ein herrliches Hörbuch!
    Ich habe auch Lust bekommen, mir eine Netzkarte zu kaufen, und durchs Land zu reisen.
    Sehr gut gelesen. Neben Stefan Kaminski und Bernd Hölscher einer der besten Vorleser, die ich bislang gehört habe.
    Mit Selbstironie und feinem Humor wird hier die Geschichte eines Reisenden beschrieben.
    Manche Ereignisse sind zwar etwas unwahrscheinlich, aber das tut der Sache keinen Abbruch.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    FloXibaby Hamburg 08.02.2015
    FloXibaby Hamburg 08.02.2015

    stpaulilaubenpieper

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    Geschichte
    "Gehirnstürm Deluxe!"

    Dieses Buch ist sicherlich nicht für jede Hörerin und jeden Hörer geeignet. Wer eine wirkliche Geschichte verfolgen möchte und dies am Besten noch mit einem klassischen Spannungsbogen, ist hier eindeutig falsch.
    Wer sich hingegen darauf einlässt, dass Herrn Nadolny das Kunststück gelingt, völlig unzusammenhängende und blitzschnell aufeinander folgende Gedanken so schnell aufs Papier zu bringen wie sie einem selbst im Alltag passieren, der wird nicht enttäuscht.
    Gute Pointen, flachste Albernheiten, feinsinnige Bonmots und völliger Wahnsinn liegen hier nicht nur dicht nebeneinander, sondern auch übereinander, untereinander und miteinander verquirrlt. Ich musste spätestens alle 10 Minuten laut lachen und wusste schon eine Minute später nicht mehr, worüber, so wahnwitzig schnell geht es hier zur Sache - obwohl eigentlich fast nichts passiert...
    Jetzt weiß ich endlich, was Die Ärzte damals mit "Gehirnstürm" meinten. Danke, Sten!
    P. S.: Ein extra dickes Lob für das Ende des Buchs. 10 Minuten vor Schluss bekam ich Panik, dass man dieses verrückte Buch wenn überhaupt extrem schlecht und unbefriedigend würde eintüten können. Selten habe ich mich so geirrt!!!

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    Linda Lexington, KY, Vereinigte Staaten 10.12.2012
    Linda Lexington, KY, Vereinigte Staaten 10.12.2012
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    "Heimisches Deutschland"

    Sten Nadolny und Andreas Fröhlich haben mich geradezu auf eine Nostalgiereise ins Deutschland meiner Jugend zurückversetzt. Deutschland ersteht in dieser Erzählung frisch, lebendig, ungeschminkt, aber auch sehr freundlich. Das liegt wohl an Ole Reuter’s wachem, fragendem und offenem Blick, der nichts Drohendes oder Unheilvolles wahrnimmt. Nadolny haucht auf wahrhaft virtuose Weise Leben auch in die alltäglichsten Dinge ein. Ein Beispiel: « Zwischen Bochum und Essen Kreis-Süd kreuzt eine Karawane von Hochspannungsmasten, majestätisch wie Walfische… » Hochspannungsmasten haben es Ole Reuter ja doch sehr angetan. Action findet man in dieser Erzuahlung nicht, dagegen aber ein in heiterer und liebevoller Sprache animiertes Porträt eines sich suchenden in einem Deutschland, das direkt heimisch anmutet. Ich freu’ mich schon auf meine nächste Nadolny Entdeckung.

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