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Ich schlage vor, dass wir uns küssen Hörbuch

Ich schlage vor, dass wir uns küssen

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Inhaltsangabe

Herr W. hat eines Tages eine ominöse Einladung in der Post: Auf einer Podiumsdiskussion unbekannter Untergrunddichter soll er Auskunft geben über sein Werk, über die Unterdrückung in der DDR und über seine Erlebnisse als Staatsfeind. Zuerst glaubt er an einen schlechten Scherz. Ist er überhaupt gemeint? Mit der DDR hat er doch längst abgeschlossen, nachdem sie 1989 wie ein falsch montiertes Chemieklo zusammenklappte. War er je als Dichter auffällig geworden? Als unterdrückter gar?

W. stellt Nachforschungen an, unterzieht sich bei der Psychologin Tyna Novelli einer Rückführungstherapie in die DDR-Vergangenheit und nimmt schließlich Einsicht in seine Stasi-Akte. Was für ein Fund: Tatsächlich sind hier seine lyrischen Gehversuche unter dem Titel "Mögliche Exekution des Konjunktivs" abgeheftet, dazu sämtliche Liebesbriefe an Liane in München - alles von einem Oberleutnant Schnatz über Jahre akribisch gegengelesen, verwegen gedeutet und als staatszersetzend-konterrevolutionäres Schrifttum eingestuft.

"Ich schlage vor, dass wir uns küssen" ist ein Roman über die Absurditäten der Erinnerung, auch der eigenen, über rätselhafte Wirkungen unbeholfener Gedichte und über eine Liebe, wie sie nur in Zeiten der deutschen Teilung blühen konnte. Ein Buch über die Mauer, die es nie gab. Eine wahre Geschichte, die niemand für möglich gehalten hat. Nicht einmal ihr Verfasser.

Die Geschichte dieses Buches beruht auf einer wahren Begebenheit. Die DDR hat es wirklich gegeben.

(c)+(p) 2009 Buchfunk, Deutschland

Kritikerstimmen

Ostalgiefrei und charmant erzählt
--Berliner Zeitung

Das wohl komischste Buch über die DDR seit Thomas Brussigs "Helden wie wir"
--DIE WELT

Rayk Wielands Buch ist wie ein Film voll absurder Komik... Unglaublich amüsant geschrieben und ein perfekter Gegenentwurf zu "Herr Lehmann" von Sven Regner. ...So was hat man selten gesehen.
--Radio Bremen

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    machdas Neusäss, Deutschland 07.11.2010
    machdas Neusäss, Deutschland 07.11.2010
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    "Hörenswert"

    Anekdoten aus der DDR - Irrsinn der Stasi, vielleicht zu lieblich verpackt, aber dennoch ein gut zu hörendes Buch.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Schmiding 18.08.2010
    Schmiding 18.08.2010
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    "Gut mit Schwächen"

    Der Roman offenbar auf humorvolle Art subjektive Alltagseinblicke in das Leben in der ehemaligen DDR. Verpackt ist das Ganze in eine Ost-West-Liebesgeschichte. Leider hat der Roman aber seine Längen. Und zwar häufig dann, wenn der Autor (der seinen Roman auch selbst liest) aus den Gedichten des Ich-Erzhählers zitiert, die dieser als junger Mann in der DDR-Zeit geschrieben hat und die der Stasi in die Hände gefallen sind. Die Gedichte stören den Hörfluss, und der Geschichte hätte eine sparsamere Verwendung solch lyrischer Einwürfe gut getan. Rayk Wieland liest zwar nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Nach ein, zwei Stunden habe ich mir doch sehr einen professionellen Sprecher gewünscht.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    06.03.2010
    06.03.2010
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    "Staubtrockener Humor in wunderbare Sprache gekleidet"

    Ungemein komisch, wie der Author die skurrilen Seiten des Lebens in der DDR erzählt. Der wahnwitzige Ermittlungs- und Interpretationsdrang der Stasi wird auf köstliche Weise bloßgestellt, eine Ost-West-Liebesgeschichte erzählt und das ganze mit den kurzen, oft sehr pfiffigen Gedichten des jugendlichen Ost-Liebenden und Protagonisten garniert. Neben häufigen Lachanfällen die man beim Hören auszuhalten hat, kann man sich auch immer wieder an grandios geschliffenen oder erfrischend trocken hingeschnodderten Sätzen freuen. Unbedingt hörenswert, da es auch sehr angenehm gelesen ist!

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Frank Gerke 23.03.2015
    Frank Gerke 23.03.2015
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    Sprecher
    Geschichte
    "humorvolle DDR-Aufarbeitung"

    sehr humorvoll geschriebenes Werk, welches seine Grundlage in den Aufzeichnungen der Stasi hat.
    interessant zu erfahren wie Bürger ohne großes politisches Interesse in den Blick der Stasi gelangen.
    gut erzählt, wobei der Stil zu Beginn gewöhnungsbedürftig ist.

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    Dorota Ballrechten-Dottingen, Deutschland 12.04.2012
    Dorota Ballrechten-Dottingen, Deutschland 12.04.2012
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    "Wie W. zum Staatsfeind erfunden wurde…"

    Ab und zu genieße ich es, einer gut erzählten Geschichte zu lauschen. Vor allem abends im Bett oder an einem ruhigen Nachmittag ist es sehr entspannend, die Augen zu schließen und sich vorlesen zu lassen.

    Da ich vor habe, demnächst “Kein Feuer, das nicht brennt” von Rayk Wieland zu lesen, habe ich beschlossen, “Ich schlage vor, dass wir uns küssen” und somit W., den Protagonisten beider Bücher, kennen zu lernen. Meine Begeisterung war also groß, als ich das ungekürzte (!) Hörbuch bei audible entdeckt habe.

    Als ich gesehen habe, dass der Autor selbst vorliest, war ich ein bisschen skeptisch. Nach der Hörprobe habe ich jedoch schnell festgestellt, dass ich hier mit einem wahren Vorlesetalent zu tun habe. Rayk Wieland hat in meinen Augen seine Aufgabe nicht nur als Autor, sondern auch als Vorleser hervorragend bewältigt.
    Ich habe viel gelacht, geschmunzelt und bin oft nachdenklich geworden. Wieland erzählt mit leichtem und trockenem Humor viele interessante und skurille Anekdoten aus dem DDR-Leben in den Achtzigerjahren, womit er mich begeistern konnte.

    “Ich schlage vor, dass wir uns küssen” hat mir ein paar Stunden guter Unterhaltung beschert, gleichzeitig die Maschinerie der DDR noch mal deutlich vor Augen geführt. Ich weiß vor allem, dass ich mich auf “Kein Feuer, das nicht brennt” freuen kann – diesmal jedoch als Buch. Wenn sich aber die Möglichkeit dafür ergeben wird, werde ich auch gerne Wielands nächstes Buch als Hörbuch genießen wollen.
    Vorausgesetzt er liest wieder selbst vor!

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