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Elizabeth wird vermisst Hörbuch

Elizabeth wird vermisst

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Inhaltsangabe

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen keiner mehr glaubt? Und Sie nicht mehr sicher sind, ob Sie sich selbst noch glauben können? Genauso ergeht es Maud, die an Alzheimer leidet - und die ihre Freundin vermisst.

In diesem faszinierenden Roman machen wir uns gemeinsam mit Maud auf die Suche nach der verschwundenen Elizabeth und erleben dabei hautnah, wie hilflos und verletzlich Maud sich selbst und ihrer Umwelt gegenübersteht. Mit überwältigender Intensität und Emotionalität schafft es die erst 28-jährige Autorin, eine völlig neue Sicht auf Alter und Alzheimer zu eröffnen.

©2014 Bastei Lübbe (P)2014 Lübbe Audio

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    Lena 15.05.2014
    Lena 15.05.2014
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    "Nett mit einigen Längen"

    Ich kann mich den super begeisterten Stimmen hier leider nicht anschließen. Ein Hörbuch gelesen von Katharina Thalbach - das muss doch gut sein! Jetzt hab ich eher gemischte Gefühle.

    Die Story ist nett, aber viel passiert nicht. Thalbachs Sprechweise lässt die Protagonistin teilweise wie ein Kleinkind erscheinen, nicht wie eine ältere Dame. Das kann einen schonmal nerven. Nichtsdestotrotz ist Thalbach das Highlight dieses Hörbuchs, zusammen mit der sensiblen Auseinandersetzung mit dem Thema Alzheimer und der sympathischen Maud. Trotzdem, obwohl ich selbst Alzheimerfälle in der Familie habe, konnte mich die Geschichte nicht fesseln.

    Normalerweise höre ich auf meinem täglichen Arbeitsweg auf der Autobahn von 2x60 Minuten durchweg ein Hörbuch, aber das habe ich hier nicht geschafft - ich wäre eingeschlafen.

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Anima Deutschland 24.03.2014
    Anima Deutschland 24.03.2014
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    "Sehr anrührend, perfekt gelesen"

    Ich hörte das Buch auf einer 3 stündigen Autofahrt, konnte die Rückfahrt kaum abwarten und hörte zu Hause weiter. Es ist eine glaubhaft erzählte Geschichte einer alten Frau, die in die Demenz abgleitet!
    Ich schwankte immer wieder zwischen lachen und weinen, wollte Maud helfen bei ihrer Suche nach ihrer Freundin, wollte ihr die fehlenden Gedanken zurufen.
    Wir begleiten sie durch ihre Tage, erfahren ihre Gedanken und erleben mit, wie sie sie sofort danach verliert.
    Wir lernen ihre Tochter kennen, die sich rührend um ihre Mutter kümmert, aber genau wie alle anderen hilflos ist!
    An ihre Vergangenheit, besonders an das traumatische Verschwinden ihrer Schwester, erinnert sie sich ganz genau!
    Katharina Thalbach ist die perfekte Stimme für dieses Buch, sie macht das Ganze perfekt.
    Und wir haben nach diesem Buch hoffentlich etwas mehr Verständnis für Menschen mit diesem Krankheitsbild

    8 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Milicevic, Steinbach, Deutschland 01.05.2014
    Milicevic, Steinbach, Deutschland 01.05.2014
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    "Durchweg hörenswert!"

    Ich finde es sehr gut, dass das Krankheitsbild Alzheimer aus der Sicht einer Betroffenen erzählt ist. Sehr anrührend und auch sehr oft zum schmunzeln.
    Katharina Thalbach als Leserin ist einfach sensationell. Ich werde Probleme habe, mich im nächsten Hörbuch an eine andere Stimme zu gewöhnen.
    Daumen hoch!!!

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Bibliophile Germany 30.05.2014
    Bibliophile Germany 30.05.2014
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    "Einfühlsamer und erschütternder Alzheimer-Roman"

    "Ein kleines Stück von mir ist einfach nicht mehr da."

    "Ich habe das Gefühl, ich würde mich von innen heraus auflösen."

    "Die Fragen haben ihre Eindeutigkeit verloren, sich in den Spinnweben in meinem Kopf verfangen."[

    Diese drei Zitate der Ich-Erzählerin Maud beschreiben sehr anschaulich ihre Situation und ihre Gefühle. Die 82-jährige Maud leidet an Alzheimer und sie verliert durch die Krankheit nicht "nur" ihre Erinnerungen, sondern auch ihr Zeitgefühl und einen gewissen Teil ihrer Selbstsicherheit, denn sie merkt immer wieder sehr deutlich, wie die Krankheit fortschreitet und sie immer mehr einschränkt.

    Anfangs will sie sich mit Notizzetteln behelfen, die jedoch zunehmend mehr Verwirrung stiften als ihr Ruhe und Sicherheit zu geben. Ihre wichtigsten Fixpunkte sind ihre Tochter Helen und ihre verschwundene Freundin Elizabeth, sowie die Erinnerung an ihre vor beinah 70 Jahren ebenfalls verschollene Schwester Sukey. Anfangs ist es nicht leicht, ihren verworrenen Schilderungen zu folgen, bei denen Maud immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit gleitet und plötzlich zurück.

    Die erst 28-jährige Autorin Emma Healey hat diese Übergänge sehr fließend und glaubwürdig gestaltet, sowie auch überhaupt die Darstellung von Mauds Innenleben auf mich sehr authentisch wirkt. Wie Maud spürt, dass etwas nicht stimmt, nach Erinnerungen sucht, nicht weiß, warum sie irgendwo ist, wer vor ihr steht, wie sie sich dafür schämt und gleichzeitig trotzdem meist eher positiv bleibt. Auf sehr berührende Weise ohne je auf die Tränendrüse zu drücken, gibt Emma Healey Einblick in das Innerste einer Alzheimer-Erkrankten.

    Mauds Tochter Helen und ihre Enkelin Katie sind zwei ganz besondere Figuren, die zeigen, wie schwierig der Umgang mit Alzheimer-Patienten ist und welch hohes Maß an Geduld benötigt wird. Zugleich verlieren weder die beiden noch Maud ihren trockenen Humor, der die Atmosphäre immer wieder auflockert.

    Der Handlungsstrang in der Gegenwart zeigt das Fortschreiten von Mauds Erkrankung, sowie ihre Suche nach der vermissten Elizabeth, jener in der Vergangenheit das Zusammenleben und später die Suche nach ihrer Schwester Sukey. So lernen die Leser bzw. Zuhörer Maud von zwei sehr unterschiedlichen Seiten kennen.

    Katharina Thalbach ist eine meiner Lieblingssprecherinnen und meiner Meinung nach die perfekte Besetzung für Maud, verstand es perfekt, deren Gefühle und Gedanken zu vermitteln.

    Fazit
    "Elizabeth wird vermisst" ist kein einfaches Buch, denn es zeigt den Lesern deutlich, welche Folgen eine fortgeschrittene Alzheimer-Erkrankung hat und lässt sie teilhaben an den innersten Gefühlen der (hier fiktiven jedoch nicht minder authentisch wirkenden) Patientin Maud.

    Emma Healey hat mich mit ihrem Erstlingswerk so sehr beeindruckt wie auch erschüttert, über die möglichen Folgen des Älterwerdens. In einem Interview mit ihrem Verlag schildert sie ausführlich, wie sie durch erkrankte Verwandte auf die Idee zu diesem Buch kam. Katharina Thalbach gab mir das Gefühl, wirklich Maud zu lauschen, wie sie über ihr Leben jetzt und kurz nach dem 2. Weltkrieg nachdenkt - soweit ihr das möglich ist, einen scheinbar echten Einblick in der Innenleben einer demenzkranken Person.

    Absolute Hörempfehlung von mir.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Jan S. 21.04.2014
    Jan S. 21.04.2014
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    Geschichte
    "Nicht (nur) die Elizabeth, wird vermisst!"

    Der Beschreibung und den Rezensionen zu entnehmen, habe ich etwas anderes erwartet bin allerdings nicht enttäuscht worden.
    Der Focus in der Beschreibung in bisherigen Rezensionen war meines Erachtens auf die Demenz der Protagonistin Maud gelegt worden. Dass Sie unter der Last der Unwissenheit über den Verbleib ihrer Schwester leidet, ist vollkommen außer Acht gelassen worden. Die anfangs in kurzen Stücken präsentierten Erinnerungen der Vergangenheit werden immer klarer. Hierzu kann Maud wunderbar abtauchen, nur die Gegenwart bereitet Ihr Probleme. Dazu gehört eben auch die Sorge, um die vermisste Elizabeth. Nun,.. es sind manchmal kleine Details, die das Puzzle aus Vergangenheit und Gegenwart vervollständigen und es manchmal anstrengend machen am Ball zu bleiben…letztendlich finde ich die Perspektive (an Alzheimer leidende Maud) und die dahinter erzählte Geschichte sehr empfehlenswert.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    GiNa 31.03.2014
    GiNa 31.03.2014
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    "Elizabeth wird vermisst"

    Ein wundervolles Buch, die Geschichte spielt in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart und ist so mitfühlend geschrieben. Die alte Dame Maud bringt einiges aus der Gegenwart mit der Vergangenheit durcheinander, als Hörer verliert man allerdings nicht den Faden. Ich finde es bring die Denkweise eines dementen Menschen sehr nahe.
    Ein ganz großes Lob an Katharina Thalbach für ihre gefühl- und humorvolle Art dieses Buch vorzulesen.
    Sehr empfehlenswert!!!

    5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Pauli Deutschland 16.07.2014
    Pauli Deutschland 16.07.2014
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    "Anrührend und humorvoll!"

    Was für ein wunderbares Buch! Hier wird mit viel Sprachgefühl und Wortwitz eine ernste Geschichte erzählt. Was für eine Idee, die demente Protagonistin ihr Leben selbst erzählen zu lassen - dadurch wird vielen Situationen Leichtigkeit und Humor gegeben, köstlich! Auch der wie nebenbei erzählte Kriminalfall um das Verschwinden der Schwester verfehlt seine Wirkung nicht und erklärt vieles. Und: Katharina Thalbach als Vorleserin ist einfach genial, keine andere passt so gut zu diesem Buch! Sie ist Maud! Alles in Allem die 5 Sterne wert!

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    maria-elisabeth 19.06.2014

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    "das buch hat mich wirklich berührt."
    Halten Sie die Hörbuch-Ausgabe von Elizabeth wird vermisst für besser als das Buch?

    man weiß zwar nicht, ob betroffene wirklich so empfinden, aber es könnte sein. auf jeden fall war es anrührend und manchmal hatte ich tränen in den augen, in erinnerung an meine mutter. erstaunlich finde ich, dass eine so junge autorin in der lage ist, sich so in die gemütslage einer alzheimerkranken zu versetzen. lesenswert!


    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Christiane Hornischer 30.09.2015
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    "Sehr Interessant"

    Es ist interessant, aber auch traurig mitzuerleben wie sehr die aktuelle Welt verblasst und die Vergangenheit immer mehr zur aktuellen Realität wird. Super toll erzählt.

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  •  
    Kathrin Schattulat 09.05.2015
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    "Katharina Thalbach Spitze"

    Eine anrührende Geschichte aus dem Leben.
    Katharina Thalbach als Sprecherin hat mich real in die Geschichte "gezogen "!

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