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Der erste Sohn Hörbuch

Der erste Sohn

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Inhaltsangabe

Das literarische Ereignis des Jahres - Das große Epos über den Gründungsmythos Amerikas: Eli McCullough ist der erste Sohn der neuen Republik Texas, die am 2. März 1836 gegründet wird. Seine Eltern gehören zu jenen Siedlern, die sich ins Indianerland vorwagen, ein Paradies, das alles verheißt - nur keine Sicherheit. Bei einem Überfall wird seine Familie ausgelöscht. Eli wird verschleppt und wächst bei Indianern auf. Als diese dem Druck der Weißen nicht mehr standhalten können, kehrt er zurück in eine ihm fremd gewordene Welt. Mit Härte gegen sich und andere, mit Cleverness, Skrupellosigkeit und Wagemut begründet er eine Dynastie, die durch Viehzucht und Öl zu immensem Reichtum und politischer Macht kommt. Doch Elis Nachfahren drohen an seinem Vermächtnis zu zerbrechen...

©2014 Knaus (P)2014 Der Hörverlag

Hörerrezensionen

Bewertung

4.0 (190 )
5 Sterne
 (90)
4 Sterne
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Gesamt
4.0 (172 )
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 (81)
4 Sterne
 (46)
3 Sterne
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Geschichte
4.2 (173 )
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4 Sterne
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3 Sterne
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1 Stern
 (8)
Sprecher
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    kaffeetante11 20.06.2014
    kaffeetante11 20.06.2014

    Ein Leben ohne Bücher ist undenkbar.

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    Sprecher
    Geschichte
    "Rauchende Colts und Reichtumsopfer"

    Ja, es wird viel geschossen in diesem Texas-Epos, viel geblutet, viel geschuftet, viel geklaut, geritten, viel geweint.... und ich habe in jeder Zeile mitgelitten: "Der erste Sohn" ist gnadenlos, grausam und nur allzu menschlich. Motto: Land, Gold, Geld, Rinder und Kinder - Alles gehört schon irgendwem. Um es zu kriegen, muss man es sich nehmen.

    Zum Inhalt will ich gar nichts sagen - da gibt der Klappentext genug her.

    Mein Hör-Eindruck: Mir hat die Auswahl der Sprecher/Sprecherinnen, die drei Generationen der Familie McCullough repräsentieren, ausgesprochen gut gefallen:

    Jürgen Tarrach als desillusionierter Peter, das "schwarze Schaf" der Familie.
    Regina Lemnitz als Jeanne Ann, die sich in einer Männerwelt behaupten muss, um die Macht und den Reichtum ihres Ahnen zu verteidigen - zu einem verdammt hohen Preis.
    Hans Peter Hallwachs als Eli, der erste Sohn, der als 100-Jähriger im Bett liegend auf seinen Tod wartet und entwaffnend ehrlich zurückblickt auf sein langes und skrupelloses Leben.
    Einziges Manko: Dialogreiche Passagen liest Hallwachs leider oft "monologisierend" herunter. Daher fiel es mir manchmal schwer nachzuvollziehen, wer da grade spricht.

    Fazit: Dieses Hörbuch hat mich gefesselt - bis zum Schluss. Absolut lohnenswerter Kauf.

    10 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Werner Regensburg, Deutschland 03.07.2014
    Werner Regensburg, Deutschland 03.07.2014
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    Sprecher
    Geschichte
    "Eine Offenbarung"

    Dieser Roman wird in die Weltliteratur eingehen. Das war meine Meinung, als ich das Hörbuch das erste Mal gehört hatte. Kurz darauf las ich in der ZEIT genau diese Festellung. Gerade höre ich das Buch zum vierten Mal. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Die Saga ist in drei Ebenen aufgebaut. Da ist die alte Frau, die im Sterben liegt und ihr Leben in der Rückschau sieht. Sie ist bereits in Reichtum und Macht aufgewachsen; gleichwohl fühlt sie sich als gescheitert. Als Frau in einer Machtposition nicht wirklich anerkannt, widmet sie sich mehr der Arbeit als ihrer Famlilie und verliert letzendlich die Bindung an sie und insbesondere ihre eigenen Kinder, die als Versager dargestellt werden. Dann ist da Peter, der Sohn der übermächtigen und skrupellosen Eli. Peter leidet unter den Verbrechen seiner Familie an den Mexikanern, die ehedem Texas beherrschten, nachdem sie selbst die Indianer halb ausgerottet hatten. Peter ist von Schuldgefühlen geplagt und er erkennt, dass Korruption, Brutalität und Rassismus die Grundlage auch seines Reichtums ist. Eli, dessen Mutter, Schwester und Bruder von Indianern grausam umgebracht wurden, wächst bei der Indianern auf und lernt auf schwierige Art und Weise deren Leben und Sterben kennen. Zurück in der "Zivilisation" wendet er die erlernte Rücksichtslosigkeit an, um ein Imperium zu schaffen. Eli erzählt seine Geschichte mit eigenen Worten schonungslos und lakonisch. Wie Hans Peter Hallwachs diesen Part liest, ist einfach nur genial. Er konnte gar nicht anders gesprochen werden, sonst könnte man die grausamen Szenen nicht ertragen. Die Saga ist nicht nur die Biografie einer Familie; sie ist die Geschichte Texas`. Sie räumt mit alten Klischees der Planwagenromantik gehörig auf und man erkennt, wie es Eli ausdrückt: Wer nicht stiehlt, wird nicht reich. Für mich ist dieses Buch eine literarische Offenbarung!

    8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Leser75 Deutschland 26.06.2014
    Leser75 Deutschland 26.06.2014
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    Sprecher
    Geschichte
    "Episch gut!"

    "Little Big Man" trifft "Dallas": So richtig sympathisch ist dabei letztlich keiner der Protagonisten. Stellenweise plätschern die drei Handlungsstränge etwas dahin, was bei mehr als 150 Jahren Handlungs-Spielraum nicht verwundert und dem Hörvergnügen dank drei ausgezeichnet besetzter Sprecher gar keinen Abbruch tut. Nach mehr als 20 kurzweiligen Stunden erwartet den Hörer ein überraschendes aber retrospektiv zu erwartendes Ende. Und das einzige was schade ist, ist dass es dann vorbei ist.

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Sunsy Deutschland 25.11.2015
    Sunsy Deutschland 25.11.2015 Bei Audible seit 2007

    Ich höre querbeet (fast) alle Genre und schreibe kurze Rezensionen darüber, ohne (hoffentlich) zu viel zu verraten.

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    "Der "wilde Westen", wie er wirklich war?"

    Was erwarte ich von einem guten Buch? Ich erwarte, dass es mich nicht lediglich unterhält, sondern auch, dass ich in seine Welt eintauchen kann, die Geschehnisse miterleben und die reale Welt rings herum vergessen kann. Ich erwarte Spannung, es nicht erwarten zu können, weiter zu lesen oder zu hören und wenn schon nicht immer ein Happy End, so erwarte ich doch eine gewisse Befriedigung zu verspüren, dass es sich für mich gelohnt hat, zu diesem Buch zu greifen.

    Es tut mir Leid, dass ich dieses Buch nicht als die Offenbarung empfinde, wie so manch anderer, aber auch keinen völligen Abscheu ob der völlig ohne Romantik geschilderten äußerst brutalen Vorkommnisse im 19. Jahrhundert.

    “Der erste Sohn” ist ein Epos über die Besiedlung Texas’, eine Familienchronik der McCulloughs, ein Buch über Macht, Gier und Skrupellosigkeit. Es vereint sowohl Historie wie auch eine völlig andere Art des “Wilden Westens” miteinander und raubte mir meine Verzauberung zu diesem Thema.

    Drei Personen, drei Generationen einer Familie, wechseln sich mit Erzählsträngen ab. Zum einen erzählt der Begründer der McCullough-Dynastie Eli von seinem Leben, das einen abrupt anderen Verlauf nimmt, als seine Familie vernichtet und er selbst von Comanchen entführt wird. Sein Sohn Peter dagegen ist so völlig anders geraten und weiß oft nichts anzufangen, verliebt sich dann in eine Mexikanerin und geht gegen allen Widerstand seinen eigenen Weg. Und schließlich kommt Jeanne Anne zu Wort. Ein Mädchen, dass ihrem Urgroßvater weit mehr gleicht als all seine Söhne und Enkel. Sie entwickelt sich zu einer starken Frau, die das Familienerbe gegen jeglichen Einfluss von außen verteidigt und schlussendlich einen hohen Preis dafür zahlt.

    Diese drei Eckpfeiler der McCullough-Dynastie werden von Hans Peter Hallwachs, Regina Lemnitz und Jürgen Tarrach gelesen. Die Sprecher haben mich bei der Stange gehalten. Durch ihre Stimmen konnte ich der Story gut folgen und sie verstehen, wenn sie mir auch dennoch nicht besser gefiel. Ich hatte ganz einfach etwas anderes erwartet. Etwas mehr romantische Verklärung wie in der Lederstrumpf-Erzählung von James Fenimore Cooper und auch mehr Spannung. Für mich hatte das Buch etwas zu viel von einem Geschichtsbuch. Das mag aber daran liegen, dass z.B. aus einem Tagebuch verlesen und auch der Rückblick Elis auf sein Leben eher nüchtern und emotionslos zu Gehör gebracht wird.

    Ich gebe 06/10 Punkte für das Hörbuch.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Topo Schweiz 03.02.2015
    Topo Schweiz 03.02.2015
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    Sprecher
    Geschichte
    "Wirklich schade fürs Geld"

    Dieses Hörbuch entsprach überhaupt nicht meinem Geschmack. Vergewaltigungen, abgeschnitte Brüste, Morde, weitere Brutalitäten etc. - wer daran Gefallen findet soll sich dieses Hörbuch herunterladen. Schade, war das Geld nicht wert!

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Klaus Guangzhou, China 11.03.2015
    Klaus Guangzhou, China 11.03.2015
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    Sprecher
    Geschichte
    "Woher kommt der Pioniergeist der US-Amerikaner?"

    Ich weiss darauf auch keine Antwort doch bei der Suche hilft dieses Buch schon weiter.Mal nicht die edlen WIlden wie man sie so sehr in Deutschland liebt. Nein, der Herr Karl May hat uns alle ganz schoen eingeseift mit seinen Geschichten. Heile Welt und so und nur allzu gerne folgt man seinen Erzaehlungen. Aber scheinbar war es doch ein bisschen anders und auch die folgenden Zeitablaeufe (nach der Landnahme im Westen) sind nicht immer die Einfachsten gewesen. Und der Sieger hat ebend immer recht. Gar nicht so verschieden von der heutigen Zeit. Ich habe das Buch mit grossem Interesse und Spass gehoert, auch wenn es oft schon irgendwie brutal ist. Zum Glueck bin ich ja nur aussenstehender Betrachter Aber wie haette ich mich in dieser Zeit verhalten? Der Antwort kann ich gut ausweichen aber die Akteure damals hatten diese Chance nicht.
    Alles in Allem ein sehr unterhaltsames und empfehlenswertes Buch.
    Danke an Philipp Meyer fuer dieses grossartige Werk.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Erika Ginsheim, Deutschland 26.02.2015
    Erika Ginsheim, Deutschland 26.02.2015
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    Sprecher
    Geschichte
    "Familiensage der feinsten Art"

    Wundervoll! Spannend von Anbeginn bis Ende.
    Der Aufstieg der Familie McCullough wird auf eine äußerst interessante Art geschildert: Der erste Sohn von einem Siedler-Paar wird von Comanchen gefangen genommen, seine Familie getötet. Er passt sich jedoch seinem neuen Leben an, achtet die Indianer und ihre Gebräuche, wird ein Mitglied ihres Clans und überlebt.
    Zurück in Freiheit erzielt er durch seine Intelligenz Macht durch das Öl auf seinem Land in Texas.
    Seine Nachkommen leben in Reichtum, dessen Grundstock er gelegt hatte.
    Interessant fand ich die Einblicke, die Indianer und ihre Gebräuche, die Mexikaner und die einzelnen Machtkämpfe usw. betreffend.
    Super recherchiert und von Philipp Meyer in einen Roman der Spitzenklasse umgesetzt.
    Hervorragende Sprecher!
    Danke für diesen wunderschönen Roman.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Anita B. 04.08.2015
    Anita B. 04.08.2015
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    Sprecher
    Geschichte
    "Ein Buch, welches mir unvergesslich bleibt!"

    Ich liebe (Hör-)Bücher, die einen zum Nachdenken über unsere Welt und deren Werdegang anregt.

    Nie habe ich vorher eine so gelungende Erzählung über die "Cowboy und Indianer" Thematik verfolgt.
    Aus mehreren Blickwinkeln, ohne beschönigende Romantik. Aber mit viel Liebe (der Menschen zueinander) und Spannung.
    An die Stimme des alten "Indianers" muß man sich kurz gewöhnen.... aber er spricht grandios und sehr stimmig!

    Sehr, sehr gelungen das Hörbuch!

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Heike 30.08.2015
    Heike 30.08.2015
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    Sprecher
    Geschichte
    "Lohnt sich wirklich für Leute die Geschichte mögen"

    Wirklich gut und spannend- stellenweise etwas hart. Brutale oder emotionale Stellen werden sehr nüchtern erzählt

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    monerl 22.03.2015
    monerl 22.03.2015
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    Geschichte
    "Bin sehr enttäuscht!"

    Als ich las, "Das literarische Ereignis des Jahres - Das große Epos über den Gründungsmythos Amerikas", dachte ich, das ist genau das richtige Buch für mich! Ich liebe Abenteuerromane und Familiensagas und das sollte eine Kombination sein, somit konnte ich mit der Wahl nichts falsch machen.

    Zum Hörbuch:
    Doch leider war dieses (Hör-)Buch für mich eine große Enttäuschung!
    Der wichtigste Punkt bei einem Hörbuch sind die Stimmen und die Art des Vorlesens. Und beide Kriterien waren hier für meinen Hörgeschmack nicht erfüllt worden.
    Hans Peter Hallwachs (dessen Stimme ich eigentlich mag), der Eli die Stimme gab, war auf Dauer fast nicht mehr zu ertragen. Nicht nur, dass er etwas zu schnell vorgelesen hat als wolle er ganz schnell das Buch beenden, auch leierte er seinen Teil so dermaßen monoton herunter, dass ich die Lust verlor, ihm zuzuhören. Das war sehr bedauerlich, da der Handlungsstrang von Eli eigentlich der interessanteste war.
    Jeanne, gelesen von Regina Lemnitz, ist als Stimmauswahl gut gewählt, aber so richtig begeistern konnte sie mich auch nicht.
    Zuletzt zu Jürgen Tarrach, der Peter seine Stimme gab. Mit dieser war ich eigentlich zufrieden. Doch leider konnte mich der Charakter Peter nicht fesseln, aber das kann ich Herrn Tarrach ja nicht anlasten.

    Zum Inhalt:
    Das Epos wird in drei Handlungssträngen erzählt, die auch die verschiedenen Zeitspannen wiedergeben. Wie bereits erwähnt, fand ich den Teil von Eli, dem ersten Sohn der McCullough-Dynastie, am Interessantesten. Man erfährt, wie es dazu kam, dass er bei den Indianern gelandet war und von ihnen großgezogen wurde. An vielen Stellen ist die Geschichte sehr brutal, aber das war eben die Zeit. Die Überfälle der Indianer auf die Siedler, und umgekehrt, waren kein Spaziergang. Es wurde verschleppt, vergewaltigt und getötet. Aber an der einen oder anderen Stelle hätte man nicht ganz so ausführlich darüber berichten müssen.
    Doch was mich sehr gestört hat waren die Szenen, in denen es um Beziehungen, Liebe und vor allem Sex ging. Selten habe ich in einem Roman, so viele Gespräche über Sex und Sexszenen sowie vulgäre Ausdrücke gelesen, wie hier. Hinzu kommt, dass man ganz leicht darauf hätte verzichten können, da sie die Geschichte nicht vorangebracht haben. Ich musste dabei ganz oft an das Motto "Sex sells" denken. Je näher ich zum Ende kam, konnte ich mir das Augenrollen bei diesen Szenen nicht mehr verkneifen.
    Weiterhin störte mich die Indianersprache. Meiner Ansicht nach, wäre das nicht nötig gewesen. Auch wenn der Eli-Handlungsstrang lange bei den Indianern spielt, erwarte ich nicht, dass die Protagonisten die Komanchen-Sprache sprechen. Im Hörbuch trübte das den Hörgenuss.
    Peter, der sensibelste Sohn von Eli, ist zur falschen Zeit geboren worden. Er kann mit der Brutalität seines Vaters nichts anfangen und ist der Außenseiter der Familie. Nach und nach kristallisiert sich Peters Charakter als ein "Weichei" und "Jammerlappen" heraus. Irgendwann konnte ich ihn einfach nicht mehr ertragen! Ein ziemlich depressiver Charakter, der mich nicht überzeugen konnte. Die Beziehung mit einer Mexikanerin, der einzigen Überlebenden einer von den McCulloughs ausgelöschten Familie, die er am Ende führt, empfand ich als unglaubwürdig.
    Jeanne, Elis Enkelin, weiß nicht, was sie mit sich und ihrem Leben anfangen soll. Sie suhlt sich in ihrem eigenen Mitleid. Getrieben von ihrer Unzufriedenheit, war sie ein Charakter, dessen Geschichte ich nichts abgewinnen konnte. Sie war einfach nur langweilig.

    Irgendwann wollte ich das Hörbuch nur noch zu Ende bringen und es schnell vergessen.
    Deshalb war dies mein (Hör-)Flop des Jahres.
    Ein zu hochgelobtes Buch, das inhaltlich nicht überzeugen konnte, dessen Charaktere überwiegend langweilig waren, die Erzählweise zu oft unnötig brutal ausgeschmückt, mit zu viel Sex und Erotik. Und das Vorlesen war leider auch misslungen.

    1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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