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Inhaltsangabe

Buzz Windrip, für seine Gegner ein "ungebildeter Lügner mit idiotischer Weltanschauung" und ein gefährlicher Populist, will Präsidentschaftskandidat werden. Er gibt vor, sich für die kleinen Leute einzusetzen, und verspricht, "aus Amerika wieder ein stolzes Land zu machen". Trotz völlig unglaubwürdiger Versprechen laufen ihm die Wähler zu, und er zieht ins Weiße Haus ein. Sogleich regiert er wie ein absolutistischer Herrscher, beschneidet die Freiheiten der Minderheiten, legt sich mit Mexiko an und lässt seine Kritiker rabiat verfolgen. Einer davon ist der liberale Zeitungsherausgeber Doremus Jessup, der sich nicht mundtot machen lassen will.

©1935 / 2017 Sinclair Lewis / Michael Lewis / Aufbau Verlag GmbH & Co. KG / Finch & Zebra, Buss & Thielen GbR / Doubleday, Doran and Company (P)2017 Finch & Zebra, Buss & Thielen GbR

Hörerrezensionen

Bewertung

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    Udolix Berlin, Deutschland 01.05.2017
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    "Zäher Brocken"

    Jan Brandt hat zu diesem schon bereits 1935 erschienenen Bestseller ein aktuelles Nachwort geschrieben, dass ich mir im Nachhinein als Vorwort gewünscht hätte. In diesen Genuss kommt man nur beim Kauf des Buches oder wenn man davon Kenntnis hat durch Vorspulen. (Teil 3 ab Kapitel 67)
    Im Mittelpunkt des Romans steht eine fiktive politisch, diktatorische Entwicklung in den USA, die im Moment unglaublich visionär (trumpy) wirkt, da Parallelen zur aktuellen Machtstruktur, vor allem ihrer überraschenden Entstehung auf verblüffende Weise ähnelt.
    Trotzdem bleibt der Roman bewusst ein Werk seiner Zeit, geprägt durch die allgegenwärtigen Zerwürfnisse einer Gesellschaft, die sich mit wirtschaftlichen, rassistischen, religiösen und nicht auch zuletzt persönlichen Interessen quält und entzweit. Im Ergebnis skizziert Lewis eine Diktatur, die getragen von der Dummheit der Unzufriedenheit dem dritten Reich verblüffend ähnelt. Er machte damit unmissverständlich deutlich, dass keine Demokratie immun ist. (siehe auch Türkei)
    Spannender Stoff.
    Dennoch habe ich mich mit der 80 Jahre alten Lektüre des Nobelpreisträgers schwer getan. Das Buch ist voll von Protagonisten und Antagonisten, voll wie derzeit ein Flüchtlingsboot auf dem Mittelmeer, so dass man bei der Flut von Namen schnell den Überblick verlieren kann. Und der Stoff kommt für heutige Verhältnisse recht trocken daher. Es tuen sich nur sehr zäh Bilder im Kopf auf, Gefühle werden sehr sparsam transportiert. Kein gewohntes „Kopfkino“, Lewis besticht eher mit kognitiver Brillanz die Zeit und Muße abverlangen. Das sollte man im Vorfeld bedenken wenn man sich auf den ansonsten höchst aktuellen Inhalt einlassen will. Eben wieder Geschmackssache, ich mag auch nicht unbedingt Rindersteaks. Man muss einfach zu viel kauen. Deshalb fiel es mir zeitweise recht schwer. Frank Arnold's grandioser Vortrag war aber sehr hilfreich und hat mich durchhalten lassen.
    Alles in Allem ein bemerkenswertes Buch.

    9 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Markus 24.05.2017
    Markus 24.05.2017
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    "Doch, das ist bei uns leider doch möglich...."

    Dieses Buch des Nobelpreisträgers Sinclair Lewis ist aus dem Jahr 1935 - das ist wichtig.
    Sehr schön ist, dass die Übersetzung, die etwas "ältlich" wirkt, dem Ganzen einen zeitlosen Eindruck gibt, der hier sehr hilfreich ist.

    Zum Inhalt: Es geht um Donald Trump und wie er die US-amerikanische Demokratie zu Grunde richtet.
    NEIN - es geht natürlich nicht um Donald Trump, der Typ im Buch heißt Buzz Windrip und er gewinnt - fiktiv - die US-Präsidentschaftswahlen 1936. Die weitere Entwicklung hat sich Sinclair Lewis aus den Berichten, die seine Frau aus dem Deutschland der 30er Jahre für amerikanische Zeitungen schrieb, extrapoliert. Man muss aber bei diesem Buch aufpassen, dass man nicht dahinein verfällt, hinter jedem Detail eine Entsprechung in unserer Zeit zu suchen; es gibt für erschreckend viele Details Entsprechungen, aber nicht für alle.
    Ein sehr empfehlenswertes Buch, das auch gut vorgetragen wird. Die leicht ältliche Sprache der Übersetzung unterstützt hier sehr.
    Ein Tip zum Anhören: Am Ende (ab Kapitel 67 glaub' ich) gibt's ein aktuelles Nachwort, das ich gerne vorneweg gehört hätte.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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