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Das Mädchen, das den Himmel berührte Hörbuch

Das Mädchen, das den Himmel berührte

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Inhaltsangabe

Wie wird ein junger Tagedieb, der seine Kindheit in einer Höhle verbracht hat, zu einem glühenden Verfechter der Freiheit? Wie wird ein jüdischer Betrüger zu einem berühmten Arzt? Und wie wird ein junges Mädchen ohne Perspektive zu einer einflussreichen Modeschöpferin? Die Antwort liegt in Venedig. Denn dort, im Labyrinth der Gassen und Kanäle der geheimnisvollsten Lagune Europas, zwischen der Pracht San Marcos und dem Elend der Spelunken von Rialto findet sich das gesamte Panorama des Lebens...

©2013 Bastei Lübbe (P)2013 Lübbe Audio

Hörerrezensionen

Bewertung

4.2 (1102 )
5 Sterne
 (533)
4 Sterne
 (342)
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Gesamt
4.3 (647 )
5 Sterne
 (348)
4 Sterne
 (193)
3 Sterne
 (79)
2 Sterne
 (16)
1 Stern
 (11)
Geschichte
4.5 (638 )
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4 Sterne
 (163)
3 Sterne
 (44)
2 Sterne
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1 Stern
 (8)
Sprecher
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    monerl 10.06.2013
    monerl 10.06.2013
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    "Schöne Geschichte im alten Venedig"

    Es gilt, sich einen umfangreichen, historischen Roman zu erarbeiten, der sehr viele Themenbereiche umfasst, sowie auch zahlreiche Handlungsstränge:

    - Zum einen sind da Mercurio, Benedetta und Zolfo. Waisenkinder, die sich durch kleinere Betrügereien über Wasser halten, aber keine richtigen Freunde sind.
    - Der jüdische Kaufmann Shimon Baruch.
    - Der jüdische Betrüger und später Arzt, Isacco und seine Tocher Giuditta.
    - Der Mönch Amadeo.

    Neben diesen vier Hauptsträngen, gibt es auch noch einige Nebenhandlungen, die im Laufe der Geschichte miteinander verflochten und neugeflochten werden.

    Das Ziel ist Venedig. Dort spielt der Großteil der Handlung und dort gibt es auch das große Finale, in dem alle Figuren zusammentreffen.

    Ich habe viel gelernt und Neues erfahren, das ich bis dato nicht gewusst habe, z.B. wie jüdische Viertel entstanden sind oder wie ein Boot / kleines Schiff gebaut wurde, über die "Franzosenkrankheit" und ihre Bekämpfung wird berichtet als auch über damalige Verkleidungskünste, die mich richtig zum Staunen gebracht haben. Sehr interessant fand ich auch die Beschreibung von Kleidern "von der Stange".

    Durch den Umfang des Buches hat der Autor genug Zeit seine vielen und verschiedenen Charaktere auszuarbeiten und ihnen Tiefe zu geben. Meine absolute Lieblingsfigur war Scarabello, der Boss der Betrüger in Venedig, der eigentlich eine Nebenfigur darstellt, doch wie ich finde, am besten gelungen ist. Er ist nicht nur gut oder böse und deshalb war ich von dieser Figur am meisten überzeugt. Dagegen belegt Giuditta, auf meiner Figurskala, den letzten Platz. Ihr Charakter plätschert leider nur so vor sich hin, ohne bedeutende Entwicklung.

    Ganz zart Beseiteten würde ich dieses Buch nicht empfehlen. Sehr detailliert werden hier und da einige Ereignisse beschrieben, auf die ich, insbesondere beim Geschlechtsverkehr von zwei bestimmten Charakteren, hätte verzichten können.

    Oft überrascht Di Fulvio den Leser mit dem Fortgang der Handlung. Das hat mir sehr gut gefallen. So wurden die 29 Stunden Hörbuch nicht langweilig oder langatmig.

    Zum Hörbuch:
    Ich bin sehr froh, dieses Geschichte als Hörbuch genossen zu haben. Der Erzähler schafft es schön den verschiedenen Figuren eine eigene Stimme zu geben, und das, das ganze Buch über. Emotional und krafvoll verleiht er der Geschichte ein Leben, und es fällt dem Zuhörer sehr leicht sich alles vorzustellen. Ich hatte immer ein tolles Kopfkino. Ich bemängel jedoch die machmal zu laut und zu kraftvoll gesprochene wörtliche Rede, die mich tatsächlich ab und an zusammenzucken ließ. Auch störten mich die auffälligen Schluckgeräusche des Sprechers, die er selten aber doch hin und wieder gekonnt in der Geschichte "verstecken" konnte. Ich weiß, dass die ungekürzte Ausgabe 29 Stunden (und mehr) Spechzeit gedauert hat aber dann denke ich, hätte man vielleicht mehr Pausen, zum Erholen des Erzählers, machen sollen.
    Insgesamt aber ist dieses Buch ein Buchtipp.

    10 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Ute Heppenheim, Deutschland 28.02.2013
    Ute Heppenheim, Deutschland 28.02.2013

    Ein Leben ohne Hörbücher ist möglich, aber sinnlos.

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    "Eine wundervolle Geschichte"

    Was für ein ergreifendes Hörbuch! Wo bitte sind die 29 Stunden hin? Sie vergingen für mich beim Zuhören wie im freien Fall und ich würde gerne noch weitere 29 Stunden der Geschichte lauschen.

    Dieses Hörbuch ist prall gefüllt mit Menschen und ihren Gefühlen, mit Judenhass, mit Hexenverfolgung und der Inquisition, mit Gaunereien, mit Charme, mit Liebe ohne Vorurteile, mit Freundschaft, Hass und Neid, Verrat und Täuschung und natürlich jeder Menge Widrigkeiten, die die Protagonisten durch- und überleben müssen. Wie sie das bewerkstelligen wird in prächtig beschriebenen Bildern erzählt. Ich konnte mir das Venedig von damals mit all seinen Kanälen und Gassen, Läden und Gerüchen, Edelmännern und Huren etc. sehr gut vorstellen.

    Wie auch schon in “Der Junge, der Träume schenkte” wird die Geschichte über mehrere Jahre erzählt. Allerdings ist hier die Zeitspanne nicht so lang. Doch deswegen war es noch lange nicht weniger interessant! Denn in der Zeit, die erzählt wird, passiert so erschreckend viel, dass bei mir keine Minute Langeweile aufkam.

    Sehr ausführlich wird hier auch geschildert, wie in einer unglaublich großen Reederei Galeeren gebaut wurden. Äußerst interessant fand ich das. Ebenso interessant war auch die Schilderung des Hexenprozesses.

    Die Geschichte hat verschiedene Erzählstränge, die sich zum Ende hin zu einem verbinden und somit auch nichts ungeklärt bleibt. Und den letzten Satz – hach, den fand ich richtig passend als Abschluss für diesen wundervollen Roman.

    Sascha Rotermund hat diese Geschichte unschlagbar gut, engagiert und mit viel Gespür für die Protagonisten und die einzelnen Situationen gesprochen. Seine Leistung verdient ebenso wie die Geschichte die volle Punktzahl!

    39 von 46 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Kontrast Ruhrpott 01.03.2013
    Kontrast Ruhrpott 01.03.2013

    macfreund

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    Sprecher
    Geschichte
    "Alle Emotionen ansprechend"

    Unglaublich mitreißende, packende Geschichte von Anfang bis zum letzten Schluss! Nur zu empfehlen (egal ob Mann oder Frau).

    31 von 37 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Sabine Eigeltingen, Deutschland 23.06.2014
    Sabine Eigeltingen, Deutschland 23.06.2014
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    Sprecher
    Geschichte
    "Nun ja ...... alles eine Geschmacksfrage"

    Fangen wir mal mit dem Positiven an: Der Sprecher Sascha Rotermund ist einfach genial und durch seine Stimme meint man, die Protagonisten wie auf einer Bühne agieren zu sehen. Genau das ist aber auch der Punkt, warum ich das Buch nicht zu Ende hören konnte ..... Es gibt in dem Buch so viel Geschrei und Szenen voller Gewalt, dass ich mir das alles nicht bis zum Ende antun konnte.
    Ich habe zwar trotzdem bis zum 4. Teil durchgehalten, aber irgendwann habe ich das Ende des Buches herbeigesehnt und gedacht, ich hätte auf die kritischen Stimmen hören und mir das Buch sparen sollen. Aber ich musste es ja selbst erfahren.
    Das nächste Buch wird erstmal wieder ein heiteres sein.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Natascha Bonn, Deutschland 01.05.2014
    Natascha Bonn, Deutschland 01.05.2014
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    Sprecher
    Geschichte
    "gut, aber grau und grausam"

    Man muss es schon mögen...
    Venedig - 15. Jahrhundert.
    Eine grosse Liebesgeschichte eingerahmt in viel Elend, Grausamkeit und ab und an kleinen Hoffnungsblitzen.
    Vor allem das Juden - Thema hat mich an den sonnigen Tagen etwas runter gerissen.
    Trotzdem hatte es Tiefen, war gut gesprochen und wird in Erinnerung bleiben

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Lucia Bernhardt 25.03.2014

    Mausele

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    Sprecher
    Geschichte
    "Wer auf Follett steht wird Di Fulvio lieben"

    Die Geschichte ist ebenso fesselnd wie "Der Junge der Träume schenkte" leider ist der Titel etwas irreführend, denn der Schwerpunkt der Geschichte liegt auf Mercurio, also einem Jungen. Alles andere ist aber genauso spannend und bildlich erzählt.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Andrea Jordan Zürich 13.03.2013
    Andrea Jordan Zürich 13.03.2013

    Andika

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    "Leichte Lektüre - gute Begleiter nebenbei"

    Für mich gibt es 2 Versionen für Hörbücher. Solche, die man nebenbei zur Unterhaltung hören kann und solche, die der vollen Aufmerksamkeit wert sind. Dieses Hörbuch gehört für mich in der ersten Kategorie. Es ist eine eher märchenhafte als realistische Geschichte jedoch mit interessanten Details wie der Hexenprozess und das Leben der Juden in der damaligen Zeit. Mir war das Buch zwar nie langweilig aber zwischendurch war ich froh, dass ich auch etwas sinnvolleres nebenbei machen konnte.
    Das ständige Schlucken des Vorlesers war mehr als nervig. Ich verstehe nicht, warum es nicht ausgeschnitten wurde.

    8 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    A. Müller 01.03.2013
    A. Müller 01.03.2013
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    "viel oberflächlicher als das Vorgängerbuch :-("

    langweilig und oberflächlich erzählt; man merkt, dass es übereilt und ohne inneren Bezug geschrieben wurde, um den Erfolg des wirklich tollen Vorgängerbuches marketingtechnisch zu nutzen. Daher kommt auch der völlig unpassende Titel, der an das vorige Buch erinnern soll: "Das Mädchen dass..." statt "Der Junge, der Träume schenkte". Die übertrieben pathetische Sprechweise des Autors versucht vergeblich, etwas Bewegendes hinzuzufügen, das der Text aber einfach nicht hergibt. Gut geschriebene Texte brauchen das nicht. Und aus Frauenperspektive kann der Autor sowieso nicht überzeugend erzählen. Die Geschichte bleibt in aufgebauschen Klischees stecken. Lieber nur das Vorgängerbuch hören und den Autor in guter Erinnerung behalten

    46 von 62 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    papercuts1 Deutschland 11.04.2013
    papercuts1 Deutschland 11.04.2013

    Ich liebe Hörbücher - auch in Englisch! So höre ich Bestseller oft schon lange, bevor es sie auf Deutsch gibt!

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    "Toller Sprecher, mittelmäßige Geschichte"

    Fazit:

    Ein netter historisch angehauchter Roman, den man ebenso problemlos runterhören wie auch wieder vergessen kann. DAS MÄDCHEN DAS DEN HIMMEL BERÜHRTE bemüht sich um Atmosphäre, Historie und eine schöne Geschichte. Die bekommt der Hörer (oder Leser) auch, allerdings ohne literarisch, psychologisch oder sonstwie herausgefordert zu werden. Sprachlich ist das Ganze nicht schlecht, aber auch keine große Kunst.

    Di Fulvio’s Venedig-Roman wäre eine gute Vorlage für einen unterhaltsamen Fernseh-Mehrteiler und ein gefundenes Fressen für Kulissenbauer, Kostümbildner und Szenenausstatter. Die Geschichte ist bestimmt auch prima geeignet als unbelastende Urlaubslektüre. Und Sascha Rotermund könnte sie tatsächlich nicht besser lesen.

    Mehr ist DAS MÄDCHEN DAS DEN HIMMEL BERÜHRTE dann aber auch nicht. Bis auf ein paar historische Fetzen verschwindet die Geschichte schnell aus dem Gedächtnis, ohne emotionale Spuren zu hinterlassen. Und ist mir persönlich damit zu wenig.

    Zum Sprecher:

    Sascha Rotermund wirft sich mit wehenden Fahnen in diese Hörbuchproduktion. Er hat genau die Wandlungsfähigkeit und die Energie, die ein solches historisches Abenteuer nebst Liebesgeschichte braucht. Dazu ganz einfach eine angenehme Stimme, der man sehr lange zuhören kann, ohne dass man sie leid wird. Er ist tatsächlich das Beste an diesem Hörbuch!

    6 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    bnlflo 19.06.2013
    bnlflo 19.06.2013
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    "Kitschig, langweilig, unglaubwürdig"

    Das erste Hörbuch, das ich nicht zu Ende hören konnte. Die Charaktere sind oberflächlich, langweilig und vor allem wirken sie wie Zeitreisende aus der heutigen Zeit. Luca Di Fulvio kann es besser; in diesem Fall hat er aber wirklich Schund abgeliefert. Schade.

    8 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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