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Auf zwei Planeten Hörbuch

Auf zwei Planeten

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Inhaltsangabe

Indem ich den vorstehenden Beschluß der Marsstaaten zur allgemeinen Kenntnis bringe, übernehme ich mit dem heutigen Tage in ihrem Namen die Schutzherrschaft über alle Staaten der Erde und bestimme wie folgt: Alle Regierungen und Nationen werden bis auf weiteres in ihren verfassungsmäßigen Rechten bestätigt. Alle internationalen Verträge und Kundgebungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der durch mich zu vollziehenden Bestätigung der Marsstaaten. Alle Kriegsrüstungen sind verboten. Alle Regierungen werden eingeladen, bevollmächtigte Vertreter zu der Weltfriedenskonferenz zu entsenden.

Von der Bevölkerung der Erde erwarte ich, daß sie die Bemühungen der Marsstaaten, ihr die vollen Segnungen des Friedens und der Kultur zu bringen, mit allen Kräften unterstützen wird. Gegeben am Nordpol der Erde, den 15. Mai Ill, Bevollmächtigter Protektor der Erde.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2013 Gemeinfrei (P)2013 Audible GmbH

Hörerrezensionen

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Geschichte
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Sprecher
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    Matthias Berlin, Deutschland 25.10.2013
    Matthias Berlin, Deutschland 25.10.2013

    Bin im richtigen Leben Musikjournalist. Die heimliche Liebe ist Literatur.

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    Geschichte
    "Epochaler Scifi-Schinken"

    Audible ist wieder mal sowas von bescheiden! Ich finde, diese Großtat muß gebührend mit einer Champagnerflasche gefeiert werden. Mit "Auf zwei Planeten" liegt nichts weniger als der erste Science-Fiction-Roman der Moderne ungekürzt und unverstümmelt als Hörbuch vor! 1897 kamen die Deutschen den Engländern durch dieses frühe interplanetarische Spektakel um nur wenige Wochen der Erfindung der Scifi-Gattung zuvor: Well's "Krieg der Welten" mit einem ähnlichen Thema erschien erst 1898!
    Natürlich hätte ich auch diesen Klassiker gern als Hörbuch. Aber der Vorteil hier:
    Dies Pionier-Werk kennt kaum einer! Und so kann man 24 Stunden nur staunen, wieviel durchgeknallte schöne Ideen Laßwitz schon vor über 100 Jahren hatte - unter andrem gilt er als Erfinder des kugelförmigen Raumschiffs. Nicht umsonst wird bis heute für besonders innovative Scifi-Werke der Laßwitz-Preis vergeben.
    Also wer wissen will, wie alles begann, der sollte sich das reinziehen. Von Peter Lontzek fantastisch gelesen. Klar, in manchen Teilen auch albern, bieder, etwas steifleinern philosophisch und zuweilen auch noch stark von Jules Verne beeinflusst, Aber was solls - es bleibt bester Steampunk aus der Original-Zeit!

    12 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Markus 07.08.2014
    Markus 07.08.2014
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    "Geht das eigentlich: "historische science fiction?"

    Eins vorweg: Ich habe dieses Hörbuch mit großem Vergnügen gehört, wirklich toll!

    Man muss aber zu diesem Buch dringend bemerken, dass es 1897 veröffentlicht wurde, und das darf man nicht vegessen - zu keinem Zeitpunkt!
    Das Buch wurde geschrieben, als Autos und Flugzeuge kühne Phantasien waren, sowas wie Telefone gab's noch nicht, Telegrafie war hochmodern, in Deutschland regierte ein Kaiser und Bismarck, Renten- und Krankenversicherung waren sehr neue Erfindungen, es war noch nicht allgemein akzeptiert, dass Licht eine endliche Geschwindigkeit hat, die ersten bakteriellen Infektionen waren nachgewisen, aber noch kein allgemein akzeptiertes Konzept, Radioaktivität unbekannt. Kolonien wurden noch mit dem Verständnis erobert und unterdrückt, dass Europäer einfach überlegene Menschen sind, man sprach ungeniert von "zivilisierten" Ländern, wenn man England, Frankreich und Deutschland meinte, die USA eigentlich nicht.
    Panzer, Luftkrieg, Gaskrieg, Weltkriege - alles noch unbekannt, Nord- und Südpol noch lange nicht von Menschen besucht.
    Vor diesem Hintergrund eine "Space Opera" zu hören, ist phantastisch, und festzustellen, dass Kurd Laßwitz mit ganz ähnlichen Erzähltechniken arbeitet wie heutige Autoren der phantastischen Literatur ist beinahe schon unheimlich. Und ettliche "Phantastereien" aus dieser Geschichte haben wir heute in unserem Alltag als ganz normale Erfahrungen, ungalublich.
    Sehr empfehlenswert für Hörer, die nicht nur auf oberflächliche action aussind.

    7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    P. Koch Bochum 02.05.2014
    P. Koch Bochum 02.05.2014
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    "ein Menschenfreund"

    Diese Geschichte habe ich des Preises wegen gekauft... und auf keinen Fall bereut! Laßwitz (den ich vorher nicht kannte) ist wohl ein deutscher Jules Verne, der hier einen interessanten Ansatz mit vielen Wendungen ausarbeitet. Im Großen besteht die Geschichte darin, daß hochkultivierte Marsianer die Erde erobern, um Rohstoffe (Luft, Sonne!) auszubeuten. Dabei will man die Menschheit mit der höheren Kultur beglücken (es gibt nur einen großen Marsbund, jeder hat ein Mindesteinkommen, die Technik ist um Jahrtausende weiter). Die Nationalstaaten wehren sich und die Marsianer (Martianer) müssen die Staaten unterjochen. Doch wie bei allen Eroberern wendet sich der gute Wille zum Bösen und sie werden zu "Herrenmenschen". Doch unter diesem Druck werden alle Menschen Brüder, sie lernen von den Marsianern und verjagen die Marsianer. Alle Erdenstaaten schließen Frieden, die Menschen werden verstehen sich als Menschen und nicht Nationen und man schließt Frieden mit dem Mars. Daß dieses alles ohne großes Pathos und mit großem Verständnis für Politik geschildert wird, ist das große Plus der Erzählung. Auch heute noch ist der Roman spannend, wenn man mal die eingesetzte Technik (Luftballone, Taubenpost...) übersieht. Es gibt überraschende Wendungen, die auch noch in der heutigen Politik einsichtig und logisch sind (der Verlierer bezahlt die Schulden des Krieges...). Auch gibt es spannende technische Erklärungen, die die Geschichte zur Science Fiction macht. Die Hauptpersonen der Geschichte sind Deutsche; nun ja, hätte die Geschichte ein Engländer geschrieben, wären es Engländer. Am Anfang werden viele technische Details erklärt. Laßwitz war sehr in Physik bewandert und mußte das wohl etwas herausstellen. Auch Humor fehlt nicht und eine deutsche Heraushebung ist meiner Meinung nach eher ironisch gemeint. Die Darstellung von unkultivierten Völkern und die unsympathische Darstellung der Briten, sowie der Mord an Christen von Türken ist nicht schön, entspricht aber wohl (leider) dem damaligen Zeitgeist. Zum Ende gibt es noch große ökologische Probleme. Die Erdrotation soll gestoppt werden, um die Rohstoffe besser ausnutzen zu können. Wie kann man das ohne Nachteile regeln oder gar stoppen (Kinoreif)? Die Marsianer werden in der Geschichte eigentlich wie bessere Menschen geschildert, sie haben die gleichen Politiksysteme (Parlament etc.), sodaß man am Schluß eigentlich nur an Politik zwischen verschiedenen Staaten denkt. Laßwitz ist kein Nationalist im eigentlichen Sinn, da er deutlich macht, daß Nationalstaaten keinen Sinn machen. Übrigens retten die US-Amerikaner letztendlich die Erde! Die Nazis haben, so habe ich gelesen, viele Schriften von Laßwitz wegen ihrer Humanität verboten.

    6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    M. Harb Graz 02.12.2014
    M. Harb Graz 02.12.2014

    No Fate but what you make....

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    Geschichte
    "Ein Sci-Fi Epos mit Weitblick"

    Was Kurd Laßwitz im ausgehenden 19.Jhdt. hier abgeliefert hat, hat mich sehr begeistert. Die Story ist keine reinrassige Invasions-Geschichte von Marsmenschen (da dieser Bereich maximal 30 Prozent des Buches ausmacht), sondern eher ein klassischer Reise-Epos durch Weltraum, über die Erde und natürlich zum Mars.
    Was mir besonders gefiel waren die exakten Schilderungen von technischen Errungenschaften, die sich der Autor anno 1897 vorgestellt hat, teilweise musste ich schmunzeln, manche Dinge hat er überraschend exakt vorweggenommen.

    ACHTUNG MINI-SPOILER:
    Was aber das ganz Besonders an diesem Buch ist: Jahrzehnte vor dem Wahnsinn des ersten und 2ten Weltkriegs und ihrem Leiden und auch politischen Konsequenzen (Völkerbund als Terminus, die "Rassenideologien" der 30er Jahre und deren schrecklichen Folgen, etc.) hat Laßwitz hier eine militärisch überlegene Macht dargestellt, deren kulturelle Weiterentwicklung ihr schnell zu Kopfe steigt mit sehr radikalen Strömungen innerhalb ihrer eigenen politischen Struktur und der Machtergreifung derselben radikalen Strömungen; WEiters der "Menschenbund" als frühe Idee zum späteren Völkerbund, wenngleich aufgrund anderer Vorbedingungen.......und letztlich die spätere Hegemonialstellung der USA als "Nachfolger" Großbritanniens (für mich der feinste Weitblick in einem so alten Buch seit langemaber ihr wisst worauf ich hinaus möchte: Vor den historischen Hintergründen der Folgjahrzehnte ließt sich dieses Buch großartig, vor allem weil man stets merkt dass auch der Autor nur ein Kind seiner Zeit ist, einer Zeit aufkommender Nationalismen, einem Englischen Empire (dass noch 20 Jahre bis zu seiner größten Ausedhnung brauchen sollte, aber trotzdem DIE Macht war) mit großer Macht, etc.

    FAZIT: TOLL! Teilweise etwas kitischig und langatmig, aber alles in allem TOLL :-)

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Markus TÖMMERS 01.04.2016
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    "... Einfach zu lang..."

    Nachdem ich dieses Hörbuch nun dreimal gehört habe, kann ich mich endlich in die Geschichte hineinversetzen. Absolutes Mittelmaß !!!
    3 STERNE, und keinen mehr -- hätte man auch in 10 Std. erzählen können.

    0 von 0 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Flex Mex Mexiko 29.07.2015
    Flex Mex Mexiko 29.07.2015 Bei Audible seit 2016

    Tex Mex ist mein Lieblingsessen

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    "super toll und gut"

    Ich hin echt begeistert gewesen
    von diesem Titel und empfehle ihn gerne weiter. Man kann sich gut rein hören und dem Sprecher gut folgen

    1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Bettina Wendt Dahme, Deutschland 02.01.2014
    Bettina Wendt Dahme, Deutschland 02.01.2014 Bei Audible seit 2011
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    Sprecher
    Geschichte
    "Ein Kind seiner Zeit."

    Ich lese immer wieder gern SF Literatur, kannte den Autor aber bisher nicht und habe mich von den durchweg guten Kritiken verführen lassen. Naja, nach der Hälte des ersten Teils lege ich es erstmal weg. Schmunzeln kann ich, wenn ich mit der antiquierten Sprache des Schriftstellers Dinge beschrieben bekomme, die heute zu meinem Alltag gehören. (Scanner, Tablets..) Es ist immer erstaunlich, wenn Schriftsteller dieses Genres Dinge in der Phantasie vorwegnehmen.
    Absolut befremdlich ist für mich aber dieses penetrante Hohelied auf die Deutschen und deren überlegene Eigenschaften. Da werden die Eskimos als dumm und stinkend beschrieben, aber die Deutschen erscheinen den Marsbewohnern so dermaßen interessant, dass sich nur diese zu Erforschung lohnen. Und natürlich überlegt die Marsdame, ob sie sich in den Deutschen verlieben kann. Der übrigens auch in lebensgefährlichen Aktionen mit heiterem Text und Stimme ganz im Stil von Abenteuerurlaub für Pfadfinder daherkommt. Wenn man andere Bücher aus den Regalen seiner Großeltern liest, weiß man, dass diese Art zu schreiben, einfach der Zeit geschuldet ist. Der Schriftsteller war laut Wikipedia offensichtlich ein Großer seiner Zunft, der trotz hoher politischer Bildung in diesem Buch den Kolonialismus als gegeben vertritt. Diese langatmigen Überlegungen dazu haben mir das Buch erstmal vergällt. Da greife ich lieber zu Wells oder Lem.

    5 von 18 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    xtrars 04.06.2015
    xtrars 04.06.2015
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    Geschichte
    "Zu viele falsche Fakten"

    Es ist zwar nur eine Geschichte, allerdings verändert diese zuviel vorhandene Fakten (z.B. die Gravitationsgeschwindigkeit) und erfindet nicht nur was dazu (z.B.Marsianer)

    0 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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