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Tödliche Camargue Hörbuch

Tödliche Camargue: Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc

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Inhaltsangabe

August, die Luft über der Provence flirrt in drückender Hitze. Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon werden in die Camargue gerufen: Ein schwarzer Kampfstier ist von der Weide entkommen und hat einen Fahrradfahrer mit den Hörnern aufgespießt. Ein bizarrer Unfall, so sieht es zunächst aus. Bis Blanc ein Indiz dafür entdeckt, dass jemand das Gatter absichtlich geöffnet hat.

Der Tote ist Albert Cohen, Reporter eines Politmagazins, Modeintellektueller aus Paris, Fernsehberühmtheit. Er ist in der Camargue, um einen großen Artikel über Vincent van Gogh zu schreiben. Doch was sollte das mit dem Anschlag zu tun haben? Während ein fröhlicher Bautrupp das alte Dach von seiner halb verfallenen Ölmühle abträgt, aber kein neues eindeckt, stößt Blanc bei seinen Ermittlungen auf Cohens unvollendete Reportage, die gar nicht so harmlos ist, wie sie zunächst aussieht - und auf eine alte, tödliche Geschichte, die jeder, aber auch wirklich jeder vergessen will. Mit seinem zweiten Fall kommt Blanc seiner neuen Heimat ein Stück näher. Doch der Preis, den er dafür zahlen muss, ist hoch.



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©2015 DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG (P)2015 Audible GmbH

Hörerrezensionen

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Geschichte
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Sprecher
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    Ursula Kiermeier Lausitz 24.04.2015
    Ursula Kiermeier Lausitz 24.04.2015
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    "Bannalec lässt grüßen"

    Cay Rademacher habe ich durch den Roman „Der Trümmermörder“ für mich entdeckt. Ein faszinierendes Porträt der unmittelbaren Nachkriegszeit in Deutschland, ein wirklich gelungener Krimi. „Der Schieber“ war schon etwas schwächer, aber immer noch gut. Aber dass Cay Rademacher jetzt meinte, auf den fahrenden „Pariser-Polizist-wird –wegen-Unbotsamkeit-zwangsweise-in-die-Provinz-versetzt-und-leidet-dort-vor-sich-hin“-Zug à a Bannalec aufspringen zu müssen, hat seinen Romanen nicht gut getan. Wie bei Bannalec wird bei Rademacher ein unliebsamer Elitepolizist in die Provinz versetzt, hier trägt er nicht den Allerweltsnamen Dupin, sondern den Allerweltsnamen Blanc, die malerische Provinz ist nicht die Bretagne, sondern die Camargue, wie bei Bannalec leidet der ehemalige Pariser Polizist unter seinem bornierten und überambitionierten Chef, wie bei Bannalec stehen neben der Kriminalgeschichte vor allem die Landschaft und ihre touristischen Sehenswürdigkeiten im Vordergrund, und wie bei Bannalecs erstem Dupin-Roman, den Bretonischen Verhältnissen geht es in „Tödliche Camargue“ um künstlerische Klassiker der Moderne, Van Gogh und Gauguin, der nicht nur ein begnadeter Maler war, sondern auch ein Kneipenhaudegen, es geht ein aus einer Kneipe/ einem Provinzmuseum gestohlenes Gemälde, aber auch der Pariser Filz, die Terrororganisation Action directe spielen in die Tödliche Carmague hinein. Während der erste Blanc-Roman ein reiner Abklatsch der Bannalec-Romane war, ist der zweite deutlich besser: Schöne Landschaftsbeschreibungen, eine verwickelte Kriminalgeschichte, deren viele Enden so miteinander verwoben sind, dass es fasziniert.
    Was mich an diesem Hörbuch aber massiv gestört hat, war die miserable französische Aussprache Oliver Siebecks: Als er den Patricia Kaas-Song Reste sur moi aussprechen soll, klingt das nicht nach Bleib auf mir, sondern nach Essensreste auf mir, gruselig. Die verschiedenen französischen Nasale kann Siebeck auch nicht auseinanderhalten, die Nackenhaare stehen einem zu Berge, manchmal habe ich beim Zuhören wirklich gelitten. Oliver Siebeck hat andere Hörbücher meisterhaft eingesprochen, aber er sollte die Finger (oder besser die Zunge) von (pseudo)französischen Hörbüchern lassen, das ist wirklich eine Qual für alle Seiten.
    Resümee: Am liebsten würde ich Cay Rademacher in die unmittelbare Nachkriegszeit zurückschicken, dort sind seine besten Krimis angesiedelt. Aber wenn er unbedingt auf die Frankreich-Mode aufspringen will, dann müssen sich seine Fans wohl daran gewöhnen. Dieser Roman ist in jedem Fall besser als der erste Blanc-Roman, vielleicht schwimmt er sich im dritten Blanc-Roman völlig frei von seinem Vorbild. Und seine Deutung des abgeschnittenen Ohrs von Vincent van Gogh ist geistreich und einleuchtend, gerade weil sie nicht mit der üblichen Deutung der etablierten Kunsthistoriker übereinstimmt. Hörenswert, wenn man sich nicht Siebecks miserablem Französisch stört.

    10 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Amazon Kunde 16.04.2015
    Amazon Kunde 16.04.2015
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    "Überragend"

    Auch der zweite Teil hat überzeugt. Ein Alltagsretter. Wunderbar geschrieben und gelesen. Nie langweilig und detailgetreu. Ich habe mich in einen Landstrich verliebt, den ich selbst noch nie besucht habe. Nie kitschig, sehr authentisch und trotzdem klassisch. Der Sprecher hat diesem Buch Leben eingehaucht und passte perfekt. Danke für diesen Hörgenuss.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Joerg Rudolph Hamburg, Deutschland 11.05.2015
    Joerg Rudolph Hamburg, Deutschland 11.05.2015 Bei Audible seit 2011
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    "Nichts für Autofahrer"
    Halten Sie die Hörbuch-Ausgabe von Tödliche Camargue für besser als das Buch?

    Wer gerne Hörbücher beim Autofahren hört, sollte sich Hörbüchen, gesprocen von Oliver Siebeck nicht kaufen. Der Sprecher liebt es, mal laut und mal leise zu lesen. Das bedeutet, Sie müssen ständig nachjustieren. Und das nervt! Eigentlich schade, denn seine Stimme ist ja sehr gut, aber...! Mich wundert, daß Cay Rademacher das zuläßt.


    4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Tobias D. 21.04.2017
    Tobias D. 21.04.2017
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    "Spannend und unterhaltsam"

    Ein wirklich guter Kriminalfall, sehr gut gelesen und dadurch spannend, bis zum unerwarteten Ende. Die Vorfreude auf den nächsten Teil ist bei mir geweckt.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    sab66 27.06.2017
    sab66 27.06.2017
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    "der coole Roger Blanc und van Gogh"
    Was hat Ihnen am allerbesten an Tödliche Camargue gefallen?

    Die Idee der Geschichte: Ein Stier ermordet einen Ex-Starjournalisten, der wiederum einem Bild auf der Spur war- und einigem mehr..


    Welcher Moment von Tödliche Camargue ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

    Die Renovierung von Blancs Dach- herrlich skurril 😂😂


    Haben Sie vorher schon ein Hörbuch mit Oliver Siebeck gehört? Wie würden Sie beide vergleichen?

    Ich mag seine Stimme, muss jedoch einem anderen Rezensenten recht geben, der schrieb, dass er mit sehr unterschiedlicher Lautstärke und Intensität liest. Das stört gerade im Auto sehr.


    Gab es im Hörbuch einen Moment, der Sie ganz besonders berührt hat?

    -


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Ein guter Krimi, mit einer netten Affäre inmitten einer schönen Landschaft - entspannend und erholsam.

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    Stephan 12.04.2017
    Stephan 12.04.2017
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    "Der Pariser Flick, Teil 2"

    Im Vergleich zum ersten Teil fand ich diesen etwas langatmig, da im gesamten Mittelteil die Handlung recht stagnierend ist. Amüsant hingegen war die Theorie mit van Gogh's Ohr. Die Beschreibung der Provence ist hingegen sehr gelungen. Die Weiterführung von Blancs Privatleben war sehr stimmig und die Nebencharaktere, wie sein fauler Kollege Marius Tolon, der eher dem Wein hingegeben ist, oder seine Kollegen Fabienne Souilliard, die neben Technik noch einen Faible für ihre Zukünftige hat, werden noch präsenter.

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    HJTheinert 01.01.2017
    HJTheinert 01.01.2017
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    "später super"

    der Anfang war für mich etwas langweilig. Aber das Buch steigerte sich dann von Seite für Seite.

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  •  
    Karen 07.09.2016
    Karen 07.09.2016
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    Geschichte
    "Geschichte hui, Sprecher Pfui"

    Schade! Die Geschichte ist wirklich ganz spannend, aber der Sprecher geht gar nicht. Mal hebt er plötzlich die Stimme an Stellen, wo es nicht passt, dann schnarrt er wieder ewig lange vor sich hin. Stimmveränderungen, wenn mehrere Personen miteinander sprechen, Fehlanzeige. Außerdem wird er wohl nach Minuten bezahlt-so langsam, wie er vor sich hin murmelt. Habe mir die Geschichte als "richtiges Buch" gekauft, weil ich das Hörbuch nicht bis zum Ende ertragen konnte. Selbst gelesen hat sie mir gut gefallen, wenn auch die Idee vielleicht ein bisschen von Bannalec geklaut wurde.

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    Petra 01.09.2016
    Petra 01.09.2016
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    Gesamt
    Sprecher
    Geschichte
    "Ferienlektüre "

    Nette Geschichte
    mit einem anderen Sprecher würde sie sicher noch besser rüber kommen

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    B.E.Steidl 25.08.2016
    B.E.Steidl 25.08.2016
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    Sprecher
    Geschichte
    "Großartig....."

    ..und spannend bis zum Ende ist dieser Krimi aufgebaut. Die Stimme des Sprechers passt ebenfalls perfekt .

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