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Paganinis Fluch | [Lars Kepler]

Paganinis Fluch

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Beschreibung

Carl Palmcrona wird tot in seiner Stockholmer Wohnung aufgefunden. Das Zimmer, in dem er an einem Strick hängt, ist unmöbliert - es gibt darin nichts, worauf er hätte steigen können, um Selbstmord zu begehen. Am selben Tag wird auf einer Jacht vor Stockholm eine tote Frau entdeckt. Ihre Lungen sind mit Meerwasser gefüllt, ihr Körper und ihre Kleider jedoch sind vollkommen trocken. Diese beiden mysteriösen Todesfälle geben der Polizei Rätsel auf. Joona Linna beginnt zu ermitteln - und steht schließlich vor seiner gefährlichsten Prüfung überhaupt.

©2011 Bastei Lübbe (P)2011 Lübbe Audio

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Hörerrezensionen

Bewertung

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Gesamt
4.2 (230 )
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4 Sterne
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Geschichte
4.6 (239 )
5 Sterne
 (158)
4 Sterne
 (61)
3 Sterne
 (16)
2 Sterne
 (3)
1 Stern
 (1)
Sprecher
Sortiert nach:
  •  
    Heike Hatten, Deutschland 28.10.2011
    Heike Hatten, Deutschland 28.10.2011
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    "toller, sehr detaillierter, kritischer Krimi"

    Ich kann mich meinem Vorgänger nicht anschließen. Okay Keppler ist gewöhnungsbedürfig. Ich habe jetzt beide Bücher nacheinander gehört und finde ihn, je länger ich ihn höre fantastisch. Die Erzählweise erinnert ein wenig an Fernsehdrehbücher für Blinde. Eigentlich sind es Vorlagen für Verfilmungen. Er beschreibt detailliert. Großartig bildhaft entstehen die Bilder vor dem inneren Auge. Nach ca. 1/3 wird es so spannend, dass es schwierig wird schlafen zu gehen. Toll gezeichnete Personen, besonders Jona, der menschlich, tiefgründige Außenseiter ist sehr sympathisch. Toll finde ich auch die Ausflüge in die Krisengebiete, wo schrecklich realistisch geschildert wird was "wir" tun. Geld verdienen am Genozid.
    Alles in allem 5 Sterne. Mutig, aufrüttelnde, spannende Unterhaltung, wobei ich hier meine eigenen Worte von Unterhaltung zu sprechen schon fast als dekadent empfinde.

    20 von 21 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Die Bücher-Eule Deutschland 19.03.2012
    Die Bücher-Eule Deutschland 19.03.2012
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    "Lars Kepler - Man liebt ihn oder man hasst ihn"

    Selten habe ich einen Autor bzw. in diesem Fall ja ein Autoren-Duo gehört an dem sich dermaßen die Geister scheiden wie bei Lars Kepler.

    Dabei sollte man annehmen, dass diejenigen die sich an einer extrem detaillierten und bildhaften Darstellungsweise stören, es nach dem ersten Buch " Der Hypnotiseur" besser wissen sollten. Natürlich ändern die Autoren nicht plötzlich ihre Schreibweise.

    Mich hat diese Art zu schreiben schon beim ersten Buch fasziniert und deswegen bin ich froh, dass diese auch fortgeführt wurde. Paganini's Fluch ist allerdings ungleich rasanter als das Debüt.

    Von der Handlung will ich lieber nichts verraten, sonst nehme ich noch anderen die Spannung.

    Die Idee von Paganini's Fluch finde ich unglaublich originell, die detaillierte Beschreibung von Stockholm und Umbebung wecken bei mir schöne Erinnerungen, Joona Linna ist für mich ein Sympathie-Träger mit dem man gerne mitfiebert.

    Wie immer ein bisschen über die Realität hinaus, aber das ist schließlich das Salz in der Suppe!

    Für mich war es auf jeden Fall ein spannendes Hörvergnügen, dass ich nur jedem, der skandinavische Thriller mag, ans Herz legen kann.

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    V.N. Saffron Walden, Vereinigtes Königreich 21.01.2012
    V.N. Saffron Walden, Vereinigtes Königreich 21.01.2012
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    "So spannend dass es nur so knistert!"

    So spannend dass es nur so knistert - das ist mein begeistertes Urteil ueber dieses Hoerbuch. Noch habe ich von den 17 1/2 Stunden etwa zwei, und mit jeder Minute steigert sich meine bereits vorhandene Trauer darueber, dass es dem Ende zugeht. Wie bereits beim 'Hypnotiseur' findet sich dabei eine so sensible Schilderung der Personen und ihrer Lebenssituationen, dass man nicht umhin kann, sich ihnen nahe zu fuehlen und mit ihren Schicksalen zu fuehlen.
    Die von manchen vorgebrachte Kritik, es gehe nicht schnell genug voran, oder dass es 'nerve, dass es oft heisst "sagt Juna" wo dies angeblich nicht erforderlich sei', aergert mich hier, - nach meinem Empfinden spiegelt solcherlei Bemaengelung eine Art Ungeduld wider, denen derartige Thriller-Literatur niemals gerecht werden koennte: Kepler arbeitet mit einer genauen, sehr bildreichen und oft geradezu brillianten Sprache, die durchaus dem Detail verpflichtet ist, aber dabei nie ihren Fokus verliert oder sich mit unnoetigem Firlefanz aufhaelt.

    Wer es als Autor muehelos schafft, dass beim Leser bzw Hoerer von Anfang an jede Szene vor dem inneren Auge aufersteht, muss sich wohl kaum nachsagen lassen, sich der Langatmigkeit verschrieben zu haben, zumal sich die besagte Spannung immer noch hoeher und hoeher hinaufschrauben zu scheint. Ich schaetze mich jedenfalls gluecklich, noch zwei Stunden zu haben und hoffe, dass Kepler noch mehr Geschichten mit dem sympathischen Kommissar aus Finnland auf Lager hat.

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Hauke Köln 18.12.2011
    Hauke Köln 18.12.2011

    Anna

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    "nervig und deprimierend - trotz Simon Jäger"

    Das Buch ist gut geschrieben, keine Frage. Der Sprecher, Simon Jäger, wie immer große Klasse. Aber schon das erste Buch von Kepler, der Hypnotiseur, hätte mich warnen sollen. Leider habe ich mich durch die guten Rezensionen (und durch Simon Jäger) verleiten lassen: Dies hier ist noch schrecklicher.

    Dabei liebe ich Spannung (die durchaus erzeugt wird) und schrecke auch vor äußerst grausamen Szenen nicht zurück (was hier gar nicht so sehr der Fall war). Ich weiß, Protagonisten müssen so einiges erleiden, damit Spannung erzeugt werden kann. Auch düster kann ein Plot für mich gerne sein.

    Doch in aller Düsternis muss es irgendwo ein wenn auch noch so schwaches Licht der Hoffnung, der Liebe oder wenigstens von Humor geben. Wie jede Süßspeise eine Prise Salz braucht, um die Sache 'abzurunden', so braucht jeder salzig bittere Happen etwas süßes, um es verdaulich zu machen. Ich habe bestimmt schon tausende Thriller und Krimis gelesen, aber dermaßen humorlos und deprimierend ist mir noch keines daher gekommen.

    Ganz Schweden scheint nur aus Psychopathen zu bestehen. Auch in den winzigsten Nebenrollen nicht der kleinste Hauch von Mitgefühl, Zuneigung oder gar Liebe und Humor, der einen durch die Handlung tragen könnte. Ein einziger Strom, eher unangenehm unmenschlicher statt angenehm gruslig-grausamer Ereignisse.

    Dies alles nervte mich irgendwann so sehr, dass mir selbst die Spannung nur noch lästig war. Ich habe mit Mühe und Not bis zum Ende durchgehalten und wollte dann nur schnell alles wieder vergessen, um mich nicht zu sehr herunterziehen und deprimieren zu lassen. Ich brauche nicht unbedingt dieses weltverbessernde Gerechtigkeitsgefasel am Schluss. Auch ein offenes Ende kann durchaus seine Reize haben. Aber hier wird nichts wirklich zum Besseren gewendet, alles scheint so sinnlos. Kepler verweigert einem auch das kleinste befriedigende Gefühl am Schluss.

    Keplers Welt ist ein sinnlos deprimierender Ort - Lesen Zeitverschwendung.

    21 von 25 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    annaveruschka 04.02.2013
    annaveruschka 04.02.2013
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    "Spannend"

    Das Buch war vielleicht nicht genial, aber nur weil manche Begebenheiten etwas an den Haaren herbei gezogen waren...das wäre gar nicht nötig gewesen.
    Weniger wäre mehr gewesen!
    Es war trotzdem s e h r spannend, hervorragend gelesen und interpretiert, und die verschiedenen Persönlichkeiten dicht, vielschichtig und detailliert erzählt.
    Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, und ich werde mir auch die Flammenkinder anhören.Meiner Ansicht nach empfehlenswert!

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Sabine Lüdenscheid, Deutschland 09.11.2011
    Sabine Lüdenscheid, Deutschland 09.11.2011
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    "Ein anspruchsvoller und spannender Krimi/Thriller!"

    Nachdem mir bereits der Hypnotiseur sehr gut gefallen hat, habe ich mich auf das neue Hörbuch gefreut und bin auch nicht enttäuscht worden.
    Es ist ein anspruchsvoller und fesselnder Krimi, mit Elementen eines Thrillers, der zu keiner Zeit langatmig wird. Sehr detaillierte Beschreibungen bringen die Atmosphäre sehr gut rüber und es fiel mir schwer, Pausen zu machen.
    Sicherlich nichts zum nebenbei hören, da es mehrere Handlungen gibt, die sich erst nach und nach zusammen fügen und es wichtig ist, alles genau zu hören, um die Zusammenhänge zu verstehen. Die Geschichte ist kritisch und glaubwürdig und wirkt nur selten ein bißchen konstruiert.
    Simon Jäger liest wie immer super und versteht es mit seiner Betonnung und Stimme die Spannung zu verstärken.

    6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Katja Ellwangen, Deutschland 19.10.2011
    Katja Ellwangen, Deutschland 19.10.2011
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    "Leider enttäuscht"

    Auf dieses Hörbuch habe ich mich echt gefreut und es noch in der Nacht runtergeladen. Nachdem ich schon von Lars Kepler "Der Hypnotiseur" gehört hatte und davon begeistert war, dachte ich dass "Paganinis Fluch" genauso gut wird. Leidt nicht.
    Es ist sehr langatmig, am Anfang sehr verwirrend. Bis man alle Charaktere kennt dauert es und das Buch ist nicht zum nebenbei hören geeignet.
    Natürlich habe ich es bis zum Schluß gehört, aber es war stellenweise echt eine Quälerei. Simon Jäger ist wie immer brillant als Vorleser. Konnte das Buch aber auch nicht wirklich retten. Schade.

    21 von 27 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    biolunasphere 29.07.2012
    biolunasphere 29.07.2012
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    "Seeeehr lang ..."

    und mit vielen Handlungssträngen und der einen oder anderen (unnötigen) Wiederholung/Zusammenfassung. Aber Simon Jäger macht seine Sache, wie immer, sehr gut und als ich das Hörbuch gerade eben fertig gehört habe war meine erste Handlung nachzuschauen, ob es schon eine Fortsetzung gibt.

    Fazit: man braucht Zeit, man muß sich reinhören und es ist sicher von Vorteil erst "Der Hypnotiseur" gehört zu haben - aber alles in allem ist es am Ende ein ziemlich gutes Hörbuch und ich hätte nichts gegen ein paar Stunden mehr gehabt.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Helmut Köln, Deutschland 05.12.2011
    Helmut Köln, Deutschland 05.12.2011
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    "Endlich wieder ein Held im hohen Norden"

    Wow was für eine tolle Story und was für tolle Helden und Bösewichte. Simon Jäger ist ein toller Interpret für ein sehr spannendes und sehr unterhaltsames Hörbuch im einem furiosem Finale.

    5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Myriam Gelderblom Deutschland 14.11.2011
    Myriam Gelderblom Deutschland 14.11.2011
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    "guter Krimi"

    Kepler hat hier einen sehr soliden Krimi hingelegt, von dem ich mir vorstellen könnte, dass er nicht wirklich weltfremd ist. Teilweise fand ich die geschilderten, wenn auch in romanform dargestellten Beschreibungen erschütternd.

    Linna ist ein sehr sympathischer Ermittler, der nicht immer das tut, was von ihm erwartet wird und damit einen großen Spannungsmoment für sich behält.

    Der Bezug zum Titel wird erst kurz vor dem Ende des Hörbuches geklärt. Das hat mich am Anfang etwas irritiert.

    Kepler bindet viele Einzelschicksale und Geschichten in die Handlung ein. Mir hat das Hören sehr viel Freude gemacht.

    Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Verarbeitung des Hörbuches etwas akribischer vorgenommen worden wäre. Bei einem Sprecher wie Simon Jäger, ist es nicht nötig, dass man ihn nach jeder wörtlichen Rede sagen lässt: „sagt Linna“ …. sagt der – sagt der – hüstelt sie – flüstert er …. usw.

    Das war echt nervig, weil Jäger sehr gut in der Lage ist, den einzelnen Charakteren STIMMEN zu geben.

    Simon Jäger liest wie immer hervorragend. Bei so einer Vorlage kann er wahrscheinlich auch nichts daran ändern.

    8 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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