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Gletschergrab Hörbuch

Gletschergrab

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Inhaltsangabe

Die Eiskappe des Vatnajökull auf Island schmilzt. Die Streitkräfte der US-Basis Keflavík sind in Alarmbereitschaft, denn der Gletscher hütet ein Geheimnis: Ein abgestürztes Flugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg mit brisanter Fracht. Vor der grandiosen Kulisse des ewigen Eises gerät eine junge Isländerin in Lebensgefahr. Sie weiß nur wenig, aber das ist schon zu viel für die Drahtzieher der "Operation Napoleon"...

(c)+(p) 2003 Lübbe Audio

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Hörerrezensionen

Bewertung

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Sprecher
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    summer201 05.05.2012
    summer201 05.05.2012
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    Gesamt
    "Politthriller,erstaunlich gut"

    Vorab:evtl. nichts für Erlendur Fans! Ein etwas anderer Indrioason Roman.Fängt harmlos an und wird nach und nach spannender.Kristin, die isländische Protagonistin und Hauptperson der Erzählung, wird durch einen Telefonanruf ihres Bruders in die Machenschaften des amerikanischen Geheimdienstes involviert.Da gekürzt,nur vier Sterne, das Buch macht (für mich) einiges verständlicher.Das Hörbuch lässt jedoch keine wichtige Handlung aus und hat mich bis zuletzt ausgezeichnet unterhalten. Von Ulrich Pleitgen hervorragend und mitreißend gelesen!

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Rosa Löffler Berlin 04.08.2015
    Rosa Löffler Berlin 04.08.2015
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    Sprecher
    Geschichte
    "Gletscherschrott ohne Goldschatz"

    Mögen andere Rezensenten den Inhalt der Geschichte zum Anlaß ihrer Bewertung nehmen, ich beziehe mich im Folgenden ausschließlich auf die Gestaltung.
    Die ist mir nämlich schon Thriller genug.
    Ich frage mich, warum solche Schriftstücke überhaupt als Buch erscheinen, bevor sie verfilmt werden. Man erfährt über die Personen nichts, was eine Kamera nicht genauso gut zeigen könnte.
    Für Schnelleser, die die Lektüre in einer Nacht verschlingen, mag es keinen Unterschied machen.
    Das gemächliche Hörbuchtempo legt aber leider das Wrack schonungslos frei, und es tritt zu Tage, daß hier kein Gold zu finden ist - und auch keine Bombe.

    Wie stereotyp und dröge hier erzählt wird, daran haben sowohl Autor als auch Sprecher ihren Anteil.
    Herr Pleitgen mag ein guter Schauspieler sein, aber das macht ihn noch nicht zum guten Vorleser. Bei wörtlicher Rede blüht er darstellerisch auf, durch den Rest quält er sich und den Hörer so durch. Doch für den Anlaß reichts. Im Gletschergrab, wo jeder Geist den Kältetod stirbt, haben sich zwei gefunden, geradezu con-ungenial.
    Nun könnte man die Unbeholfenheit der Dialoge, ihren humor- und flußlosen Holpergang schon fast als Qualität werten so nach dem Motto: endlich einmal Realismus in den Redebeiträgen, die nicht so frisiert und rethorisch überragend dahersprudeln, wie nie ein Mensch im wahren Leben redet. Nur leider ist es eben exakt die Unbeholfenheit und Humorlosigkeit des Autors, die er auch als Erzähler an den Tag legt. Und mit wahrem Leben hat das Ganze davon abgesehen auch nicht viel zu tun, aber auf den Inhalt wollte ich ja gar nicht eingehen ...
    Da lernt man Stephen King wieder schätzen und möchte ihm den Literaturnobelpreis verleihen nach einer Stunde Indridings ... egal. Den Namen werde ich mir eh nicht merken.
    Zu loben ist der Redakteur der Hörbuchfassung fürs Kürzen. Das Problem ist, daß er noch Sätze übriggelassen hat. Sie sind alle verzichtbar.

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