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Der Geiger Hörbuch

Der Geiger

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Inhaltsangabe

In einer Nacht im Mai 1948 verliert der begnadete Geiger Ilja Grenko seine beiden wertvollsten Schätze: seine Familie und seine Stradivari. Erst dem eigensinnigen Sascha Grenko, Iljas Enkel, wird es viele Jahrzehnte später gelingen, Licht in das grausame Geschehen von damals zu bringen. Doch der Preis dafür ist hoch - viel zu hoch.

Über die Autorin: Mechtild Borrmann wurde 1960 geboren und lebt heute in Bielefeld. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. Tanz- und Theaterpädagogin, Groß- und Außenhändlerin und als Gastronomin tätig. Seit 2011 ist Frau Borrmann freie Schriftstellerin und Mitherausgeberin des Literaturmagazin "Tentakel". 2012 wurde ihr Roman "Wer das Schweigen bricht" mit dem Deutschen Krimi Preis 2012 ausgezeichnet.

Die Leserin: Nina Goldberg ist ausgebildete Schauspielerin und Sprecherin, die ihre Stimme schon vielen TV-Produktionen, Features und Hörbüchern geliehen hat..

©2013 ZYX Music (P)2013 ZYX Music

Kritikerstimmen

Es ist fast ein historischer Roman, interessant und sehr gut erzählt.
-- WDR frauTV, Christine Westermann

Wortmächtiger und klug aufgebauter Thriller. Borrmann verbindet packend Familiengeschichte, Krimihandlung und historisches Lehrstück zu einem stimmigen und unterhaltsamen Ganzen.
-- ZEIT LITERATUR

Hörerrezensionen

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Sprecher
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    Karoline Gelnhausen, Deutschland 26.03.2014
    Karoline Gelnhausen, Deutschland 26.03.2014
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    "Fesselnd!"

    Die Krimis von Mechthild Borrmann haben es mir wirklich angetan, aber dieser ist ihr meiner Meinung nach mehr als gelungen. Zwei Erzählstränge, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verflechten, dabei spannend und mit einer präzisen Wortwahl geschrieben, dass in keinem Moment Langeweile entsteht. Dieser Krimi kommt ohne Klischees und ermüdende Füllsätze aus. Brillant gelesen!

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Andrea Jordan Zürich 18.01.2014
    Andrea Jordan Zürich 18.01.2014

    Andika

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    Geschichte
    "Ausgezeichnetes historische Krimi"

    Es war mein erstes Buch von Mechtild Bohrmann und sicherlich nicht das Letzte.
    Da ich historische Romane deutlich lieber als Krimis habe, ist mir die Gewichtung dieses Buches besonders gut entgegengekommen.

    Die Geschichte wird auf drei verschiedene Faden erzählt, die zum Schluss auf spannende und überraschende Weise zusammentreffen.

    Es ist eine der düstersten Epochen der 20. Jahrhundert, in dem sich 2 Faden des Romans uns entführt. Im Mittelpunkt des Buches steht nämlich die stalinistische Diktatur der Sowjetunion nach dem zweiten Weltkrieg.

    Wir werden Zeugen, wie der begabte und international erfolgreiche Geiger Ilja Grenko seine kostbare Stradivari, seine Familie und seine Freiheit verliert. Seine Frau wird mit den gemeinsamen Kinder in die Verbannung geschickt, wo sie - wie Ilja im Arbeitslager - täglich unter unmenschlichen Bedingungen um ihr Ueberleben kämpfen muss.

    Ihr Enkel Sascha wird im Köln des Jahres 2008 unerwartet mit den damaligen Geschehnissen konfrontiert, als er auf brisante Dokumente stößt, die zum Verschwinden seines Großvaters und zu der seit Generationen in Familienbesitz befundenen Stradivari neue Spuren aufweisen.

    Meine eigene Eltern und Grosseltern haben in den 50-er Jahren unter ähnlichen politischen Umständen gelebt. Auch in Ungarn konnte es damals passieren, dass sich eine Unschuldige wie Ilja Grenko von einem Tag auf den anderen in Gefangenschaft oder in die Windmühlen der willkürlichen Justiz raten konnte. Auch in meinem Jugend Jahrzehnten nach dem Personenkult konnte man noch Spuren dieser Atmosphäre in dem öffentliche Leben spüren.

    Fazit: Der Roman ist gleichzeitig eine fesselnde Lektüre und eine besonders spannende Familiensaga. Die Charaktere wirken sehr authentisch und ihre Handlungen sind absolut nachvollziehbar. Mit ihrer sorgfältig formulierten Sätzen erzeugt die Autorin eine passende Atmosphäre, die von der Vorleserin ausgezeichnet wiedergegeben wird.
    Es ist ein Hörbuch, das auch noch Tage danach nachdenklich stimmt.

    3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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