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Der Geiger Hörbuch

Der Geiger

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Inhaltsangabe

In einer Nacht im Mai 1948 verliert der begnadete Geiger Ilja Grenko seine beiden wertvollsten Schätze: seine Familie und seine Stradivari. Erst dem eigensinnigen Sascha Grenko, Iljas Enkel, wird es viele Jahrzehnte später gelingen, Licht in das grausame Geschehen von damals zu bringen. Doch der Preis dafür ist hoch - viel zu hoch.

Über die Autorin: Mechtild Borrmann wurde 1960 geboren und lebt heute in Bielefeld. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. Tanz- und Theaterpädagogin, Groß- und Außenhändlerin und als Gastronomin tätig. Seit 2011 ist Frau Borrmann freie Schriftstellerin und Mitherausgeberin des Literaturmagazin "Tentakel". 2012 wurde ihr Roman "Wer das Schweigen bricht" mit dem Deutschen Krimi Preis 2012 ausgezeichnet.

Die Leserin: Nina Goldberg ist ausgebildete Schauspielerin und Sprecherin, die ihre Stimme schon vielen TV-Produktionen, Features und Hörbüchern geliehen hat..

©2013 ZYX Music (P)2013 ZYX Music

Kritikerstimmen

Es ist fast ein historischer Roman, interessant und sehr gut erzählt.
-- WDR frauTV, Christine Westermann

Wortmächtiger und klug aufgebauter Thriller. Borrmann verbindet packend Familiengeschichte, Krimihandlung und historisches Lehrstück zu einem stimmigen und unterhaltsamen Ganzen.
-- ZEIT LITERATUR

Hörerrezensionen

Bewertung

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Sprecher
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    Ute Heppenheim, Deutschland 04.04.2017
    Ute Heppenheim, Deutschland 04.04.2017

    Ein Leben ohne Hörbücher ist möglich, aber sinnlos.

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    2005
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    Geschichte
    "Hat mich bis in meine Träume verfolgt"

    Dieses Buch ist für mich weniger ein Krimi, als vielmehr ein Roman über Stalin und die damaligen Zustände in der Sowjetunion. Denn auch wenn in der Gegenwart ein Kriminalfall daraus wird, so fand ich die ereignisreichen Episoden aus der Vergangenheit noch interessanter, auch wenn diese Vergangenheit vor Leid und Ungerechtigkeit nur so strotzte. Es war einfach unvorstellbar grausam, was Stalin seinem Volk angetan hat.

    Kurz zum Inhalt: Der begnadete Geiger Ilja Grenko wird 1948 nach einem Konzert verhaftet, seine geliebte Stradivari, die schon lange in Familienbesitz ist und ein Geschenk von Stradivari höchstpersönlich war, wird ihm weggenommen. Er hatte einen Antrag gestellt, bei seiner nächsten Konzertreise nach Wien seine Frau und seine beiden Kinder mitnehmen zu dürfen. Nun wirft man ihm vor, dass er das Land für immer verlassen wollte. Was er natürlich vehement verneint, doch es wird ihm natürlich nicht geglaubt. Somit wird er solange gefoltert, bis er ein Schreiben unterzeichnet, dass ihm 20 Jahre Arbeitslager bescheren, jedoch seiner Frau Straffreiheit zusichert.

    Er wird auf einer harten und langen Reise in das Arbeitslager Wortuka gebracht, seine Frau kommt in die Verbannung. Soviel zur Verschonung seiner Familie.

    Erzählt wird diese Geschichte fortan in drei Erzählsträngen: Aus der Sicht Grenkos im Gefangenenlager Wortuka, aus der Sicht seiner Frau in der Verbannung und aus der Sicht seines Enkels, der sich nun in der Gegenwart auf die Suche nach der nach wie vor verschwundenen Stradivari und der Wahrheit über seiner Familie macht.

    Alle drei Erzählstränge fand ich äußerst interessant, wobei mir die beiden aus der Vergangenheit am besten gefallen haben. Denn hier hat man sehr viel gelernt, sehr viel erfahren. Klar, allein schon das Wort Arbeitslager jagt wohl jedem eine Gänsehaut ein. Doch hier wird das Leben dort sehr detailliert geschildert. Unvorstellbar dieses Elend! Doch auch in der Verbannung erging es seiner Frau nicht wesentlich besser, musste sie doch auch sehr, sehr hart unter unvorstellbaren Bedingungen arbeiten, um überhaupt überleben zu können.

    Die Gegenwartsgeschichte war natürlich auch spannend, denn selbst heute noch ist das „Schnüffeln“ in der Vergangenheit einfach nicht erwünscht und wird mit allen Mitteln verhindert. Hier schreckt man selbst heute nicht vor Mord zurück – zumindest in diesem Krimi nicht.

    Es ist doch immer wieder erstaunlich, welche Intensität man in siebeneinhalb Stunden packen kann. Mechtild Borrmann hat mit Der Geiger einen Kriminalroman geschrieben, der mir wirklich tief unter die Haut ging und der mich bis in meine Träume „verfolgte“.

    Nina Goldmann als Sprecherin kannte ich bisher noch nicht, doch sie hat mich sehr positiv überrascht. Sie hat eine klare, angenehme Stimme der man gut zuhören kann und die niemals schrill wird.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Karoline Gelnhausen, Deutschland 26.03.2014
    Karoline Gelnhausen, Deutschland 26.03.2014
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    "Fesselnd!"

    Die Krimis von Mechthild Borrmann haben es mir wirklich angetan, aber dieser ist ihr meiner Meinung nach mehr als gelungen. Zwei Erzählstränge, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verflechten, dabei spannend und mit einer präzisen Wortwahl geschrieben, dass in keinem Moment Langeweile entsteht. Dieser Krimi kommt ohne Klischees und ermüdende Füllsätze aus. Brillant gelesen!

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Andrea Jordan Zürich 18.01.2014
    Andrea Jordan Zürich 18.01.2014

    Andika

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    "Ausgezeichnetes historische Krimi"

    Es war mein erstes Buch von Mechtild Bohrmann und sicherlich nicht das Letzte.
    Da ich historische Romane deutlich lieber als Krimis habe, ist mir die Gewichtung dieses Buches besonders gut entgegengekommen.

    Die Geschichte wird auf drei verschiedene Faden erzählt, die zum Schluss auf spannende und überraschende Weise zusammentreffen.

    Es ist eine der düstersten Epochen der 20. Jahrhundert, in dem sich 2 Faden des Romans uns entführt. Im Mittelpunkt des Buches steht nämlich die stalinistische Diktatur der Sowjetunion nach dem zweiten Weltkrieg.

    Wir werden Zeugen, wie der begabte und international erfolgreiche Geiger Ilja Grenko seine kostbare Stradivari, seine Familie und seine Freiheit verliert. Seine Frau wird mit den gemeinsamen Kinder in die Verbannung geschickt, wo sie - wie Ilja im Arbeitslager - täglich unter unmenschlichen Bedingungen um ihr Ueberleben kämpfen muss.

    Ihr Enkel Sascha wird im Köln des Jahres 2008 unerwartet mit den damaligen Geschehnissen konfrontiert, als er auf brisante Dokumente stößt, die zum Verschwinden seines Großvaters und zu der seit Generationen in Familienbesitz befundenen Stradivari neue Spuren aufweisen.

    Meine eigene Eltern und Grosseltern haben in den 50-er Jahren unter ähnlichen politischen Umständen gelebt. Auch in Ungarn konnte es damals passieren, dass sich eine Unschuldige wie Ilja Grenko von einem Tag auf den anderen in Gefangenschaft oder in die Windmühlen der willkürlichen Justiz raten konnte. Auch in meinem Jugend Jahrzehnten nach dem Personenkult konnte man noch Spuren dieser Atmosphäre in dem öffentliche Leben spüren.

    Fazit: Der Roman ist gleichzeitig eine fesselnde Lektüre und eine besonders spannende Familiensaga. Die Charaktere wirken sehr authentisch und ihre Handlungen sind absolut nachvollziehbar. Mit ihrer sorgfältig formulierten Sätzen erzeugt die Autorin eine passende Atmosphäre, die von der Vorleserin ausgezeichnet wiedergegeben wird.
    Es ist ein Hörbuch, das auch noch Tage danach nachdenklich stimmt.

    5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Julie 21.06.2017
    Julie 21.06.2017 Bei Audible seit 2015
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    "Superspannend, fesselnd und berührend. Hörenswert!"

    Ein hochspannendes Buch, mit einem tollen Schreibstil und von Anfang bis zum Schluss wird die Spannung gehalten.

    Der historische Hintergrund ist sehr informativ und vor allem geht einem die Geschichte der Grenkos sehr zu Herzen. Das Buch hat mich berührt und ich bin begeistert von dieser Autorin. Bisher kannte ich nur das Buch "Die andere Hälfte des Glücks" von ihr. Auch das ist übrigens sehr lesens- und hörenswert!

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  •  
    SuHu 06.03.2017
    SuHu 06.03.2017
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    "Spannend bis zum Schluss"

    Eine spannende Geschichte die in die Welt der Musik und in die politischen Abgründe Russlands führt! Außerdem eine Familientragödie! Gut gelesen von der Sprecherin!

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