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Norden und Süden Hörbuch

Norden und Süden

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Inhaltsangabe

England inmitten der industriellen Revolution: Die ebenso selbstbewusste wie prinzipientreue Pfarrerstochter Margaret Hale zieht mit ihren Eltern vom ländlichen Süden in eine aufstrebende Metropole im Norden. Nur langsam gewöhnt sie sich an den Rauch, den Lärm und den rauen Umgangston.

Als sie den erfolgreichen Fabrikbesitzer John Thornton kennenlernt, wird er zur Zielscheibe ihrer Vorurteile. Noch ahnt sie nicht, welch einflussreiche Rolle er bald in ihrem Leben spielen wird.

©2015 Argon Verlag GmbH, Berlin. Übersetzung von Christina Neth (P)2015 Argon Verlag GmbH, Berlin

Hörerrezensionen

Bewertung

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Gesamt
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Geschichte
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Sprecher
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    Annette Hamburg, Deutschland 20.12.2015
    Annette Hamburg, Deutschland 20.12.2015

    Bücherwurm seit "Pippi Langstrumpf". Literaturstudium bestanden. Schreibe mehrsprachig blind, sehe nicht mehr viel, höre dafür umso mehr!

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    Geschichte
    "Wundervoll!"

    Obwohl der Roman In England ein Klassiker und bereits mehrfach von der BBC verfilmt worden ist, gibt es ihn in Paperback-Ausgabe der deutschen Übersetzung bis jetzt nur als „Book on Demand“ zu kaufen. So ein Glück, dass der Roman nun ungekürzt als Hörbuch verfügbar ist! Dazu wird er noch von Gabriele Blum grandios mit einer schwebenden Leichtigkeit vorgetragen, sodass man die spannende und wahrhaft zu Herzen gehende Geschichte kaum für eine Hörpause unterbrechen mag.

    „Norden und Süden“ zeigt das ungeschönte Leben und Leiden der Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Klassen während der industriellen Revolution im Viktorianischen Zeitalter. So gern ich Jane Austen auch mag, in ihrer Literatur wird generell Schmutz und Armut ausgeblendet und nur Geschichten über Menschen höher gestellter Klassen erzählt. Trotz aller Klugheit, Ironie und Eigenwilligkeit der Protagonistinnen bei Austen, ist das vorrangige Ziel doch stets das einer vorteilhaften Heirat. Mit Charlotte Brontë war Elizabeth Gaskell befreundet, aber auch „Jane Eyre“ (und ich liebe den Roman!) kommt, meiner Meinung nach, nicht an die Komplexität und Modernität der Figur von Margaret Hale aus „Norden und Süden“ heran.

    Margaret ist ihrer Zeit weit voraus und damit eine, für damalige Verhältnisse, unübliche Heldin. Anfänglich noch in ihrer gesellschaftlichen Klasse verhaftet, wirft sie ihren Dünkel rasch über Bord, als sie in die fiktive Industriestadt Milton ziehen muss. Sie bleibt zwar stets bescheiden und genügsam, ist aber für neue Erfahrungen aufgeschlossen und lehnt sich mit weiblichem Einfühlungsvermögen gegen Missstände auf. Sie wählt ihre Freunde mit Bedacht, ausschließlich darauf schauend, ob sie es menschlich wert sind und ohne sich dabei um die jeweilige gesellschaftlichen Klasse zu scheren.

    Natürlich geht auch ihre Liebesgeschichte am Ende „gut“ aus, aber es wird doch deutlich, dass eine Heirat für sie zu keinem Zeitpunkt ein vorrangiges Ziel war. Durch das Beispiel ihres christlichen, aber kirchenkritischen Vaters, ist Margaret in ihrer Denkweise enorm selbstständig, obwohl sie sich oberflächlich in die gesellschaftlichen Anforderungen fügen muss. Aber sie erkennt die Ungerechtigkeiten und schlechten Lebensbedingungen der Arbeiterklasse und beginnt, auf ihre eigene Weise, sich für eine Änderung zu engagieren.

    Sie wirkt als Vermittlerin zwischen den Klassen und tritt für Dialog und Kompromissbereitschaft ein. Sehr mutig und unerschrocken setzt sie sich dabei für andere ein und nicht einmal die konkrete Gefahr für Leib und Leben hält sie davon ab. Eine so mutige, moderne und kluge Frauenfigur ist in der Viktorianischen Literatur ganz besonders und wahrscheinlich sogar einzigartig.

    Für mich ist "Norden und Süden" das beste Buch, das ich im Jahr 2015 gehört habe.

    17 von 17 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Beate Bavaria 21.11.2015
    Beate Bavaria 21.11.2015

    Lese und höre sehr gerne Fantasy Romance, leichte Romane, Erotikgeschichten und alles an "Trivialliteratur" was das Leben leichter macht!

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    Geschichte
    "Kleines Juwel"

    Dieser Roman ist wirklich ein kleines Juwel mit einer idealen Sprecherin.Gabriele Blum liest feinsinnig und einfühlsam, manchmal melancholisch, Ihr Timbre lässt einen die Bilder spüren...einfach wunderbar.Schade, daß E.Gaskell nicht so bekannt ist bei uns, denn die Romane hätten wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient.Norden und Süden klingt harmlos, schildert aber die Situation der Arbeiter während der Industrialisierung und erzählt gleichzeitig die Geschichte einer jungen Frau, die nicht ganz unfreiwillig in deren Kampf um Ihre Rechte gegenüber den Fabrikbesitzern in Zeiten der Industrialisierung in England durchzusetzen, mit hineingezogen wird.Bestürzt stellt man dann manchmal fest, daß wir bzw.unsere Gesellschaft sich nicht mehr so viel weiterentwickelt hat, wo wir doch mittlerweile demokratisiert sind und im Zeitalter der Kommunikation leben.Sicher hatte ich die ersten beiden Stunden ein wenig Mühe, da sich die Handlungen hier, auf das Leben im Süden beschränken, bis die Familie dann in die Industriestadt im Norden zieht, dann nimmt die Geschichte Fahrt auf und wird auch spannend und nimmt zuweilen dramatische Züge an.Man braucht allerdings das Wissen um die Entwicklung von Margret, damit man all Ihr Tun danach verstehen kann.Also, ein wenig Geduld, es lohnt sich!

    24 von 25 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    claudia innsbruck, Österreich 12.03.2016
    claudia innsbruck, Österreich 12.03.2016

    Die Freiheit besteht darin, dass man alles tun kann, was einem anderen nicht schadet.

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    Geschichte
    "Eine schöne Geschichte aus einer alten Zeit"

    Im Grunde habe ich es Gabriele Blum und den druchwegs begeisterten Rezensionen zu verdanken, dass ich mich wieder einmal an einen Klassiker gewagt hatte. Bereut habe ich es nicht.
    Ich schon lange keine Rezension mehr geschrieben, doch würde ich gerne ein paar Gedanken hinzusetzen, auch wenn hier schon sehr viel positives über diesen Roman geschrieben wurde.

    Die wunderbare Sprache hat mich sehr gefangen, war begeistert von all diesen kunstvoll geformten Sätzen. Konversation im großen Stil, Respekt und ein wertvoller Sprachschatz eröffnet sich in diesem Roman. Da gab es halt noch kein TV und Handy und sonst Ablenkung vom gemeinschaftlichen Leben. Es erschreckt sogar ein wenig wie viel an Sprache heute noch übergeblieben ist. Man denke nur oft an die SMS von Jugendlichen die nicht mehr miteinander reden können.
    Ein ganz kleiner Prozentsatz dieses gesprächigen wie geistvollen und auch respenktvollen Leben, wo Sprache noch Format hat, wäre heute wirklich Not an Mann und Frau.

    Natürlich braucht man eine Weile um diesen ausgefeilten Sätzen aufmerksam zu folgen. Dass dies eine Frau damals geschrieben hatte, also ich muss sagen *Hut ab*. Gerade weil damals so viele eingeschüchterte vornehme Damen keine eigene Meinung hatten. Gaskell wurde in anderen Schriften mit ihrer Schärfe einigen Zensuren ausgesetzt. Bei einer Frau mit diesem scharfem Verstand durchaus nachvollziehbar, dass sie einen Maulkorb erhalten hatte. Allein das ist ein Grund dieses Buch zu lesen.

    Die damalige Zeit kann man gut nachvollziehen und auch die Spaltung die sich in den verschiedenen Schichten aufzeichenen.
    Über den Inhalt wurde hier schon genung rezensiert. MIr hat das Hörbuch sehr gut gefallen; die Kapitel waren in sich geschlossen und doch fügten sie an. Langeweilig fand ich es überhaupt nicht. Im Gegenteil, es kommt eine sehr schöne Spannung in die Geschichte die von Leid und Freud und Veränderungen getragen wird. So wie es eben ist, das Leben. Halt vor 160 Jahren.
    Wer eine romantische Ader hat, gerne ausdrucksstarker Sprache lauscht, wird hier seine Freude finden.

    Für mich war dieses Hörbuch wie ein Theaterstück von Nestroy. Alles konnte ich mir bildhaft vorstellen. Der Einblick in das gesellschaftliche Leben damals gelingt sehr lebendig.
    Gabriele Blum gehört zu einer meiner weilblichen LIeblingsstimmen und ich verdanke ihr im Grunde viele Neuheiten auf die ich mich einlasse. Jedesmal gelingt es ihr, mich mit ihrer Stimme und lebendigen Vorlesekraft zu bezaubern.
    Ob ich das Buch in dieser Länge mit einer nicht so guten Stimme durchgestanden hätte, immerhin sind es an die 20 Stunden, kann ich jetzt schwer beurteilen. Diese Sprache verlangt einen lebendigen Vorleser. Denn wir Hörbuchleser wissen alle insgeheim: ein noch so gutes Buch, wenn falsch vorgetragen, kann eine Qual werden.

    9 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Sursulapitschi 20.01.2016
    Sursulapitschi 20.01.2016
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    Geschichte
    "Gefühlvolles Zeitportrait"

    Wenn man anfängt, dieses Buch zu hören, denkt man: Ach schön, eine Geschichte im Austen-Stil. Wunderbar verschwurbelte Sprache, wir sind in England, eine holde Pfarrerstochter…
    Noch dazu liest Gabriele Blum wirklich schön und gefühlvoll. Es macht Spaß.

    Margaret Hale, jung, schön, gebildet und herzensgut zieht mit ihren Eltern aus dem lieblichen Süden Englands in eine Industriestadt im Norden.
    Hier taucht man tief ein in das viktorianische England. Man sieht die neue Umgebung mit Margarets Augen, lernt Menschen kennen, von Higgins, dem einfachen Arbeiter mit seiner schwindsüchtigen Tochter bis zu der Unternehmerfamilie Thornton ist alles dabei. Es droht ein Streik, bei dem man beide Seiten sieht und versteht. Sehr eindrucksvoll, spannend und unterhaltsam.

    Das Buch ist lang, aber das macht nichts. Man ist gefesselt. Nur irgendwann wünscht man sich dann doch, die wunderbare Margaret würde ein paar Ecken und Kanten haben. Sie ist immer bereit zurückzustecken, um ihre Eltern, Tante, Cousine, die arme Bessy oder den guten Mr. Ball zu schonen, erträgt alles, zeigt ein Lächeln, ist sich ihrer Schönheit nicht bewusst, sogar empört, wenn sich jemand in sie verliebt. Und auch wenn man dieses Buch im Rahmen seiner Entstehungszeit sehen sollte, denkt man doch: So einen Ausbund an Altruismus verkaufen einem Frau Austen oder Herr Dickens mit Humor, dann kann man es ertragen, nur Humor fehlt hier gänzlich.

    Auch das glückliche Ende kommt dann ein wenig plötzlich. Man hat wirklich lange mit dem armen Mr. Thornton gelitten, den Margaret so gar nicht leiden kann. Jede Gefühlsregung wird hier ausführlich behandelt, nur wenn es darum geht, dass Margaret auftaut und ihr Herz entdeckt, hält sich Frau Gaskell zurück. So ist die mitreißende Liebesgeschichte, die der Klappentext verspricht, eher ein spontaner Sinneswandel. Das ist schade, mindert aber den sehr guten Eindruck des restlichen Buches nur unwesentlich.

    Norden und Süden ist ein eindrucksvolles, gefühlvolles Zeitportrait, das trotz einiger Haken großen Spaß macht. Mir hat es gefallen.

    7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Matthias Berlin, Deutschland 01.11.2015
    Matthias Berlin, Deutschland 01.11.2015

    Bin im richtigen Leben Musikjournalist. Die heimliche Liebe ist Literatur.

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    Geschichte
    "Wunderbar und eine große Entdeckung"

    Der Titel führt etwas in die Irre - er erinnert an Jule Vernes schönen Abenteuerroman "Nord und Süd", der im amerikanischen Bürgerkrieg spielt.
    Dies Buch hier ist sicher nicht so actionreich, aber ebenso spannend.
    Hier zeigt sich übrigens mal wieder, wie jung das Medium Hörbuch ist. Anständige Quellenangaben gibts imer noch nicht im digitalen Bereich. Das Impressum hat bei Audible jetzt etwa den Stand erreicht, den wir im gedruckten Buch um 1750 hatten. Da ist noch Luft nach oben. So erfährt man wieder nicht, dass es sich um einen englischen Roman aus den 1850er Jahren handelt. Elisabeth Gaskell war eine enge Freundin von Charlotte Bronté. Wer hier einen Roman a la "Jane Eyre" erwartet, wird allerdings enttäuscht werden. Aber auf das Angenehmste! Das hier ist noch besser! Wer Jane Eyre gut fand (gibts übrigens auch mit Gabriele Blum) wird hier vor Begeisterung im Dreieck springen. Gaskell schrieb einen der ersten großen Liebesromane, die das Thema "Industriestadt" behandeln. Weibliches Landei kommt in das fiktive Milton, gelegen in der finsteren, ebenfalls fiktiven Grafschaft Darkshire(!) und begegnet dort dem jungen Fabrikbesitzer Thorton, der sich einst von ganz unten hochgearbeitet hat und nun die Versager, die es nicht geschafft haben, verachtet...
    Der obere Firniß ist eine sentimentale Liebesschnulze. Darunter findet sich eine Sprache, Personenführung und Erzählweise, die heute Pulitzer-preiswürdig wäre.
    Besonders faszniert hat mich immer wieder die ganz eigne Sichtweise auf die kleinen Dinge des Lebens, auf Gesten, Stimmungen. Gaskell versteht es sehr originell, Personen und Orte mit wenigen Federstrichen zu zeichnen, mitunter drängt sie Paradoxa so hübsch zusammen, dass man fast drüberweghört. Dabei stecken oft in Nebensätzen kleine Perlen: "Sie saß in einem öden, hübsch eingerichteten Zimmer".
    Die Handlung schiebt sich wie so oft im viktorianischen Roman langsam aber stetig voran, wie ein breiter Fluß nimmt sie sich Zeit, transportiert dafür aber auch jede Menge.
    Wir erfahren viel über die Industrialsierung jener Ära, über die Meinungen der verschiedenen Gesellschaftsklassen damals , und man stellt fest, dass wir uns in vielem kaum verändert haben.
    Nicht zufällig ist der in England viel bekanntere Roman zweimal von der BBC verfilmt worden.
    Dem Hymus zu Gabriele Blum, den ich bei Jane Eyre angestimmt habe, habe ich nicht viel hinzuzufügen. Hier ist sie vielleicht noch nuancierter, feiner in den Schattierungen, die Satztempi sind noch musikalischer abgestimmt.
    Ein Genuß und ein Muß für alle Fans von Klassiker-Hörbüchern!

    16 von 17 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Marthax 10.01.2016
    Marthax 10.01.2016 Bei Audible seit 2016
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    "Die "gute alte" viktorianische Zeit in England.."

    wird uns von Elizabeth Gaskell erzählt. Ein Klassiker!

    Ich muss zugeben, dass ich anfangs Schwierigkeiten hatte, die Personen der Geschichte zuzuordnen. Zu schnell ging es von Kapitel zu Kapitel.

    Das lag aber nicht an Gabriele Blum, die den Roman sehr gut vorgelesen hat.

    Bei Hörbüchern ist es mir wichtig, wenn man die handelnden Personen auch an der Stimme wieder erkennt. Das war hier perfekt!

    Dann hab ich mir eine Rezension des Buches bei Amazon angeschaut und kam Dank der
    ausführlichen Beschreibung der Handlung gut zurecht, so dass ich diesem Hörbuch abschließend gute Noten geben konnte.

    Wenn man einmal drin ist , will man auch mehr wissen über die frühe Industrialisierung
    und natürlich die Gepflogenheiten im viktorianischen England.

    Standesdünkel spielt eine große Rolle, aber die Liebe siegt
    (so gehört sich das auch !! ) ;+)

    6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Philine 28.10.2015
    Philine 28.10.2015

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    "Pride & Prejudice im Revier"

    Elizabeth Gaskell war Zeitgenossin einiger ganz Großer der englischen Literatur: Dickens, die Brontes, George Eliot. Das ist wohl der Grund dafür, dass ihr Werk in Deutschland nicht sehr bekannt ist.

    Dabei gibt es in ihren Romanen viel zu entdecken: überzeugend gestaltete Frauenfiguren (gibt es bei Dickens eher nicht), spannende Plots, überzeugende Milieustudien.
    In North and South schildert Gaskell das Leben der Arbeiter in der Baumwoll-Industrie und ihren Konflikt mit den Arbeitgebern.

    Alles aus der Perspektive einer Außenseiterin: Die junge Margaret, unvermittelt aus dem idyllischen Süden Englands in eine nördliche Industriestadt verpflanzt, wird in den dramatischen Kampf der Arbeiter um menschenwürdige Löhne verwickelt.
    Eine Pride & Prejudice-inspirierte Liebesgeschichte gibt es noch dazu.

    Ein spannendes Hörbuch, bei dem man auch noch viel lernen kann über die Alltagsgeschichte in der frühen Industrialisierung. Von Gabriele Blum sehr gut gelesen.

    13 von 14 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Amazon Customer 25.03.2016
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    "Genial"

    die sprecherin war echt genial und hatte eine angenehme und mitreißende Stimme. Obwohl ich den Film kannte war es schön nochmals mitzufiebern.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Ursula Italien 19.05.2016
    Ursula Italien 19.05.2016 Bei Audible seit 2011
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    "Ich hab sie in mein Bücherherz geschlossen!"

    Ich mag Dickens seit ich lesen kann ;-) Brontè und Austen auch … Elisabeth Gaskell fehlte in meinem Repertoire, was für eine Entdeckung! Der Roman Norden und Süden rundet das Bild um die Anfänge der industriellen Revolution und der viktorianischen Zeit in England ab.
    Wenn es anfangs auch so scheint, man bekommt nicht einfach eine romantische, alt-englische Liebesgeschichte der höheren Gesellschaft serviert. Gaskell erzählt eine spannende, gesellschaftskritische Geschichte, beschreibt - zwar ein wenig melodramatisch - die Leiden der Arbeiterfamilien und die ersten Aufstände des Proletariats. Die Beschreibung der intelligenten Margaret hat mich wirklich überrascht: eine so selbstsichere Frauenfigur? fast 100 Jahre vor den Suffragetten?! Einziger Wermutstropfen die Liebesgeschichte zwischen John Thornton – den es übrigens wirklich gab - und Margaret Hale endet ziemlich unvermittelt.
    Kompliment auch an die Sprecherin Gabriele Blum … wieder den richtigen Ton getroffen!

    6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Roswitha 07.04.2016
    Roswitha 07.04.2016
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    "Literatur zum Genießen"

    Nicht nur ein zeitgeschichtlicher Abriss sondern auch eine gelungene Darstellung der gesellschaftlichen Situation in dieser Zeit.

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