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Jahrmarkt der Eitelkeit Hörbuch

Jahrmarkt der Eitelkeit: Ein Roman ohne Helden

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Inhaltsangabe

Thackeray veröffentlichte diesen Gesellschaftsroman 1847/1848 in der Satirezeitschrift Punch. Der Autor durchleuchtet sarkastisch typische Gesellschaftsmechanismen seiner Zeit und das ewige Spiel um Geld, Prestige, Vergnügen und Liebe. Der Romantitel ist in der Form "Jahrmarkt der Eitelkeiten" zum geflügelten Wort geworden, mit dem Dünkel und Hochnäsigkeit angeprangert werden.

©1958 Artemis & Winkler (P)2013 Vorleser Schmidt Hörbuchverlag

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    ilonka Deutschland 05.07.2013
    ilonka Deutschland 05.07.2013
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    "Großes Vergnügen durch ganz großen Vorleser!!!"

    Allein der Name des Autors ist schon schön: William Makepeace Thackeray. Sein feines Werk "Vanity Fair" erschien 1848. Alte Sache? Keineswegs. Zwar spielt das Ganze im Viktorianischen Zeitalter und man bekommt sogar ein nützliches Historiengemälde für den Bildungsbürger. Man lernt was Neues über Waterloo und britisches Kolonialgewese in Indien. Über albernen Adel und Emporkommenwollen in die Upper Class. Für Frauen, die Kutschenkitsch mit romantischen oder intriganten Verhältnissen lieben: alles da. Und spannend obendrein. Man muss unbedingt wissen, wie es ausgeht, obwohl man es eigentlich ahnen kann. Ich hatte beim Hören das Gefühl, moderne Herz-Schmerz-Schmalz-Schreiber/innen hätten dieses Werk als geistigen Steinbruch benutzen können. Ich unterstelle hier keine Plagiate.
    Ein guter Klassiker hat eben alle Zutaten guten Erzählens. Das Besondere an diesem "Trivialroman" : es ist keiner. Der Autor hat sein Werk in der altehrwürdigen Satirezeitschrift Punch (1841-1992) veröffentlicht. Die Charaktere mit sehr spitzer Feder in Worte gezeichnet. Beim Hören - auch wenn einem der Text manchmal betulich lang vorkommt - bleibt immer dieses heimliche Glucksen im Bauch, bis manchmal sogar Lachen durchbricht. Bei allem Schrecken über die Doofheit männlicher und weiblicher Naivchen und die armselige Gerissenheit ihrer Gegenstücke bleibt immer ein Grundton, der liebevoll die Mundwinkel hebt.

    Und das ist bei diesem Hörbuch wohl auch das Verdienst des Vorlesers Hans Jochim Schmidt. Der Mann ist wundervoll im Vorlesen. Weil er den Text, den er da vorträgt, durch und durch verstanden hat. Und so gerät ihm in 40 Stunden kein einziger Ton daneben. Nichts sinnentstellend Störendes. Im Gegenteil:er fügt dem Buch noch eine Dimension hinzu: Die Stimme. So kongenial können das leider nur ganz wenige. Nach zwei Jahren audible-Zeit bin ich wohl einigermaßen hör-erfahren.
    Inzwischen wähle ich nicht mehr nur nach Themen und Titeln aus, sondern auch nach Sprechern. Wer den Text nicht richtig rüberbringt, kann jedes Meisterwerk kaputtlesen. Hans Jochim Schmidt hat das schöne Talent, scheinbar langweilige klassische Texte zu neuem Leben zu erwecken. Ich empfehle also mit Begeisterung
    - im besten Sinne des Wortes - hören Sie Hans Jochim Schmidt.

    26 von 26 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Sandra München, Deutschland 27.08.2013
    Sandra München, Deutschland 27.08.2013
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    "Der reine Genuss"

    Die alte Radioversion mit Percy Adlon hatte mich seinerzeit sehr eingenommen, aber Hans Jochim Schmidt spielt noch einmal in einer anderen Liga. Selten haben sich für mich Text und Vortrag so gut ergänzt. Der Sprecher lässt sich genüßlich Zeit, man sieht ihn förmlich im Lehnstuhl vor sich, mit einem Glas Cognac in der Hand. Der alte Thackeray ist ein ganz Großer - aber Schmidt auch.

    9 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    arlenka feldkirch, Österreich 14.06.2013
    arlenka feldkirch, Österreich 14.06.2013 Bei Audible seit 2011
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    "köstlich, vergnüglich und das viele Stunden lang"

    Thackeray erweist sich als Meister leichter Erzählfeder mit einem den Leser kein einziges Mal bedrückenden Tiefgang. Selten habe ich ein Hörbuch so oft mit Vergnügen zurückgespult, um wiederholt die besonders gelungenen Kapitel auszukosten. So viel weiser Wahrheit über menschliche Irrungen und Schwächen, köstlich erzählt; das viktorianische Zeitalter mit seinen obsoleten Steifheiten und Standesdünkel liest sich hier so gar nicht verstaubt und passé, so frisch und spritzig ist Thackerays Erzählweise. Schade, dass es nach 40 Stunden vorbei war... der Sprecher übrigens - superb!

    14 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Philine 22.10.2013
    Philine 22.10.2013

    Erzählen Sie anderen Hörern was von sich.

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    "Wunderbare Satire"

    Der Weg der kleinen Außenseiterin Becky Sharp an die Spitze der feinen Gesellschaft. Satire und Witz dieses Romans funktionieren heute noch. Dem Sprecher Hans Joachim Schmidt gelingt es hervorragend, sich dem satirischen Ton des Romans anzupassen.

    6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Demsky Europa 26.09.2014
    Demsky Europa 26.09.2014

    Ich lese lieber, als dass ich höre und noch dazu schnell und viel und alles und habe, wie wohl viele, das Hören beim Autofahren entdeckt.

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    "Grandiose Steilvorlage...."

    ...da alle, die später über die Zeit der Napoleanischen Kriege Romane geschrieben haben, vorher Thackerays "Jahrmarkt der Eitelkeit" gelesen zu haben scheinen.

    Tolstois "Krieg und Frieden", der die russische Sicht auf die Jahre 1812-1815 schildert, erschien 1856 und es existieren derart viele Parallelen, zu Thackereys "Jahrmarkt der Eitelkeit", der 1848 erschien und die britische Sicht vauf jene Jahre schildert, dass es nur zwei Mögliche erklärungen geben kann, die beide gleichermaßen zutreffen mögen. Entweder hat Tolstoi "Jahrmarkt der Eitelkeit" gelesen und in seinen "Krieg und Frieden" einfließen lassen, bevor er es vollendete, oder aber die Adeligen waren in Russland aus ähnlichem Holz geschnitzt, wie die britischen jener Zeit.

    Nicht ohne Grund jedoch gelten sowohl "Jahrmarkt der Eitelkeit", als auch "Krieg und Friedenb" als wichtige Werke der Weltliteratur.

    Einzig verwunderlich ist lediglich, dass "Krieg und Frieden" inwzischen so manches Mal verfilmt wurde, während sich meiner Kenntnis nach noch niemand an "Jahrmarkt der Eitelkeit" herantraute.

    Schade eigentlich.

    Es existieren noch andere Parallelen zu anderen, später entstandenen Werken anderer Autoren, sehr viele sogar, wenn man die Napoleonschen Kriege verlässt und sich den Gesellschaftsstudien zuwendet.

    Charles Dickens zum Beispiel scheint Thakeray auch gelesen zu haben und hat sogar einige Male dasselbe Thema gewählt, als die Betrachtung der Behandlung von Pertsonen durch die Angehörigen anderer Gesellschaftsschichten, als der, der die betrachteten Helden angehören. Nur hat Charles Dickes daraus Dramen gemacht, wo Thackerays "Jahrmarkt der Eitelkeit" eine traurige Komödie ist.

    Einzig Jane Austen starb 31 Jahre vor "Jahrmarkt der Eitelkeit".

    Thakeray scheint also nicht nur die Leute seiner Zeit sehr genau beobachtet, sondern auch Jane Austen gelesen zu haben.

    Wie dem auch sei, der Roman ist großartig und löst bei belesenen Zuhörern manches "Aha"-Erlebnis aus.

    Der Vorleser Hans Joachim Schmidt hingegen ist einfach wieder einmal Hans Joachim Schmidt. Für die jüngeren Romanliebhaber, Hans Joachim Schmidt ist der Daniel Nathan der Älteren. Da "Jahrmarkt der EItelkeit" eine Geschichte aus der Erzählperspektive eines alten Mannes, der noch dazu 30 Jahre zurückschaut, auferstehen lässt, passt dieser Vorleser hervorragend zu dieser Geschichte.

    Ich empfehle dieses Hörbuch jedem, der schon immer mal in die Wurzeln moderner, doppelbödiger Prosa-Romane schnuppern wollte.

    Denn wer hats erfunden?

    Thackeray hats erfunden.

    Sozusagen.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    August 13.09.2014
    August 13.09.2014
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    "Einfach großartig"
    Welchen drei Worte würden für Sie Jahrmarkt der Eitelkeit treffend charakterisieren?

    Subtiler Humor, faszinierende Erzählweise, hervorragend vorgelesen!


    Welches andere Buch würden Sie mit Jahrmarkt der Eitelkeit vergleichen? Warum?

    "Bleak House" von Charles Dickens. Wer den "Jahrmarkt der Eitelkeit" mochte, für den ist "Bleak House" ein Muß!


    Welche Szene hat Ihnen am besten gefallen?

    Die letzten Kapitel des Buches.


    Wenn Sie dieses Hörbuch verfilmen könnten wie würde der Slogan dazu lauten?

    "Hinter den Kulissen"


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Es schadet nicht, wenn man England mag, das 19. Jahrhunder und hintersinnigen Humor -sowie ausreichend Zeit und Lust mitbringt, sich auf einen ganz grandiosen Roman einzulassen.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    daechsin36 29.03.2015
    daechsin36 29.03.2015
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    "Einschlafbuch pur!"
    Für wen - wenn nicht gerade für Sie - ist dieses Hörbuch besser geeignet?

    Es ist meiner Meinung nach zur Meditation geeignet.


    Hat Sie Jahrmarkt der Eitelkeit nun im Hinblick auf andere Bücher dieses Genres beeinflusst

    nein


    Wie hätte das Hörbuch besser vorgetragen werden können?

    Schwungvoller, interessanter


    Welche Szenen dieses Hörbuchs hätten Sie als Regisseur gestrichen?

    alle


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Also es tut mir wirklich leid, dass ich die positiven Meinungen der anderen Leser hier nicht teilen kann, denn die Geschichte selbst, die schon relativ langweilig ist, wurde dann auch noch so etwas von langsam und einschlafend vorgetragen, das ich mich wirklich durch das Hörbuch quäle. Das ist mir noch nie passiert. Diese Geschichte hätte wesentlich spannender geschrieben werden können und mit Sicherheit viel spannender vorgetragen werden können. Es tut mir leid. Ich kann diesem Buch nichts positives abgewinnen. Das ist mir bis dato nie passiert muss ich sagen.

    0 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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