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Exil Hörbuch

Exil

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Inhaltsangabe

Paris, 1935: Der ins Exil gegangene Komponist Sepp Trautwein legt die Noten weg und wird politisch. Er will so lange mit Worten kämpfen - und zwar als Redakteur einer deutschen Emigrantenzeitung -, bis der von den Nazis entführte Journalist Friedrich Benjamin wieder frei ist. Eine Heldentat oder reine Energieverschwendung?

Eindringlich und genau liest Axel Milberg Lion Feuchtwangers großes Panorama des deutschen Exils. Es erzählt von denen, die kämpfen, von denen, die zerbrechen - und vom Verrat. Ein epochaler Roman, der vom Autor kurz vor Kriegsausbruch 1939 vollendet wurde.

©2013 Aufbau (P)2015 DAV

Hörerrezensionen

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    Patrice Radebeul 17.03.2015
    Patrice Radebeul 17.03.2015

    patricefischer

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    Geschichte
    "Gelungene Symbiose - Feuchtwanger und Milberg"

    Diese nicht leichte Lektüre, angesiedelt in der Zeit um Hitlers
    Machtergreifung, ein Stück deutscher Geschichte am privaten, beruflichen und
    politischen Leben und Überleben im Pariser Exil erzählt, verlangt sowohl
    thematisch als auch sprachlich einiges ab. Axel Milberg liest unaufgeregt,
    eindringlich, aber nicht vordergründig wertend. Fesselnd, aber nicht
    aufgesetzt betonend, liest er sich in die Rollen und nimmt den Hörer dabei
    mit. Besonders faszinierend und gelungen die Rolle des geschmeidigen, glatten
    und intelligenten Wieseners. Doch auch die inneren Monologe erhalten Gewicht
    und Gesicht durch Milbergs eindringliche Lesung. Axel Milbergs Lesung
    schneidet im Vergleich zu der Lesung Michael Degens "Die Brüder Oppermann" -
    auch zur Feuchtwangers Wartesaaltrilogie gehörend - deutlich besser ab. Der
    pathetische Zeigefinger stieß dort eher ab. So hoffe ich auf eine Lesung des
    noch ausstehenden Teils "Erfolg" durch Axel Milberg.

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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