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Die Elixiere des Teufels Hörbuch

Die Elixiere des Teufels

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Inhaltsangabe

In diesem Kistchen befindet sich nun aus dem Nachlaß des heiligen Antonius eben eine solche Flasche mit einem Teufelselixier. Übrigens kann ich versichern, lieber Bruder Medardus, daß, sooft ich die Flasche, ja nur dieses Kistchen, worin sie verschlossen, berühre, mich ein unerklärliches inneres Grauen angewandelt, ja, daß ich wähne, etwas von einem ganz seltsamen Duft zu spüren, der mich betäubt und zugleich eine innere Unruhe des Geistes hervorbringt, die mich selbst bei den Andachtsübungen zerstreut. Ich rate dir, das Kistchen niemals oder wenigstens erst nach Jahren zu öffnen, damit dich deine Neugierde nicht in Versuchung führe...

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung ist ausschließlich im Download erhältlich.

© Gemeinfrei (P)2013 Audible GmbH

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    Matthias Berlin, Deutschland 22.06.2013
    Matthias Berlin, Deutschland 22.06.2013

    Bin im richtigen Leben Musikjournalist. Die heimliche Liebe ist Literatur.

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    "Für Romantik-Freaks..."

    ...Und hoffentlich ein paar andre Leser mehr!
    Zugegeben - die "Elixiere" sind weder Hoffmanns Meisterwerk noch ein Einstiegsbuch in die schwarze Romantik. Als Schauerroman ist das Vehikel ziemlich zäh. Der Lese- und vor allem hörspaß erschließt sich über die Sprache. Hoffmann-Fans kommen ganz sicher auf ihre Kosten - das buch ist von typisch hoffmanesker Durchgeknalltheit, mitunter total überkandidelt, aber anders als oft bei Brentano oder Arnim sieht man trotzdem ganz gut durch. Es ist eine Welt der intrigierenden Baronessen, philosophierenden Frisöre, frömmelden Klosterbrüder und wahnsinniger Psychopathen.
    Ich hab mich- obwohl Romantikfan - schwer getan, dieses monströse Werk zu lesen. Hoffmann macht kaum Absätze, schreibt alles in Riesenblöcken, das ist kein Vergnügen für die Augen. Von Peter Lontzek erzählt, erwacht das wirre Werk zu neuem Leben, ich höre mit großen Vergnügen zu, es klingt, wie wenn Shakespeare einen Joint raucht und dabei erzählt...;-) Klasse!
    Manchmal allerdings zucke ich zusammen bei falschen Betonungen und Aussprachen. Einen Reiseführer nannte man im 19. Jh meines Wissens Cicerone also Zsitserone, nicht Tschitscherone. Und den Namen Victorin würde ich nur mit vorgehaltener Pistole auf dem o betonen. Aber das vergißt man angesichts der sonst brillanten Leseleistung.

    17 von 18 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    baumwurzel 10.07.2013
    baumwurzel 10.07.2013
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    "endlich!"

    vor jahren, als ich "der mönch" gelesen habe, kam mir dieses buch hier in den sinn. sogleich schlug ich es audible als hörbuch vor. lange habe ich darauf gewartet und ich freue mich, dass es nun endlich angeboten wird.
    der sprecher vollbringt eine wirklich gute leistung bis auf ein paar falsche aussprachen hier und da und die (meines erachtens) falsche betonung des namens "victorin". jedoch habe ich bereits zwei andere versionen dieses audiobooks gehört und konnte mich nicht damit anfreunden. diese hier habe ich genossen.
    eigentlich ein buch der düsternis, angesiedelt im reich der phantasmen, dass für mich aufgrund der sprachlichen ausdrucksweise, die zu seiner entstehung vorherrschte, und die ich ausnahmslos umständlich, steif und lustig fand, seine düsternis längst verloren hat.
    lesens- bzw. hörenswert!

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Elisabeth Stuttgart, Deutschland 07.07.2013
    Elisabeth Stuttgart, Deutschland 07.07.2013
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    "Wunderbar erzählt"

    Ein sehr spannender Roman, und ein schriftstellerisches Meisterwerk, wunderbar vom Sprecher vorgelesen. Ich kann dieses Hörbuch bestens weiterempfehlen.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Marita 08.09.2014
    Marita 08.09.2014

    Hörbücher begleiten mich auf langen Transporterfahrten.

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    Geschichte
    "Düster, undurchsichtig, schwarzromantisch…"

    Von E. T. A. Hoffmann las und hörte ich bisher hauptsächlich Kurzgeschichten und war stets fasziniert von den düsteren Bildern und beeindruckenden Beschreibungen von Gefühl und Situation. Mit einem ganzen Roman war ich ein wenig überfordert, musste ein paar Stellen wiederholt lesen lassen. Die Geschichte war etwas undurchsichtig, löste sich nicht im romanüblichen Wohlgefallen auf, auch wenn es am Ende eine Art Zusammenführung der Fäden gab.
    Die Sprache Hoffmanns schmeichelte wie immer meinem Sprachempfinden. Ich liebe diese Wollust der Worte und Peter Lontzek hat sie eindrucksvoll an mein Ohr gebracht. Diesen Vorleser werde ich hoffentlich noch oft hören können.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    listener 19.05.2014
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    Sprecher
    Geschichte
    "Bekenntnisse eines reuigen Sünders"

    Diese wilde, wirre Doppelgängergeschichte wird erzählt von einem katholischen Klosterbruder, der sich auf dem Pfad der Tugend mancherlei Ausrutscher geleistet und am Ende reumütig bekehrt hat.Er glaubt allen Ernstes an Engel und Heilige, Himmel und Hölle und natürlich auch an den Teufel.
    Wir Heutige werden die hier gezeigte religiöse Schwärmerei im historischen Kontext sehen und uns eher auf eine psychologische Sichtweise einstellen. Denn die moderne Hirnforschung scheint ja zu bestätigen, was manche Dichter und Philosophen (z.B. David Hume) längst ahnten: dass das Ich keine festgefügte Einheit ist, sondern vielmehr ein Bündel aus ständig wechselnden Eindrücken und entsprechenden, mehr oder weniger unwillkürlichen Reaktionen.
    Und was erzwungene Gefühlsverdrängung bei Mönchen und anderen Geistlichen anrichten kann, hat Hoffmann wohl auch schon gewusst.
    Der Vorleser Peter Lontzek scheint mir noch sehr jung zu sein. Er liest recht ordentlich, korrekt, aber etwas schülerhaft, also nicht recht überzeugend in der Darstellung eines reuigen alten Wüstlings. Vor allem klingt mir diese Stimme zu modern. Es fehlt das Zeitkolorit, das erfahrene Klassik-Interpreten immer mit hineinbringen. Wo ist Reiner Unglaub, wenn man ihn braucht? Oder Karlheinz Gabor?
    P.S. Ich benutze die Gelegenheit, um die werte Firma audible nocchmals darauf hinzuweisen, dass Reiner Unglaub bei ihr unter zwei verschiedenen Namen geführt wird.:meistens korrekt "Reiner" und mehrmals falsch "Rainer". Das ist aber wichtig für die Suche. Also bitte?

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Regine 14.06.2015
    Regine 14.06.2015
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    Gesamt
    Sprecher
    Geschichte
    "Exzellent von Anfang bis Ende!"

    Sehr fesselnd, wenn auch stellenweise ausgesprochen skurril. Konnte nicht mehr aufhören. Wer mit E.T.A. Hoffmann etwas anfangen kann, wird auch dieses mögen!

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    John Berkeley 16.12.2014
    John Berkeley 16.12.2014
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    Geschichte
    "Nur für Liebhaber"

    Vor dem Hintergrund der Zeit der Veröffentlichung Anfang des 19. Jahrhunderts, erscheint das Thema wie auch die Sprache nicht verwunderlich. Der Weg des Helden, sein Aufstieg, Fall und späte Läuterung mit gleichzeitiger Tilgung der Erbschuld sind immer wiederkehrende klassische Erzählmuster. Die vielen Anklänge klerikalen Lebens in der Erzählung können unter heutiger aufgeklärter Betrachtungsweise nur noch schwer nachvollzogen werden und der ganze Roman kann heute mehr noch als damals nur als Metapher verstanden werden. Die Handlung zeigt gut die Denkmuster damaliger Zeit, den hohen Einfluss religiöser Kräfte auf den Einzelnen und sein Umfeld. Ein interessanter Stoff, allerdings nur für Liebhaber.

    1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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